http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3192636/bbmv20121220a.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 20. Dezember 2012) Die S-Bahn-Station Waidmannslust hat seit gestern wieder einen zweiten Zugang. Im März dieses Jahres begann die Deutsche Bahn mit den Arbeiten an diesem rund 900.000 Euro teuren Vorhaben. An der Stelle des ehemaligen Zugangs wurde eine neue Treppe mit Einhausung und Beleuchtung eingebaut. Damit hat sich auch ein Wunsch des Berliner Senats erfüllt, der sich in der Vergangenheit wiederholt für diesen Zugang ausgesprochen hatte. Der S-Bahnhof verfügte bis zum Jahr 1961 über zwei Bahnsteigzugänge, ein Aufgang über den Haupteingang Waidmannsluster Damm und einen zweiten Aufgang über die Personenunterführung, die die Nimrodstraße und ,,Am Waidmannseck“ verbindet. Im August des Mauerbaujahres wurde der zweite Zugang zugemauert. Nach der politischen Wende war geplant, den Tunnel zu verfüllen, da dort kein Bahnsteigzugang mehr vorhanden war. Der Bezirk Reinickendorf sprach sich jedoch für eine weitere Nutzung aus und übernahm im Gegenzug die Verantwortung für Instandhaltung und Verkehrssicherungspflicht. So blieb das Bauwerk erhalten. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnhöfe + Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Stadtbahn wegen weiterer Arbeiten im Bahnhof Friedrichstraße Ohne Umleitung der RE 2 (ODEG)
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3191426/bbmv20121220.html?start=0&itemsPerPage=20
(Berlin, 20. Dezember 2012) Am Donnerstag letzter Woche fiel ein Betonteil aus dem Deckenbereich des Bahnhofs Friedrichstraße in die Eingangshalle. Die bisherige Untersuchung hat ergeben, dass das in der Zwischendecke des Bahnhofs Friedrichstraße abgebrochene Betonteil aus dem Auflagerbereich von Stahlträgern der Bahnsteigkonstruktion stammt.
Die DB hat Schutzgerüste an möglicherweise ebenfalls betroffenen Stellen aufgestellt und sofort mit der Prüfung des Bauwerks begonnen. Teile der Bahnhofshalle werden dazu zeitweise gesperrt. Zur umfassenden Überprüfung und um mögliche Gefahren auszuschließen, stellt die DB heute vorsorglich weitere Schutzgerüste auf. Dabei kann es zu Einschränkungen im Zugang zum Bahnhof und den Geschäften im Bahnhof kommen. Während der Aufbauarbeiten der Gerüste wird die Geschwindigkeit im Fern- und Regionalverkehr auf 20 km/h reduziert.
Der S Bahnbetrieb ist nicht betroffen.
Zu keinem Zeitpunkt besteht eine Gefahr für die Statik und Sicherheit des Gebäudes. Die gutachterliche Untersuchung der Schadensursache läuft unterdessen weiter.
Veränderungen im Fahrplan: Die Umleitung der RE 2 (ODEG) über Berlin-Lichtenberg entfällt.
Die Regionalbahnlinien RB 21 und RB 22 beginnen/enden im Bahnhof Zoologischer Garten.
Mit längeren Fahrzeiten muss gerechnet werden.
Detaillierte Informationen zu den aktuellen Verspätungen und Zugausfällen erhalten Reisende unter www.bahn.de unter der Rubrik „Ist mein Zug pünktlich“.
Für Fragen und Hinweise steht der Kundendialog DB Regio Nordost unter (0331) 235-6881/6882 zur Verfügung.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnhöfe + Regionalverkehr: Einschränkungen auf der Stadtbahn wegen weiterer Arbeiten im Bahnhof Friedrichstraße Ohne Umleitung der RE 2 (ODEG)
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3191426/bbmv20121220.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 20. Dezember 2012) Am Donnerstag letzter Woche fiel ein Betonteil aus dem Deckenbereich des Bahnhofs Friedrichstraße in die Eingangshalle. Die bisherige Untersuchung hat ergeben, dass das in der Zwischendecke des Bahnhofs Friedrichstraße abgebrochene Betonteil aus dem Auflagerbereich von Stahlträgern der Bahnsteigkonstruktion stammt. Die DB hat Schutzgerüste an möglicherweise ebenfalls betroffenen Stellen aufgestellt und sofort mit der Prüfung des Bauwerks begonnen. Teile der Bahnhofshalle werden dazu zeitweise gesperrt. Zur umfassenden Überprüfung und um mögliche Gefahren auszuschließen, stellt die DB heute vorsorglich weitere Schutzgerüste auf. Dabei kann es zu Einschränkungen im Zugang zum Bahnhof und den Geschäften im Bahnhof kommen. Während der Aufbauarbeiten der Gerüste wird die Geschwindigkeit im Fern- und Regionalverkehr auf 20 km/h reduziert. Der S Bahnbetrieb ist nicht betroffen. Zu keinem Zeitpunkt besteht eine Gefahr für die Statik und Sicherheit des Gebäudes. Die gutachterliche Untersuchung der Schadensursache läuft unterdessen weiter. Veränderungen im Fahrplan: Die Umleitung der RE 2 (ODEG) über Berlin-Lichtenberg entfällt. Die Regionalbahnlinien RB 21 und RB 22 beginnen/enden im Bahnhof Zoologischer Garten. Mit längeren Fahrzeiten muss gerechnet werden. Detaillierte Informationen zu den aktuellen Verspätungen und Zugausfällen erhalten Reisende unter www.bahn.de unter der Rubrik „Ist mein Zug pünktlich“. Für Fragen und Hinweise steht der Kundendialog DB Regio Nordost unter (0331) 235-6881/6882 zur Verfügung. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Abkommen zum Ausbau Berlin – Stettin unterzeichnet
http://www.lok-report.de/ Bereits mit der Verabschiedung des deutsch-polnischen Eisenbahnrahmenabkommens am 14. November 2012 wurde die Grundlage für einen verbesserten grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und Polen geschaffen. Am 20.12.12 Tag unterzeichnen nun Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und sein polnischer Amtskollege Sławomir Nowak in Stettin das seit langem erwartete Abkommen zum Ausbau der Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und Stettin. Das Abkommen schafft bei grenzüberschreitenden Strecken die Voraussetzung dafür, dass beidseits der Grenzen konkrete Planungsarbeiten anlaufen können. Zwischen Berlin und Stettin gibt es derzeit zwei durchfahrende Züge sowie sechs weitere Verbindungen mit Umstieg in Angermünde pro Richtung. Mit Sofortanschlüssen der Umsteigeverbindungen am gleichen Bahnsteig in Angermünde wurden zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2012 Optimierungen im Reiseverlauf erreicht. Wegen der allerdings noch vorhandenen Elektrifizierungslücke zwischen Angermünde und Stettin müssen die beiden zwischen Berlin und Stettin verkehrenden Direktzüge weiterhin im Bahnhof Gesundbrunnen beginnen bzw. enden und Fahren nicht direkt ins Zentrum Berlins. Der Berliner Nord-Süd-Tunnel darf nur von Zügen mit elektrischer Traktion befahren werden. Mit Abschluss des nun besiegelten Ausbaus der Bahnstrecke sind weitere Verbesserungen möglich. Das auf der deutschen Seite über mehr als 100 Millionen Euro teure Projekt beinhaltet die Beseitigung der Elektrifizierungslücke zwischen Angermünde und Stettin und den Ausbau für eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Die derzeit zwei Stunden dauernde Fahrt kann auf dann 90 Minuten reduziert werden. Der Senat wird sich dafür einsetzen, dass alle Vorbereitungen rechtzeitig getroffen und abgeschlossen werden, um das nun manifestierte Ziel einer attraktiven Eisenbahn-verbindung für Reisende zwischen Berlin und Stettin im Jahr 2020 zu halten. Berlin und Brandenburg hatten noch Anfang dieses Jahres gegenüber Bundesminister Ramsauer die Elektrifizierung und den Ausbau auf 160 km/h der Strecke deutlich vor 2020 gefordert. Mit dem Streckenausbau und der verkürzten Fahrzeit wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Metropolen besser möglich. Beispielsweise wird dann auch der Flughafen BER von der benachbarten Großstadt auf deutlich schnellerem Wege über die umweltfreundliche Schiene direkt erreicht und birgt eine reelle Chance, die wirtschaftliche Entwicklung zu stützen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 21.12.12).
Bahnhöfe: S-Bahnhof Friedrichstraße Noch mehr Baumängel, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/s-bahnhof-friedrichstrasse-noch-mehr-baumaengel,10809148,21150896.html Berlin – Die Bahn prüft weitere Risikobereiche am S-Bahnhof Friedrichstraße. Offenbar könnte es dort noch mehr gefährliche Baumängel geben. Am vergangenen Donnerstag war dort ein 20 Kilo schwerer Betonbrocken aus der Decke geplatzt und ins Erdgeschoss gestürzt. Die Gefahr im Bahnhof Friedrichstraße ist offenbar noch nicht gebannt. Experten sind sich sicher, dass an weiteren Stellen Beton verbaut worden ist, wo sich …
Taxi + Flughäfen: Flughafen Tegel für Taxis aus Brandenburg künftig tabu, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12442693/62249/Flughafen-Tegel-fuer-Taxis-aus-Brandenburg-kuenftig-tabu.html Berlin – Taxis aus dem Landkreis Dahme-Spreewald dürfen von Januar an keine Fahrgäste mehr am Berliner Flughafen Tegel aufnehmen. Das beschloss der rot-schwarze Senat am heutigen Dienstag. Der Landkreis hatte zuvor die Hauptstadt-Taxis vom Flughafen Schönefeld verbannt. Die Verbände in Brandenburg und Berlin hatten sich nach der mehrfachen Verschiebung der Flughafen-Eröffnung nicht über …
VBB + Regionalverkehr: Regionalverkehr schneidet nicht zufriedenstellend ab
http://www.lok-report.de/ Auch der Eisenbahn-Regionalverkehr schnitt im Jahr 2012 bei den Qualitätsmerkmalen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit nicht zufriedenstellend ab. • Pünktlichkeits- und Zuverlässigkeitswerte: Im Durchschnitt waren die Züge noch unpünktlicher als im Vorjahr (Pünktlichkeit 2011: 85,7 Prozent, bis Nov. 2012: 85,4 Prozent). Auch fielen deutlich mehr Züge aus. (2011: 2,8 Prozent, bis Okt. 2012: 5,2 Prozent). Die Verspätungsquote wurde vor allem von RegionalExpressLinien RE2, RE3, RE5 und RE10 negativ beeinflusst, die meisten anderen Linien wiesen zufriedenstellende Pünktlichkeitswerte auf. Signifikante Verzögerungen gab es auf der RegionalExpressLinie RE2, die massiv durch komplexe Abhängigkeiten im gesamten Streckenverlauf beeinträchtigt wurde. Beeinträchtigungen entstanden z.B. durch Konflikte mit Fern- und Regionalverkehr im Knoten Spandau und durch eingleisige Streckenabschnitte. Baumaßnahmen im Großknoten Leipzig führten auf der RegionalExpressLinie RE10 seit Juli regelmäßig zu Verspätungen in Sachsen, die im VBB-Gebiet nicht wieder aufgeholt werden konnten. Verbundgeschäftsführer Franz: „Der zuständige Infrastrukturbetreiber, die DB Netz AG, muss endlich wieder mehr Wert auf exakte Baufahrpläne legen, damit durch schludrig gerechnete Baufahrpläne keine Verspätungen mehr durchs Netz geschleppt werden. Insgesamt können wir mit der Pünktlichkeit im Regionalverkehr nicht zufrieden sein, hier muss dringend nachgebessert werden – auch im Fernverkehr, der mit seinen Verspätungen die Regionalzüge ausbremst.“ Durch die Umsetzung eines neuen Fahrplankonzeptes südlich von Berlin konnte die Pünktlichkeit der RegionalExpressLinie RE3 zwar spürbar verbessert werden, dennoch gab es im Herbst aufgrund von Bahnsteigmängeln im Bahnhof Zossen und der baubedingten Eingleisigkeit zwischen Wünsdorf und Baruth wieder zunehmend Verspätungen. Auch die Pünktlichkeit der RegionalExpressLinie RE5 wurde ab Mitte des Jahres durch mehrere Ursachen beeinflusst. Neben der Baustelle im Abschnitt Nassenheide – Neustrelitz – Lalendorf Rostock hat vor allem die kurzfristige Umleitung von Fernverkehrszügen, aufgrund der mängelbedingten Streckensperrung Halle (Saale) – Bitterfeld, die Pünktlichkeit der RE5 im südlichen Abschnitten massiv beeinträchtigt. • Bauarbeiten: Zwei Baumaßnahmen zur notwendigen Ertüchtigung der Infrastruktur prägten das Jahr im Eisenbahn-Regionalverkehr: Während der einjährigen Vollsperrung zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin Wannsee wurden Brücken und Gleise erneuert. Mit einzelnen Verspätungen, aber ohne größere Störungen, konnte der Umleitungs- und Ersatzfahrplan umgesetzt werden. Die Baumaßnahme wurde pünktlich zum 9. Dezember 2012 abgeschlossen. Die zweite große Baumaßnahme auf der Strecke Berlin – Rostock dauert noch an. Seit 10. September 2012 bis zum 26. April 2013 ist die Strecke zwischen Oranienburg und Neustrelitz komplett gesperrt. Zusätzlich ist im selben Zeitraum auch der Bahnhof Oranienburg für den Regionalverkehr gesperrt. Das Ersatzkonzept, das zum Teil wegen der Busfahrten größere Fahrzeitverlängerungen für die Fahrgäste mit sich bringt, hat sich in der Praxis bis jetzt bewährt und wird von den Fahrgästen relativ gut angenommen. • Kunden zufriedener: Trotz dieser Widrigkeiten sind die Fahrgäste insgesamt deutlich zufriedener mit der Qualität im Eisenbahn-Regionalverkehr als im Jahr 2011. Bei der jährlichen VBB-Zufriedenheitsbefragung bewerteten die Kunden die Qualität der Züge insgesamt mit der Note 1,77 (2011:1,91). Besonders positiv äußerten sich die Fahrgäste über die Leistung der Heidekrautbahn (NE27), die mit der Note 1,39 zum wiederholten Mal den Spitzenplatz im Unternehmensvergleich belegt. Deutlich verbesserte sich – laut Kundenmeinung – die Kompetenz und Freundlichkeit des Personals. Mit einer Bewertung von 1,60 wurde hier der beste Wert seit Beginn der Erhebungen in 2005 gemessen. Sicherlich gibt es zwischen den einzelnen Unternehmen bzw. einzelnen Mitarbeitern noch eine gewisse Spannbreite. Dennoch steht fest, dass das VBB-Programm „Kundenorientierung und Dienstleistungsqualität“, das von allen Zugbegleitern im Vorfeld von Betriebsaufnahmen absolviert wird, nachhaltige Erfolge zeigt. Die Leistungsmerkmale „Pünktlichkeit“ und „fehlende Informationen bei Unregelmäßigkeiten“ im Betrieb schnitten dagegen weiterhin am schlechtesten ab (2,24; 2,15). VBB-Geschäftsführer Franz: „Es freut mich sehr, dass die Fahrgäste insgesamt zufriedener mit den Leistungen der Eisenbahnverkehrsunternehmen sind und uns die Treue halten. Das bestärkt uns darin, weiter mit aller Kraft daran zu arbeiten, die Qualität im Verbund zu erhöhen.“ (Pressemeldung VBB, 20.12.12).
VBB + S-Bahn: S-Bahn erreicht Ziele nicht
http://www.lok-report.de/ Auch im Jahr 2012 ist die S-Bahn Berlin GmbH nicht aus der Krise gefahren. Die vom Unternehmen versprochenen Ziele wurden nicht erreicht. Im Eisenbahn-Regionalverkehr haben die Verspätungen und Zugausfälle zugenommen. Dennoch bewerteten die Kunden des Regionalverkehrs die Qualität der Verkehrsleistung 2012 besser als im Vorjahr. Vor allem dem Personal wurde mehr Kompetenz und Freundlichkeit bescheinigt. S-Bahn-Verkehr 2012 Auch im Jahr 2012 war der S-Bahn-Verkehr in Berlin und Brandenburg von zahlreichen Ausfällen und Einschränkungen geprägt. Ein Ende der bereits vier Jahre andauernden S-Bahn-Krise ist noch immer nicht absehbar. Weiterhin stehen weder genügend betriebsbereite Fahrzeuge zur Verfügung, noch ist ausreichend qualifiziertes Personal verfügbar. • Fehlendes Personal: Vor allem im ersten Quartal 2012 beeinflussten Personalengpässe das Verkehrsangebot in erheblichem Maße. Nachdem zuvor die S-Bahn Berlin GmbH jahrelang die Anzahl der Triebfahrzeugführer reduziert hatte, reichten die Reserven nicht mehr aus, um Ausfälle, z.B. durch Krankmeldungen, auszugleichen. Zwar gelang es dem Unternehmen, die Lage ab April zu stabilisieren, doch trotz der Ausbildung zahlreicher neuer Triebfahrzeugführer fielen bis zum Jahresende immer wieder Züge wegen Personalmangels aus. Statt wie bisher versprochen im Oktober 2012, wird die S-Bahn Berlin GmbH nach eigener Einschätzung nun erst im Oktober 2013 über genügend Triebfahrzeugführer verfügen, um auch kurzfristige Krankmeldungen zuverlässig kompensieren zu können. • Betriebsbereite Fahrzeuge: Das von der S-Bahn Berlin GmbH für das Jahresende 2011 selbst gesteckte Ziel des Einsatzes von 500 Viertelzügen im Linienverkehr konnte erst im Mai 2012 erstmals an einzelnen Tagen erreicht werden, und es dauerte noch bis in den Sommer, bevor sich die Fahrzeugverfügbarkeit auf diesem Niveau stabilisierte. Die jeweils aktuelle, mit den Ländern Berlin und Brandenburg und dem VBB vereinbarte Betriebsstufe konnte im ganzen Jahr nur an wenigen Tagen eingehalten werden. Erst im Herbst kamen einige Viertelzüge hinzu, bevor mit dem ersten Wintereinbruch Anfang Dezember die Fahrzeugverfügbarkeit erneut auf deutlich unter 500 Viertelzüge sank. Somit verfehlte die S-Bahn Berlin GmbH deutlich auch ihr zum Jahresende 2012 versprochenes Ziel, das Niveau vor Beginn der Krise mit dem Einsatz von 546 Viertelzügen in der morgendlichen Hauptverkehrszeit wieder zu erreichen. Die von der S-Bahn Berlin GmbH für den Fahrplanwechsel am 9.12.2012 angestrebte Wiedereinführung der Linie S85 wäre vor diesem Hintergrund völlig unrealistisch gewesen. Die Einschätzung der Verkehrsverwaltungen der Länder und des VBB, die Wiedereinführung der S85 zugunsten des Aufbaus von Reserven für eine bessere Betriebsqualität zu verschieben, erwies sich als richtig. • Pünktlichkeits- und Zuverlässigkeitswerte: Zu vermehrten Verspätungen und Zugausfällen führten auch zahlreiche Infrastrukturstörungen, wie beispielsweise defekte Weichen oder Signale. Diese traten witterungsunabhängig auch in der warmen Jahreszeit auf. So sank die Pünktlichkeit im S-Bahn-Verkehr ab Mai auf ein Niveau von nur noch etwa 92 bis 93 Prozent. In besonderem Maße von Verspätungen betroffen war zum Leidwesen zahlreicher Pendler die Linie S7. Sie sollte zwischen Berlin und Potsdam die baubedingt unterbrochenen RegionalExpressLinien RE1 und RE7 ersetzen. Die hierfür von der S-Bahn Berlin GmbH zugesagte Stabilität der Betriebsführung blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Verspätungen waren auf der Tagesordnung und häufig fielen zwischen Berlin und Potsdam Züge aus. Erst ab August setzte die S-Bahn Berlin GmbH hier Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit um. • Unzufriedene S-Bahn-Kunden: Auch in der Beurteilung der Fahrgäste spiegelt sich die unzureichende Qualität des S-Bahn-Verkehrs wider: Die Kundenzufriedenheit sank auf den schlechtesten Wert seit November 2009 und liegt mit der Note 2,74 deutlich unterhalb des im Verkehrsvertrag vereinbarten Zielwertes von 2,6. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „2012 ist in Bezug auf die Überwindung der S-Bahnkrise leider ein verlorenes Jahr. Trotz des engagierten Einsatzes der Belegschaft geht es viel zu langsam voran. Das Management der S-Bahn Berlin GmbH und des Mutterkonzerns Deutsche Bahn AG brauchen einfach zu lange, um die Krise von Grund auf zu bereinigen. Versprechungen werden nicht eingehalten, Störungen und Probleme kleingeredet. Ich habe große Befürchtungen, dass es auch in diesem Winter zu den leider allzu bekannten Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr kommt. S-Bahn Berlin GmbH und DB Netz AG müssen ihre Anstrengungen intensivieren, um endlich die dringend notwendige Verbesserung der Betriebsqualität sicherzustellen.“ (Pressemeldung VBB, 20.12.12).
BVG: Energiewende belastet die BVG, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mehrkosten-energiewende-belastet-die-bvg,10809148,21142756.html Berlin – Die Umlage des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes könnte die Berliner Verkehrsbetriebe bald 15 Millionen Euro pro Jahr mehr kosten. Bislang sind Schienenbahnbetreiber von der Zahlung zum großen Teil befreit. Doch das könnte sich bald ändern. Die Energiewende könnte den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) enorme Zusatzkosten bescheren. „Im schlimmsten Fall hätten wir mit …
Flughäfen: BER-Terminplan: Alles im Plan, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/expertentreffen-ber-terminplan–alles-im-plan,11546166,21142492.html Berlin – Nach einem Expertentreffen sieht es für den neuen Berliner Flughafen etwas günstiger aus. Demnach gibt es momentan „keine Aspekte, die eine Zeitverschiebung nötig machen“. Es bleibt aber bei den bekannten Risiken. Zweifel äußerte, gilt beim Pannenprojekt Flughafen BER erst mal wieder das Prinzip Hoffnung. Derzeit sehe es so aus, als ob der Zeit- und Kostenplan gehalten werden könnte, ließ das Bundesverkehrsministerium am Dienstag verlauten. „Es gibt keine Hinweise, dass sich daran etwas ändert“, berichtete ein Sprecher. Weiterhin gelte der Plan, dass der neue Schönefelder Flughafen am 27. Oktober 2013 öffnen soll. Am Vormittag hatte Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) zusammen mit Horst Amann, dem Technik-Chef der Flughafengesellschaft, sowie Vertretern von Bosch und …