Im aktuellen #Verkehrsbericht finden Sie die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den November 2018 und den Zeitraum seit Jahresbeginn.
Verkehrszahlen November 2018
• Passagiere: Im November 2018 starteten und landeten 2.815.086 Passagiere an den Flughäfen #Schönefeld und #Tegel. Das ist ein Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im November 884.580 Passagiere (-7,0 Prozent), in Tegel waren es 1.930.506 Fluggäste (+47,0 Prozent).
• #Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel stieg im November 2018 auf 24.561 Starts und Landungen, ein Plus von 36,3 Prozent im Vergleich zum November 2017. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 8.057 (+2,4 Prozent). In Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 16.504 (+62,5 Prozent).
• #Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im November 2018 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.022 Tonnen registriert, ein Minus von 3,5 Prozent im Vergleich zum November 2017. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 1.161 Tonnen (+28,7 Prozent). Bei der Luftfracht in Tegel wurden 1.861 Tonnen registriert (-16,5 Prozent).
Verkehrszahlen Januar bis November 2018
• Passagiere: Von Januar bis November flogen 31.932.545 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 11.787.317 Passagiere (-0,8 Prozent). Ab Tegel flogen 20.145.228 Fluggäste (+4,5 Prozent).
• Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel stieg auf 269.820 Starts und Landungen, eine Zunahme von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 98.179 (+4,7 Prozent). In Tegel gab es 171.641 Starts und Landungen (+4,6 Prozent).
• Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis November 37.155 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Rückgang von 19,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden 11.291 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+33,4 Prozent), in Tegel waren es 25.864 Tonnen (-31,8 Prozent).
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Der Flughafenstandort #Schönefeld wird parallel zu den Vorbereitungen der #BER-Eröffnung im Oktober 2020 weiterentwickelt. Derzeit wird vor dem Pier Nord am #BER das Terminal 2 errichtet. Das #T2 wird über eine Kapazität von 6 Millionen Passagieren verfügen und soll zeitgleich mit dem BER in Betrieb gehen. Das T2 ist ein #Prozessorgebäude mit Check-in, Gepäckaufgabe und -ausgabe, Sicherheitskontrollen und Einzelhandel sowie Gastronomie. Der Einstieg ins Flugzeug wird über das Pier Nord erfolgen.
Nachdem im Sommer der Zuschlag an den Generalunternehmer Zechbau GmbH vergeben wurde, sind die Bauarbeiten gestartet und liegen im Plan. Derzeit laufen die Bewehrungsarbeiten an den Bodenplatten. Zuvor wurden bereits die Grundleitungen für die Medienversorgung gelegt und 148 Bohrpfähle für das Fundament termingerecht in die Erde eingebracht.
Betriebsoptimierung SXF
Da der Flughafen Schönefeld auch nach der BER-Eröffnung zunächst weiter in Betrieb bleibt, wird weiter an der Servicequalität gearbeitet. Ab Januar 2019 wird deswegen das Pier #3a, ein Gebäudeteil des Terminals A, umgebaut. Ziel des Umbaus ist es, die operativen Abläufe zu optimieren, die baulichen Ressourcen besser auszunutzen und den Passagieren zugleich eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität zu bieten. Das Erdgeschoss wird künftig als Abflug- und Ankunftsbereich für Schengen-Flüge genutzt. Die bestehenden Trennwände zwischen den Gatebereichen werden entfernt, um offene Warteräume zu schaffen. Im Obergeschoss wird künftig ein zentraler Abflugbereich für Non-Schengen-Flüge, inkl. einer zentralen Grenzkontrolle, untergebracht sein. Das Budget für den Umbau Pier 3a liegt bei 6,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind 3,5 Millionen Euro für die Hauptbaumaßnahme durch einen Generalunternehmer. Der restliche Anteil verteilt sich auf die Baunebenkosten, insbesondere Planungsleistung, sowie für Aufwände der Bauvorbereitung und Zusatzflächen in Modulbauweise (Container).
Um die Kapazität des Pier 3a während der Umbauphase zu kompensieren, wurde auf dem Vorfeld eine temporäre Wartehalle errichtet, die seit 30. November 2018 in Betrieb ist. Es handelt sich dabei um ein temporäres Gebäude mit einer Grundfläche von 2.600 m², das für rund 1.000 Passagiere ausgelegt und über eine Fluggastbrücke direkt vom Terminal A zu erreichen ist. In der temporären Wartehalle stehen den Reisenden fünf Abfluggates zur Verfügung. Von drei Gates erreichen die Fluggäste das Flugzeug per Bus, von zwei Gates zu Fuß. Das Budget für den provisorischen Warteraum liegt bei 3,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Errichtung des Übergangsbauwerks von der Fluggastbrücke in den Warteraum, ein Baukostenzuschuss, die Kosten der Anmietung des Warteraumes für eine Laufzeit von zwei Jahren sowie interne Betriebsaufwendungen während des Mietzeitraumes.
Der BER wird nach der Eröffnung für mehrere Jahre gemeinsam mit den Terminals in Schönefeld alt im Verbund betrieben. Der sogenannte „Double-Roof-Betrieb“ erfordert auch eine Anpassung bei den Flugbetriebsflächen. Die Verbindungen zwischen Nord und Süd müssen dazu ertüchtigt werden, gleichzeitig wird wegen wegfallender Standplätze auf der Fläche des künftigen #Regierungsflughafens weiter östlich in #SXF ein Ersatzvorfeld errichtet. Für die Rollwege K5, K6 und das Vorfeld 3b wurden rund 83.000 Quadratmeter Fläche neu asphaltiert. Die Baukosten belaufen sich auf über 22 Millionen Euro. Zudem wurden Regenrückhaltebauwerke mit einem Speichervolumen von 1.400 Kubikmeter errichtet.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Umbauten des Pier 3a in SXF und der gute Baufortschritt am neuen Terminal T2 am BER zeigen, dass wir über die Fertigstellung des großen Fluggastterminals am BER hinausdenken. Wir haben sowohl die steigenden Fluggastzahlen als auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität unserer Fluggäste im Blick. Der Flughafenstandort BER wird nach der Inbetriebnahme im Oktober 2020 systematisch weiterentwickelt. Dabei werden wir schrittweise und modular vorgehen und uns immer am tatsächlichen Bedarf orientierten.“
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Das Wachstum am #Flughafenstandort Berlin hat wieder an Fahrt aufgenommen. Bereits heute wurde die #Passagierzahl aus dem Jahr 2017 übertroffen. Jubiläumspassagierin und damit der 33.326.001-ste Fluggast in diesem Jahr an den Berliner Flughäfen ist Regine Eppmann-Petrasch. Sie flog heute Morgen zusammen mit ihrem Mann Klaus-Dieter Petrasch mit Germania ab Berlin-Schönefeld nach Gran Canaria. Zum Jubiläum erhält Frau Eppmann-Petrasch von Germania einen Hin- und Rückflug im Germania-Streckennetz ab Berlin.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: “Die Passagierzahlen haben sich nicht nur stabilisiert, sondern ziehen kräftig an. Dazu hat das Engagement zahlreicher Airlines, unter anderem von Germania, erheblich beigetragen. Zum Jahresende erwarten wir fast 35 Millionen Passagiere.
Mit unseren erfahrenen Mitarbeitern in Tegel und Schönefeld werden wir auch die steigenden Fluggastzahlen bis zum Start des #BER bewältigen. Wir investieren gezielt in die beiden Flughäfen, um sie für das hohe Verkehrsaufkommen zu rüsten. Mit zahlreichen Maßnahmen werden die Prozesse sowie der Service verbessert.“
Vicky Kramer, Director Marketing #Germania Fluggesellschaft mbH: „Wir gratulieren den Berliner Flughäfen zum Passagierrekord. Germania hat nach dem Marktaustritt eines Mitbewerbers im vergangenen Jahr schneller als andere Airlines die Chance ergriffen und ist nach Tegel zurückgekehrt. Wir planen in der Hauptstadt einen weiteren Ausbau unserer Aktivitäten. Bis zur Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 bieten wir attraktive Ziele ab Tegel und Schönefeld an. Insgesamt bedient Germania im Sommer 2019 ab Berlin 35 Strecken, davon 24 ab Tegel und elf ab Schönefeld.“
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Frage 1: Wie viele der 1.217 #Flugbewegungen zwischen 23:00 Uhr und 05:59 Uhr von Januar bis einschl. September 2018 gingen auf verspätete Starts und Landungen des gewerblichen Linien- und Gelegenheitsverkehrs zurück? Aus welchen Gründen war eine Umleitung nach Schönefeld nicht möglich? Antwort zu 1: Die #BFG teilt hierzu mit: „Zwischen Januar bis einschließlich September 2018 haben am #Flughafen Berlin-#Tegel in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:59 Uhr im gewerblichen Linien- und Gelegenheitsverkehr (außer Post und Ambulanzflügen) 691 Flugbewegungen stattgefunden.“ Eine obligatorische Umleitung von Flügen bis 23:59 Uhr, die unter den Ausnahmetatbestand der Nr. 2.3 des Luftfahrthandbuchs Deutschland (AIP EDDT AD 2.20) fallen, ist nicht zulässig und kann ausschließlich fakultativ erfolgen. Die Ausnahmegenehmigung zur Landung bis 23:59 Uhr gilt als erteilt, sofern die Voraussetzungen gemäß AIP (nachweisbare unvermeidbare Verspätung) erfüllt sind. Frage 2: Welche Fluglinien waren davon betroffenen (in der Aufzählung bitte die Rangfolge der Häufigkeit der Verspätungen mit aufführen). 2 Antwort zu 2: Die BFG teilt hierzu mit: „Die Verteilung der davon betroffenen Airlines im gewerblichen Linien- und Gelegenheitsverkehr (außer Post und Ambulanzflügen) in dem Zeitraum von Januar bis einschließlich September 2018 in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:59 Uhr am Flughafen Tegel, stellt sich wie folgt dar: easyJet, LaudaMotion GmbH, Eurowings, Lufthansa, Air France, Germania, TUIfly, TAP Air Portugal, British Airways, Austrian Airlines, Air Baltic, Brussels Airlines, IBERIA Express, Swiss, KLM Royal Dutch Airlines, Qatar Airways, SAS-Scandinavian Airlines, Aer Lingus, Flybe, SUNDAIR, Sun Express, Turkish Airlines, Hainan Airlines, Nouvelair Tunisie, Small Planet, LOT Polish Airlines, Bulgaria Air, MIAT – Mongolian Airlines, Ryanair, Transavia Airlines. Diese Reihenfolge entspricht nicht dem Verkehrsanteil.“ Frage 3: Eine Nachfrage zu Antwort 3 der Drucksache 18/16 629: Wie genau wird das „besondere öffentlichen Interesse“ bzw. die „Abwehr von erheblichen Störungen des Luftverkehrs“ definiert? Antwort zu 3: Es handelt sich hierbei um unbestimmte Rechtsbegriffe, die in jedem Einzelfall der behördlichen Ermessensausübung (vgl. § 40 Verwaltungsverfahrensgesetz – VwVfG) unterliegen. Es obliegt der zuständigen Luftfahrtbehörde, die Begriffe in jedem Einzelfall im Wege der sogenannten Subsumtion mit den konkreten Sachverhalten auszufüllen. Hierbei hat sie sich dabei stets am Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung zu orientieren. Einen definierten Bewertungskatalog gibt es daher nicht. Frage 4: Wie viele Starts und Landungen fanden in diesem Jahr auf dem Verkehrsflughafen Berlin-Tegel in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 22:59 Uhr bereits statt? Bitte entsprechend der einzelnen Monate aufschlüsseln und dabei die Anzahl der Starts und Landungen getrennt angeben. Antwort zu 4: Die BFG hat hierzu die nachfolgende Tabelle übersandt, der die Daten entnommen werden können. Datum: Jahr Datum: Monat Landungen zw. 22.00 – 22.59 Uhr Starts zw. 22.00 – 22.59 Uhr 2018 Januar 299 50 Februar 328 48 März 437 75 April 450 131 Mai 562 157 Juni 609 200 Juli 688 269 August 665 232 September 701 238 Gesamt 4.739 1.400 3 Ferner hat die BFG hierzu mitgeteilt: „Hier berücksichtigt sind Flugbewegungen im gewerblichen Linien- und Gelegenheitsverkehr (außer Post und Ambulanzflüge).“ Frage 5: Befürwortet der Senat die Möglichkeit der Gewinnabschöpfung für nicht ausreichend begründete Starts und Landungen in der Zeit zwischen 23 Uhr und 05:59 Uhr wie dies in Hamburg möglich ist? In Drucksache 18/13 917 gab der Senat Auskunft, dass er den Ausgang der Verfahren von Luftfahrtunternehmen in Hamburg gegen entsprechende Entscheidungen im Rahmen des Fluglärmschutzbeauftragtengesetzes „aufmerksam“ verfolgt. Wie ist die aktuelle Einschätzung zur Möglichkeit, ein entsprechendes Gesetz auch für das Land Berlin einzuführen? Antwort zu 5: Der in der Schriftlichen Anfrage Nr. 18/13917 beschriebene Sachstand hat sich bisher nicht geändert. Der Senat verfolgt die Entwicklung der Verfahren in Hamburg weiterhin aufmerksam. Erst nach Abschluss der Verfahren wird eine grundsätzliche Bewertung möglich sein. Frage 6: Wie lautet die Einschätzung des Senats hinsichtlich der Entscheidung der Deutsche Post AG, an Nachtflügen nach TXL festzuhalten statt diese Postflüge über den Flughafen SXF abzuwickeln? Gibt es seitens der Senats bzw. der BFG Pläne, eine Änderung dieser Flugbewegungen von TXL zu Schönefeld noch vor der Öffnung des BER durchzusetzen? Antwort zu 6: Grundsätzlich befürwortet der Senat alle Maßnahmen, die zu einer Reduzierung von Nachtflügen vom und zum Flughafen Berlin-Tegel führen. Eine Verlegung der Postflüge nach Schönefeld kann durch den Senat nicht erwirkt werden. Die Postflüge sind gemäß Nr. 2.4.3 des Luftfahrthandbuchs Deutschland (AIP EDDT AD 2.20) von den Nachtflugbeschränkungen ausgenommen. Initiativen und Gespräche kommen insofern nicht über einen appellativen Charakter hinaus und sind bisher erfolglos geblieben. Berlin, den 04.12.2018 In Vertretung Stefan Tidow Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Der Aufsichtsrat der #Flughafengesellschaft hat sich in seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 intensiv mit dem #Baufortschritt am #BER beschäftigt. Dazu wurden externe Experten vom #TÜV Rheinland und aus dem Termincontrolling angehört. Wichtige Themen waren außerdem der Stand des Ausbauprogramms, der aktuelle #Flugbetrieb, der erfolgreiche Abschluss der #Gesamtfinanzierung und der Wirtschaftsplan für 2019.
Die Fertigstellung des BER ist in einer entscheidenden Phase und kommt insgesamt gut voran. Die Anzahl der kritischen Gewerke hat sich von vier auf zwei reduziert. Das bestätigten auch die Berichte der externen Sachverständigen gegenüber dem Aufsichtsrat. Insbesondere die Arbeiten an der Entrauchungssteuerung sind weit fortgeschritten und schneller als erwartet beendet worden. Die Sachverständigen bestätigten auch, dass die Arbeiten an den Sprinkleranlagen weitgehend abgeschlossen sind.
Teile der Brandmeldeanlage und der Kabelgewerke wurden dagegen sowohl von den externen Sachverständigen als auch von der Geschäftsführung als Gewerke benannt, auf deren Fertigstellung weiterhin der besondere Fokus der gesamten Bauorganisation liegen muss. Dort haben sich bekannte Risiken manifestiert. Der Aufsichtsrat geht unverändert von der Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 aus und wird sich auf einer Sitzung im Januar erneut über den Fortschritt in den kritischen Gewerken berichten lassen.
Die Geschäftsführung berichtete weiterhin von den Vorbereitungen auf die Inbetriebnahme. Für die Herstellung der operativen Betriebsfähigkeit und den Umzug des Flugbetriebes von Tegel zum BER wird eine übergeordnete Projektorganisation aufgebaut, mit der die Prozesse bis zur vollständigen Inbetriebnahme gesteuert werden.
Zum Thema Ausbauprogramm berichtete die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat u.a. über die in Betrieb genommene temporäre Wartehalle auf dem Vorfeld am Flughafen Schönefeld, den Start der damit einhergehenden Umbauarbeiten am Pier 3a ab Januar 2019 sowie den Fortschritt auf der Baustelle des Terminals 2. Das Interimsgebäude des kürzlich fertiggestellten Regierungsterminals wurde Anfang Oktober dem Bund übergeben. Die endgültige Fertigstellung der Vorfeldflächen wird noch für dieses Jahr erwartet.
Der Fahrplan der FBB für eine geschlossene Gesamtfinanzierung konnte eingehalten werden. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass die Liquidität der FBB auf Basis der bereits in 2016 abgeschlossen Finanzierungsverträge bis zur Inbetriebnahme im Jahr 2020 abschließend gesichert ist. Weitere Finanzierungsfragen beispielsweise zum langfristigen Ausbau/Masterplan über das Jahr 2020 hinaus, können damit zeitlich flexibler adressiert werden. Das operative Ergebnis (EBITDA) der Flughafengesellschaft für 2018 wird voraussichtlich leicht über den Planungen bei ca. 110 Millionen Euro liegen.
Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir blicken auf ein Jahr zurück, in der die Flughafengesellschaft der Fertigstellung des BER ein gutes Stück nähergekommen ist. Viele der geplanten Fortschritte sind tatsächlich eingetreten. Auch wenn nicht alle Zwischenziele eingehalten werden konnten, gilt für mich nach wie vor der Eröffnungstermin Oktober 2020. Daran müssen wir weiter mit aller Kraft arbeiten.“
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Auch bei den kritischen Gewerken haben sich die Abarbeitungsgeschwindigkeit und die Qualität der Arbeit in den letzten Wochen spürbar erhöht. Jetzt muss es den Firmen Bosch und ROM gelingen, das Engagement bis zur endgültigen Fertigstellung ihrer Gewerke weiter zu steigern.“
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Der #BER-Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup hält am geplanten #Eröffnungstermin des neuen Hauptstadtflughafens im Oktober 2020 fest, obwohl die Arbeiten an Brandmeldeanlage und Kabeln nicht laufen wie erhofft. „Wir haben dort noch nicht den Progress, den wir uns eigentlich wünschen“, sagte er am Freitagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrats. Auch TÜV-Experten und Termincontroller sähen diese beiden Themen kritisch.
Der #Flughafen soll nach mehreren geplatzten Terminen in zwei Jahren in Betrieb gehen. Die Flughafengesellschaft will im Mai oder Juni 2019 so weit sein, dass alle Anlagen umfassend geprüft werden können. „Die Controller sind da etwas vorsichtiger“, sagte Lütke Daldrup. Sie gingen davon aus, dass die sogenannte Wirk-Prinzip-Prüfung erst im August oder September beginnen könne. Auch dann schaffe man aber noch den Eröffnungstermin, sagte Lütke Daldrup. Auf der Baustelle müsse weiter hart gearbeitet werden, an Wochenenden und im Mehrschichtbetrieb. „Aber wir haben die Baustelle im Griff.“
Mehrkosten von 25 Millionen Euro
Die Entrauchungssteuerung sei nun fertig programmiert, die Sprinkler sollen im Februar oder März fertig sein, sagte Lütke Daldrup am Freitag. Aufsichtsratschef Rainer #Bretschneider hält ebenfalls am Eröffnungstermin fest – „auch wenn nicht alle Zwischenziele eingehalten werden konnten“, wie er mitteilte.
#Schönefeld – Das Problem ist bereits vor längerer Zeit aufgetaucht, nun hat es sich verschärft. Im Flughafen-Aufsichtsrat befürchtet man inzwischen ein neues Terminrisiko. Auf der #BER-Baustelle hat sich der Rückstand bei den Arbeiten zur Sanierung der #Kabeltrassen vergrößert, sagen Mitglieder des Gremiums. „Dort ist man nicht so weit, wie man es gern hätte“, hieß es. „Ein Anlass, besorgt zu sein.“
Fehler bei den Kabeltrassen
Zuletzt hieß es, dass alle Trassen spätestens im Frühjahr 2019 den Anforderungen entsprechen sollen. Aber das wird offenbar schwierig, wurde wenige Tage vor der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats bekannt. Wenn die Aufsichtsräte am Freitag in Tegel zusammenkommen, geht es auch um den Baufortschritt am BER.
In der Hast vor dem 3. Juni 2012, der als Eröffnungstermin proklamiert worden war, wurden viele Kabeltrassen im zentralen Fluggastterminal falsch gebaut und falsch bestückt. Mal reichten die Halterungen nicht aus, um die Leitungen zu tragen. Dann wieder wurden direkt nebeneinander Kabel verlegt, die normalerweise auf Abstand liegen müssen, weil sonst Störungen drohen.
Klappt die Inbetriebnahme?
Mit diesen Problemen haben sich die #Flughafenleute immer wieder beschäftigt. Nachdem sie die #Kabelhohlraumsanierung als beendet bezeichnet hatte, schaute der Technische Überwachungs-Verein (#TÜV) …
Die Flughäfen #Schönefeld und #Tegel sind gut für die #Wintersaison gerüstet. Den Winterdienst übernehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Flächenservice der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und der #WISAG sowie der #Aviation Ground Service Berlin. Bereits mit dem Flugplanwechsel Ende Oktober beginnt an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel die Wintersaison.
Insgesamt sind an beiden Standorten etwa 390 Mitarbeiter in mehreren Schichten im Einsatz. Bis zu 210 Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und ihrer Dienstleister für die Flächenräumung und -enteisung. Für die Flugzeugenteisung bis zu 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin.
Auf den 327 Hektar Fläche werden jeden Winter durchschnittlich 900 Tonnen Flüssigkeit, 460 Tonnen Granulat und 130 Tonnen Sand eingesetzt.
Gut vorbereitet in die Wintersaison 2018/2019
Ab Oktober wird #Winterdiesel geordert, damit alle Fahrzeuge auch bei Temperaturen von unter minus 20 Grad einwandfrei laufen. Um die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge zu erhöhen, sind viele Fahrzeuge mit Kraftstoffheizungen, Motorvorwärmung und Ladeerhaltungseinrichtungen ausgestattet. Chemische #Enteisungsmittel für die Start- und Landebahn ordert die Flughafengesellschaft bei zwei unabhängigen Lieferanten. Die Lieferungen erfolgen auf Abruf, innerhalb von 24 Stunden. Hohe Rohstoffkosten führen in diesem Jahr zu einer spürbaren Preissteigerung beim Einkauf chemischer Enteisungsmittel.
Winterdienst der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Die Mitarbeiter des Flächenservices der Flughafengesellschaft räumen alle Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder im Sicherheitsbereich. Der Winterdienst auf Straßen und Gehwegen im öffentlichen Bereich wird von externen Dienstleistern übernommen. Der durchschnittliche Streumittelverbrauch auf den Flugbetriebsflächen der Berliner Flughäfen liegt bei ca. 900 Tonnen Flüssigkeit (Kaliumformiat), ca. 460 Tonnen Granulat (Kalziumformiat) und ca. 130 Tonnen Sand in einem Winter. Die Enteisungsmittel haben eine sehr gute Umweltverträglichkeit, da Formiate vollständig biologisch abbaubar sind und nur eine geringe Toxizität gegenüber Wasser und Pflanzen haben.
Insgesamt müssen 327 Hektar Fläche geräumt werden:
• TXL: 111 Hektar / SXF: 121 Hektar / BER: 225 Hektar (95 Hektar sind bereits in Betrieb)
Die Dauer einer Start-und-Landebahn-Enteisung liegt bei etwa 30 Minuten. Der Streumittelverbrauch für die Enteisung einer Start-und-Landebahn beträgt ungefähr zwölf Tonnen Flüssigkeit und sechs Tonnen Granulat.
74 flughafenspezifische Räumgeräte stehen zur Verfügung, 35 in Schönefeld und 39 in Tegel:
Darunter sind vier neue Räumzüge für die Pistenkolonne, die Anfang des Jahres 2018 in Betrieb genommen wurden und veraltete Technik ablösen: Räumbreite: 5,30 Meter / Breite des Schneepfluges: 7,20 Meter / Länge des Fahrzeuges: 19 Meter. Modernste elektronische Steuerung / Bedienung per Joystick. Noch in diesem Jahr werden vier neue Kompaktkehrblasgeräte geliefert, die für den Einsatz auf den Vorfeldern des BER vorgesehen sind.
Die Fahrzeuge verfügen über eine automatische Abschaltung, wenn eine Fläche bereits gestreut wurde. Die Streumittelmengen lassen sich in Abhängigkeit diverser Einflussfaktoren sehr genau manuell oder automatisch dosieren. Die ausgebrachten Mengen je Fläche werden elektronisch erfasst. Alle Einsätze werden orts- und zeitgenau dokumentiert, so sind nachträgliche Auswertungen und Nachweise möglich.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin sind zuständig für die Flugzeugenteisung. Koordiniert wird die Enteisung von einem Mitarbeiter im Airport Control Center. Die Enteisung eines Flugzeuges dauert je nach Flugzeuggröße, Wetterbedingungen und der eingesetzten Technik fünf bis 30 Minuten. Der Verbrauch schwankt abhängig von Flugzeugtyp und Witterungsbedingungen zwischen 200 und mehreren Tausend Litern Enteisungsflüssigkeit. Die eingesetzte Flüssigkeit ist umweltverträglich und biologisch abbaubar.
Lagerkapazität Enteisungsmittel:
• TXL: Insgesamt 256.000 Liter, davon 188.000 Liter im Tanklager und 68.000 Liter in den Fahrzeugen
• SXF: Insgesamt 496.000 Liter, davon 450.000 Liter im Tanklager und 46.000 Liter in den Fahrzeugen.
• Zusätzliche Kapazität der Notfalllager: 100.000 Liter.
Fahrzeuge der WISAG sowie der Aviation Ground Service Berlin:
• Insgesamt 24 Enteisungsfahrzeuge der Typen Vestergaard Elephant Beta und Beta-15 (14 in TXL, 10 in SXF) / Maximale Arbeitshöhen: 13 bis 23 Meter / Tankinhalte Enteisungsmittel: 5.000 bis 8.000 Liter.
In Schönefeld laufen Winterdienst und Flugbetrieb 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Damit in Tegel um 6:00 Uhr der Flugbetrieb aufgenommen werden kann, ist dort um 4:00 Uhr Schichtbeginn. Bei extremen Wetterlagen kann die Rufbereitschaft auch schon ab 1:15 Uhr alarmiert werden. Bei andauerndem Schneefall sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an beiden Flughäfen in mehreren Schichten rund um die Uhr im Einsatz.
Servicehinweise für Reisende
Bei witterungsbedingten Einflüssen sollten Passagiere mehr Zeit für ihre Anreise zum Flughafen einplanen und sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuelle Lage an den Flughäfen und den Flugstatus informieren. Passagiere erhalten Auskunft zu ihren gebuchten Flügen bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter. Auf www.berlin-airport.de, bei der Flughafeninfo unter der Telefonnummer +49 30 6091 1150 oder bei Twitter (@berlinairport) können Passagiere Auskünfte einholen und ihren aktuellen Flugstatus abfragen.
> Schneeräumung am Flughafen Schönefeld
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Die Gemeinde #Schönefeld und die #Flughafengesellschaft wollen die #U-Bahn-Verlängerung zum #BER voranbringen.
Noch ist nicht endgültig klar, ob der neue Großflughafen BER in Schönefeld wie geplant in zwei Jahren eröffnet, die Gestaltung der künftigen Verkehrsströme im Südosten Berlins wird dagegen konkreter. Die Flughafengesellschaft (FBB) und die Gemeinde Schönefeld haben am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet. „Wir wollen das Umfeld so vorbereiten, dass der Flughafen auch gut erreichbar ist, wenn er eröffnet“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase.
Geplant ist der Neubau zweier #Straßen im Umfeld des BER, um die Bundesstraße 96 zu entlasten, die Anfahrt zum #Terminal zu verbessern und die beiden direkt im Umfeld liegenden #Logistikzentren besser anzubinden. In der Erklärung enthalten ist auch die Absichtserklärung, die U-Bahnlinie 7 von Rudow in zwei Schritten zunächst bis zum S-Bahnhof Schönefeld und danach bis zum Flughafen zu verlängern. „Das haben wir uns auf unsere Fahnen geschrieben“, sagte Haase. Dabei handelt es sich im ersten Schritt um eine Verlängerung um rund drei Kilometer zum #S-Bahnhof Schönefeld und gut sechs Kilometer zum künftigen BER-Terminal.
Mit dem öffentlichen #Nahverkehr zum BER
• Passagiere: Im Oktober 2018 starteten und landeten 3.490.410 Passagiere an den Flughäfen #Schönefeld und #Tegel. Das ist ein Plus von 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Oktober 1.196.863 Passagiere (-1,1 Prozent), in Tegel waren es 2.293.547 Fluggäste (+31,9 Prozent).
• Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel stieg im Oktober 2018 auf 28.677 Starts und Landungen, ein Plus von 18,5 Prozent im Vergleich zum Oktober 2017. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 9.901 (+9,6 Prozent). In Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 18.776 (+23,9 Prozent).
• Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Oktober 2018 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.830 Tonnen registriert, ein Plus von 15,7 Prozent im Vergleich zum Oktober 2017. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 1.208 Tonnen (+39,8 Prozent). Bei der Luftfracht in Tegel wurden 2.622 Tonnen registriert (+7,2 Prozent).
Verkehrszahlen Januar bis Oktober 2018
• Passagiere: Von Januar bis Oktober flogen 29.117.459 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 10.902.737 Passagiere (-0,3 Prozent). Ab Tegel flogen 18.214.722 Fluggäste (+1,4 Prozent).
• Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel stieg auf 245.259 Starts und Landungen, eine Zunahme von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 90.122 (+4,9 Prozent). In Tegel gab es 155.137 Starts und Landungen (+0,8 Prozent).
• Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Oktober 34.133 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Rückgang von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden 10.130 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+33,9 Prozent), in Tegel waren es 24.003 Tonnen (-32,8 Prozent).
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