POTSDAM. Nach den direkt betroffenen Gemeinden des neuen Großflughafens BBI
wehren sich nun verstärkt auch Orte südwestlich von Berlin gegen die
drohende Lärmbelastung. Sie forderten gestern gemeinsam, bei Starts von der
Nordbahn in Richtung Westen müssten die Flugzeuge Potsdam und Werder
weiträumig in größerer Höhe umfliegen. Beschließen soll dies die
Fluglärmkommission, die am Montag tagt. Hinter dem Vorschlag stehen die
Landeshauptstadt Potsdam, der Kreis Potsdam-Mittelmark, die Gemeinden
Stahnsdorf, Teltow, Kleinmachnow sowie der Berliner Bezirk
Steglitz-Zehlendorf.
Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sagte, die Wirtschaftlichkeit
des Flugbetriebs dürfe nicht über die …
Flughäfen: BBI: Wowereit drohte Bezirksbürgermeister
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0507/berlin/
0059/index.html
Der Bezirk Treptow-Köpenick ist vom Senat massiv daran gehindert worden,
juristisch gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens
Schönefeld vorzugehen. Das belegen Dokumente aus dem Jahr 2004, die der
Berliner Zeitung vorliegen. In Briefen haben gleich mehrere Senatoren sowie
der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) den damaligen
Bezirksbürgermeister Klaus Ulbricht (SPD) aufgefordert, eine beabsichtigte
Klage gegen die Ausbaupläne nicht zu erheben. Andernfalls müsse der
Bürgermeister mit Disziplinarmaßnahmen rechnen.
Mit der Klage wollte der Bezirk Treptow-Köpenick, der vom Flughafen-Ausbau
in Schönefeld besonders betroffen ist, erreichen, dass öffentliche
Einrichtungen wie Kitas, Schulen oder Seniorenstätten mit Schallschutz
ausgestattet werden. „Das war nach unserer Meinung im
Planfeststellungsbeschluss …
Bahnverkehr: Bahn will für besseres Klima sorgen
BERLIN. Die Deutsche Bahn will die zahlreichen technische Probleme der
jüngsten Vergangenheit künftig minimieren. Vor allem der massive Ausfall
von Klimaanlagen im vergangenen Sommer, defekte Weichen im Winter und die
Probleme mit den Radsätzen eines Großteils der ICE-Flotte stünden im Fokus
der Bahn, sagte Technikvorstand Volker Kefer am Freitag. „Wir werden da
besser“, sagte Kefer. Allerdings könne die DB „auch künftige Probleme nicht
ausschließen“, schränkte er ein.
Modernere Züge
Für den kommenden Sommer versprach Kefer zumindest, dass die Klimaanlagen
stabiler arbeiten würden. In der Sommer-Hitzewelle 2010 waren 43
Klimaanlagen zum Teil ausgefallen, was zu einer Überhitzung der Züge
geführt hatte. Zehn Züge mussten evakuiert, viele Passagiere ärztlich
behandelt werden. Kurzfristig sollen mehrere Maßnahmen ein zu frühes
Abschalten der …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Von ruhiger Landschaftsidylle bis pulsierendes Großstadtleben, Mit der Bahn zu Ausflugszielen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern / Broschüre Streifzüge 2011 mit vielen Ausflugsangeboten unter dem Motto „Tagesreisen für Entdecker und Genießer“
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110506a.html
(Berlin, 6. Mai 2011) Auch in diesem Jahr lädt die DB Regio AG Nordost
wieder zu erlebnisreichen „Streifzügen“ durch Berlin, Brandenburg und
Mecklenburg Vorpommern ein. Renado Kropp, Regionalleiter Marketing DB Regio
Nordost: „Alle in der Broschüre vorgestellten Ziele erreicht man bequem mit
einem Nahverkehrszug. Das ist nicht nur einfach, sondern auch
umweltfreundlich und preiswert. Bereits zum 16. Mal bieten wir unseren
Kunden die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ an.“
Neben kulturellen und sportlichen Veranstaltungshinweisen sowie
Genießertipps, gibt es unter anderem zahlreiche Ausflugsvorschläge in die
schönsten Küstenregionen der Ostsee, in die Region Mecklenburg-Vorpommern –
zum 800. Geburtstag des Hafens der Hansestadt Wismar oder zum Wandern und
Feiern in das Brandenburger Land.
Jede Welle eine Melodie – Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das jährlich
stattfindende Musikereignis, lädt mit 124 Konzerten an 83 Spielstätten
kulturinteressierte Besucher ein. Daneben laden unter anderem die
Warnemünde Woche „Land in Sicht“ im Juli, das Hafenfest Stralsund, das
bedeutendste Seglertreffen der vorpommerschen Ostsee im Juni oder die Insel
Usedom, die sonnenreichste Insel Deutschlands, zu Tagesausflügen ein.
Das schönste Bachtal Brandenburgs ist Dank der Bahn und dem Schlaubetal-Bus
nur etwa eine Stunde vom quirligen Berlin entfernt. Bei ausgedehnten
Wanderungen lassen die Schönheit der Natur und die malerischen alten Mühlen
den Alltagsstress vergessen. Besuche der Kleinstadt Elsterwerda, die ihren
800. Geburtstag im August feiert, der Kleinstadt Lübbenau im Spreewald und
der Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) bieten sich sowohl als Familien- oder
Gruppenausflüge an.
Der Warnemünde-Express
An Sonnabenden, Sonntagen sowie an Feiertagen fährt der Warnemünde-Express
vom Berliner Hauptbahnhof zum Ostseebad. Der Warnemünde-Express hält an den
Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Fürstenberg (Havel),
Neustrelitz, Waren (Müritz) und Rostock Hbf.
„Der Rheinsberger“
Vom 16. April bis zum 16. Oktober gibt es wieder die Ausflugsverbindung von
Berlin-Lichtenberg nach Rheinsberg (Mark). Sie eignet sich besonders für
Tagesausflüge mit oder ohne Fahrrad. Der Zug hält unterwegs an den
Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Herzberg (Mark) und Lindow
(Mark). Daneben starten auch wieder die nachgefragten Saisonzüge, wie unter
anderem der Usedom-Express (vom 20. Mai bis 2. Oktober) zwischen Berlin Hbf
und Seebad Ahlbeck/Swinoujscie Centrum, der Ostsee-Express (vom 22. April
bis 3. Oktober) zwischen Berlin Hbf und Stralsund.
Ländertickets/Regionale Angebote
Preiswert reist man mit den Brandenburg-Berlin-Tickets, den
Mecklenburg-Vorpommern-Tickets oder dem Schönes-Wochenende-Ticket. Für
Fahrten von Berlin und verschiedenen Brandenburger Bahnhöfen bietet sich
auch das Ostsee-Ticket an.
Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ ist im RegioPUNKT auf den Bahnhöfen
Berlin Alexanderplatz und Hamburg sowie in den DB Reisezentren erhältlich.
Informationen zu Ausflugs-, Tarif- und Fahrplanangeboten gibt es im
Internet unter www.bahn.de oder telefonisch beim Kundendialog DB Regio
Nordost für Mecklenburg-Vorpommern unter 0385 7502405 und für
Berlin/Brandenburg unter 0331 23568-81/-82.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Tarife: „Viel Meer erleben“ – das Ostsee-Ticket der Deutschen Bahn startet in die 13. Saison, Viele attraktive Rabatte und touristische Sonderangebote
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110506.html
(Berlin, 6. Mai 2011) Am 1. April ist das Ostsee-Ticket der Deutschen Bahn
(DB) wieder mit vielen Zusatzangeboten unter dem Motto „Viel Meer erleben“
in die 13. Saison gestartet. Bis zu fünf Personen reisen mit dem
Ostsee-Ticket zum günstigen Festpreis von Bahnhöfen in Berlin und
Brandenburg an die Ostseeküste und zurück. Insgesamt setzt die DB von
Berlin täglich 40 direkte Züge an die Ostsee ein, die mit dem Ostsee-Ticket
genutzt werden können. Das Ticket ist ab 41 Euro für die 2.Klasse, ab 61
Euro für die 1.Klasse und für Mitfahrer ab 31 Euro (2. Klasse)
beziehungsweise 51 Euro (1. Klasse) erhältlich.
„Das Ostsee-Ticket erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. So
kauften unsere Kunden im vergangenen Jahr rund 125.000 Ostsee-Tickets“,
erläutert Joachim Kießling, DB-Vertriebs- und Marketingleiter für die neuen
Bundesländer. Neben dem Meer sehen, können Ticket-Inhaber auch mehr fühlen.
So kann im „Jasmar RESORT RÜGEN“ ab 63 Euro** pro Person im Doppelzimmer
mit Frühstück übernachtet werden. Dabei ist ein Gratistransfer vom Bahnhof
Sagard ebenso inklusive wie der kostenfreie Genuss der Badelandschaft in
der hoteleigenen „Jasmar Therme“. Ermäßigte Tarife werden unter anderem
auch beim Sandskulpturen-Festival 2011 auf Rügen, im OZEANEUM und im
MEERESMUSEUM Stralsund, im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen oder
in der Wasserwelt des AQUADROM im Ostseeheilbad Graal-Müritz gewährt. Auch
bei der Insel-Safari Usedom und einer Schiffsfahrt entlang der Rügener
Kreideküste gibt es Preisnachlässe.
Ebenso wird die bewährte Kooperation mit den InterCityHotels und den
Steigenberger Hotels 2011 fortgesetzt. In den InterCityHotels Stralsund und
Rostock gibt es die Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Frühstück für
Ostsee-Ticket-Inhaber zum tagesaktuellen Bestpreis ab 39 Euro** pro Person.
In den Steigenberger Vier-Sterne-Häusern „Sonne“ in Rostock und „Stadt
Hamburg“ in Wismar sind Übernachtungen im Doppelzimmer ab 61,50 Euro**
beziehungsweise ab 53,50 Euro** pro Person (inklusive Frühstück) ebenfalls
zum tagesaktuellen Bestpreis erhältlich. Eine aktuelle Übersicht der
Kooperationspartner ist unter www.bahn.de/ostseeticket eingestellt.
Das Ostsee-Ticket gilt neun Tage (Hin- und Rückfahrt je zwei Tage). In der
2. Klasse kostet das Ticket an DB Automaten oder im Internet 41 Euro, bis
zu vier Mitfahrer zahlen pro Person 31 Euro. Kinder unter 15 Jahren fahren
in Begleitung von mindestens einem Eltern- bzw. Großelternteil kostenlos
mit.
Alleinreisende Kinder zahlen ab 31 Euro. Mit persönlicher Beratung in den
DB Reisezentren, DB Agenturen und im DB Mobility Center in Berlin-Steglitz
kostet das Ticket vier Euro mehr.
Das Ostsee-Ticket gilt zu ausgewählten Zielbahnhöfen entlang der
Ostseeküste in allen IC/EC Zügen, im Usedom-Express sowie in den
Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn, der Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB), der
Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) und der Pressnitztalbahn (PRE).
Informationen zum Ostsee-Ticket gibt es in den DB Reisezentren, in allen DB
Agenturen, an DB Automaten, telefonisch unter 01805 99 66 33* und unter
www.bahn.de.
* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42
ct/Min.
** Übernachtungen auf Anfrage und nach Verfügbarkeit; Kinder- und
Einzelzimmerpreise auf Anfrage; alle Preise gültig bis September 2011 außer
an Feiertagen
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
U-Bahn: Lange Staus und resignierte Fahrgäste, U7 und U2 wegen Unfall und Bauarbeiten beeinträchtigt, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0506/berlin/
0078/index.html
U-Bahn-Fahrgäste brauchten gestern gute Nerven. Der Sturz eines Mannes auf
die U-Bahn-Gleise sorgte in Neukölln für Verkehrschaos. Er war kurz nach 13
Uhr an der Station Rathaus Neukölln auf die Gleise gefallen. Die Feuerwehr
und ein Notarzt zogen den Mann, der schwer verletzt wurde, unter dem Zug
hervor. Er kam ins Krankenhaus Neukölln. Der Zugführer und ein weiterer
Mitarbeiter, der sich im Führerstand befand, kamen mit Schock ins
Urban-Krankenhaus. Die Linie U7 war bis 14.42 Uhr zwischen Hermannplatz und
Grenzallee unterbrochen. Wegen des Feuerwehreinsatzes kam es auf der
Karl-Marx-Straße zu langen Staus.
Auf der Linie U2 traf man gestern auf …
Parkeisenbahn Wuhlheide sucht junge Eisenbahner ab 9 Jahren
Seit 55 Jahren dampft die kleine Bahn für große Augen, von
Kindern betrieben, durch die Berliner Wuhlheide. In diesem Jahr
können bei uns erstmals Kinder ab neun Jahren einsteigen. Sie
lernen spielerisch die Grundlagen eines sicheren Eisenbahnbetriebes
und die Wuhlheide kennen und können nach
entsprechenden Ausbildungen selbst Fahrkarten kontrollieren, Züge
abfahren lassen und schließlich mit 18 Jahren selbst Lok fahren.
Neben dem Dienst bieten wir unseren Parkeisenbahnern viele
spannende Angebote, wie zum Beispiel Ferienfahrten und
Tagesausflüge, bei denen sie Berlin und Umgebung sowie vieles
darüber hinaus entdecken und ihre Freizeit mit neu gewonnenen
Freunden verbringen können.
Anmeldungen sind bis zum 23. Mai möglich. Am 22. Mai findet um
13.00 Uhr im Bahnhof Eichgestell der Parkeisenbahn Wuhlheide
eine kostenlose und unverbindliche Informationsveranstaltung
statt. Die Ausbildung beginnt direkt im Anschluss daran und dauert
bis etwa 17.00 Uhr.
Straßenverkehr: Eine Chance für die Gegner, Senat genehmigt Bürgerbegehren zum Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg. 8736 Unterschriften sind jetzt nötig, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0504/berlin/0081/index.html
Es schien, als sei längst alles geklärt, der Streit beendet. Doch jetzt
gehen die Auseinandersetzungen über den Umbau der Kastanienallee in
Prenzlauer Berg in eine neue Phase.
Die Senatsverwaltung für Inneres hat das Bürgerbegehren der
Anwohnerinitiative „Stoppt K 21“ für zulässig erklärt. Die Initiative, der
Anwohner und Gewerbetreibende der Kastanienallee angehören, fordern statt
umfangreicher Änderungen auf Straße und Gehwegen lediglich eine Reparatur
der maroden Gehwege und ein durchgängiges Tempo30 für Autos und
Straßenbahn. Nur so lasse sich verhindern, dass die Straße künftig
gefährlicher für Fußgänger und Radfahrer werde. Gleichzeitig werde durch
den geplanten Umbau „das besondere Flair der Straße“ zerstört, so ihr
Argument.
Um ihre Forderungen durchzusetzen, müssen die Umbaugegner in den kommenden
sechs Monaten exakt …
Bahnhöfe + S-Bahn: Ab 4. Mai auch von der Stolzenfelsstraße zum S-Bahnsteig, Zweiter Zugang über Personentunnel in Karlshorst feierlich eröffnet
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110502.html
(Berlin, 2. Mai 2011) Ab Mittwoch, 4. Mai, erreichen Reisende den S-Bahnhof
Karlshorst über einen weiteren Zugang von der Stolzenfelsstraße. In
umfangreicher Bautätigkeit wurde der vorhandene Tunnel in nördlicher
Richtung mit einem Tunneldurchstich verlängert. Uwe Marxen, Leiter
Regionalbereich Ost der DB Station und Service AG: „Das Projekt Karlshorst
ist ein Beispiel für die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Senat und Bahn!“
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanzierte den Neubau mit
850.000 Euro. Dr. Friedemann Kunst, Leiter Abteilung Verkehr der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: „Der Senat bestellt nicht nur
Verkehrsleistungen bei der Berliner S-Bahn, sondern investiert auch immer
wieder in Anlagen, die den Reisenden zu Gute kommen. Das Beispiel
zusätzliche Bahnhofszugänge, wie hier in Karlshorst, zeigt die hohe
Bedeutung, die das Land Berlin der S-Bahn beimisst.“
Innerhalb eines Jahres wurden, ohne den Betrieb auf dem S-Bahn Gleis Erkner
– Ostbahnhof zu unterbrechen, eine Hilfsbrücke und der Tunnel aus
Stahlbeton eingebaut. Neu entstand auch der nördliche Tunnelvorplatz mit
Gehwegen auf beiden Seiten der Stolzenfelsstraße einschließlich einer
Entwässerung.
Während der Arbeiten mussten die S-Bahn-Stromanlage und die nördliche
Bahnsteigkante wegen der notwendigen Baufreiheit und zur Herstellung des
Endzustandes angepasst werden.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Straßenverkehr: Zehn Kilometer Stau, Umgekippter Lkw löst Verkehrschaos aus / Engpässe wegen Avus-Sanierung, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0503/berlin/
0033/index.html
Womit auf der Avus in den nächsten zweieinhalb Jahren zu rechnen ist,
darauf bekamen die Autofahrer gestern im Berufsverkehr schon mal einen
deutlichen Vorgeschmack. Nahe des Dreiecks Funkturm war gegen 7.30 Uhr auf
der A115 stadteinwärts ein Lastwagen umgekippt und hatte für ein
Verkehrschaos gesorgt. Es bildete sich ein etwa zehn Kilometer langer Stau.
Die Polizei musste die Avus Richtung Innenstadt drei Stunden lang sperren
und den Verkehr am Kreuz Zehlendorf umleiten. Der Lkw-Fahrer wurde leicht
verletzt. Auch auf der A111 krachte es. Zwischen Stolpe und dem Tegeler
Flughafentunnel gab es deshalb ebenfalls zehn Kilometer Stau.
Gestern begannen auf der A115 auch die Vorbereitungen für den ersten
Bauabschnitt der Avus-Sanierung, die bis zu ihrem voraussichtlichen
Abschluss im November …