Tarife: Sozialticket erhöht Defizit, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/597157.html

Millionenverlust für BVG

Das vom Senat gewünschte Sozialticket war für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn 2005 ein Verlustgeschäft. So musste die BVG auf Fahrgelderträge in Höhe von 4,9 Millionen Euro verzichten, weil ihre Kunden anstelle von anderen Fahrkarten das Sozialticket kauften. Es kostet mit derzeit 33,50 Euro nur halb so viel wie eine reguläre Monatskarte. Der Rückgang wurde durch den Senatszuschuss (drei Millionen Euro) nur teilweise ausgeglichen. Tatsächlich liege aber die Einbuße noch um 2,2 Millionen Euro höher, fügte die BVG hinzu. Denn weil es 2004 kein Sozialticket gab, zahlte die Sozialverwaltung vielen …

S-Bahn: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
nachrichten/ostkreuz/78076.asp

Nach jahrelangem Warten auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz soll in Kürze die Baugenehmigung für die Arbeiten an der maroden Umsteigestation erteilt werden. (23.10.2006, 12:39 Uhr)
Verkehr: Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz vor der Genehmigung Berlin – „Wir streben an, den Planfeststellungsbeschluss während der 44. Kalenderwoche zu erlassen“, sagte eine Sprecherin des Eisenbahn-Bundesamts. Die eigentliche Sanierung könne dann im Frühjahr 2007 in Angriff genommen werden, berichtet die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf die Sprecherin.
Der aus Ägypten stammende Bauingenieur Hany Azer, der bereits für den Bau des Bahntunnels unterm Tiergarten und des Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnete, ist für die Arbeiten am …

Bus: Steinwürfe auf BVG-Bus, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/22/berlin/861221.html

Die Polizei hat Sonnabend früh einen 16-Jährigen festgenommen, der in Reinickendorf einen BVG-Bus mit Steinen beworfen haben soll. Das Fahrzeug war auf dem Senftenberger Ring getroffen worden.
tz

U-Bahn: U-Bahn-Linie 2 droht längere Sperrung, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596712.html

Bei dem Brückenneubau auf der U-Bahn-Linie 2 am Gleisdreieck zeichnet sich eine Verzögerung ab. Inzwischen wird bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) intern damit gerechnet, dass die Mitte August gesperrte Strecke nicht wie vorgesehen am 22. Dezember, sondern erst drei bis vier Wochen später in Betrieb gehen kann. Der Lieferant der Brücken sei …

U-Bahn + Straßenbahn: Abschied von der Kanzlerlinie, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596728.html

Berlins Fahrgäste gehören zu den Leidtragenden des verschärften Sparkurses, der sich nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abzeichnet. Nach Informationen der Berliner Zeitung stößt der Wunsch der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mehrere Straßenbahnstrecken stillzulegen, in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zunehmend auf offene Ohren. Dies führte dem Vernehmen nach bereits dazu, dass die Vorgabe, alle vorhandenen Straßenbahnen weiter zu betreiben, aus dem Entwurf der Koalitionsvereinbarung erst mal herausgestrichen worden ist. Dies gelte auch für das Ziel, alle U-Bahnhöfe mit Aufzügen auszustatten.
Mit dem Bund will der Senat darüber sprechen, die geplante Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 auf Eis zu legen – oder dieses Projekt …

Bahnhöfe: Klein-Venedig am Bahnhof, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
21.10.2006/2849243.asp

Neue Pläne für die Umbauung des Humboldthafens

Von Matthias Oloew

Fünf Monate nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs liegen nun auch die endgültigen Entwurfspläne für die Umbauung des Humboldthafens vor. Darin ist vorgesehen, den Hafen mit sechs Blöcken zu umbauen. Ein Block soll ein Hotel beherbergen, ein anderer – an der Invalidenstraße, gegenüber dem Hamburger Bahnhof – könnte für Wohnungen genutzt werden. Stadtentwicklungssenatorin JungeReyer (SPD) sieht darin „eine städtebauliche Entwicklung erster Ordnung“.
Der Liegenschaftsfonds des Landes will im Frühjahr 2007 beginnen, die Grundstücke rund um das Hafenbecken zu verkaufen. „Wir werden die einzelnen Baufelder im Bieterverfahren …

Straßenbahn + Flughäfen: ViP prüft Tram nach Schönefeld, aus Potsdam ABC

http://www.potsdam-abc.de/meldungen/
anzeigen.php?id=10455

21.10.2006: Eine Straßenbahnverbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und dem künftigen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) wird derzeit vom Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP geprüft. „Wir finden es eine gute Idee“, erklärte ViP-Chef Martin Weis auf PNN-Anfrage. Gefahren werden solle auf der Strecke des ehemaligen „Sputniks“, wie die Bahnverbindung zwischen Potsdam und Schönefeld in der Zeit der deutschen Teilung genannt wurde.
Am Donnerstagabend hat der ViP-Aufsichtsrat dem Verkehrsbetrieb einen entsprechenden Prüfauftrag erteilt. Erkundet werden sollen die Möglichkeiten, neu zu kaufende Straßenbahnen mit einer Wagenkastenbreite von 2,65 Meter von Potsdam aus auf der Bahnstrecke nach Schönefeld einzusetzen. Der Hintergrund: Diese so genannte Zwei-System-Bahnen, die sowohl mit 600 Volt Gleichstrom …

Straßenbahn: Gegen Tram quer durch den Filmpark, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
20.10.2006/2846309.pnn

Babelsberg – „Möchten Sie den Straßenbahn-Ringschluss über Großbeerenstraße durch den Filmpark zur August-Bebel-Straße hin mit Anschluss Endhaltestelle Fontanestraße oder nicht?“, fragte der Fraktionsvorsitzende von Linkspartei.PDS, Hans-Jürgen Scharfenberg, am Mittwochabend in der Kiezkneipe „Nowawes“ den Chef des Filmparks Friedhelm Schatz und die Babelsberger. Kurzes Fazit: Die Anwesenden wollen ihn nicht.
„Ich möchte nicht, dass noch mehr Baumgrün fällt“, meinte ein Diskussionsteilnehmer. „Die jetzt bestehenden Busangebote reichen aus“, fanden mehrere Alteingesessene. Friedhelm Schatz aber fuhr eine ganze Batterie von Gründen auf. Er wolle an der Großbeerenstraße seine etwa 4000 Besucher fassende Veranstaltungshalle bauen und das wahrscheinlich schon …

S-Bahn: Als bei der S-Bahn kalter Krieg herrschte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/596462.html

Ausstellung zeigt Historie des Verkehrsmittels nach 1961
Eigentlich wollten S-Bahner nur einige Fahrzeugteile von Schöneberg nach Schöneweide bringen. Aber so einfach ging das damals, zu Mauerzeiten, nicht. Niemand geringeres als die West-Berliner Militärregierung der USA musste dem Transport in den Osten zustimmen. Die Ausfuhrgenehmigung von 1970 blieb erhalten – und ist nun eines von vielen bislang noch nie gezeigten Exponaten, die bis zum 11. November in der Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ im S-Bahnhof Jannowitzbrücke zu sehen sind.
Es geht um die S-Bahn im Westen Berlins von 1961 bis 1989. „An ihr zeigte sich, wie es um die Beziehungen zwischen den verfeindeten Systemen …

Straßenverkehr: Spatenstich für BND-Hauptquartier, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/10/20/berlin/860742.html

Bis zu 200 Lastwagen werden die Baustelle täglich anfahren – Beeinträchtigungen für Anwohner erwartet
Von Sabine Gundlach

Mit dem ersten Spatenstich für den Bundesnachrichtendienst (BND) an der Chausseestraße in Mitte hat gestern das größte und lange umstrittene Bauprojekt des Bundes begonnen. Das offiziell mit 720 Millionen Euro veranschlagte neue Headquarter für 4000 Mitarbeiter des BND wird nach Angaben des Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumwesen (BBR) „allein in seiner Kubatur doppelt so groß sein, wie die des alten Stadtschlosses“. So könne man mit den 370 000 Kubikmetern Erdreich, die hier im nächsten Jahr ausgehoben werden, ohne Probleme das Olympiastadion füllen, verdeutlichte BBR-Präsident Florian Mausbach die Dimension des Bauvorhabens. Schließlich entsteht auf dem etwa zehn Hektar großen Areal bis 2011 ein Neubaukomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 260 000 Quadratmetern. Und das mitten in Berlin, wie gestern nicht nur BND-Präsident Ernst Uhrlau in seiner Ansprache betonte.
Doch die auch von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) begrüßte zentrale Lage des neuen BND-Gebäudes sowie die damit verbundene Öffnung zur Öffentlichkeit hat ihre Schattenseiten. Vor allem während der Bauzeit. So müssen die Anwohner des Areals …