Sitzen Sie vielleicht gerade in einem Wartehäuschen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und warten auf den nächsten Bus? Dann freuen Sie sich, dass Sie wenigstens eine Zeitung dabei haben. Denn bis der nächste Bus kommt, kann es womöglich noch etwas länger dauern. Noch nie sind in Berlin so viele Busse ausgefallen wie jetzt. Der Grund dafür ist unter anderem ein Reparaturstau in den Werkstätten. Ähnlich wie bei der S-Bahn wurde auch in den Werkstätten der BVG in den vergangenen Jahren massiv …
Mehr als 100 Gegenstände werden jeden Tag von BVGern oder Fahrgästen gefunden und abgegeben.
Im Jahr gehen cirka 40.000 verlorene Gegenstände beim Fundbüro der BVG ein, wovon rund 30 Prozent wieder von ihrem Besitzer abgeholt werden.
Die übrig gebliebenen Fundstücke, die nach der festgelegten Frist nicht abgeholt wurden, werden im Auktionshaus Beier versteigert. Darunter befinden sich unter anderem Fahrräder, Handys und Fotoapparate.
Der nächste und letzte Termin in 2010 ist am 21. Oktober.
Die Versteigerung findet wieder im Auktionshaus Beier in der Saalburgstraße 3/3a in 12099 Berlin statt. Besichtigungen ab 8 Uhr, Versteigerung ab 10 Uhr.
Die Termin für 2011 werden wir in Kürze veröffentlichen.
Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen wird seit 1. Oktober von Frau Dr. Sigrid Nikutta geführt. Sie übernahm sowohl das Amt der Vorstandsvorsitzenden als auch das Ressort Betrieb im Vorstand der BVG.
Die 41-jährige hatte sich im Rahmen einer Ausschreibung unter 177 Bewerbern durchgesetzt. Zuletzt arbeitete sie als Vorstand Produktion bei der Bahntochter DB Schenker Rail Polska S. A., einem Eisenbahnunternehmen mit rund 6.000 Mitarbeitern in Polen.
Dr. Sigrid Nikutta wurde 1969 im polnischen Szcytno (Masuren) als Kind deutschstämmiger Eltern geboren und wuchs in Bielefeld auf. Sie studierte Psychologie, Pädagogik und Wirtschaft, ist verheiratet und hat drei Kinder.
Ihren ersten Arbeitstag begann die neue Vorstandsvorsitzende bei der BVG morgens um 4 Uhr mit einem Besuch auf dem Straßenbahn- und Omnibusbetriebshof Lichtenberg und der U-Bahn-Sicherheitsleitstelle auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz.
Bis zum östlichsten U-Bahnhof in seinem Reich, nach Hönow, hat es Andreas Sturmowski bis heute nicht geschafft. Ihm fehlte auch die Zeit, die U-Bahn-Fahrerlaubnis zu erwerben, obwohl er sich das fest vorgenommen hatte. Nun ist es dafür zu spät, zumindest in Berlin. Am Donnerstag wird Sturmowski seine Familienfotos vom Schreibtisch räumen und den Sekretärinnen ein letztes Mal „Auf Wiedersehen“ sagen. Dann lässt er sein Büro A 1211 in Mitte, das zu beiden Seiten Spreeblick hat, für immer hinter sich. Am 30. September endet seine Zeit als Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Ich gehe nicht freiwillig, ich wäre gern geblieben“, sagt Sturmowski. Nein, Kritik an amtierenden Politikern der rot-roten Koalition lässt sich dem 56-Jährigen nicht entlocken. Doch ein Erlebnis wurmt Andreas Sturmowski bis heute. Nicht der BVG-Aufsichtsratschef und Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) rief als Erster bei ihm an, nachdem sein …
Bis zum östlichsten U-Bahnhof in seinem Reich, nach Hönow, hat es Andreas Sturmowski bis heute nicht geschafft. Ihm fehlte auch die Zeit, die U-Bahn-Fahrerlaubnis zu erwerben, obwohl er sich das fest vorgenommen hatte. Nun ist es dafür zu spät, zumindest in Berlin. Am Donnerstag wird Sturmowski seine Familienfotos vom Schreibtisch räumen und den Sekretärinnen ein letztes Mal „Auf Wiedersehen“ sagen. Dann lässt er sein Büro A 1211 in Mitte, das zu beiden Seiten Spreeblick hat, für immer hinter sich. Am 30. September endet seine Zeit als Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Ich gehe nicht freiwillig, ich wäre gern geblieben“, sagt Sturmowski. Nein, Kritik an amtierenden Politikern der rot-roten Koalition lässt sich dem 56-Jährigen nicht entlocken. Doch ein Erlebnis wurmt Andreas Sturmowski bis heute. Nicht der BVG-Aufsichtsratschef und Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) rief als Erster bei ihm an, nachdem sein …
Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 noch nicht vorbei. Damals ließ der Senat am Molkenmarkt in Mitte die Ampelschaltungen, die den Bussen bis dahin zügig grünes Licht beschert hatten, außer Betrieb setzen. So sollte der Autoverkehr, der während der WM unter Straßensperrungen leiden musste, schneller vorankommen. Später wurde in dem Bereich Tempo 30 erprobt. Aber auch das ist inzwischen lange her, klagte der Bus-Betriebsmanager Helmut Grätz während einer Diskussion beim Fahrgastverband IGEB am Dienstagabend. „Bis heute hat die dafür zuständige Verkehrslenkung Berlin die Ampelschaltung, die unsere Busse an der Kreuzung Gruner-/ Spandauer Straße bevorrechtigte, nicht wieder in Betrieb gesetzt.“ Folge: Die Busse der Linie M 48 (und ihre Fahrgäste) müssen länger als nötig warten. „Es wäre schön, wenn uns etwas engagierter der Vorrang eingeräumt …
Korrosion, brechende Stahlteile, kaputte Türen: Nicht nur die Berliner S-Bahn, sondern auch der Busverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) leidet unter massiven Technikproblemen. Folge für die Fahrgäste ist, dass viele Busfahrten ausfallen. Zwar reagiert das Landesunternehmen nun, indem es erstmals seit langem wieder Techniker anheuert. „Wir stellen 20 Werkstattmitarbeiter ein. Außerdem vergeben wir jetzt auch Reparaturaufträge außer Haus. Es wird aber noch bis zum Frühjahr 2011 dauern, bis wir alle Rückstände aufgearbeitet haben“, sagt die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Lutz S. aus Friedrichshain steht an der Haltestelle Memhardstraße und ärgert sich. Auf der Anzeigetafel leuchtet Orange auf Schwarz: Der nächste 200er-Bus kommt in 18 Minuten. „Wo sind wir hier eigentlich, in der Provinz?“ fragt sich S. „Seit einiger Zeit fallen auf dieser Linie immer wieder …
Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt frei, soweit nicht anders angegeben.
Termine:
8. September 2010 (Mittwoch), 19 bis 21 Uhr, Fahrgastsprechtag U-Bahn Berlin mit Herrn Kaiser (BVG-U-Bahn-Direktor), Herrn Kutscher (Bauabteilung), Herrn Süß (Fahrzeuge) und Herrn Coenen (Fahrplanung). Moderation: Jens Wieseke (IGEB) Ort: U-Bahn-Museum im U-Bahnhof Olympia-Stadion
13. September 2010 (Montag), 19 bis 21 Uhr, Fahrgastsprechtag Straßenbahn Berlin mit BVG-Straßenbahndirektor Herrn Matschke. Moderation: Artur Frenzel (IGEB) Ort: Kantstraße 163, nahe Bahnhof Berlin-Zoo / Gedächtniskirche
27. September 2010 (Montag), 19 bis 21 Uhr, Fahrgastsprechtag Regionalzugverkehr Berlin-Brandenburg mit Vertretern von DB Regio, ODEG, NEB und DB Station&Service. Moderation: Christfried Tschepe (IGEB) Ort: Kantstraße 163, nahe Bahnhof Berlin-Zoo / Gedächtniskirche
30. September 2010 (Donnerstag), 19 bis 21 Uhr, Fahrgastsprechtag S-Bahn Berlin mit Peter Buchner (Sprecher der Geschäftsführung S-Bahn Berlin GmbH). Moderation: Christfried Tschepe (IGEB) Ort: Caroline-Michaelis-Straße 5-11, Gebäude A, 10115 Berlin (nähe S Nordbahnhof und U-Bahnhof Naturkundemuseum/Zinnowitzer Straße) in der Kantine der DB-Verwaltung.
Fahrgastsprechtag Bus: Termin, Ort und Dialogpartner aus dem BVG-Busbereich stehen noch nicht fest, aktuelle Informationen dazu sowie zum gesamten Programm der Schienenverkehrswochen finden Sie im Internet unter www.igeb.org/schienenverkehrswochen.html.