Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH hat am 22.12.11 den Fördermittelbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über insgesamt 497.000 Euro für die Sanierung des Lokschuppen Wittenberge erhalten. „Die Zustellung des Fördermittelbescheids ist das beste Weihnachtsgeschenk, das die Schienenfahrzeugbau Wittenberge dieses Jahr erhalten hat!“ freut sich Thomas Becken, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH. „Damit können wir Anfang 2012 sofort mit den Umbaumaßnahmen beginnen.“ fügt der zukünftige Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge, Ulrich Rudler, hinzu. Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH (SFW) hat im November 2010 den alten Lokschuppen am Bahnhof Wittenberge von der Stadt Wittenberge erworben. Ziel der SFW ist es, in dem Lokschuppen eine Werkstatt zu errichten, in der Lokomotiven, Waggons als auch Triebwagen für den eigenen Unternehmens-verbund als auch für Dritte instand gesetzt werden. Bevor die Werkstatt ihren Betrieb aufnehmen kann, sind jedoch umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig. Bereits in diesem Jahr wurde das Dach neu eingedeckt. Künftig sind noch Arbeiten an Installationen wir Heizung und Elektronik notwendig. Neben der Werkstatt, wird auch der vorhandene Bürotrakt mit ausgebaut und u.a. auch von der Eisenbahngesellschaft Potsdam mit genutzt werden. Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten für den Lokschuppen auf über 900.000 Euro. Etwas mehr als die Hälfte davon wird von der ILB gefördert. Der Restbetrag wird von der Schienenfahrzeugbau Wittenberge selbst erbracht Die SFW hofft, nach der Fertigstellung der Werkstatt, zehn bis 15 neue Arbeitsplätze für die Region zu schaffen (Pressemeldung Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH, 23.12.11).
http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/1015657.html Auf dem U-Bahnhof Strausberger Platz der U-Bahnlinie 5 wurde heute der 129. Aufzug in Betrieb genommen. Damit verfügen 86 U-Bahnhöfe der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) über eine barrierefreie Erschließung und es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum kompletten barrierefreien Ausbau der U-Bahnhöfe getan. Bis zum Jahr 2020 soll der Zugang zu allen U-Bahnhöfen zu 100% barrierefrei möglich sein. Der Aufzug führt direkt von der Bahnsteigebene der U5 auf die Mittelinsel der Karl-Marx-Allee, von welchem die Fahrgäste über einen mit Lichtsignalanlagen geregelten Fußgängerüberweg die Kreuzung Andreas-/Lebuserstraße und Karl-Marx-Allee überqueren. Die Baukosten für den Aufzug liegen bei rund 667.000 EUR. Meldung vom 22.12.2011
(Berlin, 21. Dezember 2011) Neue Planungen während der Bauarbeiten verzögern die Fertigstellung der Personenunterführung im Bahnhof Bernau bis voraussichtlich März des nächsten Jahres. Wegen des erhöhten Reiseverkehrs über die Festtage wird die Personenunterführung jedoch ab dem 23. Dezember zwischenzeitlich geöffnet. Ab 9. Januar muss die Unterführung abschließend für Fliesenarbeiten und die Montage der Beleuchtung wieder geschlossen werden.
Bis zum 2. Quartal nächsten Jahres wird der Regionalbahnsteig erneuert. Er erhält eine neue Beleuchtung, ein neues Blinden- und Wegeleitsystem sowie Wetterschutzhäuser.
Seit März dieses Jahres wird der Bahnhof Bernau (bei Berlin) umfassend saniert. Im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung erhält die Personenunterführung einen Aufzug und einen neuen Treppenaufgang zum Regionalbahnsteig. Insgesamt investiert die Bahn rund 4,3 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs Bernau.
Die Deutsche Bahn bedauert die verzögerte Fertigstellung und bittet ihre Reisenden und Besucher um Entschuldigung.
(Berlin, 20. Dezember 2011) Die Deutsche Bahn AG fährt im Regional-Express- und Regionalbahnverkehr zusätzliche Züge zum Jahreswechsel.
Regionalverkehr in der Silvesternacht
Zusätzliche Züge starten in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar 2012 von Berlin Hbf nach Cottbus, von Berlin Friedrichstraße nach Brandenburg, Eberswalde, Jüterbog und Nauen, von Berlin Zoologischer Garten nach Rathenow und Wünsdorf-Waldstadt, von Berlin-Wannsee nach Belzig und Brandenburg sowie von Berlin-Charlottenburg nach Frankfurt (Oder).
Wer das neue Jahr außerhalb Berlins begrüßt hat, kann die zusätzlichen Züge von Eberswalde nach Berlin-Lichtenberg, von Nauen nach Berlin Friedrichstraße, von Brandenburg nach Berlin- Wannsee und Berlin Friedrichstraße, von Frankfurt (Oder) nach Berlin-Charlottenburg, von Wünsdorf-Waldstadt nach Berlin Zoologischer Garten und von Belzig nach Berlin-Wannsee nutzen.
S-Bahn-Verkehr zu Silvester
Die S-Bahn Berlin plant für die An- und Abreise in der Silvesternacht auf den Ringbahnlinien einen 10-Minuten-Takt und auf den übrigen S-Bahn-Linien einen 20-Minuten-Takt.
Auf den Linien S 1 zwischen Frohnau und Wannsee, S 2 zwischen Gesundbrunnen und Priesterweg, S 3 zwischen Friedrichshagen und Ostkreuz sowie S 7 zwischen Lichtenberg und Potsdam Hbf ist am 31. Dezember die Verlängerung des für Samstag gültigen Tagesfahrplans bis zirka 23 Uhr geplant.
Aufgrund der aktuellen Personalsituation kann es bei den Planungen zum Verkehrsangebot während der Feiertage und zum Jahreswechsel zu Abweichungen kommen. Im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und am Kundentelefon unter 030 297 43333 sind das jeweilige aktuelle Fahrplanangebot beziehungsweise die aktuelle Lage abrufbar.
Weitere Informationen unter anderem zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten im Regionalverkehr können Reisende beim Kundendialog von DB Regio Nordost unter 0331 235 6881 und -6882 und im Internet unter www.bahn.de erhalten.
Im Fernverkehr sind die zusätzlichen Züge bereits im aktuellen Fahrplan enthalten und über die Reiseauskunftsmedien der Bahn abrufbar. Hauptreisetage werden Freitag, 23. Dezember, Samstagvormittag, 24. Dezember, Dienstag, 27. Dezember, Mittwoch 28. Dezember und der Neujahrstag, 1. Januar 2012, sein.
Die Betriebsaufnahme am 11. Dezember der beiden Regionalbahnlinien OE33 (Berlin-Wannsee – Jüterbog) und OE51 (Brandenburg – Rathenow) ist bis auf wenige Anfangsschwierigkeiten erfolgreich verlaufen. „Wir freuen uns über die überwiegend positiven Rückmeldungen unserer neuen Fahrgäste.“, zieht Arnulf Schuchmann, Sprecher der ODEG-Geschäftsführung eine Bilanz nach den ersten Tagen. „Obwohl bis kurz vor der Betriebsaufnahme noch etliche Sachverhalte in Klärung und Abstimmung waren, konnten wir pünktlich mit dem Betrieb starten.“ So wurden beispielsweise erst am 9. Dezember die restlichen fünf Triebwagen vom Typ GTW vom Eisenbahnbundesamt (EBA) zugelassen, nachdem bereits am 23. November die Zulassung für das erste Fahrzeug erfolgt ist. Der Einsatz der fabrikneuen Fahrzeuge war insgesamt sehr stabil. Größere Herausforderungen stellten teilweise die Bereitstellung der Stromversorgung für alle Fahrzeuge bei der Abstellung über Nacht dar. Durch die Beschaffung einer mobilen Lösung konnte kurzfristig Abhilfe geschafft werden, was aber nicht verhinderte, dass morgens einige Züge etwas kühler waren. Leider waren einzelne Anlaufschwierigkeiten auch für die Fahrgäste spürbar. Auf der Linie OE33 kam es teilweise zu Verspätungen. Grund dafür ist die Kreuzung der Züge in Treuenbrietzen und Michendorf, wodurch zum Teil Verzögerungen auftreten, die dann schwer wieder aufzuholen sind. Des Weiteren müssen sich auch die Fahrdienstleiter der DB Netz AG, die für den reibungslosen Ablauf auf den Strecken zuständig sind, erst mit dem neuen Fahrplan vertraut machen. Positiv ist die Personalsituation hervorzuheben. Trotz der schwierigen Marktlage konnten genügend Triebfahrzeugführer/innen für die neuen Strecken gewonnen werden. Ein Grund dafür ist unter anderem die Ausbildung eigener Triebfahrzeugführer/innen, die die ODEG intensiv vorantreibt. Erfreulich war aber auch, dass viele Mitarbeiter des Altbetreibers, vor allem Servicepersonal, zur ODEG gewechselt sind. „Nach dem insgesamt erfolgreichen Start stehen jetzt die Vorbereitungen für die Übernahme der Regionalexpresslinien an. In einigen Bereichen muss noch intensiver vorgearbeitet werden und wir müssen aus den gemachten Erfahrungen lernen, so dass die Inbetriebnahme Mitte Dezember 2012 reibungslos verläuft.“, so Schuchmann weiter (Pressemeldung ODEG, 21.12.11).
Im nördlichen Streckenabschnitt der U-Bahnlinie U2, entlang der Schönhauser Allee zwischen der Tunneleinfahrt Senefelderplatz und der Tunneleinfahrt Vinetastraße, fährt die U-Bahn über das circa 1,7 Kilometer lange Hochbahnviadukt, von den Berlinern auch „Magistratsschirm“ genannt. Es ist einschließlich der U-Bahnhöfe Eberswalder Straße und Schönhauser Allee als Denkmal der Berliner Bau-, Verkehrs- und Technikgeschichte geschützt. Das Stahltragwerk des Hochbahnviaduktes, zwischen 1910 und 1930 unter maßgeblicher Mitwirkung des Architekten Alfred Grenander errichtet, hat inzwischen das stolze Alter von rund 90 Jahren erreicht. Im vergangenen Jahrzehnt erfolgten von unterschiedlichen Seiten verschiedene Begutachtungen der Bausubstanz. Regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen haben bisher für die Erhaltung der Betriebssicherheit der U-Bahnstrecke gesorgt. Doch der Zustand des Bauwerkes konnte wegen altersbedingter Verschleißerscheinungen und flächigen Substanzschäden, insbesondere an den schottertragenden Tonnenblechen, nicht mehr durch Einzelmaßnahmen erhalten werden. Die BVG führte deshalb in den Jahren 2009 bis 2011 eine umfangreiche Grundinstandsetzung der Anlage durch, in deren Zuge gleichzeitig eine Anpassung an den neuesten Stand der Technik erfolgte. Im Hinblick auf die Bedeutung des Hochbahnviaduktes der U2 als Denkmal der Berliner Bau-, Verkehrs- und Technikgeschichte wurde eine denkmalgerechte Instandsetzung unter der Maßgabe, das historische Erscheinungsbild so weit wie möglich zu wahren, durchgeführt. So wird der stählerne Brückenzug auch in den kommenden Jahrzehnten als ein tragfähiges und verkehrsicheres Bauwerk nutzbar und zugleich als Baudenkmal langfristig gesichert sein. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen circa 80 Millionen Euro. Während der Baumaßnahmen 2009 und 2010 musste der U-Bahnverkehr zwischen den U-Bahnhöfen Schönhauser Allee bzw. Senefelderplatz und Pankow jeweils in den Sommermonaten eingestellt werden (Pressemeldung BVG, 21.12.11).