U-Bahn: In die U-Bahn regnet’s rein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0423/berlin/0026/index.html

Lange wurden Gleise und Tunnel vor allem im Westen vernachlässigt. Sanierung kostet Millionen
Peter Neumann

Rost hat der stählernen Konstruktion des Gleisdreiecks arg zugesetzt. Wenn es regnet, sickert Wasser in den Tunnel der U-Bahn-Linie 2. Auf dem Theodor-Heuss-Platz musste ein Portal abgerissen werden, das einen Zugang zum U-Bahnhof schmückte – dort und an einer Treppe waren gravierende Schäden festgestellt worden. Vielen U-Bahn-Anlagen ist anzusehen, dass in früheren Jahrzehnten oft nur das Nötigste repariert worden ist – vor allem im Westen der Stadt. Dort gibt es internen Berechnungen zufolge inzwischen einen „Investitionsstau“ von fast 400 Millionen Euro, mehr als im Osten Berlins, wo nach der Wende viele U-Bahn-Anlagen saniert worden sind. Jetzt sind die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit Geld vom Senat dabei, den gewaltigen Rückstand aufzuarbeiten.
„Die Berliner U-Bahn ist sicher“, sagt Uwe Kutscher, der bei der BVG für die …

Bahnverkehr: Brandenburgs Landeshauptstadt bekommt einen weiteren Fernverkehrszug

http://www.bahnkunden.de

Mit Freude nimmt der Regionalverband die Ankündigung des privaten Verkehrsunternehmens „Nacht im Zug GmbH“ zur Kenntnis, ab 26. Juni 2009 die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam mit einem Nachtzugangebot zu bedienen.

Der privatbetriebene Nachtzug verbindet in der Nacht von Freitag zu Samstag die Region Stuttgart mit Berlin und in der Nacht von Sonntag zu Montag die Gegenrichtung. Anders als die Deutsche Bahn AG, die das Fernverkehrsangebot auf ein IC-Zugpaar reduziert hat und nur mit einem Nachtzugpaar die Landeshauptstadt bedient, gibt es noch Private die Interesse an der Anbindung der Stadt Potsdam haben.

Der Regionalverband wünscht dem Unternehmen viele zufriedene Fahrgäste und ein langes wirtschaftliches Überleben am Markt. Es leibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung Potsdam den Anbieter in der Werbung für sein Produkt unterstützt und damit auch Werbung für den Besuch per Bahn in Potsdam macht. In der Vergangenheit war leider kein großes Interesse an vorangegangenen Initiativen zu erkennen.

Pressekontakt: Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, z. Zt. über die Geschäftsstelle 0 30 / 63 49 70 76

S-Bahn: Entgleiste S-Bahn blockiert Strecke, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0422/berlin/0119/index.html

Peter Neumann

Eine Entgleisung hat gestern dazu geführt, dass der S-Bahn-Verkehr auf der Linie S 3 zwischen Erkner und Friedrichshagen bis in den Nachmittag hinein unterbrochen werden musste. Gegen sechs Uhr früh war ein S-Bahn-Zug, der keine Fahrgäste an Bord hatte, in Erkner bei einer Rangierfahrt mit einer Achse aus den Schienen gesprungen. Dem Vernehmen nach war er über eine gestörte …

U-Bahn: Der Regierende kann künftig mit der U-Bahn zur Arbeit fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0422/berlin/0048/index.html

Die Linie U 5 soll mehrere Jahre früher als bisher geplant bis zum Roten Rathaus verlängert werden
Peter Neumann

Beim Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 in Mitte wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Tempo machen. Noch bevor 2017 oder 2018 die gesamte Verlängerung fertig wird, sollen auf einem ersten Abschnitt schon Züge fahren. „Wir streben an, das Teilstück vom Alexanderplatz zum Berliner Rathaus bereits 2014/15 zu eröffnen“, sagte BVG-Chef Andreas Sturmowski. Damit könnte nicht nur der Regierende Bürgermeister früher als geplant direkt vor vor seinem Amtssitz in die U-Bahn steigen, wenn er es denn wollte – auch das Nikolaiviertel wäre besser erreichbar.
Die U-5-Verlängerung ist das größte Verkehrsprojekt, das Berlins Innenstadt in den nächsten Jahren erleben wird. Eine Schildvortriebsmaschine gräbt sich vom Marx-Engels-Forum zum Pariser Platz. Dort schließt die Doppelröhre an den Tunnel …

Straßenbahn Cottbus: DBV Berlin-Brandenburg begrüßt ersten Kurswechsel in der SPD- und Grünen-Faktion

http://www.bahnkunden.de

Der jetzt vorgestellte Vorschlag der Cottbusser Stadtratsfraktionen von SPD und Grüne ist ein Beleg dafür, dass öffentlicher Druck doch noch politische Entscheidungen zu ändern vermag. Die Tatsache, dass die Fraktionen, die bisher die völlige Einstellung des Straßenbahnbetriebes in Cottbus als unumgängliche Tatsache angesehen haben, nunmehr für den Erhalt von wenigstens drei Linien sind, zeugt von einem ersten Umdenken.

Jedoch muß dieses Umdenken weitergehen. Die Einstellung auch auf noch so schwach ausgelasteten Streckenästen darf nur die allerletzte Konsequenz sein und muß zuvor gründlich abgewogen werden. Straßenbahn und Stadtbusse müssen so koordiniert werden, dass es ein attraktives Gesamtangebot gibt. Dazu gehört neben der Bevorrechtigung von Bahn und Bus die Frage des Taktes und die Lage der Haltestellen. Und selbstverständlich müssen auch mögliche Streckenverlängerungen diskutiert werden. Nur wenn sich die Stadtverwaltung und alle Fraktionen zum langfristigen Erhalt der Straßenbahn bekennen, ist sie tatsächlich gerettet.

Der DBV Berlin-Brandenburg sieht im Kurswechsel von SPD- und Grünen-Fraktion einen ersten Schritt in Richtung auf einen Erhalt der Straßenbahn. Wichtig ist eine faire öffentliche Diskussion. Das angeblich fertige Verkehrskonzept ist durch die Stadtverwaltung immer noch nicht komplett veröffentlicht worden.

Deshalb darf der öffentliche Druck nicht nachlassen. Im September 2009 sind Landtagswahlen und da wollen alle Parteien ein gutes Wahlergebnis präsentieren!

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 63 / 2 84 24 19

Regionalverkehr: Mit der Bahn stressfrei zum 130. Baumblütenfest nach Werder

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090421.html

Zusätzliche Züge nach Werder (Havel) an den Wochenenden

(Berlin, 21. April 2009) Auch in diesem Jahr ist die Baumblüte in Werder (Havel) ein besonderer Anziehungspunkt für Ausflügler. Der bequemste Weg, das 130. Baumblütenfest vom 25. April bis 3. Mai zu genießen: Das Auto stehen lassen und die Züge des Nahverkehrs in Richtung Werder nutzen.

An beiden Wochenenden setzt DB Regio zusätzliche Züge auf der Strecke zwischen Berlin Ostbahnhof beziehungsweise Berlin Friedrichstraße und Werder (RE 1) ein. Auf den Strecken RB 21 Wustermark–Griebnitzsee und RB 22 Berlin-Schönefeld Flughafen–Potsdam fahren tagsüber Züge nach beziehungsweise von Werder (Havel).

Ticket-Tipp: Werder liegt im VBB-Tarifbereich Berlin C beziehungsweise Potsdam C. Es gelten VBB-Fahrscheine der Tarifbereiche BC, ABC sowie AB plus je ein Anschlussfahrschein für Hin- und Rückfahrt.

Reisenden wird empfohlen, die Tickets für die Hin- und Rückfahrt zusammen zu kaufen. Zwar gibt es am Bahnhof Werder zusätzliche Kaufmöglichkeiten, doch erfahrungsgemäß erwerben kurz vor der Zugabfahrt viele Reisende noch einen Rückfahrschein.

Auch das günstige Brandenburg-Berlin-Ticket kann in der Woche ab 9 Uhr, an den Wochenenden und Feiertagen ohne Zeitbegrenzung für die An- und Abreise genutzt werden.

Mehr Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen sind telefonisch beim Kundendialog Nahverkehr unter 0331 23 56 881/ -882 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der DT AG bei Weiterleitung zu Beratung und Buchung) oder online unter www.bahn.de erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + Bahnverkehr + S-Bahn: S-Bahnhof Friedrichshagen wird verklinkert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0421/berlin/0106/index.html

Karin Schmidl

Die Bahn lenkt ein und verklinkert nun doch die Wände des S-Bahnhofs Friedrichshagen, bisher hatte sie dies stets abgelehnt. Anwohner und Gewerbetreibende wollten nicht akzeptieren, dass der Eingang in ihren weitgehend denkmalgeschützten Ortsteil aus nacktem, vielfach beschmiertem Beton besteht. Rund 13 000 Euro wurden in Friedrichshagen gesammelt. Die Bahn will die fehlenden …

Bahnhöfe + S-Bahn: Freie Fahrt am Ostkreuz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1076531/
Freie_Fahrt_am_Ostkreuz.html

Regionalbahnsteig Gestern Vormittag hat ein 500-Tonnen-Kran das letzte Brückenelement für den neuen Regionalbahnsteig am Bahnhof Ostkreuz an seinen Bestimmungsort gehoben. Die Bauarbeiten lägen damit im Zeitplan, sagte ein Bahnsprecher. Er kündigte an, dass somit die seit Freitag geltenden Sperrungen im S-Bahn-Verkehr am heutigen Morgen mit Betriebsbeginn aufgehoben werden können.
Görlitzer Bahn Auch die Bauarbeiten an der Görlitzer Bahn in Schöneweide werden …

GVZ + Bahnverkehr: Die Stadt Güstrow setzt auf neue Impulse für die Wirtschaft über das Schienennetz. Mit den Städten Pritzwalk und Neuruppin (Brandenburg) bildet sie künftig eine Arbeitsgemeinschaft; Ziel: Ausbau des logistischen Netzes auf einem Bahn-Nebenweg in Nord-Süd-Richtung, aus SVZ

http://www.svz.de/lokales/guestrow/artikeldetails/
article/214/guestrow-koppelt-an-brandenburg-an.html

„HUB 53/12“ soll wirtschaftlich neuen Segen für die Barlachstadt bringen. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich eine Arbeitsgemeinschaft, der Güstrow jetzt beitritt. So haben es die Stadtvertreter mit großer Mehrheit beschlossen. Bürgermeister Arne Schuldt verspricht sich davon wirtschaftliche Impulser für die Stadt. Auf diese Weise könnte aus seiner Sicht z.B. das ehemalige Areal der Güstrower Zuckerfabrik bald wieder mit Leben erfüllt werden. Soweit die Hoffnung.
Seit einigen Jahren bereiten die Städte Güstrow, Pritzwalk und Neuruppin die Stärkung des Schienenstrangs, der sich mitten zwischen den Bahn-Haupt-Strängen (z.B. Berlin-Rostock) in Nord-Süd-Richtung befindet, vor – wobei die Brandenburger bisher quasi die Lokomotiven des Projektes sind. Ziel sei es, „die Häfen und das Hinterland zusammenzubringen und dabei die Schiene …

Straßenverkehr: Anwohner aus Treptow kämpfen um ihre Häuser, die für die neue Autobahn verschwinden sollen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0420/berlin/0030/index.html

Aufstand in der Beermannstraße
Anwohner aus Treptow kämpfen um ihre Häuser, die für die neue Autobahn verschwinden sollen. 1 800 Menschen protestieren VON STEFAN STRAUSS

Man müsse sie schon wegtragen, freiwillig gehe sie nicht. Doch wohl nicht dafür, dass ihre Straße, in der sie seit ihrer Kindheit lebe, abgerissen wird und tausende Autos noch schneller durch die Stadt fahren könnten. „Wir wollen hier nicht weg!“ sagt Erika Gutwirt. Seit ihrem vierten Lebensjahr wohnt die 68-Jährige in der Beermannstraße in Treptow. Rechts von ihrer Haustür fährt die S-Bahn, direkt vor ihr liegt ein großes Einkaufszentrum, bis zum Treptower Park geht sie nur wenige Minuten. Man könne hier ganz gut leben, sagt sie. Doch nicht mehr lange.
Denn in acht Jahren soll die neue Autobahn A 100 von Neukölln bis zum Treptower Park führen. 60 000 Autos am Tag könnten dort dann durch die Stadt fahren, prognostizieren Verkehrsplaner. Die Hälfte der Beermannstraße wird zur …