S-Bahn: Erste Stufe der Gleissanierung auf den S-Bahn-Bögen an der Wollankstraße beginnt Vierwöchige Streckensperrung zwischen Schönholz und Bornholmer Straße • Züge der Linie S1 von und nach Oranienburg werden umgeleitet

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3003990/bbmv20121004.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 4. Oktober 2012) Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung der Gleisanlagen für die S-Bahn auf den Viaduktbögen an der Wollankstraße. Zunächst erfolgt die Erneuerung des stadteinwärts verlaufenden Gleiskörpers auf 2,2 Kilometer Länge. Aufgrund der Trassenlage ist die Ver- und Entsorgung der Baustelle nur über die Schiene möglich. Damit steht auch das stadtauswärts führende Gleis nicht zur Verfügung. Dies macht eine vierwöchige Sperrung des Streckenabschnitts Bornholmer Straße – Schönholz erforderlich. Von Montag, 8. Oktober, 4 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 5. November, 1.30 Uhr, fahren die Linien S1 und S25 verändert. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten auf den in den Jahren 1901 bis 1903 erbauten Viaduktbögen wird der Ober- und Unterbau des betreffenden Gleises komplett entfernt, anschließend erfolgt die Begutachtung des darunter befindlichen Bauwerks. Danach erfolgt der Wiederaufbau der Strecke mit gereinigtem Schotter sowie neuen Schwellen und Gleisen. Im Falle unvorhergesehener baulicher Mängel ist eine Verlängerung der Bauzeit nicht auszuschließen. Für Fahrgäste der Linie S1 mit Start und Ziel zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf ändert sich durch die Streckensperrung nur wenig, denn die Züge werden umgeleitet. Es besteht der übliche 20-Minuten-Takt. Die Fahrzeit verlängert sich um rund fünf Minuten. Die Züge der Linie S8 verkehren in diesem Zeitraum nur zwischen Zeuthen / Grünau und Blankenburg. Fahrgästen der Linie S1 von und nach Frohnau wird zwischen Gesundbrunnen und Wittenau die Nutzung der U-Bahn-Linie U8 empfohlen. Für den lokalen Verkehr ist zwischen Bornholmer Straße und Schönholz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Schönholz und Hohen Neuendorf fahren die Züge der Linie S1 nach geändertem Fahrplan und im 20 Minuten-Takt. Die Linie S25 wird geteilt und verkehrt zwischen Teltow Stadt und Gesundbrunnen sowie Schönholz und Hennigsdorf. Zur Umfahrung wird die U-Bahn-Linie U6 zwischen Friedrichstraße und Alt-Tegel sowie die Linie U8 zwischen Gesundbrunnen und Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik empfohlen. Die S-Bahn Berlin hat für ihre Fahrgäste ein Sonderfaltblatt mit alternativen Fahrtrouten und Angaben zum Ersatzverkehr zusammengestellt, das in den S-Bahn-Kundenzentren erhältlich ist. Das Faltblatt steht auch als Download unter www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn: Erste Stufe der Gleissanierung auf den S-Bahn-Bögen an der Wollankstraße beginnt Vierwöchige Streckensperrung zwischen Schönholz und Bornholmer Straße • Züge der Linie S1 von und nach Oranienburg werden umgeleitet

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3003990/bbmv20121004.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 4. Oktober 2012) Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung der Gleisanlagen für die S-Bahn auf den Viaduktbögen an der Wollankstraße. Zunächst erfolgt die Erneuerung des stadteinwärts verlaufenden Gleiskörpers auf 2,2 Kilometer Länge. Aufgrund der Trassenlage ist die Ver- und Entsorgung der Baustelle nur über die Schiene möglich. Damit steht auch das stadtauswärts führende Gleis nicht zur Verfügung. Dies macht eine vierwöchige Sperrung des Streckenabschnitts Bornholmer Straße – Schönholz erforderlich. Von Montag, 8. Oktober, 4 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 5. November, 1.30 Uhr, fahren die Linien S1 und S25 verändert.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten auf den in den Jahren 1901 bis 1903 erbauten Viaduktbögen wird der Ober- und Unterbau des betreffenden Gleises komplett entfernt, anschließend erfolgt die Begutachtung des darunter befindlichen Bauwerks. Danach erfolgt der Wiederaufbau der Strecke mit gereinigtem Schotter sowie neuen Schwellen und Gleisen. Im Falle unvorhergesehener baulicher Mängel ist eine Verlängerung der Bauzeit nicht auszuschließen.

Für Fahrgäste der Linie S1 mit Start und Ziel zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf ändert sich durch die Streckensperrung nur wenig, denn die Züge werden umgeleitet. Es besteht der übliche 20-Minuten-Takt. Die Fahrzeit verlängert sich um rund fünf Minuten. Die Züge der Linie S8 verkehren in diesem Zeitraum nur zwischen Zeuthen / Grünau und Blankenburg.

Fahrgästen der Linie S1 von und nach Frohnau wird zwischen Gesundbrunnen und Wittenau die Nutzung der U-Bahn-Linie U8 empfohlen. Für den lokalen Verkehr ist zwischen Bornholmer Straße und Schönholz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Schönholz und Hohen Neuendorf fahren die Züge der Linie S1 nach geändertem Fahrplan und im 20 Minuten-Takt.

Die Linie S25 wird geteilt und verkehrt zwischen Teltow Stadt und Gesundbrunnen sowie Schönholz und Hennigsdorf. Zur Umfahrung wird die U-Bahn-Linie U6 zwischen Friedrichstraße und Alt-Tegel sowie die Linie U8 zwischen Gesundbrunnen und Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik empfohlen.

Die S-Bahn Berlin hat für ihre Fahrgäste ein Sonderfaltblatt mit alternativen Fahrtrouten und Angaben zum Ersatzverkehr zusammengestellt, das in den S-Bahn-Kundenzentren erhältlich ist. Das Faltblatt steht auch als Download unter www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn soll auf 46 Millionen Euro verzichten

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/unpuenktlichkeit-s-bahn-soll-auf-46-millionen-euro-verzichten,10809148,20073114.html Berlin – Weil die S-Bahn zu spät kommt, kommt nun die Rechnung für sie besonders dicke. Viele Züge fahren unpünktlich oder fallen aus. Deswegen will der Senat seine Zahlungen stark kürzen. Das eingesparte Geld soll dem übrigen Nahverkehr zugute kommen. Der Senat präsentiert der S-Bahn die Rechnung. Weil auch im vergangenen Jahr viele Fahrten ausfielen sowie Züge verkürzt und unpünktlich fuhren, soll das Unternehmen auf mehr als 46 Millionen Euro verzichten. Das sehen die vorläufigen Schlussrechnungen vor, teilte Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) dem Abgeordnetenhaus in einem vertraulichen Bericht mit. Mit großen Anstrengungen und Ausgaben müht das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB), aus der …

Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Eisenbahn-Bundesamt erteilt Baugenehmigung für weiteren Abschnitt zum Ostkreuz-Umbau

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_it/3003562/ubd20121002a.html (Berlin, 2. Oktober 2012) Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 19. September 2012 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Baugenehmigung für einen weiteren Abschnitt zum Ostkreuz-Umbau. Der Beschluss zum Planfeststellungsabschnitt 2 genehmigt die Erneuerung und Erweiterung der Eisenbahnanlagen entlang der Hauptstraße im Bezirk Lichtenberg. In diesem Abschnitt werden unter anderem die südlichen Eisenbahnbrücken über die Karlshorster Straße neu gebaut und die Gleisanlagen zwischen der Karlshorster Straße und der Schichtallee erneuert. Dafür wird der bestehende Bahndamm auf der Südseite verbreitert. Der Umbau ist Voraussetzung für die Einrichtung des Richtungsbetriebes auf der S-Bahn am Ostkreuz und für die dreigleisige Wiederherstellung der Fernbahnstrecke Richtung Rummelsburg. Mit dem Beschluss des Eisenbahn-Bundesamtes wurden umfangreiche Vorkehrungen für den Lärmschutz schon in der Bauphase festgeschrieben. So muss unter anderem vor Baubeginn auf 314 Metern Länge eine zwei Meter hohe Lärmschutzwand auf der Nordseite des Bahndamms an den S-Bahngleisen errichtet werden. Nach Herstellung des Bauwerks zur südlichen Dammerweiterung muss auch dort eine zwei Meter hohe Lärmschutzwand auf 510 Metern Länge gebaut werden. Diese Wand wird so errichtet, dass sie später noch aufgestockt werden kann. Denn die Festlegung weitergehender Schallschutzmaßnahmen – wie auch ggf. weiterer Maßnahmen zum Schutz vor Erschütterungen – für Zeit nach Inbetriebnahme der umgebauten Bahnanlage ist einem ergänzenden Planfeststellungsverfahren vorbehalten. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz haben diejenigen Betroffenen, die im Anhörungsverfahren Einwände vorgetragen haben, vier Wochen Zeit, gegen den Beschluss zu klagen. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn will gegen Ausschreibung klagen Vergabekammer weist Einspruch gegen Wettbewerbsvorgaben zurück, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article109580725/S-Bahn-will-gegen-Ausschreibung-klagen.html Der Rechtsstreit über die Teilausschreibung des hauptstädtischen S-Bahn-Netzes geht in die nächste Runde. Die Vergabekammer des Landes Berlin hat einen Einspruch der S-Bahn Berlin GmbH gegen das Vergabeverfahren abgelehnt. Für diesen Fall hatte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG bereits eine Klage beim Berliner Kammergericht gegen die europaweite Ausschreibung angekündigt. Ein solcher Schritt kann das Vergabeverfahren formal zwar nicht stoppen, könnte es wegen der fehlenden Rechtssicherheit zeitlich aber erheblich verzögern. Der Berliner Senat und die brandenburgische Landesregierung suchen seit Juli europaweit ein …

S-Bahn will gegen Ausschreibung klagen Vergabekammer weist Einspruch gegen Wettbewerbsvorgaben zurück, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article109580725/S-Bahn-will-gegen-Ausschreibung-klagen.html

Der Rechtsstreit über die Teilausschreibung des hauptstädtischen S-Bahn-Netzes geht in die nächste Runde. Die Vergabekammer des Landes Berlin hat einen Einspruch der S-Bahn Berlin GmbH gegen das Vergabeverfahren abgelehnt. Für diesen Fall hatte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG bereits eine Klage beim Berliner Kammergericht gegen die europaweite Ausschreibung angekündigt. Ein solcher Schritt kann das Vergabeverfahren formal zwar nicht stoppen, könnte es wegen der fehlenden Rechtssicherheit zeitlich aber erheblich verzögern.
Der Berliner Senat und die brandenburgische Landesregierung suchen seit Juli europaweit ein …

Regionalverkehr + S-Bahn + Bahnverkehr: Ab Dezember ist die Strecke wieder frei Regionalbahnen fahren bald wieder über Wannsee / Aber: Bauarbeiten an S 7, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12400609/60709/Regionalbahnen-fahren-bald-wieder-ueber-Wannsee-Aber-Bauarbeiten.html Der Regionalbahnverkehr zwischen Potsdam und Berlin über den Bahnhof Wannsee soll ab dem Fahrplanwechsel am 8. Dezember wieder aufgenommen werden. „Wir gehen davon aus, dass die Strecke bis dahin wieder befahren werden kann“, sagte Karsten Müller, Chef des regionalen Bahnkunden-Verbands, zur MAZ. Die Deutsche Bahn verspricht, dass es dann mit dem Regionalexpress 1 sowie den Regionalbahnen 21 und 22, die bis zur Friedrichstraße verlängert werden, einen 15-Minuten-Takt zwischen Potsdam und dem Berliner Stadtzentrum geben wird. Um die Taktverdichtung zu erreichen war es notwendig, sämtliche Brücken und Gleise zwischen Wannsee und Charlottenburg zu erneuern. Der Bahnkunden-Verband fordert nun, die sanierte Strecke auch …

S-Bahn baut im Süden der Stadt Die Ringbahn und die S2 sind betroffen, aus Die Welt

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article109558168/S-Bahn-baut-im-Sueden-der-Stadt.html

„Dieser Zug endet hier. Bitte umsteigen zum Ersatzverkehr mit Bussen.“ Diese Ansage kennen Nutzer von S-Bahn und U-Bahn in Berlin zur Genüge. Meist sind Bauarbeiten der Grund, wenn Linien – teilweise wochenlang – unterbrochen werden. Auch wenn jene zum Erhalt der Infrastruktur nötig sind, sind die zahlreichen Baustellen im Netz für die Fahrgäste vor allem eines: ärgerliche Hindernisse. Daran wird sich auch im kommenden Jahr nichts ändern, wie S-Bahnchef Peter Buchner und BVG-U-Bauchef Uwe Kutscher jetzt bestätigten. Zahlreiche große Bauprojekte werden auch 2013 für erhebliche Einschränkungen sorgen. Bei der S-Bahn müssen vor allem Fahrgäste im Süden …

S-Bahn baut im Süden der Stadt Die Ringbahn und die S2 sind betroffen, aus Die Welt

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article109558168/S-Bahn-baut-im-Sueden-der-Stadt.html „Dieser Zug endet hier. Bitte umsteigen zum Ersatzverkehr mit Bussen.“ Diese Ansage kennen Nutzer von S-Bahn und U-Bahn in Berlin zur Genüge. Meist sind Bauarbeiten der Grund, wenn Linien – teilweise wochenlang – unterbrochen werden. Auch wenn jene zum Erhalt der Infrastruktur nötig sind, sind die zahlreichen Baustellen im Netz für die Fahrgäste vor allem eines: ärgerliche Hindernisse. Daran wird sich auch im kommenden Jahr nichts ändern, wie S-Bahnchef Peter Buchner und BVG-U-Bauchef Uwe Kutscher jetzt bestätigten. Zahlreiche große Bauprojekte werden auch 2013 für erhebliche Einschränkungen sorgen. Bei der S-Bahn müssen vor allem Fahrgäste im Süden …

S-Bahn + Museum: Vogelsänger beim 21. Vereinsjubiläum Historische S-Bahn in Erkner

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Der Verein Historische S-Bahn e.V. begeht sein 21. Jubiläum. Weil die Feier im wichtigsten Vereinsdomizil, in der Instandhaltungswerkstatt am S-Bahnhof Erkner, zum runden 20. Jubiläum nicht möglich war und infolge der S-Bahn-Krise die Halle ausgelastet wurde, wollen die S-Bahn-Historiker am kommenden Sonnabend (29. September) mit Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und den Partnern der S-Bahn Berlin sowie vom Berliner S-Bahn-Museum anstoßen und einen Blick in die Zukunft wagen. Vogelsänger: „Auch wenn der Verein sich vor allem der Historie der S-Bahn verschrieben hat, so lassen auch die aktuellen Probleme hier niemanden unberührt. Nach dem 1. Januar 2009, der bislang letzten Sonderfahrt, war auch die Vereinsarbeit von den Folgen der S-Bahn-Krise betroffen. Dennoch sind die Mitglieder ihrem schönen Hobby treu geblieben, das unter dem Motto steht: Tradition trifft Moderne. Für die nächste Sonderzugfahrt melde ich mich heute schon an!“ In Erkner hat die S-Bahn Berlin kräftig gebaut und repariert. Vieles konnte in gemeinsamer Abstimmung zwischen der S-Bahn Berlin und dem Verein bewegt werden. Die bauliche Instandsetzung des Standorts kommt auch der Arbeit des Vereins und dessen Anliegen zugute. So hofft der Verein, einen historischen S-Bahnzug der Bauart 1937 wieder für Sonderfahrten aufarbeiten zu können. Und es gibt die Idee für ein gemeinsames S-Bahn-Museum in Erkner, in dem die Aktivitäten des Vereins, des Berliner S-Bahn Museums, zurzeit in Griebnitzsee, sowie der Freizeitgruppen Bahnstrom und Historische S-Bahn des Bahn-Sozialwerks gebündelt werden. Ziel ist auch, wieder Sonderfahrten anbieten zu können. Ende der Achtzigerjahre zeichnete sich ab, dass der Fuhrpark der Berliner S-Bahn eine grundlegende Verjüngung erfahren würde. Damit verbunden war die allmähliche Verschrottung der alten Fahrzeuge, also jener Wagen, die in den Jahren zwischen 1927 und 1944 gebaut worden waren. So entstand der Gedanke, Teile der wertvollen historischen Substanz zu bewahren. Unter Regie der Deutschen Reichsbahn wurde bereits 1987 ein Viertelzug der Bauart Stadtbahn in den Auslieferungszustand von 1928 zurückversetzt, weitere Museumsfahrzeuge folgten. Auf diese Wurzeln zurückgreifend wurde im Oktober 1991 der Verein Historische S-Bahn gegründet. Inzwischen gehören dem Verein rund 250 Mitglieder aller Altersgruppen an. Ein Viertel von ihnen bringt sich durch aktive Mitarbeit ein. Die fördernden Mitglieder tragen dagegen durch eine erhöhte Beitragszahlung zur Verwirklichung der Ziele bei. Etwa ein Sechstel der Mitglieder hat auch beruflich mit der S-Bahn zu tun und bringt seine Sachkenntnis in die fachgerechte Rekonstruktion der Wagen und zum Gelingen der Sonderfahrten ein. Die technisch Interessierten helfen in der Abteilung Fahrzeuginstandsetzung. Voller Einsatz ist auch bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Sonderfahrten, im Cateringteam oder dem Souvenirverkauf gefragt. Aufgrund eines Rahmenvertrags besteht zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und dem Verein Historische S-Bahn e.V. eine gemeinsame Kommission, die wesentliche Fragen zu Veranstaltungen und zum Fahrzeugwesen koordiniert (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 28.09.12).