Für Schüler wird ab 1. August Bus und Bahn fahren einfacher, jedenfalls für jene, die ein Schülerticket haben. Mit dem neuen Schuljahr werden nämlich die Kundenkarten für Schüler- und Geschwistertickets mit einem Lichtbild versehen. Damit muss nicht mehr bei jeder Fahrt der Schülerausweis I mitgenommen werden. Nur wer sich eine Kundenkarte am Fahrkartenschalter holt, muss den Schülerausweis vorzeigen. In jeder BVG-Verkaufsstelle können auf die (schon vorhandenen) Kundenkarten Lichtbilder aufgebracht werden. Neueinsteiger für das Schülerticket bitte daran denken, vor dem Kauf Lichtbild mitbringen!
Bis zum 31. Dezember 2005 können auch noch Kundenkarten ohne Passbild benutzt werden. Dann gilt aber: Bei jeder Fahrt im Nahverkehr den Schülerausweis mitnehmen. Neu ist auch ab August, dass Kundenkarten für Schülertickets und Geschwisterkarten künftig nur für maximal vier Jahre und längstens bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres (also bis zum Tag des 16. Geburtstages) ausgestellt werden. Bisher galt eine Befristung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Kunden, die bereits eine Kundenkarte mit einer Frist bis zum 18. Lebensjahres haben, müssen bis zum 31. Dezember 2005 die Befristung entsprechend den neuen Regelungen in den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen anpassen lassen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR starten in diesen Tagen gemeinsam mit neun Berliner Schulen ein Pilotprojekt, das Schülerausweis und BVG-Kundenkarte auf einer Plastikkarte, dem BVG-Schülerticket kombiniert und zukünftig eine Vereinfachung für Schüler bei der Nutzung des ÖPNV bringt.
Vorstand Betrieb der BVG, Thomas Necker: „Mit der Erprobung dieses neuen BVG-Schülertickets, das gleichzeitig der Schülerausweis ist, trägt die BVG der durchaus berechtigten Kritik an der aktuellen Verfahrensweise Rechnung. Derzeit müssen Schüler bei Fahrkartenkontrollen neben ihrer Wertmarke einen aktuellen Schülerausweis und die Trägerkarte vorweisen. Für die 5.900 Schüler, die uns bei der Durchführung dieses Pilotprojektes unterstützen wird das ab dem kommenden Schuljahr viel einfacher werden. Das neue handliche BVG-Schülerticket – es passt in jedes Portemonnaie – ist nun auch gleichzeitig der Schülerausweis.“ Zudem werden die derzeit komplizierten vielschichtigen Ausgabeprozesse bei Schülerausweisen vereinheitlicht. Ziel ist es, alle mit der Ausgabe und Nutzung von BVG-Kundenkarten und Schülerausweisen verbundenen Prozesse zu evaluieren. Auf dieser Basis wird vor einer berlinweiten Änderung des Verfahrens eine Studie erstellt und dabei eine Empfehlung für den zukünftigen Umgang mit Schülertickets und Schülerausweisen abgeleitet. Bei diesem BVG-Schülerticket handelt sich um eine einfache Plastikkarte und keine Chipkarte.
Die Vorteile für die Schüler liegen auf der Hand.
– Die Schüler benötigen nur noch ein Passbild, das für beide Ausweise gleichermaßen genutzt wird – Sie müssen nur noch eine Karte bei sich tragen, die zudem bequem ins Portemonnaie passt – Sie benötigen lediglich die kombinierte Schülerausweis/Kundenkarte mit Wertmarke/Wertabschnitt – Das Handling bei Kontrollen vereinfacht sich – Die Plastikkarte ist haltbarer
Das Pilotprojekt ist befristet von Juni 2005 (Ferienbeginn) bis Juli 2006 (Schuljahresende). Die Ausgabe der Karten erfolgt am letzten Schultag des aktuellen Schuljahres oder am ersten Schultag des neuen Schuljahres. Die Schüler können mit der neuen Plastikkarte nicht nur alle Verkehrsmittel der BVG, sondern auch die S-Bahn und DB Regio im Stadtverkehr nutzen. Die anderen Verkehrsunternehmen in Berlin werden das BVG-Schülerticket für die Zeit des Pilotprojektes akzeptieren.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport hat die Vorbereitung des Projektes aktiv begleitet. Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit wurde einbezogen. Die BVG wird bei der Herstellung der Plastikkarten von der Pictura Foto GmbH unterstützt.
Thomas Necker: „Wir hoffen, dass das neue BVG-Schülerticket großen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern finden wird und dieses Pilotprojekt der Auftakt für eine berlinweite Einführung ist.“
Berlins S-Bahn-Chef Günter Ruppert fand anlässlich der VDV-Auftaktveranstaltung „Gesunde Stadt – Aufatmen mit Bus und Bahn“ lobende Worte für die Kunden seines Unternehmens: „S-Bahn-Nutzer sind Umwelthelden und schützen zugleich unser aller Gesundheit. Ein mit 1000 Fahrgästen voll besetzter S-Bahn-Zug ersetzt über 700 Pkw-Fahrten“. Diese Rechnung basiert auf Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), nach denen jeder Pkw mit durchschnittlich 1,4 Personen besetzt ist.
Die S-Bahn Berlin GmbH befördert täglich rund 1,2 Millionen Fahrgäste. Zum Zeitpunkt der Unternehmensgründung 1995 lag dieser Wert noch um 30 Prozent niedriger. Die durchschnittlich nur 7 Jahre alten Triebzüge fahren dank Ihres elektrischen Antriebs komplett emissionsfrei. Gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin arbeitet das Unternehmen zudem kontinuierlich an der weiteren Absenkung von Lärmemissionen. Dafür erhielt die S-Bahn Berlin GmbH im vergangenen Jahr auf der Verkehrsmesse Innotrans den Umweltpreis der Allianz pro Schiene.
80 Prozent aller Fahrgäste der Berliner S-Bahn nutzen die Umweltkarte oder eine vergleichbare Zeitkarte. Damit liegen die Berliner und Brandenburger im Bundesdurchschnitt an der Spitze. „Wer sich über einen ganzen Monat oder als Abonnent dauerhaft an die Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln bindet, kann sich guten Gewissens als Umweltheld feiern lassen“, erklärt Ruppert. „Über 50 Prozent der Berliner Haushalte verfügen über keinen eigenen Pkw. Das lässt den Schluss zu, dass das Bahn- und Busangebot in der Bundeshauptstadt von hoher Qualität ist.“
Erstmals kann das Ticket nunmehr #ganzjährig gebucht werden – eine Verbesserungsmaßnahme, die vom Berliner Fahrgastverband IGEB bereits mehrfach vorgeschlagen wurde.
Das #Ostsee-Ticket hat sich inzwischen seit vielen Jahren bewährt. Es wurde erstmals für Fahrten zwischen Berliner Fernbahnhöfen und #Stralsund / #Rügen bzw. den Bahnhöfen der #Usedomer Bäderbahn (#UBB) vom 30. Mai 1999 befristet bis zum 25. September 1999 angeboten. Aufgrund des großen Erfolgs erweiterte die DB AG die Reisemöglichkeit mit dem Ostsee-Ticket kurzfristig bis zum 31. Oktober 1999. Seit dem 7. August 1999 wurde die Gültigkeit außerdem auch auf die Strecke Berlin— #Rostock ausgedehnt.
Seit 1. Januar können Bahnen und Busse von S-Bahn Berlin und BVG im #Tarifteilbereich Berlin #AB von Anspruchsberechtigten mit der #Sozialkarte „#Berlin-Ticket S“ genutzt werden, die zum Preis von 32 € an allen Verkaufsstellen der beiden Verkehrsunternehmen erhältlich ist.
Seit dem 1. Januar gelten auch für Fahrten innerhalb des Landkreises #Ostprignitz Ruppin die #VBB-Tarife. Davon profitieren vor allem die rund 110 000 #Einwohner, die jetzt mit einem Fahrschein alle #Verkehrsmittel im #VBB nutzen können, neben den …
Ab dem 13.12.04 startet der Vorverkauf für das ab 01.01.05 gültige Berlin Ticket S (Sozialticket).
Der Preis beträgt 32,00 EUR. Die Trägerkarten werden ab 13.12.04 von den zuständigen Sozial-, Arbeitsämter usw. für die berechtigten Personen ausgestellt. Die Ämter tragen auf den Trägerkarten die Personendaten sowie den Gültigkeitszeitraum ein. Unter Vorlage eines gültigen Personaldokuments ist das Passbild auf die Trägerkarte an die dafür vorgesehene Position zu ösen.
Erst dann ist der Besitzer der Trägerkarte berechtigt, das dazugehörige Berlin Ticket S zu erwerben.
Die Eingabe der Trägerkartennummer ist kein Pflichtfeld.
Für den Verkauf jeder Art von #Fahrausweisen hält die S-Bahn Berlin rund 450 #Automaten der modernsten Generation bereit. Ob Kurzstreckenfahrausweis, gleitende Monatskarte oder Tageskarte, ob mit Bargeld oder bargeldlos bezahlen: Die heutige #Automatentechnik ist für jeden Wunsch gerüstet. Bis dahin war es ein langer Weg.
auf dem Abschnitt #Potsdam — Berlin — #Prenzlau in den IC-Zügen in Richtung #Stralsund und im sommerlichen D-Zug Potsdam — #Seebad Ahlbeck auf dem Abschnitt Berlin— #Szczecin (Stettin) im neuen IC Amsterdam—Szczecin auf dem Abschnitt Berlin— #Cottbus im IC-Zug Norddeich-Cottbus auf dem Abschnitt Potsdam—Berlin—Cottbus— #Forst im IC-Zug Hamburg-Krakow (Krakau) auf dem Abschnitt Berlin— #Elsterwerda in den IR-Zügen Richtung Chemnitz und jeweils in Gegenrichtung. Weitere Regelungen:
Das Brandenburg-Ticket gilt in den erwähnten Zügen auf VBB-Umweltkarten darf nur eine Person fahren (keine Mitnahmeregelung) Fahrradmitnahme nach DB-Tarif (nicht VBB-Tarif) Schwerbehinderte fahren nur im IR frei (nicht in IC) VBB-Karten werden nicht im IC/IR verkauft. (Schalter oder Automat im Bahnhof nutzen.) Das Ziel Stettin ist nicht an allen Automaten zu erwerben. (Am Schalter Hin- und Rückfahrt kaufen.) Trotz der Einschränkungen ist in Berlin-Brandenburg eine sehr erfreuliche Entwicklung eingetreten, die bundesweit ihresgleichen sucht. Die Ausnahmen wollen Land und DB im Frühjahr 2005 nochmals verhandeln…
Zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Deutsche Bahn auf Grund erheblich gestiegener Kosten die #Preise im #Fernverkehr erhöhen. Zur Anhebung von #Nahverkehrspreisen wurden Anträge gestellt, die von den Ländern noch genehmigt werden müssen.
Das gilt jedoch nicht für den #VBB-Tarif. Berliner und Brandenburger, die mit #VBB-Tickets unterwegs sind, sind nicht betroffen.