Der heutige Warnstreik der Lokführer wird auch die Berliner S-Bahn lahmlegen. „Die Fahrgäste müssen von sechs bis acht Uhr auf allen Linien mit massiven Einschränkungen rechnen“, sagte Frank Nachtigall, Bezirksleiter der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), gestern der Berliner Zeitung. „Die Kollegen sind streikbereit, rund 80 Prozent der Lokführer sind Mitglied der GDL.“ Bei Streikbeginn halten die S-Bahnen im nächsten Bahnhof an – und bleiben dort zwei Stunden lang. Auch der Regionalverkehr wird bestreikt. So dürften viele Berufspendler versuchen, mit den …
(Berlin, 22. Februar 2011) Ein Warnstreik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) führt derzeit bundesweit zu erheblichen Einschränkungen im Nah-, Regional- und Fernverkehr.
Im Nahverkehr sind die S-Bahnen in Berlin, Nürnberg und Stuttgart sowie im Rhein-Main-Gebiet und in Nordrhein-Westfalen betroffen. Bei den S-Bahnen Hamburg und München kommt es aktuell nur zu Verspätungen.
Im Regional- und Fernverkehr kommt es derzeit bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen.
Auch nach Ende der Warnstreiks kann es noch bis in den Abend Behinderungen geben, da die betroffenen Züge erst nach einigen Stunden wieder an den vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen.
Mehrere hundert Mitarbeiter sind zusätzlich im Einsatz. Verstärkt wird vor allem das Service-Personal im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und bei der telefonischen Reisendeninformation. Auch in den Betriebszentralen und Transportleitungen, wo die Disposition von Mitarbeitern und Fahrzeugen erfolgt, sind zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt.
Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor der Fahrt über die konkreten Auswirkungen des Streiks zu informieren. Hierfür ist ab sofort bis auf Weiteres unter 08000 99 66 33 eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Kunden im Ausland erhalten Informationen unter +49 1805 334444 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider). Details sind auch unter www.bahn.de/aktuell oder für Nutzer von mobilen Endgeräten unter m.bahn.de/ris erhältlich.
Fahrgästen, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, bietet die Deutsche Bahn aus Kulanz die Möglichkeit, ihre Fahrkarte und Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten zu lassen.
Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie dem Sparpreis auch die Zugbindung aufgehoben. Für Zeitkarten gelten die tariflichen Umtausch- und Erstattungsbedingungen. Für Verbundfahrkarten gelten die Regelungen der jeweiligen Verkehrsverbünde.
Berlin – Die pannengeplagte Berliner S-Bahn hat aufgrund ihrer vielfältigen Probleme im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Zugkilometer ausfallen lassen. Das geht aus einer heute veröffentlichten Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke hervor. Demnach war mit der S-Bahn eine Verkehrsleistung von 28,97 Millionen Zugkilometern vertraglich vereinbart. Gefahren wurden nach vorläufigen Berechnungen aber nur …
POTSDAM – Mit zusätzlichen Direktverbindungen von Brandenburg und Berlin und „S-Bahn-Vollzügen“ wollen Deutsche Bahn und S-Bahn das befürchtete Chaos im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen verhindern. „Es wird mehr Züge als heute geben, um die Baustellen zu umfahren“, versicherte Renado Kropp von der DB-Regio gestern im Potsdamer Landtag, als die Unternehmen in Grundzügen das mit Spannung erwartete Entlastungskonzept für die angekündigte Sperrung der Regionalverkehrsstrecke zwischen Potsdam und Berlin ab Dezember vorstellte. Die Deutsche Bahn hatte für die Strecke zwischen Berlin-Charlottenburg und Wannsee die Sperrung von wenigstens einem der beiden Gleise angekündigt – und zwar just zu der Zeit, in der die parallel verlaufende Avus saniert wird. Der Berliner Senat, der für die Koordinierung der beiden Baumaßnahmen zuständig ist, war der …
Trotz anhaltender Krise mit weniger Zügen und längeren Taktzeiten will die S-Bahn noch in diesem Jahr den Service für ihre Fahrgäste verbessern. Weitere 36 Bahnhöfe sollen bis Dezember mit modernen LCD-Anzeigern und 34 Stationen mit digitalen Anzeigern ausgestattet werden. Bis zum Frühjahr 2013 sollen dann auch auf den übrigen der 168 S-Bahnhöfe LCD-Anzeiger installiert werden, bisher gibt es sie auf 57 Stationen. Etwa 12,5 Millionen Euro investiert die S-Bahn dieses Jahr in den Ausbau ihres Betriebs- und Informationssystems. Zudem sollen sich die Fahrgäste künftig im …
(Berlin, 10. Februar 2011) Die S-Bahn Berlin ermöglicht auch am kommenden Wochenende den besonders preisgünstigen Umstieg vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Im Rahmen der neuen Entschuldigungsregelungen gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC im jeweiligen Tarifbereich als Tageskarte. Der Fahrschein kann bis 3 Uhr des Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen genutzt werden. Dieses gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte und die Einzelfahrausweise für Fahrräder.
Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur 3,00 Euro zu bezahlen. Das Angebot gilt auch noch an den letzten beiden Wochenenden im Februar.
Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten. Mit der Geste bittet das Unternehmen für die Beeinträchtigungen im S-Bahn Verkehr um Entschuldigung.
Alle Details der Entschuldigungsregelung stehen in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3″, die an allen Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich ist. Ausführliche Informationen gibt es ebenfalls unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.
Wie geht es weiter mit der S-Bahn? Darüber will der Senat bis Ende März entscheiden, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) der Berliner Zeitung. Eine Option sieht vor, den Zugbetrieb auf dem Ring und im Südosten auszuschreiben. Deren Befürworter haben jetzt Rückenwind aus Karlsruhe erhalten. Dort hat der Bundesgerichtshof gestern einen Beschluss verkündet, wonach der Betrieb von S-Bahn- und anderen Nahverkehrsstrecken europaweit ausgeschrieben werden muss. „Die Entscheidung ist von Bedeutung, weil sie den Wettbewerb stärkt und die monopolitische Ausrichtung der Deutschen Bahn (DB) in Frage stellt“, so Junge-Reyer. „Nun muss der Senat handeln und ausschreiben“, forderte …
Ich finde den Berliner Nahverkehr klasse! S-Bahn, Ringbahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus bringen mich zuverlässig, kostengünstig, entspannt, gut unterhalten und informiert an mein Ziel. Seit fünf Monaten habe ich kein Auto mehr und fahre mit Bus und Bahn. Und das zuverlässig. Einige Verspätungen im Minutenbereich gab es. Aber die zahlreichen Staumeldungen für den Straßenverkehr lassen Schlimmeres vermuten. Der ADAC hat für meinen Passat monatliche Kosten von 500 Euro ausgerechnet. Die Jahreskarte der BVG kostet, auch nach der Preiserhöhung, nur 695 Euro. Ich spare im Jahr mehr als …
So viel steht fest: Wenn die S-Bahn ihre drängendsten technischen Probleme nicht bald löst, wird es im nächsten Winter wieder einen Notfahrplan geben – mit Tempo 60 und Fahrplanausdünnungen. Das hat das Unternehmen der Berliner Zeitung gestern bestätigt. „Doch wir erwarten, dass wir bis Mai eine Lösung entwickelt haben“, hieß es. Andere S-Bahner sind da skeptischer. Das Tempolimit gilt noch bis 27. Februar. Angeordnet wurde es kurz vor Weihnachten von …
Wie lange fährt die S-Bahn noch im Schleichtempo? Offiziell gibt es auf diese Frage frühestens am Freitag eine Antwort. Dann will das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg über eine Verlängerung des sogenannten Winterfahrplans entscheiden, der seit eineinhalb Wochen die Höchstgeschwindigkeit der Züge auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Mindestens bis zum 27.Februar soll der Fahrplan gelten. Und danach? „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen“, sagt ein Sprecher der S-Bahn. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass die Fahrgäste noch mindestens zwei Wochen länger mit verlängerten Fahrzeiten leben müssen. Laut Internet-Kursbuch der Deutschen Bahn gelten die aktuellen Pläne bis zum …