Mega-Baustelle Ostkreuz. Alles soll schicker und bequemer werden, aber jetzt gibt's erst mal Umsteige-Chaos. Wegen „unvorhersehbaren Schwierigkeiten“ bei der Umstellung von Signalkabeln im Stellwerk, wie die Bahn am Dienstag einräumen musste. Das Eisenbahnbundesamt nahm die Arbeiten nicht ab. Geplant war, dass ab kommenden Montag die S-Bahn-Linie 3 nur zwischen Ostkreuz und Erkner fährt, Umsteiger stadtauswärts Richtung Lichtenberg sollten aber gleich gegenüber auf dem …
Der Bahnhof Zoo wird auf unbestimmte Zeit kein Haltepunkt für Fernverkehrszüge sein. Bislang gebe es seitens des Bahnvorstandes wenig Signale, diesem Vorhaben zuzustimmen, sagte Verkehrssenator Michael Müller am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Trotzdem wolle der Senat weiterhin an dem Ziel festhalten, dass künftig wieder ICE- und IC-Züge in Charlottenburg stoppen. Seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofes …
Krähen sorgen laut einem Medienbericht für Pfützen im Berliner Hauptbahnhof. Die Vögel pickten die Dichtungen aus den Fugen des Glasdaches, sagte Jens Scharon vom Naturschutzbund Berlin dem RBB. Sie täten das nicht aus Hunger, sondern aus Spieltrieb. An Regentagen laufe deshalb Wasser in den Millionenbau. Ein Bahnsprecher bestätigte dem RBB das Problem. Die Schäden würden so schnell …
(Berlin, 8. Dezember 2011) Der Regionalbahnsteig am Bahnhof Wannsee erhält bis Februar nächsten Jahres einen Aufzug. Während der Bauarbeiten können mobilitätseingeschränkte Reisende ab 11. Dezember mit einem Taxishuttle die Baustelle umfahren.
Reisenden der RE-Linie 7/MR 33 mit Weiterfahrt Richtung Berlin steigen in Potsdam Medienstadt Babelsberg aus. Die Weiterfahrt erfolgt mit dem Taxi bis Babelsberg und von dort mit der S-Bahn stadteinwärts.
Richtung Dessau muss in Babelsberg in das Taxi nach Potsdam Medienstadt Babelsberg umgestiegen werden. Von dort kann die Regionalbahn genutzt werden.
Reisenden der RE-Linie 1 wird empfohlen in Potsdam Hauptbahnhof umzusteigen oder die Umleitung zu nutzen.
Eine Anmeldung bei der Mobilitätszentrale einen Tag vorher ist aus logistischen Gründen unbedingt erforderlich.
Wer dieser Tage auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Station Nöldnerplatz auf seinen Zug wartet, reibt sich vielleicht erstaunt die Augen. Statt der S-Bahn passiert ein mit einer Diesellok bespannter Nachtzug auf dem Weg vom Bahnhof Lichtenberg ins Instandhaltungswerk am Bahnhof Warschauer Straße den Bahnsteig. Daher können täglich sechs Fahrten der Linie S 75 in beiden Richtungen nur zwischen Wartenberg und Lichtenberg (statt Warschauer Straße) verkehren. Was steckt dahinter? Ein wesentlicher Eckpfeiler der Planungen für den Umbau der Stadtbahnebene im Abschnitt Ostkreuz – Warschauer Straße – Ostbahnhof ist die Einrichtung eines Gemeinschaftsbetriebes der S-Bahn und der Nachtzugüberführungen auf den Gleisen der S-Bahn. Nur so kann jeweils eins der insgesamt drei parallel verlaufenden Gleise aus Richtung Lichtenberg für Bauarbeiten zurückgebaut und anschließend in …
Nach Beendigung der Bauarbeiten am S-Bahnhof Adlershof, der Inbetriebnahme der Straßenbahn zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA) und dem Abschluss der Straßenbauarbeiten können mehrjährige Beeinträchtigungen der in diesem Bereich verkehrenden Buslinien aufgehoben werden.
Dies erfolgt in zwei Schritten:
Mittwoch, 30. November 2011 Linie 163: Die Umleitung wird aufgehoben und die Linie verkehrt wieder über das Adlergestell, statt Am Studio und hält direkt wie die Straßenbahn am S-Bahnhof Adlershof.
Linie N60: Die Linie verkehrt wieder in die Dörpfeldstraße, wo bequem in die Linien N65 und N68 umgestiegen werden kann.
Sonntag, 11. Dezember 2011 Linie 162: Ab der Haltestelle Wegedornstraß/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum U-Bahnhof Rudow und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 164.
Linie 164: Ab der Haltestelle Wegedornstraße/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum Flughafen Schönefeld und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 162.
Am 9. Dezember ist die Sanierung der U2-Ebene auf dem Bahnhof Gleisdreieck beendet, die Linien U1 und U2 können ab Betriebsbeginn wieder wie gewohnt fahren.
Zuvor muss in der Zeit vom 5. bis einschließlich 8. Dezember eine Bauweiche entfernt werden. Die U2 verkehrt in dieser Zeit zwischen den U-Bahnhöfen Pankow und Potsdamer Platz. Von Potsdamer Platz bis Nollendorfplatz wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Warschauer Straße und Nollendorfplatz (Ruhleben) verkehrt die U12.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin – Brandenburg (OVG) hat mit Beschluss vom 25.11.2011 den Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin (VG) vom 22.10.2010 abgelehnt. Das Verwaltungsgerichtsurteil, das die planfestgestellte Variante bestätigt hatte, ist damit rechtskräftig. Der Antrag auf Zulassung der Berufung wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Landesverband Berlin e.V. und einem privaten Anlieger der Invalidenstraße gestellt. Das OVG hat das Urteil des Verwaltungsgerichts in allen angegriffenen Punkten bestätigt. Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, sagte: „Die Baumaßnahme schreitet gut voran. Jetzt sind auch die letzen Hürden beseitigt. Damit ist die zukünftig noch bessere Anbindung des Hauptbahnhofs als Verkehrsknotenpunkt sichergestellt.“ Der Umbau der Invalidenstraße, der im Frühjahr 2011 begonnen wurde, kann ohne Änderung der Planung weitergeführt werden. Das Vorhaben umfasst den Ausbau der Invalidenstraße mit 4 Fahrstreifen für Kraftfahrzeuge zwischen Caroline-Michaelis-Straße und Friedrich-List-Ufer sowie die Herstellung einer Straßenbahnverbindung vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof. Die Straßenbahn wird teilweise in den beiden innen liegenden Kfz-Spuren geführt. Für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr sind separate Radstreifen bzw. Gehwege vorgesehen. Die Umbau der Invalidenstraße wird voraussichtlich Ende des Jahres 2015 abgeschlossen sein. Schon ab 2013 wird die Tramverbindung den Verkehr aufnehmen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 05.12.11).
Die Bahn bewegt sich doch – auch am Bahnhof Zoo. Während sie es bisher kategorisch abgelehnt hat, dort wieder Fernzüge halten zu lassen, will Bahnchef Rüdiger Grube jetzt prüfen, ob nicht doch wieder ein Stopp eingelegt werden kann – wie von 1884 bis 2006. Dies bestätigte am Sonnabend ein Bahnsprecher. Grube habe dies dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) zugesichert, hatte dessen Präsident Gerhard J. Curth zuvor mitgeteilt. Curth hat vorgeschlagen, generell alle IC- und D-Züge halten zu lassen, und zwischen 22 Uhr und 6 Uhr sollten auch alle ICE im Bahnhof Zoo stoppen. Auch der künftige rot-schwarze Senat hat einen Halt am Zoo gefordert. Nach 22 Uhr fahren noch drei ICE auf der Stadtbahn nach Berlin – zwei aus Köln, einer aus München, die den Bahnhof Zoo ohne Halt passieren. Und frühmorgens könnten nach diesem Vorschlag je ein ICE nach …
Seit Mai 2006 halten am Bahnhof Berlin Zoologischer Garten, verkehrlich sehr gut mit zwei U-Bahn- und dutzenden Buslinien erschlossen, keine Fernzüge mehr. Forderungen an die DB, wegen dieser guten Einbindung in das städtische Nahverkehrsnetz die Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn hier halten zu lassen, wurden bisher abgelehnt. Alleine die Bestimmung im SPD-/CDU-Koalitionsvertrag, dass am Bahnhof Zoo wieder Fernzüge halten sollen, wird an der jetzigen Situation wenig ändern. Der Fernverkehrsbereich agiert eigenwirtschaftlich und ist von Weisungen der Politik nicht abhängig. Am 17. November 2011 führte der langjährige Vorsitzende des Berliner Fahrgastverbandes IGEB und heutige DBV-Präsident Gerhard J. Curth ein längeres Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Dr. Rüdiger Grube. Präsident Curth brachte das Thema auf den Punkt: „Warum halten dort keine Fernzüge? Es sind dafür keine Baumaßnahmen erforderlich, der Fahrzeitverlust ist gering und ein Halt bedeutet für viele Fernverkehrskunden weniger Anreisezeit als bis zum Hauptbahnhof.“ Als Kompromiss schlug Präsident Curth vor, dass wenigstens alle IC- und D-Züge, die zwischen 22 und 6 Uhr auf der Stadtbahn fahren, am Bahnhof halten sollten. DB-Chef Grube sicherte eine Prüfung zu und wird die DBV-Forderung im Konzern erörtern (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 21.11.11).