Um die Leistungsfähigkeit des Berliner S-Bahn-Netzes weiterhin zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungsarbeiten der Gleisanlagen nötig.
Der Informationsbedarf für die Fahrgäste ist groß, wenn die planmäßigen Bauarbeiten zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen führen. Wie man sich vor Fahrtantritt informiert, war Gegenstand von Teil 1 der Serie. Diesmal geht es um schnelle und übersichtliche Orientierungshilfen vor Ort, wenn der S-Bahnverkehr aufgrund von Baumaßnahmen unterbrochen ist. Diese Informationsquellen weisen auf Ersatzverkehr und Umfahrungsmöglichkeiten hin:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-ausschreibung-die-bvg-will-nicht-s-bahn-fahren/7734222.html Nein, S-Bahn fahren möchte die BVG auch in Zukunft nicht. Damit hatten zwar Teile der SPD geliebäugelt, doch das landeseigene Unternehmen sieht sich nicht in der Lage, den maroden Betrieb zu übernehmen. Die BVG sagt Nein: Das Unternehmen könne den Betrieb der S-Bahn nicht übernehmen, sagt Sprecherin Petra Reetz. Mit einer Vergabe an die BVG oder an ein neu zu gründendes kommunales Unternehmen liebäugelt ein Teil der SPD-Fraktion, falls die derzeit laufende Ausschreibung für den Ring und dessen Zulaufstrecken im Südosten scheitern sollte. Auch die Linken wollen, dass ein landeseigenes Unternehmen die S-Bahn lenkt. Doch laut Reetz fehlen der BVG die nötigen Fachleute und damit das Know-how für den S-Bahn-Betrieb. Schon jetzt arbeite die BVG an ihrer Leistungsgrenze. Die Senatsverkehrsverwaltung muss die Ausschreibungsbedingungen bis Ende Februar nach einer Vorgabe des Kammergerichts nachbessern, wenn ein Gang …
http://www.tagesspiegel.de/berlin/weniger-zuege-politisch-gewollt-senat-lenkte-s-bahn-in-die-sparspur/7728934.html Gutachter analysierten 2003 im Auftrag der Finanzverwaltung das „Einsparpotenzial“ bei der Berliner S-Bahn. Die Geschäftsführung setzte die Ergebnisse später weitgehend um – und fuhr damit in die große Krise. Es waren harsche Sätze nach den wieder gehäuften Zugausfällen bei der S-Bahn in den vergangenen Wochen: „Der Senat wird es nicht hinnehmen, dass die S-Bahn-Geschäftsführung Dienst nach Vorschrift macht und die Fahrgäste auf der Strecke bleiben. Wir werden die Berichtsanforderungen an die S-Bahn erhöhen und die Kontrolle durch externe Experten wieder aufnehmen,“ hatte der Staatssekretär der Senatsverkehrsverwaltung, Christian Gaebler, verärgert angekündigt. Die Weichen für die Misere hat allerdings der Senat selbst mitgestellt, wie ein Papier von 2003 zeigt, auf das …
http://www.tagesspiegel.de/berlin/reaktion-auf-zugausfaelle-entschaedigung-fuer-fahrgaeste-der-s-bahn/7717684.html Verkehrssenator Michael Müller kann sich eine Entschädigung der Kunden durchaus vorstellen. Am Donnerstag diskutierte zudem das Parlament über die Zukunft der S-Bahn. Die Panne kam gerade zur rechten Zeit. Im Abgeordnetenhaus war am Donnerstagnachmittag die aktuelle Fragestunden zu den zahlreichen S-Bahn-Ausfällen soeben zu Ende gegangen, da hakte es erneut im S-Bahnbetrieb. Im Bahnhof Schöneberg blieb ein Zug der Wannseelinie 1 wegen eines technischen Defektes liegen. Die Fahrgäste mussten ihn verlassen und auf eine nachfolgende Bahn warten. Verkehrssenator Michael Müller (SPD) hatte zuvor während der Fragestunde im Parlament gesagt, er halte es für möglich, dass die Fahrgäste wegen der vielen Pannen der S-Bahn …
http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/3221550/bbmv20130130.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 30. Januar 2013) Reisende müssen ab 4. Februar bis Oktober dieses Jahres am Bahnhof Gesundbrunnen mit längeren Wegen zu den Bahnsteigen rechnen. Für die Baustelle Neues Empfangsgebäude ist dann der Vorplatz vollständig gesperrt. Der Zugang ist von der Seite Gesundbrunnen-Center zum S-Bahnsteig 1/2 bzw. von der Seite Brunnenstraße zum Fernbahnsteig 9/10 möglich. Von dort gelangt man über den Verbindungstunnel auf den Ringbahnsteig der S-Bahn 3/4 und auf die Fernbahnsteige 5 bis 8. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erreichen die Bahnsteige nur über den Aufzug der U-Bahn und die Aufzüge im Verbindungstunnel. Die Bushaltstellen auf der Badstraßenbrücke bleiben unverändert. Die Taxi-Stellplätze befinden sich auf der bisherigen Aufstellspur der Badstraßenbrücke. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
http://www.lok-report.de/ In der Vergangenheit haben die beiden Länder Berlin und Brandenburg, die die Verkehrsleistungen über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bei der S-Bahn Berlin GmbH bestellt haben, immer wieder die gebrochenen Versprechen und nicht eingehaltenen Zusagen scharf kritisiert. Angesichts der neuen Ausfälle wird nun innerhalb der Berliner SPD überlegt, für die zukunft einen kommunalen Wagenpark zu bilden, der dann weitervermietet wird. Somit wäre gewährleistet, dass das Land Berlin als Eigentümer der Fahrzeuge weiterhin eine Kontrolle über den Wagenpark hätte und die Sanktionsmöglichkeiten viel größer wären. Der DBV-Landesverband bedauert, dass durch das Land Brandenburg kategorisch diese Überlegungen abgelehnt werden. Wer an einer Verbesserung der Zuverlässigkeit ernsthaft interessiert ist, sollte nicht ohne Not mögliche Ideen von vorneherein ausschließen. Sonst entsteht der Eindruck, man könne, trotz anderslautender Statementes, mit der jetzigen Situation ganz gut leben. Der DBV hofft, dass sich die Berliner SPD nicht allzusehr von der Brandenburger Blockadehaltung beeinflussen lässt und alle Optionen ergebnisoffen prüft (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg, 31.01.13).
http://www.lok-report.de/ Die S-Bahn Berlin ist nach leichter Stabilisierung im Jahr 2012 mit neuen Tiefpunkten in der Leistung bzw. Nichtleistung für die Berlinerinnen und Berliner in das Jahr 2013 gestartet. So fehlten am Donnerstag in Summe 57 Viertelzüge, plastisch ca. 14 komplette Vollzüge im S-Bahn-Angebot. Dazu erklärt der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt Christian Gaebler: „Noch Anfang Dezember 2012 haben Deutsche Bahn und S-Bahn angekündigt, dass die S-Bahn vorbereitet sei für die Wiedereinführung der S85, die zusätzlichen Züge für den Einsatz in der Linie S85 bereit stünden und die Schichten besetzt wären. Jetzt zeigt sich überdeutlich, dass die Länder Berlin und Brandenburg Recht hatten mit ihrer Skepsis und der Forderung nach vorheriger Stabilisierung des Angebots. Offensichtlich ist die S-Bahn mehr mit juristischen Blockadeaktionen gegen die Bestrebungen der Länder zur zügigen Beauftragung neuer Fahrzeuge beschäftigt als mit der Sicherung des Verkehrsangebots in der Hauptstadt.“ Die wiederholte Behauptung von Herrn Buchner, dass nur die alten Fahrzeuge der Baureihe 485 Probleme machten, die S-Bahn aber aufgrund ihrer Wintermaßnahmen den Großteil der Fahrzeuge gut im Griff habe, ist aktuell nur noch Wunschdenken. Anhand der von Ausfällen betroffenen Strecken erkennt man, dass die Probleme quer durch alle Baureihen auftreten. Angesichts dieses Leistungseinbruchs von über 10 Prozent gegenüber der behaupteten Leistung erklärt Gaebler weiter: „Der Senat wird es nicht hinnehmen, dass die S-Bahn-Geschäftsführung Dienst nach Vorschrift macht und die Fahrgäste auf der Strecke bleiben. Wir werden die Berichtsanforderungen an die S-Bahn erhöhen und die Kontrolle durch externe Experten wieder aufnehmen.“ Senator Müller erwartet zukünftig täglich um 9.00 Uhr morgens einen persönlichen Bericht der S-Bahn-Geschäftsführung über den Stand des Fahrzeugeinsatzes und der Maßnahmen zur Verbesserung der Betriebssituation. Das Expertenteam zur Begutachtung der von der S-Bahn ergriffenen Maßnahmen wird wieder aktiviert, wir erwarten von der S-Bahn kurzfristig die Zusage, diesen unbeschränkten Zugang zu allen Betriebseinrichtungen und Unterlagen zu gewähren (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 29.01.13).
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/zugausfaelle-in-berlin-s-bahn-chef-soll-taeglich-zum-rapport,10809148,21557810.html Berlin – Die Landesregierung reagiert scharf auf die aktuellen Zugausfälle: Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) erwartet zukünftig einen morgendlichen Bericht der S-Bahn-Geschäftsführung zum Stand des Einsatzes von Bahnen. Die aktuellen Zugausfälle bei der S-Bahn haben zu einer ungewöhnlich scharfen Reaktion von Verkehrssenator Michael Müller (SPD) und des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) geführt. Die Verkehrsverwaltung kritisierte am Freitag, die S-Bahn sei „mit neuen Tiefpunkten in der Leistung“ in das Jahr 2013 gestartet. So hätten am Donnerstag rechnerisch …
Um die Leistungsfähigkeit des Berliner S-Bahn-Netzes weiterhin zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungsarbeiten der Gleisanlagen nötig. Hierzu gibt es eine mit den Ländern Berlin und Brandenburg abgestimmte Jahresbauplanung. Der Informationsbedarf für die Fahrgäste ist groß, wenn die planmäßigen Bauarbeiten zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen führen. Eine schnelle und übersichtliche Orientierungshilfe ist gefragt.
Vor Inkrafttreten der baubedingten Fahrplanänderungen werden alle Infoprodukte regelmäßig aktualisiert. So kann man sich bereits vor Fahrtantritt auf die Bauarbeiten einstellen, ganz gleich, wie groß oder klein deren …
http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2460 Um die Leistungsfähigkeit des Berliner S-Bahn-Netzes weiterhin zu gewährleisten, sind regelmäßige Instandhaltungsarbeiten der Gleisanlagen nötig. Hierzu gibt es eine mit den Ländern Berlin und Brandenburg abgestimmte Jahresbauplanung. Der Informationsbedarf für die Fahrgäste ist groß, wenn die planmäßigen Bauarbeiten zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen führen. Eine schnelle und übersichtliche Orientierungshilfe ist gefragt. Vor Inkrafttreten der baubedingten Fahrplanänderungen werden alle Infoprodukte regelmäßig aktualisiert. So kann man sich bereits vor Fahrtantritt auf die Bauarbeiten einstellen, ganz gleich, wie groß oder klein deren …