Nach der Sanierung soll der Bahnhof einen bisher ungewohnten Komfort und neue Verbindungen bieten Peter Neumann Erst die schlechte Nachricht: Die Großbaustelle Ostkreuz wird vielen S-Bahn-Fahrgästen noch mehrere Jahre lang schwere Zeiten bescheren. Erst 2016 soll der Umbau beendet sein, bekräftigte die Deutsche Bahn (DB). Jetzt die gute Nachricht: Wenn die Sanierung des Bahnknotenpunktes endlich zu Ende ist, werden es die Reisenden dort spürbar besser haben als bislang. So wird es am neuen Ostkreuz zehn Aufzüge und 15 Fahrtreppen geben – Technik dieser Art war am „Rostkreuz“ bislang unbekannt. Das Glücksspiel „auf welchem Bahnsteig fährt die nächste S-Bahn ins Zentrum ab – A, D oder …
Das Schienennetz wächst – aber nur sehr langsam / Brandenburger Tor ab 2009 mit U-Bahn-Anschluss Peter Neumann Dieses Vorhaben hätte gute Chancen, im Guinness-Buch der Rekorde gewürdigt zu werden. Denn so viel Zeit dürften weltweit nur sehr wenige Bahnbauprojekte in Anspruch genommen haben. Erinnert sich noch jemand? 1997 wurde die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in Mitte in Angriff genommen. Zwölf Jahre später soll der erste Abschnitt zunächst als U 55 in Betrieb genommen werden – er ist gerade mal 1,8 Kilometer lang. Vom 8. August 2009 an werden zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor Züge verkehren, sagt Andreas Sturmowski, der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Geschichte der „Kanzler-U-Bahn“, in der Regierungsmitglieder aber wohl …
FDP fordert den Senat zur Verringerung des Zuschusses auf Peter Neumann Bitte zusammenrücken! Bei der Berliner S-Bahn sind viele Züge kürzer als sonst – und damit auch voller. Weil das Unternehmen seine Fahrzeuge häufiger mit Ultraschall untersucht, stehen ihm nicht mehr so viele Wagen zur Verfügung. Auf der S 2 führte dies gestern Morgen zu großer Enge. „Ab dem Bahnhof Buch war der Zug so voll, dass wieder die Erinnerung an die Streikaktionen im vergangenen Jahr hochkam. Jeder Quadratmeter war ausgefüllt – Auslastung mindestens 100 Prozent“, berichtete ein Fahrgast. Auf der Linie S 2, die von Bernau nach Blankenfelde führt, haben alle Züge jetzt sechs Wagen – bisher bestanden sie meist aus acht. Auf der S 8, die Zeuthen mit …
Verkürzte Zuglängen auf einzelnen Linien / „Sicherheit der Fahrgäste hat oberste Priorität“
(Berlin, 4. November 2008) Die S-Bahn Berlin wird trotz der seit Donnerstag letzter Woche geltenden verkürzten Frist zur Ultraschalluntersuchung von Radsatzwellen der Baureihe 481 weiterhin alle planmäßigen Fahrten anbieten.
Da derzeit mehr Fahrzeuge als üblich den Werkstätten zugeführt werden müssen, kommen auf der Linie S2 zwischen Bernau und Blankenfelde ab 5. November bis auf Weiteres nur 6-Wagen-Züge zum Einsatz. Auf der Linie S8 fahren im gesamten Linienverlauf 4-Wagen-Züge. In Ausnahmefällen können auch Züge anderer Linien betroffen sein. Die S-Bahn Berlin hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorab informiert und dieses Vorgehen abgestimmt.
„Wir bedauern diese Komforteinschränkung“, erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Tobias Heinemann, „aber die Sicherheit unserer Fahrgäste hat für uns oberste Priorität.“ Am Donnerstag hatte die S-Bahn Berlin die Untersuchungsfrist der Radsätze von 120.000 Kilometer auf 60.000 Kilometer reduziert. Grund: Der bei den Zügen der Baureihe 481 verwendete Stahl-Werkstoff A5T ähnelt dem in ICE-Achsen verwendeten Material. Obwohl bei den bislang durchgeführten Messungen keine Risse in den Radsatzwellen gefunden wurden, sieht sich das Unternehmen veranlasst, die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei den entsprechenden ICE-Achsen durchzuführen.
Die Achsen der Berliner S-Bahnen sind aus einem ähnlichen Material wie die der modernsten ICE-Züge – darum werden nun, wie bei der Bahn, auch S-Bahnen öfter technisch untersucht. Bei der Bahn war die Folge, dass kürzere Züge eingesetzt werden mussten und die Fahrt für manchen Fahrgast deutlich unbequemer wurde. Während der ICE-Verkehr wegen der Sonderkontrollen der Zugachsen nach Aussage von Bahnchef Hartmut Mehdorn noch mindestens bis Weihnachten nur mit Einschränkungen aufrecht erhalten werden kann, müssen nun offenbar auch S-Bahn-Nutzer in Berlin mit Behinderungen rechnen. Alle Wagen der Baureihe 481 – des modernsten Zugtyps bei der Berliner S-Bahn – sollen zur Ultraschalluntersuchung der Achsen künftig doppelt so häufig in die Werkstatt wie bisher. Der Grund für die Vorsichtsmaßnahme: „Die Radachsen sind aus einem ähnlichen, aber …
S-Bahn-Fahrgäste mussten Umwege fahren Peter Neumann Viel schlimmer hätte es für die S-Bahn und ihre Fahrgäste gestern nicht mehr kommen können. Ein Stromschienenschaden hat den Betrieb auf der Ringbahn, die zu den am stärksten frequentierten S-Bahn-Strecken gehört, empfindlich gestört. Rund anderthalb Stunden wurde sie nur gegen den Uhrzeigersinn befahren. In der Gegenrichtung konnten von zirka 8.30 bis 10 Uhr keine Züge rollen, teilte die S-Bahn mit. Davon war nicht nur die Ringbahnlinie S 41 betroffen. Auch die Fahrgäste der S 8, S 85 und anderer Linien, die den Ring befahren, mussten sich andere Routen suchen. Wieder einmal beschwerten sich Reisende darüber, dass sie auf den S-Bahnhöfen nicht oder nur unvollständig informiert wurden. Erst hieß es, dass eine schadhafte S-Bahn am Ostkreuz auf dem Ringbahngleis …
Achtung, U-Bahnfahrer: Nicht nur im Fernverkehr, auch im Berliner Nahverkehr kommt es am Montagmorgen zu Behinderungen. Grund sind unter anderem Bauarbeiten auf der Linie der U2. Die BVG hat auf einem Abschnitt in Mitte Busse eingesetzt. Darüber hinaus fiel zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr die S 41 aus. Die Strecke der Berliner U-Bahn-Linie 2 ist seit Montag wegen Bauarbeiten für vier Tage teilweise unterbrochen. Zwischen den Stationen Alexanderplatz und Spittelmarkt in Mitte fahren nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nur Busse im Schienenersatzverkehr. Die Strecken jenseits des gesperrten Stücks werden wie gewohnt nach Fahrplan bedient. Die BVG baut in dieser Zeit an einer Weiche in der Klosterstraße. Vom 31. Oktober an werden die Züge dann wieder planmäßig fahren. Die S-Bahnlinie 41 ist wegen eines technischen Defekts am Montagmorgen zwischen 8.30 und 10 Uhr ausgefallen. Grund war ein Kurzschluss an einer …
Der Weihnachtsmann überrascht Kinder in der S-Bahn
Jetzt Wunschtermin für Gruppen-Fahrten sichern
Erzieher, Betreuer und Grundschullehrer, die ihren Schützlingen in der Vorweihnachtszeit eine besondere Freude bereiten möchten, arrangieren eine Begegnung mit dem Weihnachtsmann in der S-Bahn Berlin. Denn auch in diesem Jahr ist Knecht Ruprecht ab dem 1. Dezember wieder mit seinem liebsten Verkehrsmittel unterwegs, um die Kleinen zu überraschen. Die dürften große Augen machen, wenn sie dem Weihnachtsmann höchstpersönlich ihre Wünsche ins Ohr flüstern und ihm Fragen stellen können. Die Wunschzettel für Heiligabend nimmt er gern entgegen. So einfach kann die unvergessliche Fahrt gebucht werden: Einfach den nebenstehenden Coupon ausfüllen und das Wunschdatum eintragen. Wer sich schnell meldet, hat die besten Chancen, zum gewünschten Termin …
Abbauen, sanieren und wieder aufbauen – viele historische Details des alten Bahnhofs Ostkreuz bleiben erhalten. Teile der 1923 zunächst ohne Dach und Fenster errichteten Fußgängerbrücke werden am ersten Dezemberwochenende ausgehoben, abtransportiert und eingelagert. Der südliche, im Krieg zerstörte Teil der Brücke, wird beim Wiederaufbau denkmalgerecht ergänzt. Entworfen hatte die historische Fußgängerbrücke, die die Bahnsteige …
Zukunftsvisionen „Wie sieht Berlin in 20 Jahren aus“ / Verein Berlin 21, yoofooz und Berliner S-Bahn laden zum Mitmachen ein
(Berlin, 23. Oktober 2008) Visionen von Berlin im Jahr 2021 sind am 25. Oktober auf dem S-Bahn-Ring zu erleben. Ein von Jugendlichen gestalteter und mit einem Kulturprogramm gefüllter Zug der Berliner S-Bahn, der b21_future(S)huttle, fährt zwei Mal die Ringbahn (S41) entlang. Der Zug startet um 16.19 Uhr vom S-Bahnhof Südkreuz und wird auf der Ringbahn bis 18.04 Uhr (Ostkreuz) verkehren. Von dort fährt er weiter bis nach Grünau (an 18.24 Uhr).
Im b21_future(S)huttle präsentieren der Verein Berlin21 e.V. und die yoofooz (die jungen Futuristen) eine Ausstellung mit dem Thema: „Wie sieht Berlin in 20 Jahren aus?“ Diese Zukunftsvisionen sollen die Fahrgäste zum Mitdenken, Mitdiskutieren und Mitstaunen anregen. Außerdem gibt es im Zug internationale Musik, Theater und Tanz – eine Tanzgruppe führt brasilianische Tänze vor.
Die Veranstaltung wird von einem Moderator begleitet. FutureGuides versorgen die Fahrgäste mit Informationen.
Die S-Bahn-Aktion findet im Rahmen der 3-tägigen YOU BERLIN 08, der Jugendmesse statt. Die YOU BERLIN 08 findet vom 24. bis 26. Oktober statt und erwartet cirka 150.000 Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren.
Der Verein Berlin 21 e.V. bildet die Schnittstelle zwischen der Berliner Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Bereich Nachhaltigkeit. Der Verein versteht sich als das Dach sämtlicher Projekte und Initiativen, die im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in und um Berlin aktiv sind. yoofooz (die jungen Futuristen), eine Gruppe aus 10 Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren, mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und aus verschiedenen Bildungsschichten, haben sich im Rahmen des Projektes „Wie sieht Berlin in 20 Jahren aus“ gegründet.
Informationen zum Projekt und zum Fahrplan des Sonderzuges gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und unter www.berlin21.net.