BVG-Kunden müssen mit Warnstreiks rechnen, Seit 2010 wird über einen Tarifvertrag gesprochen – ohne Ergebnis. Nun plant Verdi Arbeitsniederlegungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0812/berlin/
0053/index.html

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) drohen noch in diesem Monat
Warnstreiks. Die geplanten Arbeitsniederlegungen würden den Fahrdienst, der
Bahnen und Busse betreibt, sowie Technikbereiche betreffen, sagte Frank
Bäsler, Sekretär bei der Gewerkschaft Verdi. Fahrgäste müssten in diesem
Fall damit rechnen, dass Bus-, U- und Straßenbahnfahrten ausfallen.
Bäsler nannte keine Details. Doch die Vorbereitungen sind offenbar schon
weit vorangeschritten. So liegt nach Informationen der Berliner Zeitung der
erforderliche Streikbeschluss des Verdi-Bundesvorstands seit Ende Juli vor.
Der Arbeitskampf hat sogar schon eine interne …

U-Bahn + Straßenbahn: Die BVG meldet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/334686/334687.php

U1, U2 und U12:
Die U12 verkehrt zwischen Warschauer Straße und Ruhleben. Die U2
verkehrt nur zwischen Pankow und Gleisdreieck. Zwischen
Potsdamer Platz und Gleisdreieck besteht ein 10-Minutentakt. Jeder
zweite Zug im Tagesverkehr endet am Potsdamer Platz. Die U1 verkehrt
nur zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz. U Bülowstraße ist mit den
Buslinien M48 und M85 vom U Kurfürstenstraße erreichbar. Die Arbeiten
dauern voraussichtlich bis 11.11.2011 an.

U2:
Zusätzlich zu oben genannten Einschränkungen besteht im …

U-Bahn + BVG: IGEB kritisiert Öffentlichkeitsarbeit der BVG

http://www.lok-report.de/

Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung hat die BVG am 1. August 2011 den
Abschnitt Olympia-Stadion Ruhleben wieder in Betrieb genommen. Alle 10
Minuten erreicht ein Zug der U12 den nach umfangreichen Bauarbeiten
wiedereröffneten U-Bahnhof Ruhleben. Allerdings sitzen nur wenige Fahrgäste
in den Zügen, da die BVG es unterlassen hat, die Öffentlichkeit über die
Wiederinbetriebnahme zu informieren. Lediglich die Fahrgäste, die sich ihre
Verbindung im Internet herausgesucht haben, erfuhren rechtzeitig, dass in
Ruhleben wieder U-Bahn-Züge fahren.
Was auch immer der Grund für die fehlende Information gewesen sein mag: Es
gibt keine Rechtfertigung, die Öffentlichkeit insgesamt und die Fahrgäste
im Besonderen über die Fahrten nach Ruhleben nicht zu informieren. Durch
die Unart der BVG, das Ziel „Ruhleben“ auf den Zügen und einem Teil der
Bahnhöfe auch dann zu schildern, als die Züge wegen der Bauarbeiten gar
nicht bis Ruhleben fahren konnten, sondern im U-Bahnhof Olympia-Stadion
endeten, bekamen selbst regelmäßige Nutzer der U12 die Wiederinbetriebnahme
nicht mit.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB nimmt das zum Anlass, erneut zu fordern,
dass die BVG im Zeitalter der Echt-ZEIT-Anzeige auf den Bahnsteigen endlich
auch die Echt-ZIEL-Anzeige auf Bahnhöfen und Zügen einführt (Pressemeldung
IGEB, 09.08.11).

Tarife + VBB: Ermäßigtes Schülerticket Berlin AB

http://www.lok-report.de/

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat auf
Initiative des Berliner Senats die Einführung eines „Ermäßigten
Schülertickets“ in Berlin beschlossen. Ab sofort können Berliner
Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und
Teilhabepaket der Bundesregierung haben, ein ermäßigtes Schülerticket
erwerben.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ gibt es ausschließlich für Berlin AB und
kostet als Monatskarte 15, Euro und im Jahresabonnement 145 Euro im Jahr
(ohne Ermäßigung: Monatskarte Schülerticket Berlin AB 27 Euro, im
Jahresabonnement 260 Euro). Damit ist der Preis des „Ermäßigten
Schülertickets“ noch über einen Euro günstiger als die Geschwisterkarte für
Berlin AB. Berechtigt zum Erwerb des Tickets sind alle Berliner
Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg länger als drei Kilometer ist und
die selbst oder deren Eltern Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld
II) dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz, einen
Kinderzuschlag nach § 6 a gemäß Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld
nach dem Wohngeldgesetz erhalten. Um das „Ermäßigte Schülerticket“ zu
beantragen, wird ein gültiger „berlinpass BuT“ mit Lichtbild, auf dem das
Merkmal B1, B2 oder L gekennzeichnet ist, benötigt. Den „berlinpass BuT“
gibt es in den Leistungsstellen (zum Beispiel im Jobcenter) oder in der
zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber. Dort wird auch bestätigt, dass
der Schulweg länger als drei Kilometer und der „berlinpass BuT“
entsprechend mit einem Hologramm gekennzeichnet ist.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ kann an den Verkaufsstellen der BVG oder der
S-Bahn Berlin GmbH erworben werden. Der Wechsel aus bestehenden Abonnements
Schülerticket und Geschwisterkarte für Berlin AB in das Abonnement
„Ermäßigtes Schülerticket“ Berlin AB ist möglich (Pressemeldung VBB,
05.08.11).

BVG + Radverkehr: Radler stören auf den Busspuren, BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta über Tarife, steigende Schulden und ihren Alltag als berufstätige Mutter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0804/berlin/
0006/index.html

Rund 12000 Beschäftigte, 529 Millionen Euro Fahrgelderträge und 922
Millionen Fahrgäste im vergangenen Jahr. Seit knapp zehn Monaten leitet
Sigrid Evelyn Nikutta eines der größten Unternehmen in der Stadt, die
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Keine leichte Aufgabe: Die Finanzierung
reicht nicht aus, die Schulden steigen weiter – und auch mit Radfahrern,
die Busse ausbremsen, muss sich die 42 Jahre alte Vorstandsvorsitzende
befassen.

Wie war Ihr Urlaub? Haben Sie auch mal wenigstens einen Tag lang nicht an
die BVG gedacht?

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich denke auch im Urlaub an das
Unternehmen. Ich bin froh, dass ich einmal am Tag einen kurzen Überblick
bekomme, denn ich finde es besser informiert zu sein. Meine Familie
akzeptiert das. Die Kinder unterstellen, dass ich Solitär spiele, wenn ich
am Computer sitze.

Aber Mamas Busse kennen sie?

Na klar. Gemeinsam Bus fahren ist ja auch eine schöne Beschäftigung mit
Kindern. Wenn es regnet und wir nicht wissen, was wir machen sollen, dann
fahren wir Bus, U-, S- und Straßenbahn. Am vergangenen Wochenende habe ich
dabei wieder erlebt, wie …

BVG: Sie werden beobachtet, Tote Tiere, böse Jungs und Liebe: Routine für die BVG-Sicherheitsleitstelle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0722/berlin/0002/index.html

Die Stadt, die niemals schläft. Heute: die Sicherheitsleitstelle der
Berliner Verkehrsbetriebe.

nDüdelüd! Oder eher Dudelud? Schwer zu sagen, wie es sich anhört, wenn ein
Notruf in der Sicherheitsleitstelle der BVG eintrifft. So viel steht aber
fest: Das Signal, das dann in einem siebten Obergeschoss in Kreuzberg
ertönt, klingt dumpf, bohrend, Unheil verkündend. Die Welt da draußen
außerhalb des kühl klimatisierten Großraums meldet sich zurück. Wieder
einmal.
Dudelud. Ein paar Minuten lang war es ruhig, nun geht es wieder los.
„Bislang war es ein ganz normaler Abend“, hat Ronald Sakolowski gerade eben
noch erzählt. Bis zum frühen Morgen haben außer einem Polizisten und einem
Securitas-Sicherheitsmann vier BVG-Leute Dienst, auch der 57-Jährige
arbeitet für das Landesunternehmen. Zunächst hatte er aus dem U-Bahnhof
Kurfürstenstraße die Meldung „Mann unter Zug“ bekommen. Kurz darauf war
der …

Tarife + BVG: Wer mit dem Handyticket fährt, spart Geld, Der Computer berechnet immer den günstigsten Preis – verspricht die BVG, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0715/berlin/
0044/index.html

Manche Menschen meinen, dass sie ohne internetfähiges Mobiltelefon nicht
mehr leben können. Jetzt bekommen sie für diese These eine weitere
Bestätigung – von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Denn dort kann man
Einzel-, Kurzstrecken- und Tageskarten mit Hilfe von Smartphones bezahlen.
Ab sofort gibt es Handytickets auch für Busse und Straßenbahnen. „Das
Ticket wird ein Erfolg“, sagte der BVG-Vertriebsvorstand Henrik Falk
gestern. Er hofft, dass 2020 rund 30 Prozent der Fahrgäste damit unterwegs
sein werden. Vorausgesetzt, sie gewöhnen sich an die Prozedur.
Denn wer dieses bargeldlose System nutzen will, muss sich mit dem
Smartphone …

Bus + Straßenverkehr: BVG will keine Elektroautos auf Busspuren, Schon jetzt bremsen Radler und Bierbikes Verkehr aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0704/berlin/
0045/index.html

Auf manchen Berliner Busspuren sind Busse inzwischen in der Minderheit,
ärgern sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Mittlerweile tummelt sich
dort alles, was Räder hat“, heißt es bei dem Landesunternehmen. Nicht nur
die Zahl der Fahrräder sei vielerorts stark gestiegen. Auch immer mehr
Kutschen, Velotaxis, zweirädrige Elektroroller (Segways) und Bierbikes,
langsame Pedalfahrzeuge mit Bierzapfanlage, verstopfen die
Sonderfahrstreifen. Das will die BVG nicht länger hinnehmen. Sie sammelt
jetzt Material gegen die unliebsamen Konkurrenten um den knappen Platz, um
den Senat zu einer Gesetzesänderung zu bewegen. Verkehrsmeister,
Busspurbetreuer und Fahrer sollen das Getümmel dokumentieren – zum Beispiel
mit Handyfotos, so das Mitarbeiterblatt Profil. Die BVG bezieht auch offen
gegen Ideen Stellung, Busspuren für Elektroautos freizugeben.
Für den Senat, der sich die Förderung des Nahverkehrs auf die Fahnen
geschrieben hat, ist die bisherige Bilanz der Busbeschleunigung …

BVG: Lieber mehr Personal als Sperren, Die BVG will auch kein totales Alkoholverbot, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0702/berlin/
0078/index.html

Versprochen ist versprochen. Wie angekündigt setzen die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) mehr private Sicherheitskräfte ein – vor allem in
der U-Bahn. Seit Freitag sind pro Schicht 170 Uniformierte der Firmen GSE
Protect und Securitas unterwegs. „Nachts sind es 40 mehr. Wir rüsten
personell auf“, sagte die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Bislang waren
120 private Sicherheitsleute im Einsatz. Die BVG hat auch die eigenen
Reihen verstärkt – um 120 Sicherheitskräfte, 80 werden noch rekrutiert. Auf
zwei andere Maßnahmen will sie aber verzichten. Von einem generellen
Alkoholverbot, das Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und die CDU
verlangen, hält Nikutta nichts. „Schon jetzt dürfen wir jeden, der sich
nicht angemessen verhält, verweisen.“ Auch für Sperren in den U-Bahnhöfen,
wie von der FDP gefordert, gebe es „keine konkreten Pläne“, sagte sie.
Ein Informationsbesuch in London, wo es bereits ein geschlossenes System
gibt, konnte Nikutta nicht umstimmen. Auch ihre Reisebegleiter,
Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Finanzvorstand Henrik Falk, nicht. Dass
Sperren für mehr Sicherheit sorgen, sei …

BVG: Mama bleibt Chefin, BVG-Chefin Nikutta erwartet ihr viertes Kind. Die Schwangerschaft ist zu einem Politikum geworden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0620/berlin/
0012/index.html

Sigrid Nikutta, 42, ist die erste Frau an der Spitze eines öffentlichen
Unternehmens, die mitten in der Amtszeit ein Baby bekommt. Im vergangenen
Oktober hat sie als Vorstandschefin der BVG angefangen, der Geburtstermin
ist im September. Kürzlich machte sie deutlich, dass sie nicht vorhabe,
wegen der Geburt ihres vierten Kindes die Fäden abzugeben. Sie habe „ein
bisschen was freigeplant“, teilte die 42-Jährige auf der
Bilanzpressekonferenz lapidar mit. Ansonsten wolle sie das öffentliche
Unternehmen mit seinen 12000 Mitarbeitern weiter führen, das sei ja dank
modernster Kommunikationsmittel von jedem Ort der Welt möglich.
Es klang cool, nach einem perfekt organisierten, Blackberry-durchgetakteten
Leben. 10 Uhr morgens Besprechung, 11 Uhr Entbindung, 14 Uhr
Vorstandssitzung. Ihr burschikoses Auftreten kann einem vielleicht Angst
machen, aber ist …