S-Bahn: Gleismängel – S-Bahnen müssen Tempo 20 fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0911/berlin/0121/index.html

Auf einer der am stärksten frequentierten S-Bahn-Strecken Berlins kommt es seit gestern Mittag zu Zugausfällen und Verspätungen. Zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost sind bei Routinemessungen auf 1 200 Metern Gleismängel festgestellt worden. Seitdem gilt dort Tempo 20. Weil die Strecke nun weniger leistungsfähig ist, fuhr die S 75 zwischen Warschauer Straße und Wartenberg nur alle 20 Minuten und die S 5 zwischen Lichtenberg und …

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen „WM-Effekt“ nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. „In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind“, sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur …

S-Bahn: S-Bahn-Chef weist alle Vorwürfe zurück, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article874582/.html

Der S-Bahn-Chef weist alle Vorwürfe zurück: Anders als vom Fahrgastverband Igeb behauptet, sei die Zahl der Beschwerden sogar zurückgegangen: „Fakt ist, es gibt kein erhöhtes Beschwerdeaufkommen“, so Tobias Heinemann. 80 Prozent der S-Bahn-Kunden seien zufrieden oder sogar sehr zufrieden.
S-Bahn-Chef Tobias Heinemann hat auf Vorwürfe des Fahrgastverbandes Igeb reagiert, die S-Bahn gefährde ihren guten Ruf. Wie berichtet hatte sich die Zahl der Beschwerden von Fahrgästen über die S-Bahn beim Igeb binnen zwölf Monaten deutlich erhöht. Hauptkritikpunkte waren demnach Verspätungen und Zugausfälle, mangelnde Fahrgastinformation und überfüllte Züge.
Für den S-Bahn-Chef ist das kein Grund zur Beunruhigung. Insgesamt gingen in einem Jahr beim Igeb nämlich nur 77 Beschwerden über sein Unternehmen ein. Ein Bruchteil dessen, was die Mitarbeiter in der S-Bahn-eigenen …

S-Bahn: Die S-Bahn muss aus Sicherheitsgründen weitere Züge aus dem Verkehr ziehen / Sanierung geplant, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/0905/berlin/0027/index.html

„Coladosen“ haben Risse im Boden
Die S-Bahn muss aus Sicherheitsgründen weitere Züge aus dem Verkehr ziehen / Sanierung geplant
Peter Neumann
Risse in den Böden ihrer Züge machen den S-Bahnern Sorgen. Die Zahl der Fahrzeuge, die wegen solcher Schäden aus dem Verkehr gezogen werden mussten, ist gestiegen. Zehn Zwei-Wagen-Einheiten können inzwischen nicht mehr für die Fahrgastbeförderung genutzt werden, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert der Berliner Zeitung. Im Juni waren sechs „Viertelzüge“, die aus jeweils zwei Wagen bestehen, aus dem Betrieb genommen worden. In den vergangenen Wochen seien vier weitere hinzu gekommen.
Es sind nicht die einzigen Fahrzeuge, bei denen S-Bahner bei Routinekontrollen Risse in den Fußböden festgestellt haben. Betroffen ist ausschließlich die Baureihe 485, die unter anderem auf der Linie 9 zwischen Spandau und dem Flughafen Schönefeld eingesetzt wird. Früher waren diese Züge als „Coladosen“ bekannt, weil sie …

S-Bahn: S-Bahn will künftig Duft-Züge einsetzen, aus Berliner Morgenpost

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article873599/.html

Schlecht riechende S-Bahnzüge sollen bald der Vergangenheit angehören. Die S-Bahn Berlin will den Einsatz spezieller Duftstoffe in ihren Waggons testen. Der Fahrgastverband sieht darin eine Belästigung. Und die BVG hat einen ähnlichen Versuch bereits einmal aufgegeben – wegen Erfolglosigkeit.
Wo viele Menschen auf engem Raum sind, riecht es nicht gut, so auch in der S-Bahn
Die Berliner S-Bahn will noch in diesem Jahr einen Praxisversuch starten, bei dem einige Züge eine spezielle Duftnote erhalten. Diese soll unangenehme Gerüche in den Waggons, wie sie etwa durch schwitzende Fahrgäste entstehen, überdecken. Das Projekt geht auf einen Ideenwettbewerb unter Mitarbeitern zurück. „Das ist einer von 30 Vorschlägen, die wir mal ausprobieren wollen“, so ein Bahn-Sprecher.
Allerdings seien noch viele Fragen offen. Bisher stehe weder die konkrete Duftnote („vielleicht Citrus oder Lavendel“) noch das konkrete technische Verfahren fest. Überlegt wird, nach Vorbild der Pariser Metro spezielle Reinigungsmittel …

S-Bahn: Berliner S-Bahn verärgert ihre Fahrgäste, aus Berliner Morgenpost

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article873855/.html

Verspätungen und Zugausfälle, mangelhafte Information der Fahrgäste, überfüllte Züge und kaputte Rolltreppen – die Liste der Dinge, über die sich die Passagiere der Berliner S-Bahn ärgern, ist lang. Erstmals steht das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn in dieser Hinsicht schlechter da als die Berliner Verkehrsbetriebe.
In der Beschwerdestatistik des Berliner Fahrgastverbandes Igeb hat die S-Bahn erstmals die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) überholt. Unter den 136 schriftlichen Beschwerden, die die Fahrgastvertreter in den vergangenen zwölf Monaten erreichten, bezogen sich 77 auf das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. 56 Briefe oder E-Mails befassten sich mit Missständen bei der BVG. Im Vorjahr war das Verhältnis der Beschwerden noch nahezu umgekehrt.
Hauptärgernisse der S-Bahn-Kunden waren Verspätungen und Zugausfälle, die mangelhafte Fahrgastinformation, insbesondere bei Bauarbeiten, überfüllte Züge …

Bahnhöfe + S-Bahn: Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0903/berlin/0035/index.html

Damit die Fahrgäste nicht im Regen stehen
Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt
Peter Neumann
Es wäre eine Blamage: Für 411 Millionen Euro wird das Ostkreuz aufwändig saniert, doch für einen ausreichenden Wetterschutz fehlt das Geld. Der Bund will eine Halle, die den S-Bahnsteig auf dem Ring überspannen soll, nur zu einem kleinen Teil finanzieren. Die Förderregularien lassen nichts anderes zu, heißt es. Jetzt zeichnet sich ab, dass der wichtigste S-Bahn-Knotenpunkt Berlins die Halle trotzdem erhält. Denn die Bahn will auf die 132 Meter lange und 15 Meter hohe Stahl-Glas-Konstruktion nicht verzichten, bekräftigte der Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel gestern. „Ich bin zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt und die Halle gebaut wird“, sagte er.
Die Bahn möchte ihre Fahrgäste am Ostkreuz „nicht im Regen stehen lassen“, sicherte Leuschel zu. Alles andere wäre peinlich. Um die Finanzierung doch noch zu sichern,…

S-Bahn + Bahnhöfe: Lärm-Verbot sorgt für mehr S-Bahn-Unterbrechungen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article871874/.html

Das Verbot der Sonntagsarbeit behindert den S-Bahn-Verkehr stärker als ursprünglich angenommen. Nun müssen noch Arbeiten aus dem Juli und August nachgeholt werden. Lärmgeplagten Anwohnern sollen dann erneut ins Hotel. Und Fahrgäste müssen sich wieder auf Ersatzverkehr einrichten.
Baustelle am S-Bahnhof Ostkreuz: Fahrgäste müssen sich weiter auf Ersatzverkehr einrichten
Zusätzliche Sperrzeiten und Mehrkosten „im sechsstelligen Bereich“, das sind laut Deutsche Bahn AG die Konsequenzen aus dem richterlichen Verbot lautstarker Sonntagsarbeit am Ostkreuz. So soll der S-Bahn-Verkehr noch in diesem Monat an zwei zusätzlichen Wochenenden unterbrochen werden, gab das Unternehmen gestern bekannt. Bereits im August hatte es an dem stark frequentierten Kreuzungsbahnhof an vier Wochenenden Streckensperrungen und Ersatzverkehr mit Bussen gegeben. „Wir müssen jetzt die Arbeiten nachholen, die eigentlich im Juli und …

S-Bahn: S-Bahn will mit kürzeren Zügen fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0830/berlin/0134/index.html

Ab Montag weniger Fahrzeuge im Einsatz
Peter Neumann
Ausgerechnet zum Schulanfang kommt es bei der S-Bahn Berlin zu Zugkürzungen. Von Montag an werden auf der Linie S 8 Züge eingesetzt, die nur noch vier Wagen haben. Das teilte eine Bahnsprecherin der Berliner Zeitung am Freitag auf Anfrage mit. Bislang waren auf der S-Bahn-Strecke zwischen Zeuthen, dem Ostkreuz und Hohen Neuendorf Sechs-Wagen-Züge unterwegs.
Die Sprecherin betonte, dass von den Kürzungen nur ein Teil der Fahrten auf der S 8 betroffen sein soll. Weil Züge mit neuer Technik ausgerüstet werden, müssten einige Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden, hieß es.
Aus der S-Bahn-Belegschaft war dagegen zu hören, dass die Zugkürzungen …

S-Bahn: Zwischen Wannsee und Potsdam wieder Zehn-Minuten-Takt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
1d223930a08faf2cc12574b20042b07c?
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Die S-Bahnen zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam verkehren seit einiger Zeit wieder im gewohnten Zehn-Minuten-Takt. Ein Defekt an einer Weiche am Bahnhof Griebnitzsee hatte seit dem 7. August zur Folge, dass für rund zehn Tage auf der S-Bahn-Linie nur im 20-Minuten-Takt gefahren werden konnte.
Beschädigt worden war eine etwa 20 Meter lange Stahlschiene für die Weiche, eine sogenannte Weichenzunge. Diese musste für den Austausch eigens in einem Spezialwerk in Brandenburg/Havel angefertigt werden. Denn die Weiche am Bahnhof Griebnitzsee entspricht nicht den gängigen Modellen, von ihr existieren bundesweit nur wenige Exemplare. So besitzt sie beispielsweise einen Radius von 760 Metern, während herkömmliche Modelle auf 300 Meter kommen.
Die Weiche wurde Anfang der neunziger Jahre beim Wiederaufbau der …