Bus: Neue Buslinie führt durch das Regierungsviertel, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/neue-buslinie-fuehrt-durch-das-regierungsviertel,10810590,9844010.html 18.10.2000 Am 5. November wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine neue Ost-West-Buslinie eröffnen. Sie verbindet die Zentren von Mitte und Tiergarten. Dazu wird die Linie 257, die am S-Bahnhof Storkower Straße beginnt und am Alexanderplatz vorbeiführt, durch das Regierungsviertel nach Westen verlängert. Die Busse fahren dann über den heutigen Endpunkt S-Bahnhof Unter den Linden hinaus über die …

Straßenbahn: Ausbau-Konzept als Buch Die Straßenbahn soll wieder bis zum Zoo fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ausbau-konzept-als-buch-die-strassenbahn-soll-wieder-bis-zum-zoo-fahren,10810590,9843848.html 18.10.2000 Zwei angehende Stadt- und Regionalplaner schlagen vor, das Streckennetz der Berliner Straßenbahn bis 2038 von zurzeit 187,7 Kilometer auf fast 517 Kilometer auszudehnen. Technisch und finanziell sei es problemlos möglich, jährlich neun bis zehn Kilometer zu bauen. Der Titel ihres 192-seitigen Buches, das der Jaron Verlag Berlin am Dienstag vorstellte, ist Programm: „Straßenbahn für ganz Berlin“. „Schon bald sollte es ganz selbstverständlich sein, dass man mit der Straßenbahn vom Schlossplatz zum Zoo, von Spandau nach Charlottenburg, von Moabit nach Kreuzberg oder von Mitte nach Schöneberg fahren kann“, sagten die Autoren Holger Orb und Tilo Schütz. Probleme für den übrigen Straßenverkehr sehen die Studenten der Technischen Universität nicht: „Die Kapazität der Straßen für den Autoverkehr würde sich …

S-Bahn: Seit 1990 wartet Berlin auf die Ringbahn – immerhin wird nun gebuddelt Der Ring schließt sich nur langsam: S-Bahn umrundet ab 2002 die City, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/seit-1990-wartet-berlin-auf-die-ringbahn—immerhin-wird-nun-gebuddelt-der-ring-schliesst-sich-nur-langsam–s-bahn-umrundet-ab-2002-die-city,10810590,9842778.html 14.10.2000 Die Bahn hat am Freitag mit dem letzten Bauabschnitt zur Schließung des Berliner S-Bahn-Rings begonnen. Am Bahnhof Wedding begannen die Arbeiten am vier Kilometer langen Teilstück zwischen Westhafen und Schönhauser Allee. Freigegeben wird die Strecke erst im Sommer 2002, ein Jahr später als geplant. Für die Verzögerung macht Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) die innere Struktur der Deutschen Bahn AG und damit verbundene Streitigkeiten verantwortlich. Strieder: „Das dauert zu lange. Auf die Ringbahn warten die Berliner seit der Einheit.“ Wenn das letzte Teilstück freigegeben wird, soll auch die S-Bahn-Linie 21 den Betrieb aufnehmen. Deren Züge fahren vom Lehrter Bahnhof auf den …

Tarife + BVG: Chipkarte soll Monatskarte und Papierfahrschein ersetzen / Test zeigt hohe Akzeptanz In drei Jahren gibt es das elektronische Ticket, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/chipkarte-soll-monatskarte-und-papierfahrschein-ersetzen—test-zeigt-hohe-akzeptanz-in-drei-jahren-gibt-es-das-elektronische-ticket,10810590,9841686.html 11.10.2000 Das elektronische Ticket wird voraussichtlich im Jahr 2003 als Fahrausweis in Bussen und Bahnen eingeführt. Das sagte am Dienstag der Vorstandschef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Rüdiger vorm Walde. Bei einem Feldversuch sei das Ticket „auf große Akzeptanz bei den Kunden“ gestoßen. Fast alle hätten das neue System als einfach und übersichtlich empfunden. Das elektronische Ticket ist so groß wie eine Scheckkarte und verfügt über einen Computerchip. Die Kunden müssen die Karte beim Ein- und Aussteigen in einem Abstand von zehn bis 15 Zentimetern an einem Lesegerät vorbeiführen. An speziellen Boxen laden die Fahrgäste die Chipkarte auf. Das Fahrgeld wird automatisch abgebucht. An dem siebenmonatigen Test in Berlin haben sich insgesamt 26 000 Personen beteiligt. Das Verfahren des Ein- und Auscheckens zu Beginn und …

U-Bahn: Hoffnung für lärmgeplagte Anwohner: Die BVG testet auf der Linie 1 neue Schienen Die U-Bahn lernt flüstern, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/hoffnung-fuer-laermgeplagte-anwohner–die-bvg-testet-auf-der-linie-1-neue-schienen-die-u-bahn-lernt-fluestern,10810590,9840306.html 06.10.2000 Wenn alles funktioniert, dann werden die U-Bahn-Züge der Linie 1 so leise, dass zehntausende Anwohner sie ignorieren können. Bis Mitte des nächsten Jahres erproben die Berliner Verkehrsbetriebe auf einem 150 Meter langen Stück der Hochbahn über der Gitschiner Straße ein so genanntes Flüstergleis. Dafür beginnen am kommenden Wochenende zwischen der Station U-Bahnhof Prinzenstraße und dem Wassertorplatz die Bauarbeiten. Die Züge werden deshalb auf dieser Strecke an den nächsten vier Wochenenden bis zum 30. Oktober im Pendelverkehr fahren. „Auf den Flüstergleisen sollen die Züge wesentlich leiser als der Straßenverkehr sein“, sagt Uwe Kutscher, der Chef der U-Bahn-Bau-Abteilung bei der BVG. Das Geheimnis der Flüsterschienen besteht darin, dass sie in Gummi eingebettet sind. Vorbei die Zeiten der klassischen Schwellen und Schotterbetten: Die neuen Schienen werden samt Gummipolstern auf Stahlträger geschraubt. Die Zwischenräume sollen mit …

Museum + Bahnhöfe: Für Neubau des Technikmuseums fehlt das Geld, doch das nächste Projekt ist schon geplant Ausstellungsraum Güterbahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/fuer-neubau-des-technikmuseums-fehlt-das-geld–doch-das-naechste-projekt-ist-schon-geplant-ausstellungsraum-gueterbahnhof,10810590,9840014.html 05.10.2000 Der Wunsch ist nicht neu: Schon seit den achtziger Jahren möchte die Leitung des Deutschen Technikmuseums die alte Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs gerne als zusätzliche Ausstellungsfläche nutzen. „Ein optimaler Ort, um Autos, Straßenbahnen oder Maschinen aus der Nachrichten- und Kommunikationstechnik zu präsentieren“, sagt Museums-Sprecherin Maria Borgmann. Nun könnte der Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen. Nach eigenen Angaben verhandelt das Museum derzeit mit privaten Firmen, die das Vorhaben finanzieren könnten. Namen potenzieller Investoren will die Museums-Leitung mit dem Hinweis auf die laufenden Verhandlungen nicht nennen. „Noch ist nichts beschlossen“, sagt Borgmann. Sollten die privaten Mittel fließen, will die Museumsleitung das Bahnhofsgebäude und die Lagerhallen wieder herrichten. Die alte Ladestraße – sie beginnt am Landwehrkanal und verläuft parallel zur Möckernstraße – könnte überdacht werden. „Auf den Flächen würden wir Bestände aus Lagerbeständen ausstellen“, sagt Borgmann. Damit sparte das Museum die Miete für seine Außendepots. In der Einigung mit den noch geheim gehaltenen Sponsoren sieht die …

U-Bahn: Jahrelange Planung für die U-Bahn-Linie 5 war umsonst, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/1996/1223/lokales/0042/index.html

Strecke soll Unter den Linden nun im Schildvortrieb entstehen / Dadurch wird das Projekt teurer und komplizierter
23.12.1996
Lokales – Seite 17
pn

Mehr als drei Jahre Arbeit stecken in der Planung für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz zum Lehrter Bahnhof. Doch ein Großteil der Mühen war umsonst. Unter den Linden soll die U 5 nicht mehr teilweise in Baugruben, sondern komplett im Schildvortrieb entstehen. Dafür sind Neuplanungen nötig – und die Strecke wird teurer.
Für zehn Millionen Mark wird die Straße Unter den Linden bis 1999 zu einem Hauptstadt-Boulevard aufgewertet – so beschloß es der Senatsausschuß Berlin 2000. Für die U 5-Verlängerung soll die Flaniermeile nicht wieder aufgerissen werden. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) setzte sich mit der Forderung durch, die Linie maulwurfsgleich im Schildvortrieb zu bauen.
Bei Experten löste der Beschluß vom August …