http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Die allgemeine Kostenentwicklung in den letzten Monaten geht auch an den Verkehrsunternehmen im VBB nicht spurlos vorüber. Deshalb wird mit den Verkehrsunternehmen auch über die Entwicklung der Fahrpreise gesprochen. Im Beirat der 41 Verkehrsunternehmen wurde am Mittwoch über Vorschläge und weitere mögliche Maßnahmen diskutiert. Es wurde kein Beschluss gefasst. Die Entscheidung über eine mögliche Tarifmaßnahme trifft der Aufsichtsrat des VBB. Dieser tagt am 15. März 2012. Die Ergebnisse werden anschließend bekannt gegeben (Pressemeldung VBB, 23.02.12).
S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnstation erhält bis 2013 zweites Bahnsteiggleis und Aufzug • Projektleitung informiert am Donnerstag im Volkshaus Wildau
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2278804/bbmv20120218.html?start=0&itemsPerPage=20 S-Bahnstation erhält bis 2013 zweites Bahnsteiggleis und Aufzug • Projektleitung informiert am Donnerstag im Volkshaus Wildau (Berlin, 21. Februar 2012) Die Deutsche Bahn wird bis zum September des nächsten Jahres die S-Bahnstation Wildau umfassend modernisieren. Ein neuer rund 152 Meter langer Bahnsteig mit zwei Gleisen entsteht mittig über dem Personentunnel. Der Bahnsteig ist auf 49 Metern überdacht. Darüber hinaus wird die Fußgängerunterführung erneuert. Sie wird dreieinhalb Meter breit und zweieinhalb Meter hoch sein. Über einen Aufzug erreichen zukünftig auch Reisende mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Gepäck stufenlos ihre S-Bahn. Das zweite Bahnsteiggleis macht Wildau zu einem richtigen Bahnhof. Züge können sich dann hier begegnen. Der Fahrplan wird stabiler und die S-Bahnen können pünktlich fahren. Bis es soweit ist, müssen Reisende an einigen Wochenenden auf Busse umsteigen. Auch nächtliche Arbeiten lassen sich nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn wird dazu rechtzeitig informieren. Am Donnerstag, 23. Februar, 17 Uhr, lädt die Projektleitung alle wissbegierigen Bürger in das Volkshaus Wildau ein, um dort das Vorhaben im Einzelnen vorzustellen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Tarife: DBV sieht keine Notwendigkeit zu den geplanten Fahrpreiserhöhungen
http://www.lok-report.de/ Jedes Jahr das gleiche Ritual: die geplante Erhöhung der Fahrpreise wird mit gestiegenen Personal und/oder Energiekosten begründet. Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg kann keine Notwendigkeit zur diesjährigen Preiserhöhungsrunde erkennen. Denn eine Verbesserung des bestehenden Angebotes hat es seit dem letzten Jahr nicht gegeben. Die S-Bahn Berlin GmbH kann immer noch nicht so viele Züge, wie sie ursprünglich versprochen hatte, auf die Strecken schicken. Die Straßenbahnen und Busse der BVG sind ebenfalls nicht schneller geworden noch wurde irgendwo das Angebot verbessert. Wozu also eine Preiserhöhung? Nur deshalb, weil eine jährliche Preiserhöhung der Normalfall sein solle? Mit großer Selbstverständlichkeit behält der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bei sogenannten „Schlechtleistungen“, dem Nichterbringen von vertraglich vereinbarten Leistungen im Bahn- und Busverkehr, Malusbeträge ein. Fällt ein Regionalzug aus oder fährt erheblich verspätet, bekommt das Verkehrsunternehmen natürlich nicht den vollen Betrag ausbezahlt. Nur die Fahrgäste müssen natürlich für ihren Fahrschein genau den gleichen Betrag zahlen, auch wenn sie eine halbe oder sogar Stunde später an ihrem Ziel ankommen. Ist das gerecht? Außerdem haben sich die beiden Länder Berlin und Brandenburg in den vergangenen Jahren immer weiter aus ihrer Verantwortung zur ausreichenden Finanzierung des öffentlichen Verkehrs zurückgezogen. Der Vorteil der BVG: die S-Bahn Berlin GmbH und DB Regio stehen viel mehr unter öffentlicher Beobachtung. So nimmt die Presse kaum davon Kenntnis, dass beispielsweise auch der BVG Zug- und Busfahrer in nennenswerter Zahl fehlen. Der DBV Berlin-Brandenburg sieht weiterhin die Gefahr, dass nach Eröffnung des Flughafens BER in Schönefeld das Wagenangebot bei der S-Bahn in der Innenstadt sogar noch weiter abnimmt. Denn der politische Druck auf die S-Bahn Berlin GmbH, vorrangig den 10 Minuten-Takt zum Flughafen unter allen Umständen abzusichern, ist derzeit sehr groß. Woher soll die S-Bahn Berlin GmbH jedoch Wagen nehmen, wenn sie eh zu wenig hat? Natürlich aus dem Bestand, der an anderer Stelle eigentlich auch gebraucht wird. Also besteht kein zwingender Grund für eine Fahrpreiserhöhung. Zuerst sollen sich die Besteller, die Länder Berlin und Brandenburg, wieder mehr um eine ausreichende Finanzierung des öffentlichen Verkehrs kümmern (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 21.02.12).
Flughäfen: Fluglärm Täglich 64 Starts mehr von Schönefeld, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ fluglaerm-taeglich-64-starts-mehr-von-schoenefeld,10809148,11675130.html Am neuen Flughafen wird es noch öfter laut als prognostiziert. Offenbar haben sich die Airlines auf einer Konferenz in Singapur deutlich mehr Starts und Landungen in Schönefeld reserviert als zunächst angenommen. Am Montagabend, bei der 33. Demonstration von Müggelsee-Anwohnern gegen Fluglärm, war die Stimmung auf dem Friedrichshagener Marktplatz besonders geladen. Etwa 1000 Menschen protestierten. Am Wochenende sind neue Zahlen bekannt geworden, die belegen, dass verschiedene Gebiete rund um den neuen Hauptstadtflughafen BER nach dessen Eröffnung Anfang Juni deutlich häufiger als bisher prognostiziert überflogen werden könnten. Nicht nur die Friedrichshagener, die von einem „neuen Betrug“ sprechen, sind empört. „Wir lassen uns nicht zugunsten …
S-Bahn: Kabeldiebe stören Verkehr auf Berlins Nord-Süd Linie, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/verspaetungen-bei-der-s-bahn-kabeldiebe-stoeren-verkehr-auf-berlins-nord-sued-linie/6233812.html Kabeldiebe und fehlendes Personal haben am Dienstagvormittag die S-Bahn ausgebremst. Zwischen Humboldthain und Nordbahnhof wurden Signalkabel an mehreren Stellen durchtrennt und offensichtlich gestohlen. Weil das Signal mit der Nummer 479 ausgefallen sei, konnten aus Sicherheitsgründen nur ein Teil der planmäßigen Züge durch den Nord-Süd-Tunnel fahren, die S1 und die S2 fuhren jeweils im 20-Minuten-Takt. Einen 10-Minuten Takt gab es auf der S1 nur zwischen Potsdamer Platz und Wannsee. Der Schaden soll nach Angaben eines Bahnsprechers gegen 13 Uhr behoben sein. Die Bundespolizei ermittelt wegen versuchten schweren Diebstahls, vermutlich seien die Täter …
Regionalverkehr: Fünf ODEG-GTW auf Herz und Getriebe geprüft
http://www.lok-report.de/ Die fünf GTW haben ihre Feuertaufe während der eisigen Kälte nicht bestanden. Die Ursachen konnten noch nicht final geklärt werden. In den letzten elf Tagen wurden die betroffenen Fahrzeuge von STADLER technisch überprüft, gewartet sowie soweit als möglich getestet. Zwar ist es für die ODEG-Fahrgäste erfreulich, dass sich die Wetterlage in Berlin und Brandenburg entspannt hat, jedoch konnte so kein Kältetest unter härtesten Bedingungen an den GTW durch STADLER durchgeführt werden. Die ODEG hat zum Ziel, dass ab Montag auf den Strecken OE51 (Brandenburg Hbf. – Rathenow) und OE33 (Berlin-Wannsee – Jüterbog) wieder vier von sechs GTW ergänzt um einen Regioshuttle auf Fahrt gehen. Ein Ersatztriebfahrzeug steht jeweils für unerwartete Ausfälle zum sofortigen Einsatz bereit. Die ODEG setzt große Hoffnung in das technische Know-how von STADLER, sodass es nicht noch einmal zu derartigen Fahrzeugausfällen kommt. Arnulf Schuchmann, Sprecher der Geschäftsführung sagt: „Wir rechnen jetzt mit einem fehlerfreien Einsatz unserer GTW. Die ODEG will letztlich nur eines, dass unsere Fahrgäste sicher und pünktlich an ihre Zielorte gebracht werden!“ (Pressemeldung ODEG, Fotos Bodo Schulz, www.bodoschulz.de, 20.02.12).
S-Bahn: Anforderungsliste für neue S-Bahn-Fahrzeuge nach 2017
http://www.lok-report.de/ Moderne und sichere Viertel- und Halbzüge, die bei eisiger Kälte ebenso zuverlässig verkehren wie bei großer Hitze, die ausreichend Sitzplätze für die Fahrgäste und Kapazität für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder bieten, die barrierefrei zugänglich sind und deren helle und freundliche Innengestaltung sich an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientiert. So lauten einige der Anforderungen, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) für die neue Generation von S-Bahn-Fahrzeugen aufgestellt hat. Denn unabhängig davon, welches Unternehmen nach 2017 den S-Bahn Verkehr fahren wird – dass neue Fahrzeuge zum Einsatz kommen werden, ist zwingend notwendig. Aufgrund zahlreicher Eigenheiten des Berliner Netzes, sind diese jedoch nicht einfach „von der Stange“ zu haben, sondern sie müssen neu entwickelt werden. In einer noch unverbindlichen Zusammenstellung, hat die Senatsverwaltung (SenStadtUm) jetzt beschrieben, was die Fahrzeuge aus Sicht des Landes Berlin leisten und können müssen. Die entsprechende Aufstellung ist zu diesem Zeitpunkt noch vorläufig, und umfasst Auszüge des Anforderungskatalogs, der später Teil der Vergabe sein wird. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Vorstellungen weiter konkretisiert. Dazu Senator Müller: „Für die S-Bahn-Fahrzeuge der nächsten Generation wollen wir frühzeitig sicher stellen, dass diese den Anforderungen des Landes entsprechen. Daher haben wir jetzt unsere Vorstellungen und Erwartungen an die zukünftigen Fahrzeugen der Berliner S-Bahn formuliert. Die veröffentlichten Anforderungen erlaubt es uns, in einen ersten Dialog mit der Industrie sowie mit den Fahrgast-, Umwelt- und Verkehrsverbänden einzusteigen.“ Für die Abstimmung mit den Eisenbahnunternehmen und Fahrzeugherstellern hat das Land Berlin ein Markterkundungsverfahren eingeleitet. Mit diesem soll geklärt werden, ob das Land seine Anforderungen nachvollziehbar beschrieben hat, inwieweit diese bei der Fahrzeuggestaltung erfüllbar sind, und welche Kosteneffekte daraus entstehen. Auf diese Weise können wichtige funktionale, technische und konstruktive Aspekte bereits vor Einstieg in das formalisierte Verfahren geklärt werden. Dieser frühzeitige Klärungsbedarf besteht vor allem deswegen, weil es sich bei den S-Bahn-Fahrzeugen um Spezialfahrzeuge handelt. Diese weichen in zahlreichen Merkmalen von S-Bahnfahrzeugen ab, die in anderen Städten oder im Regionalverkehr eingesetzt werden. Daher ist bei einigen Aspekten unklar, welche technischen Merkmale mit angemessenem Aufwand erreicht werden können. Durch die vorgelagerte Markterkundung soll hier Klarheit geschaffen werden können. Das Land gibt die Markterkundung in dieser Woche europaweit im Amtsblatt der EU bekannt. So wird sichergestellt, dass kein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil für das spätere Verfahren erlangen kann. Fahrzeughersteller und Eisenbahnunternehmen können die vollständige Liste bis zum 16. März 2012 bei SenStadtUm anfordern. Danach haben sie einen Monat Zeit, um ihre Anregungen und Kommentare an das Land zurück zu melden. Parallel zur Markterkundung bei der Industrie findet die Abstimmung mit Berliner Verbänden zu Umweltaspekten, Fahrgastfreundlichkeit und Barrierefreiheit statt. Den Verbänden werden die Liste der Anforderungen bzw. relevante Auszüge daraus durch SenStadtUm direkt übersandt. Sie haben dann ausreichend Gelegenheit, die Vorgaben ihrerseits kritisch zu prüfen und entsprechend zu kommentieren. Nach Ablaufen der Frist werden alle eingegangenen Anregungen geprüft und die Liste daraufhin ggf. noch einmal angepasst. Mit noch weiteren Vorgaben wird die Liste in Form eines Lastenheftes verbindlicher Bestandteil der späteren Verdingungsunterlagen. Die Anforderungsliste des Landes deckt grundsätzlich alle fahrzeugseitigen Themen ab: von Betrieb über Instandhaltung bis hin zu Sicherheit, Umweltanforderungen, Informationssysteme und Barrierefreiheit. Besondere Schwerpunkte bilden die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge über die gesamte Lebensdauer und bei allen Wetterlagen, Lärmemissionen, Klimatisierung und die Ausstattung und Gestaltung der Innenräume. Der weit überwiegende Teil der technischen Vorgaben wird vom Land „funktional“ (welche Anforderungen muss das Fahrzeug erfüllen) und nicht „konstruktiv“ (wie soll das Fahrzeug gebaut werden) beschrieben. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, vor allem bei den Vorgaben, die unmittelbar für die Fahrgäste relevant sind. Auch zum äußeren Erscheinungsbild der neuen Fahrzeuge werden Vorgaben getroffen. Modern sollen die neuen Bahnen natürlich sein – und dabei weiterhin in den vertrauten Traditionsfarben ockergelb und rot glänzen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 20.02.12).
Tarife + VBB: Zum 1. August Höhere Fahrpreise für Busse und Bahnen geplant, aus Berliner Kurier
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/ zum-1–august-hoehere-fahrpreise-fuer-busse-und-bahnen-geplant,7169128,11672698.html Berlin (dpa/bb) – Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg soll teurer werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sind im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zum 1. August Fahrpreiserhöhungen geplant. Als Grund werden hohe Energiekosten genannt. An diesem Mittwoch wollen die Verkehrsunternehmen im VBB-Beirat über die Tarifvorschläge beraten, wie eine VBB-Sprecherin am Montag bestätigte. Laut Medienbericht sollen sollen sich die Fahrpreise im Durchschnitt um etwa drei Prozent verteuern. Der Einzelfahrschein in der Berliner Tarifzone AB könnte diesem Bericht zufolge künftig zehn Cent mehr und damit 2,40 Euro kosten, die AB-Monatskarte 76 statt bisher …
Straßenverkehr: Lärmminderung in Berliner Straßen Es wird leiser, aber nur ein bisschen, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ laermminderung-in-berliner-strassen-es-wird-leiser–aber-nur-ein-bisschen,10809148,11666094.html Berlin – Der Modellversuch des Senats zur Lärmminderung in drei Berliner Straßen bringt keine überzeugenden Ergebnisse – die Resultate zeichnen ein zwiespältiges Bild. Fahrbahnen wurden schmaler, Extraspuren für Radfahrer markiert, Mittelinseln angelegt. Drei Straßen in Berlin wurden im Senatsauftrag umgestaltet, um zu untersuchen, ob sich dadurch die Verkehrslärmbelastung verringern lässt. Doch ob sich der Aufwand gelohnt hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Denn die Ergebnisse der Modellversuche, die jetzt vorliegen, sind nicht nur positiv. Anlieger klagen, dass es lauter sei als vorher. Die Umbauten hatten vor allem ein Ziel: weniger Platz für Kraftfahrzeuge, mehr Raum für Radfahrer. „Die Markierung von Fahrradstreifen sollte dazu führen, dass der Autoverkehr von den …
BVG-Tarifstreit Gewerkschaft antwortet mit Gegenangebot, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ bvg-tarifstreit-gewerkschaft–antwortet-mit-gegenangebot,10809148,11675816.html Berlin – Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Im Streit um höhere Löhne bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat sich die Lage etwas entspannt. Zwar hat die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi am Montag auch das jüngste, erneut verbesserte Angebot der Arbeitgeberseite abgelehnt. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung beschloss das rund 50-köpfige Gremium keinen weiteren Warnstreik oder andere Aktionen. Stattdessen will Verdi dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) am heutigen Dienstagvormittag ein eigenes Angebot …