Bahnverkehr + Regionalverkehr + VBB: DB Netz AG weist Kritik an Baumaßnahmen bei Vollsperrung zurück VBB bescheinigt Verbesserungen auf 20 Abschnitten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2537 „Gute Nachrichten, nicht gut verkauft“ – mit diesen Worten kommentierte Arvid Kämmerer, Leiter Kundenmanagement und Fahrplan von DB Netz, die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Februar herausgegebene Qualitätsanlayse zum Netzzustand 2012. Ebenso wie Helge Schreinert, Regionalleiter Produktion bei DB Netz, begrüßte er es, dass der Netzqualität insgesamt Verbesserungen bescheinigt werden. So hat der VBB Fortschritte auf 20 Abschnitten, darunter zwischen Wannsee und Michendorf, Hosena und Falkenberg (Elster) sowie Wittstock (Dosse) und Wittenberge, registriert. Kämmerer und Schreinert widersprachen jedoch den vom VBB kritisierten Vollsperrungen und sogenannten „Geschwindigkeitseinbrüchen“. „Früher sprach man von Langsamfahrstellen, heute werden diese als Einbrüche dramatisiert“, so Kämmerer. Er machte deutlich, dass Vollsperrungen von Streckenabschnitten, wie etwa zwischen Berlin und Rostock, nicht die Regel seien, sondern lediglich dann eingerichtet werden, wenn es dafür hinreichende Gründe gebe. Im Fall zwischen Oranienburg und Fürstenberg, wo baustellenbedingt die meisten Fahrzeitverluste eingefahren werden, sei es der Mooruntergrund, der ein eingleisiges Befahren der Strecke nicht zulässt. Während der Streckensperrung im Berliner Grunewald waren ein Kreuzungsbauwerk und sieben Eisenbahnüberführungen, die allein 17 Überbauten zählten, einzubauen. Diese Sperrung war zielgerichtet von den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gewollt, um nicht eine weiter bis 2016 andauernde Kapazitätseinschränkung mit Pünktlichkeitsrisiken zu bekommen, sondern die Maßnahmen konzentriert in einem Jahr zu realisieren. Die Verantwortlichen von DB Netz machten deutlich, dass in wohl keiner europäischen Metropole soviel in die Infrastruktur der Bahn investiert wird wie in der Region. Und ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge – da sind sich die DB Netz AG und der VBB einig.

Bahnverkehr + Regionalverkehr + VBB: DB Netz AG weist Kritik an Baumaßnahmen bei Vollsperrung zurück VBB bescheinigt Verbesserungen auf 20 Abschnitten, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/index.php?go=lesen&read=2537

„Gute Nachrichten, nicht gut verkauft“ – mit diesen Worten kommentierte Arvid Kämmerer, Leiter Kundenmanagement und Fahrplan von DB Netz, die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Februar herausgegebene Qualitätsanlayse zum Netzzustand 2012.

Ebenso wie Helge Schreinert, Regionalleiter Produktion bei DB Netz, begrüßte er es, dass der Netzqualität insgesamt Verbesserungen bescheinigt werden. So hat der VBB Fortschritte auf 20 Abschnitten, darunter zwischen Wannsee und Michendorf, Hosena und Falkenberg (Elster) sowie Wittstock (Dosse) und Wittenberge, registriert. Kämmerer und Schreinert widersprachen jedoch den vom VBB kritisierten Vollsperrungen und sogenannten „Geschwindigkeitseinbrüchen“.

„Früher sprach man von Langsamfahrstellen, heute werden diese als Einbrüche dramatisiert“, so Kämmerer. Er machte deutlich, dass Vollsperrungen von Streckenabschnitten, wie etwa zwischen Berlin und Rostock, nicht die Regel seien, sondern lediglich dann eingerichtet werden, wenn es dafür hinreichende Gründe gebe.

Im Fall zwischen Oranienburg und Fürstenberg, wo baustellenbedingt die meisten Fahrzeitverluste eingefahren werden, sei es der Mooruntergrund, der ein eingleisiges Befahren der Strecke nicht zulässt. Während der Streckensperrung im Berliner Grunewald waren ein Kreuzungsbauwerk und sieben Eisenbahnüberführungen, die allein 17 Überbauten zählten, einzubauen. Diese Sperrung war zielgerichtet von den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gewollt, um nicht eine weiter bis 2016 andauernde Kapazitätseinschränkung mit Pünktlichkeitsrisiken zu bekommen, sondern die Maßnahmen konzentriert in einem Jahr zu realisieren.

Die Verantwortlichen von DB Netz machten deutlich, dass in wohl keiner europäischen Metropole soviel in die Infrastruktur der Bahn investiert wird wie in der Region. Und ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge – da sind sich die
DB Netz AG und der VBB einig.

Regionalverkehr + Flughäfen + Bahnverkehr: Der Bau der Dresdner Bahn verzögert sich weiter. Dabei sind sich alle Verantwortlichen darin einig, dass sie dringend gebraucht wird, spätestens wenn der BER eröffnet wird., aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/bahnverkehr-erst-2022-schnell-zum-flughafen,11546166,22023126.html Berlin – Der Bau der Dresdner Bahn verzögert sich weiter. Dabei sind sich alle Verantwortlichen darin einig, dass sie dringend gebraucht wird, spätestens wenn der BER eröffnet wird. Immerhin: Die Endstation ist inzwischen fertig. Manche Dinge dauern in Berlin länger als geplant. Viel länger. Aktuelles Beispiel ist der Neubau der Dresdner Bahn, der kürzesten Schienenverbindung zwischen der Innenstadt und dem künftigen Schönefelder Flughafen. Das Genehmigungsverfahren hat vor fast 15 Jahren begonnen – und nun zeichnet sich ab, dass es sich weiter hinzieht, was den Lückenschluss zwischen Südkreuz und Mahlow weiter verzögern würde. Bei der Bahn hält man es für realistisch, dass die Neubaustrecke erst …

Regionalverkehr + Bahnhöfe + Bahnverkehr: Bahn will im Berliner Südosten nicht mehr stoppen Der Streit um Regionalbahnhof Köpenick geht in eine neue Runde: Dem geplanten Ausbau zur Regionalstation erteilte die Bahn nun eine Absage., aus Berliner Mo.Po.

http://www.morgenpost.de/berlin/article114028589/Bahn-will-im-Berliner-Suedosten-nicht-mehr-stoppen.html

Der Berliner Südosten muss von 2016 an ohne Regionalbahnhof auskommen – zumindest, wenn es nach dem Willen der Deutschen Bahn geht. Die Züge sollen nach den Vorstellungen des Konzerns etwa 20 Kilometer ohne Halt – vom dann ausgebauten Ostkreuz bis Erkner – durch die Stadt rauschen. Dem seit Langem geplanten Ausbau des Bahnhofs Köpenick zur Regionalstation erteilte Arvid Kämmerer, Regionalleiter für Vertrieb und Fahrplan bei der Bahntochter DB Netz, jetzt eine klare Absage. Zum Ärger von Senat, Bezirk und Fahrgastverbänden. „Der Ausbau ist eine Forderung des Landes, aber aus Kapazitätsgründen sehen wir das momentan nicht“, sagte Kämmerer.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigte sich irritiert über die Äußerungen. „Wir haben eine Finanzierungszusage gegeben und gehen davon aus, dass sich die Bahn an ihre …

Regionalverkehr + Bahnhöfe + Bahnverkehr: Bahn will im Berliner Südosten nicht mehr stoppen Der Streit um Regionalbahnhof Köpenick geht in eine neue Runde: Dem geplanten Ausbau zur Regionalstation erteilte die Bahn nun eine Absage., aus Berliner Mo.Po.

http://www.morgenpost.de/berlin/article114028589/Bahn-will-im-Berliner-Suedosten-nicht-mehr-stoppen.html Der Berliner Südosten muss von 2016 an ohne Regionalbahnhof auskommen – zumindest, wenn es nach dem Willen der Deutschen Bahn geht. Die Züge sollen nach den Vorstellungen des Konzerns etwa 20 Kilometer ohne Halt – vom dann ausgebauten Ostkreuz bis Erkner – durch die Stadt rauschen. Dem seit Langem geplanten Ausbau des Bahnhofs Köpenick zur Regionalstation erteilte Arvid Kämmerer, Regionalleiter für Vertrieb und Fahrplan bei der Bahntochter DB Netz, jetzt eine klare Absage. Zum Ärger von Senat, Bezirk und Fahrgastverbänden. „Der Ausbau ist eine Forderung des Landes, aber aus Kapazitätsgründen sehen wir das momentan nicht“, sagte Kämmerer. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigte sich irritiert über die Äußerungen. „Wir haben eine Finanzierungszusage gegeben und gehen davon aus, dass sich die Bahn an ihre …

Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Endspurt für Ausbau der Görlitzer Bahn in Schöneweide Station wird kundenfreundlicher • 45 Millionen Euro für Neubau von Bahnhof und Sterndammbrücken

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3250718/bbmv20130227.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden.

Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten.

Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält.

Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Endspurt für Ausbau der Görlitzer Bahn in Schöneweide Station wird kundenfreundlicher • 45 Millionen Euro für Neubau von Bahnhof und Sterndammbrücken

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/3250718/bbmv20130227.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 27. Februar 2013) Die Deutsche Bahn AG beginnt im März dieses Jahres ihr letztes großes Teilprojekt im Rahmen der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn. Für insgesamt 45 Millionen Euro wird bis zum Jahr 2018 der Bahnhof Berlin-Schöneweide einschließlich der Brücken über den Sterndamm von Grund auf erneuert. Dabei sollen Busse und Bahnen enger verknüpft werden. Nachdem im vergangenen Jahr die Gleise und Weichen im Bahnhof erneuert wurden, müssen nun die sechs S- und Fernbahnbrücken über den Sterndamm Schritt für Schritt ersetzt werden. Die Station, die täglich von rund 40.000 Reisende genutzt wird, erhält neue Bahnsteige einschließlich Wetterschutz und Zuwegung. Das Empfangsgebäude wird modernisiert und mit einem neuen Dach versehen. Für einen direkten Zugang zur Straßenbahnhaltestelle wird die Personenunterführung durch den Bahndamm in Richtung Süden erweitert. Damit ist es dann möglich, den nördlichen Vorplatz modern zu gestalten. Die Planungen enthalten auch eine veränderte Führung der Straßenbahn, die einen eigenen Tunnel durch den Bahndamm erhält. Am 12. Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin, Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, und Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, den 1. Spatenstich am Bahnhof Adlershof. Insgesamt stehen rund 350 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen, die heute zu mehr als zwei Dritteln abgeschlossen sind, umfassen die Erneuerung der S-Bahnhöfe Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. Sieben Brücken werden durch Neubauten ersetzt: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten sowie die Teltowkanalbrücke. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide / Schöneweide–Grünauer Kreuz / Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter, Schwellen und Schienen erneuert. Dazu werden die Abschnitte mit Elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet. Nach Abschluss des Bauvorhabens kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnhöfe + S-Bahn + Straßenbahn + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Sanierung Bahnhof Schöneweide Mit Tempo 100 durch Berlins Südosten, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sanierung-bahnhof-schoeneweide-mit-tempo-100-durch-berlins-suedosten,10809148,21958230.html Die Deutsche Bahn erneuert ab März den Bahnhof Schöneweide. Es ist der letzte Abschnitt beim Ausbau der Görlitzer Bahn. Der Bahnhof Schöneweide ist wahrlich kein Schmuckstück. Regenwasser tropft durch die Gleisanlagen ins Bahnhofsgebäude. Fliesen, Treppen und Bahnsteige sehen alt und marode aus. Das weiß auch die Deutsche Bahn. Sie beginnt nun ab März mit der Komplettsanierung des Bahnhofs sowie der Bahnsteige, Gleise und Brücken. Die Bahn startet damit den letzten Abschnitt bei der Grunderneuerung der Görlitzer Bahn zwischen Baumschulenweg und Grünauer Kreuz. „Wir investieren massiv in die Infrastruktur und stellen einen guten S-Bahnverkehr im Südosten Berlins sicher“, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Mittwoch. Etwa 45 Millionen Euro will die Bahn am Bahnhof Schöneweide, der täglich von mehr als …

VBB + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 erschienen

http://www.lok-report.de/ Mehr als 170.000 Fahrgäste nutzen täglich den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Dafür geben die Länder Berlin und Brandenburg jährlich rund 360 Millionen Euro aus – in steigendem Maße allein für die Nutzung der Strecken und Stationen (216 Millionen Euro). Ein gut ausgebautes Netz ist Voraussetzung für pünktliche Züge, darum erstellt der VBB seit 2006 die Netzzustandsanalyse. In diesem Jahr wurden im gesamten Untersuchungsnetz 515 Geschwindigkeitseinbrüche mit einer Gesamtlänge von 423 km festgestellt. Insgesamt sind somit 9,4 Prozent des Netzes nicht mit der eigentlichen Streckengeschwindigkeit befahrbar. Als Messgröße für die Auswirkungen wird ein fiktiver Zug betrachtet, der alle Strecken einmal in jeder Richtung abfährt. Dieser Zug hätte Fahrzeitverluste von zwei Stunden und 40 Minuten, was einem Anteil von 4,2 Prozent der Gesamtfahrzeit entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Fahrzeitverluste um zwölf Minuten und 51 Sekunden. In der Summe aller Veränderungen seit 2007 ergibt sich eine Bilanz von einer Stunde und 22 Minuten Fahrzeitgewinn. Damit besteht weiterhin eine positive Tendenz zur Reduzierung von Geschwindigkeitseinbrüchen. Verbesserungen gab es in diesem Jahr insgesamt auf 20 Abschnitten, Verschlechterungen auf sieben. Deutliche Fortschritte wurden zwischen Hosena und Falkenberg (Elster), zwischen Wittstock (Dosse) und Wittenberge sowie zwischen Berlin-Wannsee und Michendorf registriert. Baustellenbedingt kam es zwischen Oranienburg und Fürstenberg zu den größten Fahrzeitverlusten. Dieser Abschnitt wird gegenwärtig ausgebaut, so dass hier künftig deutliche Fahrtzeitverkürzungen zu erwarten sind. Negativ aufgefallen sind in diesem Jahr die Strecken zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder) sowie zwischen Karow und Groß Schönebeck. Hier sorgten neu entstandene Geschwindigkeitseinbrüche durch fehlende Sichtdreiecke an Bahnübergängen, marode Brückenbauwerke oder Weichenmängel für Fahrzeitverluste. Auf den bekannten Problemschwerpunkten zwischen Angermünde und Stettin, dem südöstlichen Berliner Außenring oder auf der Dresdener Bahn belasten die bereits in den Vorjahren festgestellten Mängel. Auch die dichtbefahrene Hauptstrecke zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin-Karlshorst kann, bedingt auch durch den laufenden Umbau des Bahnhofs Ostkreuz, überwiegend nur mit 60 km/h befahren werden, was für eine europäische Hauptmagistrale und gleichzeitig wichtige Regionalverkehrsachse inakzeptabel ist. Das insgesamt positive Ergebnis der VBB Qualitätsanalyse Netzzustand 2012 berücksichtigt jedoch nicht die infolge von ganzjährigen Streckensperrungen im Berliner Grunewald und zwischen Frankfurt (Oder) und Frankfurt (Oder)-Neuberesinchen für die Fahrgäste spürbaren Auswirkungen. In einer zusätzlichen Untersuchung wurden diese deshalb gesondert betrachtet, um die gemeinsam von DB Netz AG, den Ländern als Aufgabenträgern des SPNV und auch dem VBB befürworteten Vorschlag für eine ganzjährige Totalsperrung in der Umsetzung analysieren und bewerten zu können. Demgegenüber muss abgewogen werden, ob die zeitliche Komprimierung der durchgeführten Maßnahmen in Verbindung mit dem Ersatzangebot auf ein Jahr die bessere Alternative gegenüber einem über mehrere Jahre andauernden abschnittsweisen Umbau und den dann notwendigerweise entstehenden Verzögerungen und Unwägbarkeiten darstellt. Der Umfang der theoretisch ermittelten Fahrzeitverluste infolge von Umleitungs- und Schienenersatzverkehren inklusive der Umsteigevorgänge, hat insbesondere im hochfrequentierten Abschnitt Berlin-Charlottenburg – Berlin-Wannsee zu überproportionalen täglichen Fahrgastzeitverlusten (Fahrzeitverlust x Fahrgastbelegung pro Tag) geführt. Die dazu erstellte Unterlage weist Fahrzeitverluste von 51,2 Minuten und einen Fahrgastzeitverlust von täglich 4.661 Stunden gegenüber der Erhebung im Vorjahr aus. Der sich darin abbildende hohe Grad der Betroffenheit macht die Notwendigkeit der sorgfältigen und gemeinsam mit den betroffenen Aufgabenträgern erfolgten Vorbereitung in jedem Einzelfall deutlich. Allein die Vollsperrung des hochbelasteten Abschnittes im Berliner Grunewald weist 4.567 Stunden theoretisch ermittelten Fahrgastzeitverlust aus. Der durch diese Sperrung verursachte tägliche Fahrgastzeitverlust liegt damit deutlich über der Summe (2.946 Stunden) aller übrigen Fahrgastzeitverluste im übrigen Untersuchungsraum – auch über der Gesamtsumme des Vorjahres. Der tägliche Fahrgastzeitverlust ist die Zeit, die alle Fahrgäste in Summe pro Tag durch Verzögerungen auf den Strecken infolge Mängeln oder Baumaßnahmen zusetzen Bemerkenswert ist auch die Konstellation, dass der Netzbetreiber dann, wenn der Schienenverkehr auf Umleitungen aufrecht erhalten wird, finanziell sogar von Totalsperrungen profitieren kann. Durch die notwendigen Umfahrungsstrecken und Mehrkilometer erlöst die DB Netz AG mehr Trassengebühren und kann so den notwendigen Anreiz für eine fahrgastfreundliche und volkswirtschaftlich effektive Planung verlieren. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Es ist deutlich geworden, dass wir längere Vollsperrungen und mögliche Alternative in jedem Einzelfall und intensiv im Vorfeld prüfen müssen. Zudem kann es nicht sein, dass für umgeleitete Regionalzüge bei Streckensperrungen auch noch höhere Trassenpreise für die längere Strecke verlangt werden. Hier müssen die geltenden Rahmenbedingungen verändert werden.“ Als Teil der Qualitätsanalyse des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg wurde im Jahr 2006 eine erste Netzzustandsanalyse mit ausgewählten Streckenabschnitten erstellt. Seit 2007 erfolgt eine jährliche Untersuchung des gesamten Streckennetzes, die auch Veränderungen des Netzzustands im Vorjahrsvergleich aufzeigt (Pressemeldung VBB, 26.02.13).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Konferenz zu Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen

http://www.lok-report.de/ Vertreterinnen und Vertreter nationaler und regionaler Regierungen sowie Parlamente haben sich am Dienstag, dem 12. Februar in der Deutschen Botschaft in Warschau zu einem „Parlamentarischen Abend“ getroffen, um über Wege zu attraktiven Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen zu diskutieren. Viele Fahrgäste würden die deutsch-polnischen Bahnverbindungen deutlich stärker nutzen als bislang. Verhindert wird dies allerdings durch Mängel an der Schieneninfrastruktur und durch ein teilweise unzureichendes Angebot auf folgenden Strecken: • Berlin – Angermünde – Stettin (Szczecin) • Berlin – Küstrin-Kietz – Kostrzyn – Gorzów Wlkp. • Berlin – Frankfurt (Oder) – Zielona Góra • Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) • Berlin – Hoyerswerda – Horka – Breslau (Wrocław) • Berlin – Pasewalk – Ducherow – Świnoujście • Dresden – Görlitz – Zgorzelec – Breslau (Wrocław) Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der gegenseitige Informationsaustausch und das persönliche Kennenlernen der Akteure. Im Zuge der Reform des Eisenbahnwesens in Polen haben die Wojewodschaften in den vergangenen Jahren viele Zuständigkeiten erhalten – ähnlich wie die Länder und Verkehrsverbünde in Deutschland. Das System der Bestellung und Finanzierung von Regionalverkehrsleistungen befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Rechtliche und vertragliche Grundlagen müssen angepasst und harmonisiert werden. Zum Teil müssen neue Lösungen wie etwa zur Ausschreibung und Vergabe von grenzüberschreitenden Verkehrsleistungen gefunden werden. Alle Akteure betreten dabei Neuland. Daneben wurde über den weiteren Ausbau der Infrastruktur und Möglichkeiten zur Beschaffung moderner Eisenbahnfahrzeuge diskutiert, die problemlos auf beiden Seiten der Grenze eingesetzt werden können. Eine wichtige Grundlage ist das deutsch-polnische Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr, das im vergangenen Jahr von den Regierungen beider Länder unterzeichnet wurde. Die polnischen Wojewodschaften haben bereits entsprechende Fahrzeuge bestellt. So soll es in wenigen Jahren wieder möglich sein, ohne Umsteigen zwischen Berlin und Gorzów Wielkopolski zu reisen. Der VBB hat mit der Neuvergabe des sogenannten „Netz Ostbrandenburg“ an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH bereits die Voraussetzungen geschaffen, damit perspektivisch Direktzüge von Berlin über Küstrin-Kietz und Kostrzyn nach Gorzów Wielkopolski angeboten werden können. Hans-Werner Franz, VBB-Geschäftsführer: „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Polen und dem VBB, der Vorbildcharakter für andere Regionen hat. Gorzów ist eine aufstrebende Großstadt mit 125.000 Einwohnern und erheblichem Potenzial. Touristen und Geschäftsleuten möchten wir eine bessere Verbindung anbieten.“ Im Bereich der Infrastruktur steht weiterhin die Schließung von Elektrifizierungslücken und Ausbau der Strecken im Vordergrund. Bis 2016 bzw. 2020 werden mit dem Ausbau der „Niederschlesischen Magistrale“ über Hoyerswerda und Horka nach Breslau und der Elektrifizierung der Strecke Berlin-Stettin wichtige Meilensteine erreicht. Die ostdeutschen Länder und die westpolnischen Wojewodschaften warben für die zügige Umsetzung dieser Maßnahmen und mahnten die Vorbereitung weiterer Investitionen an. Auch der Wiederaufbau der Karniner Brücke steht weiterhin zur Diskussion. Bewegung kommt in das Bemühen, die Schließung der verbliebenen Elektrifizierungslücke zwischen Dresden, Görlitz und Węgliniec, schnellstmöglich voranzutreiben. „Der Freistaat Sachsen wird dieses bedeutende Eisenbahninfrastrukturvorhaben deshalb fristgerecht im ersten Quartal 2013 zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans anmelden. Zum Anschub des Vorhabens wird der Freistaat Sachsen auch die zugehörige Vorplanung finanzieren. Dazu sind wir bereits im Gespräch mit der Deutschen Bahn AG“, unterstrich Staatsekretär Roland Werner die Bedeutung der sächsisch-polnischen Verkehrsachse Es bestand Einigkeit, dass eingetretene Pfade verlassen werden müssen, wenn durchgreifende Verbesserungen erreicht werden sollen. Dies betrifft vor allem die Vereinbarung verbindlicher Ziele zur Anzahl und Qualität der grenzüberschreitenden Züge. Vor allem muss aber eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden, um einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau attraktiver Angebote zu schaffen. Denn grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen können nur verbessert werden, wenn sie auf allen politischen Ebenen eine hohe Priorität erhalten. Der „Parlamentarische Abend“ wurde im Rahmen des „Runden Tisches Verkehr“ der Oder-Partnerschaft durchgeführt, einer gemeinsamen Initiative der ostdeutschen Länder und der westpolnischen Wojewodschaften. Seine Arbeit wird bis 2013 durch den VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert und durch Land Berlin sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert (Pressemeldung VBB, 15.02.13).