S-Bahn: Winter-Notfahrplan endet / Alle zehn Minuten nach Potsdam, aus MAZ

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12025291/62249/
Winter-Notfahrplan-endet-Alle-zehn-Minuten-nach-Potsdam.html

BERLIN – Mit den leicht steigenden Temperaturen endet auch bei der Berliner S-Bahn der Winter – wobei das Zufall ist. Dass am heutigen Montag der Winter-Notfahrplan ausläuft, war schon im Januar beschlossen worden, als es noch richtig kalt war. Die S-Bahn kehrt jetzt zum Fahrplanangebot vor dem Wintereinbruch zurück. Die wichtigste Nachricht für Fahrgäste in der Berliner Innenstadt: Die Ringbahnlinien S41/S42 verkehren in den Hauptverkehrszeiten wieder alle 5 Minuten. Fahrgäste in die Randgebiete und ins Umland profitieren ebenfalls: Richtung Potsdam, Spandau und Wartenberg gilt tagsüber wieder ein 10-Minuten-Takt. Die Linie S25 fährt durchgehend alle 20 Minuten von Teltow-Stadt nach Hennigsdorf (Oberhavel). Die Linie S9 vom Flughafen Schönefeld (Dahme-Spreewald) endet nicht mehr an der Greifswalder Straße, sondern in …

VBB + S-Bahn: S-Bahn beendet vorbeugenden 60 km/h-Fahrplan

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Am Montag kehrt die S-Bahn Berlin GmbH wieder zum Notfahrplan vor dem Wintereinbruch zurück. Fahrgäste der S-Bahn müssen sich weiterhin auf einen eingeschränkten Betrieb einstellen: Aufgrund der andauernden technischen Probleme werden nur rund 75 Prozent der vertraglich vereinbarten Fahrzeuge im Einsatz sein.
Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, erwartet von der S-Bahn Berlin GmbH, dass sie die nun kommenden Frühlings- und Sommermonate intensiv nutzt, um die noch ungelösten technischen Probleme endlich in den Griff zu kriegen. „Notwendige Investitionen müssen jetzt ohne Zögern getätigt werden, damit im nächsten Winter ein erneuter 60-km/h-Fahrplan verhindert wird. Auch muss die S-Bahn Berlin GmbH jetzt kurzfristig Farbe bekennen und aufzeigen, wann sie mehr Fahrzeuge bereitstellen kann und es damit zu tatsächlichen Verbesserungen kommt.“
Der noch bis zum 27. Februar geltende Winter-Not-Fahrplan mit der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h war vor fünf Wochen eingeführt worden, um bei winterlicher Witterung einem erneuten möglichen Zusammenbruch des Betriebs vorzubeugen. Für die Fahrgäste bedeutete diese Vorsichtsmaßnahme an vielen Stellen Taktausdünnungen, Fahrzeitverlängerungen, Anschlussverluste oder zusätzliche Umsteigezwänge. Die S-Bahn ist grundsätzlich für 100 km/h ausgelegt, fährt aber wegen technischer Probleme seit Langem nur maximal 80 km/h (Pressemeldung VBB, 28.02.11).

S-Bahn + Regionalverkehr: "Schein-Sieg" nach Stammbahn-Aus Bahnkunden-Verband: Verkehrsprobleme in Brandenburg und Berlin bleiben, aus MAZ

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12023055/2242247/
Bahnkunden-Verband-Verkehrsprobleme-in-Brandenburg-und-Berlin-bleiben.html

Berlin – Nachdem Brandenburg und Berlin die Pläne für den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen beiden Ländern endgültig begraben haben, zeigt sich der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) enttäuscht und weist darauf hin, dass die Verkehrsprobleme in der Region weiterhin bestehen würden. Darum bedeute das Aus für die Stammbahn lediglich ein „Schein-Sieg“, heißt es in einer Mitteilung von heute.

Der Bahnkunden-Verband wirft den Ländern Brandenburg und Berlin vor, nicht nach …

S-Bahn + Regionalverkehr: „Schein-Sieg“ nach Stammbahn-Aus Bahnkunden-Verband: Verkehrsprobleme in Brandenburg und Berlin bleiben, aus MAZ

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Berlin – Nachdem Brandenburg und Berlin die Pläne für den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen beiden Ländern endgültig begraben haben, zeigt sich der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) enttäuscht und weist darauf hin, dass die Verkehrsprobleme in der Region weiterhin bestehen würden. Darum bedeute das Aus für die Stammbahn lediglich ein „Schein-Sieg“, heißt es in einer Mitteilung von heute.

Der Bahnkunden-Verband wirft den Ländern Brandenburg und Berlin vor, nicht nach …

Tarife + S-Bahn: Sonderangebot fürs Wochenende: Tageskarte Berlin für nur 2,30 Euro, Ab März profitieren Jahreskartennutzer von den Entschuldigungsleistungen der S-Bahn Berlin

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presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110224.html

(Berlin, 24. Februar 2011) Bahn- und Busnutzer können am kommenden Wochenende wieder kräftig sparen. Auch am letzten Februarwochenende gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC als Tageskarte. Der Fahrschein kann bis 3 Uhr des Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen genutzt werden. Dies gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte und die Einzelfahrausweise für Fahrräder.

Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur 3,00 Euro zu bezahlen. Mit dem Spezialangebot entschuldigt sich die S-Bahn Berlin im Februar bei ihren Gelegenheitskunden für die Beeinträchtigungen im Zugangebot. Auch zum Umweltfestival am 5. Juni wird es das Angebot für alle Berliner und die Gäste der Stadt geben.

Auch alle anderen Kundengruppen profitieren vom Entschuldigungspaket der S-Bahn Berlin. Ab März können sich Jahreskarteninhaber, die sich ihre Jahreskarte bereits gekauft haben und die im November 2011 noch gültig sein muss, am Fahrkartenschalter den anteiligen Wert eines Fahrtmonats in bar auszahlen lassen. Im Mai erhalten Monatskartennutzer Vergünstigungen. Im November entfällt für Abokunden die monatliche Abbuchung. Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten.

Alle Details der Entschuldigungsregelung stehen in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3″, die an allen Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich ist. Ausführliche Informationen gibt es ebenfalls unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn Berlin ab Montag wieder mit gewohntem Fahrplan, Ringbahn fährt zu den Hauptverkehrszeiten im Fünf-Minuten-Takt / Rot-gelbe Züge wieder alle 20 Minuten nach Hennigsdorf unterwegs

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bbmv20110223.html

(Berlin, 23. Februar 2011) Die S-Bahn Berlin kehrt in Abstimmung mit den Ländern Berlin und Brandenburg am kommenden Montag, 28. Februar, wieder zum ursprünglichen Fahrplanangebot zurück. Damit endet der seit 24. Januar geltende Winterfahrplan, der veränderte Abfahrtsminuten und verlängerte Fahrzeiten zwischen dem Stadtgebiet und dem Umland mit sich brachte. Es treten wieder die zuvor geltenden Abfahrtszeiten und Fahrplantakte in Kraft.

Auf den Ringbahnlinien S41/S42 fahren die Züge in den Hauptverkehrszeiten wieder alle 5 Minuten. Richtung Potsdam, Spandau und Wartenberg kehrt das Unternehmen tagsüber zum 10-Minuten-Takt zurück. Die Linie S25 fährt wieder als durchgehende Linie von Teltow Stadt nach Hennigsdorf im 20-Minuten-Takt. Für Fahrgäste der Linie S5 in Richtung Strausberg Nord entfällt das Umsteigen in Strausberg. Die Linie S3 verkehrt im Berufsverkehr wieder im 10-Minuten-Takt bis Erkner. Die Linie S9 endet vom Flughafen Schönefeld kommend nicht mehr an der Greifswalder Straße, sondern in Pankow. Im durchgehenden Wochenendnachtverkehr gilt zudem wieder das reguläre Angebot im 30-Minuten-Grundtakt.

Der Winterfahrplan hat unseren Fahrgästen die erhoffte Stabilität und Zuverlässigkeit im Zugverkehr gebracht, die durchschnittliche Pünktlichkeit lag bei über 97 Prozent“, resümiert Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin. „Die Akzeptanz unserer Kunden war größer als ich gehofft habe. Dafür bedanke ich mich ganz besonders“. Obwohl nicht an allen Umsteigepunkten die gewohnten Anschlüsse erreicht werden konnten, blieben insbesondere die im Wochenendnachtverkehr befürchteten Anschlussverluste weitgehend aus. Vielfach profitierten die Fahrgäste von der guten Gesamtvernetzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Mit dem Fahrplanwechsel am 28. Februar entfallen in der kommenden Woche die bisher angebotenen Ergänzungsverkehre des Regionalverkehrs. Die Linie RB 10 fährt dann nur noch in den Hauptverkehrszeiten bis Berlin-Charlottenburg. Die Linien RE 6 und RB 13 enden und beginnen grundsätzlich in Berlin-Spandau. Die zusätzlichen Fahrten der NEB von Basdorf nach Berlin-Gesundbrunnen entfallen. Gleiches gilt für die Ergänzungsangebote im Busverkehr. Der Schnellbus SXF1 kann weiterhin, als Ersatzangebot für die Linie S45, mit gültigem VBB-Ticket zuschlagfrei genutzt werden.

Die ab 28. Februar wieder gültigen Fahrplandaten der S-Bahn-Linien sind ab sofort unter www.s-bahn-berlin.de sowie in den elektronischen Auskunftssystemen von BVG und VBB verfügbar und können auch unter www.bahn.de abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + S-Bahn: ServiceStore im S-Bahnhof Hohenschönhausen eröffnet, Fahrkarten, Reisebedarf und Snacks aus einer Hand

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bbmv20110223a.html

(Berlin, 23. Februar 2011) Im S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde heute offiziell ein neuer ServiceStore der Bahn im Land Berlin eröffnet. Auf einer Fläche von rund 27 Quadratmetern finden Bahnkunden alles aus einer Hand. Das Angebot reicht von Backwaren, Kaffeespezialitäten, kalten Getränken über Tabakwaren bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften sowie Fahrkarten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).

Franchisenehmer Marcus Rockstroh und seine zwei Mitarbeiter sorgen für den Service am Kunden. Der neue ServiceStore ist montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr und am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Weitere ServiceStores gibt es in den Berliner Bahnhöfen in Schöneberg, Messe Nord, Marzahn, Mahlsdorf, Jungfernheide, Gesundbrunnen, Anhalter Bahnhof, Adlershof, Ahrensfelde, Schönhauser Allee, Treptower Park, Charlottenburg, Nordbahnhof, Pankow, Hermannstraße, Halensee, Storkower Straße, Landsberger Allee, Olympiastadion, Hohenschönhausen, Nöldnerplatz, Hackescher Markt und Mehrower Allee sowie in über 100 weiteren Bahnhöfen in ganz Deutschland.

Mit dem modernen Verkaufskonzept der ServiceStores bietet die Deutsche Bahn AG ihren Kunden auch an kleineren Bahnhöfen und innerstädtischen Regional- und S-Bahnhöfen eine neue Servicequalität. Dabei handelt es sich um Franchisebetriebe, die von selbstständigen Unternehmern nach den Vorgaben der Systemführung ServiceStore ihr Geschäft eigenverantwortlich führen. Diese sorgt durch Standards in den Bereichen Corporate Design, Marketing, Ladenbau und den angebotenen Sortimenten und Dienstleistungen für ein einheitliches Auftreten.

Für weitere Standorte sucht die DB AG noch Franchisenehmer.

Interessenten können sich melden:

DB Station&Service AG

S-Bahn: IGEB sieht Chancen für die Berliner S-Bahn durch BGH-Entscheidung

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S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden, entschied gestern der Bundesgerichtshof (BGH). Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb die Länder Berlin und Brandenburg auf, sofort alle Weichen zugunsten einer Ausschreibung des Verkehrs der Berliner S-Bahn zu stellen ? oder eine Landeseisenbahngesellschaft zu gründen, die den S-Bahn-Verkehr übernimmt. Eine erneute Direktvergabe an die Deutsche Bahn oder an einen privaten Anbieter ist mit der BGH-Entscheidung jedenfalls ausgeschlossen. Rechtlich möglich ist weiterhin eine Übernahme der S-Bahn durch die BVG, aber das wird vom Berliner Fahrgastverband IGEB entschieden abgelehnt. Es darf im öffentlichen Nahverkehr Berlins keinen Monopolbetrieb geben.
Am 7. Januar 2010 hatte Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer einen Zeitplan vorgestellt: „Die Vergabe der Leistungen wird etwa 1½ Jahre dauern, da den Unternehmen ausreichend Zeit gegeben werden muss, ein Angebot für derartig komplexe Leistungen zu kalkulieren. Zudem rechnen wir damit, dass die Fahrzeugindustrie etwa 5½ Jahre benötigt, um 190 Neufahrzeuge für die S-Bahn zu entwickeln, zu erproben und zu bauen. Wir müssen daher bis spätestens Januar 2011 entscheiden, ob und wie wir das mit Neufahrzeugen zu bedienende Teilnetz vergeben wollen.“
Tatsächlich wurden seither auch alle Voraussetzungen für eine Ausschreibung zumindest eines Teilnetzes geschaffen, doch die für „spätestens Januar 2011“ versprochene Entscheidung, ob es eine Ausschreibung gibt, ist noch immer nicht gefallen, und ein erneutes Vertagen ist bereits angekündigt. Aber mit der BGH-Entscheidung muss das Zögern und Zaudern des Senats nun ein Ende haben. Ein Aufschieben bis nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2011 darf es jetzt nicht mehr geben. Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb,
Entweder die Gründung einer Landeseisenbahngesellschaft der Länder Berlin und Brandenburg, die den S-Bahn-Betrieb nach 2017 übernimmt, wobei durchaus einzelne Serviceleistungen durch VBB oder BVG erbracht werden können
Oder die Vergabe der S-Bahn-Leistungen im Wettbewerb unter folgenden Prämissen
• Die von Senat und VBB vorbereitete Ausschreibung des Teilnetzes muss umgehend in die Wege geleitet werden.
• Es muss umgehend ein Fahrplan für die Ausschreibung auch des übrigen S-Bahn-Netzes vorgelegt werden.
• Die Länder Berlin und Brandenburg müssen eine Bürgschaft für die Fahrzeugbeschaffung übernehmen, so dass auch private Bieter Chancen zur Finanzierung der erforderlichen neuen S-Bahn-Fahrzeuge haben. Und die Länder müssen durch eine Fahrzeugwiedereinsatzgarantie sicherstellen, dass im Falle eines Betreiberwechsels nach Ende der Vertragslaufzeit der Fahrzeugpark vom nachfolgenden Betreiber übernommen wird.
Dem Berliner Fahrgastverband IGEB ist bewusst, dass die Ausschreibung keinen Beitrag zur Lösung der aktuellen Probleme der Berliner S-Bahn leistet und dass die Vergabe der Leistungen im Wettbewerb keine Garantie ist, dass es nicht auch nach 2017 noch Probleme gibt.
Aber die BGH-Entscheidung bietet die Chance, dass endlich schnell die Weichen für die Zukunft der Berliner S-Bahn nach dem Ende des 2017 auslaufenden Vertrages mit der Deutschen Bahn gestellt werden. Solange diese Zukunftsfrage nicht geklärt ist, wird die S-Bahn GmbH verständlicherweise nichts für die Entwicklung neuer Fahrzeuge tun (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 24.02.11).

S-Bahn: S-BAHN-STREIK Eisenbahner in vierter Generation, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/seite1/
0049/index.html

Frank Nachtigall hat es nicht überrascht, als Buhmann dazustehen. „Es ist klar, dass die Fahrgäste mit Fingern auf einen zeigen, wenn man zur Arbeitsniederlegung aufruft und die meisten Züge deshalb nicht fahren“, sagt der Berliner Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), der den Warnstreik in der Region geleitet hat. „Das kenne ich schon, denn beim Lokführerstreik 2007 und 2008 war ich auch schon dabei. Ich weiß, dass so ein Ausstand für die Fahrgäste nicht leicht ist.“ Zumal, wenn sie wie gestern bei Temperaturen unter minus zehn Grad Celsius auf den Bahnhöfen ausharren mussten.

Schließlich reist der Funktionär …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Kalt erwischt Der Warnstreik der Lokführer traf viele Fahrgäste in Berlin hart – und manche unvorbereitet, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/berlin/
0014/index.html

Wie ruhig es auf dem Ostbahnhof sein kann! Kein Räderquietschen, kein Bremsenzischen, kein Türenschlagen. Nur hin und wieder eine Durchsage, welcher Zug als nächstes ausfällt. So wie die Station in Friedrichshain präsentierten sich gestern von sechs Uhr an alle Bahnhöfe in dieser Stadt. Wo sonst Züge im Minutentakt fahren, empfing die Fahrgäste ein Stillleben mit abgestellten Zügen und Anzeigetafeln, auf denen sich nichts veränderte – von den ständig größer werdenden Verspätungen abgesehen. Der Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Morgen auch den Bahnverkehr in dieser Region größtenteils lahmgelegt. „Mindestens 80 Prozent der S-Bahnen und der anderen Züge der Deutschen Bahn (DB) …