S-Bahn + Bahnhöfe + U-Bahn: Ostkreuz, Vier Jahre lang heißt es: Bitte umsteigen!, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/353140/353141.php

Berlin – Baustellen nerven nicht nur die Autofahrer in Berlin. Auch wer S-
und U-Bahn fährt, muss mit baubedingten Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen.
Besonders lang und heftig wird es die Karlshorster, Köpenicker und die
übrigen Nutzer der stark frequentierten S-Bahn-Linie 3 treffen. Vier Jahre
lang, vom 11. Dezember 2011 bis Dezember 2015, fahren die Züge der S 3 nur
noch zwischen Erkner und Ostkreuz, teilte die Bahn mit. Fahrgäste Richtung
Innenstadt müssen umsteigen – sitzen sie im Rollstuhl oder haben sie einen
Kinderwagen dabei, sogar zweimal. „Es ist ein Kreuz mit dem Ostkreuz“,
sagte Jörg Wieseke vom Fahrgastverband IGEB gestern. Auch an anderen
Stellen im Berliner Schnellbahnnetz sind Unannehmlichkeiten in Sicht.
Bislang konzentrierten sich die Bauarbeiten am Ostkreuz, die bis 2016
dauern, auf die dortige Ringbahn. Doch bald werden auch die Bahnanlagen
in …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Stündlicher Halt mit Ein- und Ausstieg am Bahnhof Vogelsang

http://www.lok-report.de/

Fahrgäste der Regionalbahnlinie RB 12 (Berlin-Lichtenberg – Templin) können
künftig wieder jede Stunde am Bahnhof Vogelsang ein- und aussteigen. Dies
wurde nach Gesprächen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mit
dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
und der Deutschen Bahn AG vereinbart. In den nächsten Tagen wird der
Übergang über die Gleise wiederhergestellt, die Sicherung der Reisenden am
Überweg wird durch die Deutsche Bahn vorgenommen.
„Ich freue mich, dass hier eine pragmatische Lösung gefunden wurde“,
unterstreicht Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger. Auch
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz zeigt sich erleichtert: „Mit der
Modernisierung der Stellwerksanlagen durfte zwischenzeitlich in Vogelsang
der kleine Bahnsteig zwischen den Gleisen aus Sicherheitsgründen nicht mehr
genutzt werden. So kam es zu dem unglücklichen Zustand, dass die Fahrgäste
trotz eines stündlichen Halts in Vogelsang nur alle zwei Stunden ein- bzw.
aussteigen durften. Diese technischen und rechtlichen Hintergründe sind für
die Fahrgäste nur sehr schwer erklärbar, deshalb bin ich sehr froh, dass
sich alle beteiligten Seiten verständigt haben und nun eine schnelle Lösung
gefunden wurde.“
Bis 2013 sollen im Brandenburger Abschnitt der RB 12 weitere Stellwerke und
viele Bahnsteige erneuert werden. Die Modernisierung des Bahnhofs Zehdenick
ist bereits abgeschlossen und das neue elektronische Stellwerk in Betrieb
genommen. Mit der Erneuerung der Signaltechnik werden die
Streckenabschnitte auch mit der Punktuellen Zugbeeinflussung (PZB)
ausgerüstet. Außerdem wird auf weiteren Abschnitten die Geschwindigkeit auf
80 km/h erhöht.
In Zehdenick bieten nun auch zwei neue Bahnsteige einen bequemeren Ein- und
Ausstieg in die Züge. Zuvor wurde bereits das Bahnsteigdach saniert. Noch
in diesem Jahr wird mit dem Umbau des Bahnsteigs im Bahnhof Templin
begonnen. Die weiteren Stationen von Templin Stadt bis nach Bergsdorf sind
in einem zweiten Bauabschnitt vorgesehen. Zeitgleich mit dem Streckenausbau
Berlin-Rostock auf 160 km/h erhalten in 2012 und 2013 auch die Halte in
Löwenberg (Mark), Grüneberg und Nassenheide neue Bahnsteige (Pressemeldung
VBB, 14.07.11).

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Infrastruktur: Die Bahn lenkt ein, Nach Protesten können die Vogelsanger demnächst wieder zu jeder Stunde in die haltenden Züge ein- und aussteigen, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
12128431/61129/
Nach-Protesten-koennen-die-Vogelsanger-demnaechst-wieder-zu.html

VOGELSANG – Für die Vogelsanger hat sich der Protest gelohnt. Wie der
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Mittwochnachmittag mitteilte,
dürfen sie an ihrem Bahnhof demnächst wieder stündlich ein- und aussteigen.
Das habe der VBB mit dem Landesministerium für Infrastruktur und
Landwirtschaft so vereinbart. Der Übergang zum hinteren Bahnsteig wird
demnach in den nächsten Tagen wiederhergestellt und die Fahrgastsicherung
durch die Deutsche Bahn gewährleistet. Noch am Vormittag hatten Bewohner
und Bahnfahrer gegen den Wegfall des stündlichen Halts protestiert und
dabei auch Unterstützung aus der Politik erhalten.
Rainer Genilke, verkehrs- und infrastrukturpolitischer Sprecher der
CDU-Fraktion im Landtag, wollte sich selbst ein Bild machen von der
Situation am Vogelsanger Bahnhof und sich mit dem Landtagsabgeordneten
Henryk Wichmann treffen. Das Problem nur: Genilke kam gegen 10 Uhr nicht
aus dem haltenden Zug, sein Parteikollege stand auf dem Bahnsteig. Die
Türen …

Straßenbahn + Bahnhöfe: Modernes Architektur-Konzept für die geplante Tram-Haltestelle am Hauptbahnhof

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Senat und BVG setzen das Sieger-Gestaltungskonzept aus dem

Architekturwettbewerb beim Bau der neuen Tram-Haltestelle am Hauptbahnhof

um. Anlässlich der geplanten Verlängerung der Straßenbahnstrecke von der

Invalidenstraße zum Hauptbahnhof, die voraussichtlich 2014 in Betrieb gehen

wird, lobte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gemeinsam mit den

Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein kleines Gutachterverfahren aus. Die

Straßenbahnhaltestelle wird auf dem nördlichen Vorplatz des Hauptbahnhofes

entstehen und für viele Reisende einen wichtigen infrastrukturellen

Umsteigepunkt in die ganze Stadt bilden.

Ende Mai fiel die Entscheidung der Jury. Das Architekturbüro Gruber + Popp

aus Berlin überzeugte mit dem Entwurf zweier elegant geschwungener

Haltestellenüberdachungen. Durch die langgestreckten Dachkonstruktionen

werden die Umsteigenden trockenen Fußes zu U-, S- und Fernbahn gelangen.

Das Konzept sieht eine moderne Gestaltung vor, die der städtebaulichen

Bedeutung des Raums rund um den Hauptbahnhof Rechnung tragen und diesen

optisch aufwerten wird.

Aus der Begründung der Jury: „Der Entwurf zeichnet sich durch zwei

elegante, geschwungene Stahlbetonschalen aus, die jeweils einen Bahnsteig

überdachen. Die Schale schließt an die nach oben verlängerten Längswände

des Fahrtreppenschachtes an und lagert am äußeren Rand zusätzlich auf 6

schlanken Stahlstützen. Die einheitliche Gestaltung mit einem Material

lässt die Haltestelle trotz der dynamischen Form schlicht wirken. Durch die

eigene Formensprache entzieht sich der Entwurf der Konkurrenz mit der

umliegenden Bebauung und behauptet sich selbstverständlich im

städtebaulichen Umfeld. Die leichte und kunstvoll filigrane Geste ist

entsprechend der Fahrdynamik (Ankommen – Halten – Abfahren) zu verstehen

und verbindet die beiden gegenüberliegenden Plätze bzw. Straßenseiten

geschickt.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,

08.07.11).

Bahnhöfe + U-Bahn: U-Bahnhof Mehringdamm bekommt ein neues „altes“ Gesicht

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Seit circa 50 Jahren verknüpft der U-Bahnhof Mehringdamm in Kreuzberg die

U-Bahnlinien U6 und U7. Damit dieser wichtige Knotenpunkt auch künftig

zuverlässig und ansprechend zur Verfügung steht, wird der U-Bahnhof nun

grundlegend saniert.

Die Sanierungsmaßnahmen finden vom 15. April bis voraussichtlich Juli 2012,

sonntags bis donnerstags, jeweils von circa 21:15 Uhr bis Betriebsschluss

statt. Die BVG hat sich für die Variante „Fahren und Bauen“ entschieden,

die zwar eine längere Bauzeit bedeutet, aber für die Fahrgäste die

wesentlich angenehmere Alternative zur Vollsperrung darstellt.

Die Arbeiten umfassen zwei parallel laufende Maßnahmen: Die Instandsetzung

der Decken- und Wände im Bereich der Bahnsteige und die Erneuerung der

Tunnel-Außenabdichtung. Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme betragen circa 4,8

Millionen Euro.

Mit dieser Baumaßnahme bekommt der U-Bahnhof Mehringdamm ein neues „altes“

Gesicht. Die Station wird getreu dem historischen Vorbild eine neue

farbliche Gestaltung bekommen, welche auch die nun freigelegten

Gewölbedecken umfasst (Pressemeldung BVG, Fotos Bodo Schulz,

www.album-berliner-verkehr.de, 24.06.11).

S-Bahn + Straßenbahn + Bahnhöfe: Neue Strecken von Tram und S-Bahn ergänzen die Verkehrsanbindung des Berliner Hauptbahnhofs, Baubeginn für S-Bahn-Anschluss an die Ringbahn und Straßenbahnstrecke durch die Invalidenstraße

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20110606.html

(Berlin, 6. Juni 2011) Mit einem symbolischen Spatenstich haben heute

Berlins Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, der Parlamentarische

Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, die

Vorstandsvorsitzende der BVG, Dr. Sigrid Nikutta, sowie Ingulf Leuschel,

Konzernbevollmächtigter für das Land Berlin der Deutschen Bahn AG, die

Bauarbeiten für die künftig weiter verbesserte innerstädtische

Verkehrsanbindung des Berliner Hauptbahnhofs begonnen.

Verkehrssenatorin Junge-Reyer: „Die Straßenbahnverbindung durch die

Invalidenstraße und die neue S-Bahnstrecke ergänzen die vorhandenen

Verkehrsanbindungen des Hauptbahnhofs. Der Hauptbahnhof wird damit auch zum

innerstädtischen Verkehrsknoten. Die Projekte verbessern nicht nur seine

Einbindung in das Berliner Nahverkehrsnetz, sondern machen auch das

wachsende Bahnhofsquartier besser erreichbar.“

Staatssekretär Ferlemann ergänzte: „Wir fördern umweltfreundliche

Mobilität. Dazu vernetzen wir die einzelnen Verkehrsknotenpunkte und die

verschiedenen Mobilitätsformen auf bestmögliche Weise. Das Ziel sind

umweltfreundliche Reiseketten von Haus zu Haus, nicht nur von Bahnhof zu

Bahnhof. Der Berliner Hauptbahnhof ist ein gutes Beispiel dafür – hier kann

man von der Bahn auf den Bus, die Tram, das Elektroauto und das Leihfahrrad

umsteigen.“

BVG-Chefin Dr. Nikutta: „Die neue Straßenbahnverbindung verknüpft das

Straßenbahnnetz mit dem Hauptbahnhof. Das nützt vor allem dem Nordosten

Berlins, verbessert aber auch die Verkehrsangebote innerhalb des Bezirks

Mitte. Der Hauptbahnhof wird zunehmend auch zur Drehscheibe des

innerstädtischen Verkehrs.“

„Der Hauptbahnhof ist mit täglich 1300 Zügen und 300.000 Fahrgästen und

Besuchern schon heute der Verkehrsknotenpunkt Nummer 1 in Berlin. Mit der

neuen S-Bahnstrecke wird der Hauptbahnhof für noch mehr Berliner schneller

erreichbar. Damit gewinnen der Bahnhof und sein Umfeld weiter an

Attraktivität“, sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Leuschel.

Die neue Straßenbahnverbindung

Bis 2015 wird die bestehende Verkehrsanbindung des Hauptbahnhofs mit einer

Straßenbahnverbindung durch die Invalidenstraße weiter verbessert. Davon

profitieren vor allem die Wohnquartiere rund um die Invalidenstraße und

Bernauer Straße sowie der Einzugsbereich der Straßenbahn. Im

Kreuzungsbereich Invalidenstraße/Alt-Moabit entsteht eine Wendeschleife.

Zahlreiche neue umsteigefreie Direktverbindungen verkürzen die Wege zum

Hauptbahnhof im Herzen Berlins. Die Verkehrsströme auf der Invalidenstraße

werden neu geordnet, der Straßenzug zwischen Chausseestraße und Alt-Moabit

neu gestaltet. Bereits angelaufen sind vorbereitende Bauarbeiten, bei denen

vor allem Leitungen erneuert und verlegt werden.

Die neue S-Bahnverbindung

Die neue S-Bahnanbindung verbessert ab 2017 die Verbindungen in den Norden

Berlins und stellt eine direkte Verknüpfung mit der Ringbahn her. Ein neuer

unterirdischer S-Bahnhof entsteht neben dem bereits vorhandenen U Bahnhof

der Linie U 55. Die künftige S-Bahntrasse wurde bereits beim Bau des

Hauptbahnhofs, des Berliner Innenrings und der U 55 eingeplant, einige

Bauwerksteile bereits vorsorglich fertiggestellt. Nördlich der

Invalidenstraße, etwa in Höhe der Döberitzer Straße, erreicht die neue

zweigleisige Trasse das Tageslicht und verzweigt sich auf dem ehemaligen

Bahngelände zwischen Lehrter Straße und Heidestraße in eine zweigleisige

Strecke in Richtung S Bahnhof Westhafen und eine zweigleisige Strecke in

Richtung S-Bahnhof Wedding. Letztere Trasse steigt weiter an, um auf einem

Brückenzug, bestehend aus 3 Brücken, die Gleisanlagen des Anschlussbahn zum

Westhafen, die Perleberger Straße und den Berlin-Spandauer

Schifffahrtskanal zu überqueren. Über einen bereits beim Neubau der

Ringbahn gebauten Tunnel fädelt sich die Trasse kurz vor dem Bahnhof

Wedding in die Ringbahn ein. Die Trasse in Richtung S-Bahnhof Westhafen

verläuft unter der Perleberger Brücke hindurch und erreicht parallel zu den

Fernbahngleisen die Ringbahn. In einem ebenfalls bereits fertiggestellten

Tunnelbauwerk münden die Gleise kreuzungsfrei kurz vor dem Bahnhof

Westhafen in die Ringbahn ein.

Von dieser neuen Verbindung profitieren vor allem Fahrgäste aus dem Norden

Berlins, die nun ohne Umsteigen und deutlich schneller den Hauptbahnhof

erreichen. Gleichzeitig wird die Stadtbahn und insbesondere der

Umsteigebahnhof Friedrichstraße entlastet, weil die neue Strecke sowohl die

Ringbahn wie auch die nördlichen S-Bahnstrecken direkt an den Hauptbahnhof

anbindet.

Verkehrsanbindung Hauptbahnhof 2011

Acht Buslinien aus fast allen Berliner Bezirken, die U-Bahn U 55, fünf

S-Bahnlinien mit täglich 630 Zügen sowie mehr als 350 Regionalzüge sorgen

schon heute für eine gute innerstädtische Verkehrsanbindung des

Hauptbahnhofs. Künftig besteht hier eine weitere Verknüpfung mit dem

Tramnetz und ein wichtiger Umsteigepunkt innerhalb des S-Bahnnetzes.

Texte, Bilder und Grafiken zum Thema finden Sie in der DB-Mediathek unter

www.deutschebahn.com/mediathek, Rubrik „Im Blickpunkt“. Ab Montag, 17 Uhr,

stehen dort auch Fotos vom Spatenstich zur redaktionellen Nutzung bereit.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Absturz am Hauptbahnhof bleibt folgenlos, Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen die Bahn ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0521/berlin/0098/index.html

Der Absturz eines 1,35 Tonnen schweren Stahlriegels aus der Fassade des
Hauptbahnhofs bekommt kein juristisches Nachspiel. Zwar habe es
„Planungsfehler“ und damit einen „Verstoß gegen die anerkannten Regeln der
Technik“ gegeben, so die Staatsanwaltschaft. Trotzdem stellte sie das
Verfahren, das der Anwalt Peter Kremer angestrengt hatte, jetzt ein. Dieses
Wochenende wird das fünfjährige Bestehen des Bahnhofs groß gefeiert.Es
geschah am 18. Januar 2007. Im Orkantief „Kyrill“ löste sich gegen 18.45
Uhr am westlichen Bügelgebäude ein Fassadenriegel und verschob sich auf der
Auflagefläche. Kurz vor 22 Uhr stürzte er …

U-Bahn + Bahnhöfe + BVG: 30 Millionen für sichere U-Bahnhöfe

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0513/seite1/
0038/index.html

BERLIN. Gewaltvorfälle in der Berliner U-Bahn sollen durch einen
verstärkten Einsatz von Sicherheitspersonal und mehr Videoüberwachung in
Zukunft möglichst verhindert werden. Senat, Verkehrsbetriebe und Polizei
haben sich auf eine Reihe von Präventionsmaßnahmen verständigt, die zum
Teil ab sofort umgesetzt werden. Seit gestern Abend sind zusätzlich 60
Polizeibeamte auf Bahnhöfen unterwegs, wie Innensenator Ehrhart Körting
(SPD) mitteilte. Diese gehören zur Landeseinsatzreserve der Polizei, die
ausrückt, wenn es um Schwerpunkte bei der Kriminalitätsbekämpfung geht. Die
Beamten kontrollieren von 19 bis sechs Uhr morgens besonders gefährliche
U-Bahnstrecken. Auf Dauer will der Senat 200 Polizeibeamte neu einstellen.
Die ersten 100 sollen bereits im Herbst ihre Ausbildung antreten. Auch die
BVG plant, die Zahl ihrer Sicherheitskräfte um 200 zu erhöhen.
Die Sicherheitsleitstelle der BVG soll künftig …

Bahnhöfe: "Das ist kein normaler Bahnhof"

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0512/berlin/0038/index.html

Der Mann im Anzug schaut ganz genau hin. Die Luft ist warm, sind die
Entlüftungsklappen im Glasdach vorschriftsgemäß geöffnet? Plötzlich fallen
Regentropfen, regnet es irgendwo durch? Nein. Es gibt auch keine Graffiti,
alles ist sauber. Wie immer im Hauptbahnhof. Hany Azer dreht weiter seine
Runde. Er kann von dem Gebäude, dessen Bau er als Projektleiter jahrelang
gesteuert und überwacht hat, einfach nicht lassen. „Ich wohne schon lange
nicht mehr in Berlin“, sagt der Bauingenieur. „Doch wann immer ich in der
Stadt bin, komme ich hierher.“ So wie gestern. „Ich kenne mich hier noch
sehr gut aus. Das hier ist mein Lebenswerk“, sagt Hany Azer. Und springt
die Treppe zu den Ost-West-Bahnsteigen hoch.
„Ich habe schon viele Tunnel, Brücken, Kläranlagen gebaut“, erzählt er.
„Aber im Vergleich zu diesem Gebäude …

Bahnhöfe: „Das ist kein normaler Bahnhof“

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0512/berlin/0038/index.html

Der Mann im Anzug schaut ganz genau hin. Die Luft ist warm, sind die
Entlüftungsklappen im Glasdach vorschriftsgemäß geöffnet? Plötzlich fallen
Regentropfen, regnet es irgendwo durch? Nein. Es gibt auch keine Graffiti,
alles ist sauber. Wie immer im Hauptbahnhof. Hany Azer dreht weiter seine
Runde. Er kann von dem Gebäude, dessen Bau er als Projektleiter jahrelang
gesteuert und überwacht hat, einfach nicht lassen. „Ich wohne schon lange
nicht mehr in Berlin“, sagt der Bauingenieur. „Doch wann immer ich in der
Stadt bin, komme ich hierher.“ So wie gestern. „Ich kenne mich hier noch
sehr gut aus. Das hier ist mein Lebenswerk“, sagt Hany Azer. Und springt
die Treppe zu den Ost-West-Bahnsteigen hoch.
„Ich habe schon viele Tunnel, Brücken, Kläranlagen gebaut“, erzählt er.
„Aber im Vergleich zu diesem Gebäude …