Wenig Geld kosten und großen Nutzen haben nach Ansicht des DBV kleine
Infrastrukturmaßnahmen, die an verschiedenen Stellen seit Jahren ihrer
Verwirklichung harren. Wenige hundert Meter Gleis und einige Weichen würden
zu einer Stabilisierung des Fahrplans und Verbesserung der Zuverlässigkeit
führen:
• Zweigleisigkeit im Bereich des Bahnhofs Hegermühle/Strausberg Nord: Schon
seit Jahren ist durch das Land Brandenburg ein 20 Minuten-Takt nach
Strausberg Nord bestellt. Wegen der Eingleisigkeit ist er aber bisher nie
verwirklicht worden. Ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt zwischen den
Bahnhöfen Hegermühle und Strausberg Nord würde die Verwirklichung endlich
möglich machen.
• Verlängerung der Zweigleisigkeit zwischen den Bahnhöfen Babelsberg und
Potsdam Hauptbahnhof: Besonders ärgerlich sind die ständigen Verspätungen
auf dem südlichen Abschnitt der S 7. Gerade jetzt, wo es keinen
Regionalverkehr zwischen Berlin und der Landeshauptstadt Potsdam gibt, ist
ein zuverlässiger und stabiler Fahrplan wichtig. Die vergangenen Tage haben
jedoch gezeigt, dass es immer wieder zu Verspätungen kommt, die zu
Anschlussverlusten führt.
• Weichenverbindung am Bahnhof Karow; Durch zwei fehlende Weichen ist es
derzeit nicht möglich, Züge auf der Linie NE 27 über den Bahnhof Karow
hinaus nach Berlin zu führen. So enden die Züge entweder am Bahnhof Karow
oder müssen ohne Halt über ein anderes Gleis am Bahnsteig vorbeifahren.
Durch zwei Weichen könnten die Züge nach oder von Gesundbrunnen in Karow
halten und anschließend in Richtung Basdorf weiterfahren. Damit gäbe es
eine neue, wichtige Umsteigeverbindung.
• 10 Minuten-Takt nach Bernau ist dringend notwendig: Auf der S-Bahn-Linie
2 ist östlich des Bahnhofs Buch nur ein 20 Minuten-Takt fahrbar. Der Grund
dafür: seit ca. 1945 fehlt das zweite Gleis am Bahnhof Röntgental. Wäre der
Bahnhof Röntgental zweigleisig, könnte in der Hauptverkehrszeit ein 10
Minuten-Takt angeboten werden. Volle S-Bahn-Züge im Berufsverkehr zeigen
den Bedarf.
Die Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der S-Bahn sind nach Meinung des
DBV-Landesverbandes auch bei der jetzigen S-Bahn-Krise wichtig und nicht
innerhalb weniger Wochen umsetzbar. Deshalb ist es wichtig, dass die
entsprechenden Vereinbarungen schnell geschlossen werden. Soweit uns
bekannt, sind die Maßnahmen am Bahnhof Hegermühle sogar bereits fertig
geplant und liegen derzeit beim Verkehrsministerium zur Prüfung
(Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 05.01.12).
Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr zwischen Fürstenwalde (Spree) – Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20120103.html
Ausfall von Zügen
(Berlin, 3. Januar 2012) Auf Grund von Arbeiten an der Leit- und
Sicherungstechnik für den Zugbetrieb fallen von Freitag, 6. Januar, 17.30
Uhr, bis Montagmorgen, 9. Januar, 3.45 Uhr, zwischen Fürstenwalde –
Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt Regional-Express-Züge aus.
Die Züge der Linie RE 1 mit Start und Ziel Magdeburg fahren von und nach
Frankfurt (Oder), aber mit teilweise veränderten Fahrzeiten. Einige dieser
Züge fallen zudem in Tagesrandlagen zwischen Pillgram und Frankfurt (Oder)
aus. Als Ersatz werden Busse zwischen Jacobsdorf und Frankfurt (Oder) mit
veränderten Fahrzeiten eingesetzt.
Zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf / Eisenhüttenstadt werden alle
Züge durch Busse ersetzt. Die Busse sind länger als die ausfallenden Züge
unterwegs und haben eine veränderte Fahrzeit.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen. Informationen erhalten Reisende im Internet unter
www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon
(0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
S-Bahn + U-Bahn: Für viele Fahrgäste wird 2012 wieder ein Jahr mit erheblichen Einschränkungen, weil an Strecken und Bahnhöfen gebaut wird. In Pankow bleibt es bei der Doppelsperrung von S- und U-Bahn. Eine Übersicht. , aus Der Tagesspiegel
WARSCHAUER STRASSE
Anfang Februar werden die Umsteigewege zwischen der S- und der U-Bahn am
Bahnhof Warschauer Straße erheblich länger. Von den drei vorhandenen
Bahnsteigen wird nur noch einer genutzt: Alle Züge halten dann am
sogenannten Erkner-Bahnsteig, zu dem die Wege am längsten sind. Mehrere
hundert Meter müssen dann beim Umsteigen zurückgelegt werden. Dies ist
notwendig, damit der Bahnhof umgebaut werden kann.
In Zukunft wird es für die S-Bahn nur noch zwei Bahnsteige geben; einen für
die Züge Richtung Zentrum und einen für die östlichen Ziele. Fahrgäste
müssen dann nicht mehr wie jetzt noch raten, von welchem Bahnsteig der
nächste Zug fährt.
Diese sogenannten Richtungsbahnsteige wird es in Zukunft auch …
S-Bahnen fuhren an Silvester planmäßig, aus Berliner Zeitung
Berlin – Rund 10 Prozent der fast 1.000 S-Bahn-Fahrer hatten sich
krankgemeldet. Trotzdem hat die S-Bahn ihren Silvesterfahrplan eingehalten.
Trotz des hohen Krankenstandes unter den Fahrern haben die Berliner
S-Bahnen den Silvesterfahrplan eingehalten. Das deutlich erhöhte
Fahrgastaufkommen durch zahlreiche Partygänger sei …
allg.: Vogelsänger und Tack für Schlichtungsstelle aller Verkehrsträger
http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger sowie
Verbraucherschutzministerin Anita Tack haben sich für eine
Schlichtungsstelle für Reisende ausgesprochen, die alle Verkehrsträger
umfasst. Die Minister reagieren damit auf die Ankündigung der Airlines, nun
auch eine Schlichtungsstelle für Fluggäste einzurichten. Kritisch sehen
beide Brandenburger Minister, dass nach dem Eckpunktepapier der
Fluggesellschaften Verbraucherinnen und Verbraucher bei Anrufung der
Schlichtungsstelle mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden sollen.
Vogelsänger, zurzeit auch Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz: „Auch
wenn die Airlines nun bereit sind, sich auf eine Schlichtungsstelle für
Flugreisende einzulassen, ist hier eine Sonderlösung gefunden worden.“ Die
Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP), die
verkehrsträgerübergreifend tätig ist, wird ausgegrenzt. Die SÖP hat sich im
Bereich des Bahnverkehrs bewährt – Fernverkehr und Nahverkehr werden
gemeinsam geschlichtet.
Tack: „Bei den Ansprüchen aus Fluggastrechten geht es nicht immer um viel
Geld, sondern manchmal auch um das Recht, während der stundenlangen
Warterei Erfrischungen zu bekommen oder über die erhebliche Verspätung, zum
Beispiel durch Nutzung eines E-Mail-Terminals, informieren zu können.“
Zudem könnten Verbraucher oft nicht selber einschätzen, ob die Verspätungen
in die Verantwortung der Fluggesellschaft fallen oder durch
außergewöhnliche Umstände verursacht sind. „Die Anrufung der
Schlichtungsstelle sollte daher für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso
wie bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr
kostenlos sein.“
„Bedauerlich ist“, so die Minister weiter, „dass der gute Ansatz einer
verkehrsträger-übergreifenden Schlichtung hier verworfen werden soll. Der
Luftverkehr ist heute weitgehend mit anderen Verkehrsträgern verbunden. Die
isolierte Betrachtung des Flugverkehrs erschwert es Reisenden ohne Not,
ihre Rechte geltend zu machen.“
Hintergrund: Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)
und das Bundesjustizministerium haben sich in einem Eckpunktepapier zur
Gründung einer Schlichtungsstelle verständigt. Ansprüche bei
Nichtbeförderung wegen Annullierung, Überbuchung, Verspätungen und
Gepäckbeschädigungen sollen im Luftverkehrsgesetz verankert werden
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 30.12.11).
allg.: ÖPNV-Gesamtbericht 2010 im Internet veröffentlicht
http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html
Erstmalig für 2010 veröffentlicht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt einen umfassenden Bericht über Leistung und Finanzierung des
ÖPNV, in dem die zu erbringenden Leistungen, die Unternehmen, sowie der
dafür gewährte Ausgleich dargestellt werden. Damit wird die Kontrolle und
Beurteilung der Leistung, der Qualität und der Finanzierung des
öffentlichen Verkehrsnetzes ermöglicht.
Bereits in den vergangenen Jahren hat die Senatsverwaltung ausführliche
Informationen zu Leistung und Qualität der öffentlichen Verkehre
zusammengestellt und veröffentlicht. Der nun vorliegende Gesamtbericht baut
auf diese Daten auf und ergänzt sie um Angaben mit Bezug auf die
finanzielle Bewertung. In dem Bericht wird z.B. dargestellt, was die
Berlinerinnen und Berliner vom ÖPNV erwarten können, welchen
Ausgleichsanspruch die Unternehmen bei voller Leistungserbringung haben und
welche Leistungen und Qualitäten im Berliner ÖPNV 2010 tatsächlich erbracht
wurden (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
29.12.11).
Regionalverkehr + S-Bahn: Die Verspätungen im Schienenverkehr erreichen ein Jahresrekordhoch. Im November kam fast jeder fünfte Regionalzug unpünktlich., aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/
s-bahn-warten–warten–warten,10809148,11359040.html
Schmierige Gleise, Vandalismus, Baustellen: Es gibt viele Gründe, warum
sich Züge verspäten oder gar ausfallen. Am gestrigen Dienstag unterbrach
eine Signalstörung den S-Bahn-Betrieb zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg.
Für die Fahrgäste läuft es stets auf dasselbe hinaus: Sie kommen zu spät
zur Arbeit, verpassen Termine und Anschlüsse. Aus der neuen
Pünktlichkeitsbilanz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) geht
hervor, dass dies im November besonders häufig der Fall war. Noch nie in
diesem Jahr wurden so viele Regional- und S-Bahn-Züge als unpünktlich
registriert wie im vergangenen Monat.
S-Bahn hat Ziel noch nicht erreicht
Im November fuhren nur 82,8 Prozent der …
Regionalverkehr: Fahrplanänderungen auf den Linien RE 2, RB 14 und RB 21, Ab Montag, 2. Januar 2012 geringfügige Minutenänderungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20111223.html
(Berlin, 23. Dezember 2011) Die Deutsche Bahn AG führt zur Verbesserung der
Pünktlichkeit im Regionalverkehr ab Montag, den 2. Januar 2012 leicht
veränderte Fahrpläne für Züge der RE 2, RB 14 und RB 21 ein.
RE 2 Cottbus – Berlin Stadtbahn – Wismar
Die meisten Züge verkehren zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus in
beiden Richtungen mit geringfügigen Minutenänderungen (in der Regel Cottbus
an zur Minute .58 / Cottbus ab zur Minute .02 ) mit längeren Haltezeiten in
Königs Wusterhausen, Lübben und Lübbenau.
RB 14 Berlin-Schönefeld (Flughafen) – Nauen
Züge in Richtung Berlin-Schönefeld (Flughafen) – Berlin – Nauen fahren in
Berlin-Schönefeld (Flughafen) in der Regel 2 Minuten früher, ab Berlin
Ostbahnhof weiter unverändert.
RB 21 Griebnitzsee – Potsdam Hbf – Wustermark/Berlin Hbf (tief)
Von Potsdam Griebnitzsee verkehren von montags bis freitags jeweils 3 Züge
am Vormittag und 3 Züge am Nachmittag über Potsdam Hbf und Golm nach Berlin
Hbf (tief).
Diese Züge fahren ab 2. Januar 2012 zwischen Potsdam Griebnitzsee und
Potsdam Park Sanssouci in bis zu 4 Minuten früheren Fahrzeiten. Um diese
Züge in Potsdam Griebnitzsee zu erreichen, empfiehlt die Deutsche Bahn eine
S-Bahn früher zu nutzen.
Der Fahrplan für diese Züge ist in Fahrplaninformationen abgedruckt, die in
den betreffenden Zügen sowie in den Bahnhöfen ausliegen bzw aushängen.
Telefonische Auskünfte erteilt der Kundendialog DB Regio Nordost unter der
Telefonnummer 0331/235-6881 bzw. -6882 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif
bei Mobilfunk max. 42 ct/Min)
Für diese kurzfristigen Fahrplanänderungen, die erst ab 6. Januar 2012 in
der elektronischen Fahrplanauskunft unter www.bahn.de enthalten sein
werden, bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
S-Bahn: Es ging schon einmal schief, aus Berliner Zeitung
Bereits vor knapp fünf Jahren standen S-Bahnen und andere Züge stundenlang
still, weil ein Stromtest missglückte.
Der Zusammenbruch des S-Bahnverkehrs in der vergangenen Woche war nicht der
erste Vorfall dieser Art. Vor knapp fünf Jahren ist bei der Deutschen Bahn
(DB) in Berlin schon mal ein Test an einer Stromversorgungsanlage schief
gelaufen – ebenfalls mit der Folge, dass viele S-Bahnen und andere Züge
stundenlang nicht fahren konnten. Das hat die DB jetzt bestätigt. Auch der
damalige Test hatte an einem Vormittag begonnen, bei laufendem …
S-Bahn: Peinliches Eingeständnis der Deutschen Bahn: Schon einmal führte ein Strom-Test zu einem Zusammenbruch des S-Bahn-Verkehrs. Die Bahn sei gewarnt gewesen, sagt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Doch offenbar wollte sie Personalkosten sparen.,, aus Berliner Zeitung
Der Zusammenbruch des Berliner Bahnverkehrs in der vergangenen Woche, der
zu vielen Zugausfällen und Verspätungen geführt hatte, war nicht der erste
Vorfall dieser Art. Vor knapp fünf Jahren ist schon einmal ein Test an
einer Stromversorgungsanlage schief gelaufen – ebenfalls mit der Folge,
dass S-Bahnen und andere Züge stundenlang nicht fahren konnten. Das hat die
Deutsche Bahn (DB) jetzt bestätigt.
Auch der damalige Test hatte an einem Vormittag begonnen. Die DB hält die
beiden Vorfälle nicht für vergleichbar, wie ein Sprecher betonte. Doch das
sieht Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds
Berlin-Brandenburg (VBB), anders. Die Bahn sei gewarnt gewesen, zu
welchen …