In Betrieb: Brandenburgs bedeutendster Bahnhof Potsdam Hauptbahnhof wurde 2000 eröffnet
Nach der Maueröffnung eine Ruine, heute der bedeutendste Bahnhof in Brandenburg mit bis zu 60 000 Besuchern und Fahrgästen am Tag: Am 28. Mai 2000 wurde Potsdams Hauptbahnhof nach drei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet. Nah- und Fernverkehr sind an der Station ideal miteinander verbunden. Es gibt vier Gleise, an denen die Regional- und Fernbahnen halten, sowie zwei Gleise für die S-Bahnen. Zur Eröffnung verkehrten 27 Bus- und 2 Straßenbahnlinien direkt vor dem Bahnhof, heute sind 5 Tramlinien hinzugekommen.
Das Berliner S-Bahn-Museum erinnert mit einer Ausstellung an den Mauerfall, die ab 12. August in Potsdam erstmalig gezeigt wird. Mauerfall
Betrachtet werden alle Verkehrsmittel, die einen Beitrag dazu leisteten, die Menschen aus Ost und West, aus Berlin, Potsdam oder Nauen und Oranienburg wieder zusammenzubringen. Berichtet wird u.a. anhand vieler Fotos auf rund 40 Tafeln über rasch eingerichtete Busverbindungen, die schrittweise Wiederinbetriebnahme der S-Bahn zwischen den beiden Stadthälften und ins Umland, aber auch über die früheren „Geisterbahnhöfe“ unter Ost-Berlin. Am Verkehr zwischen Potsdam und Berlin zeigt sich exemplarisch der Wandel, der sich innerhalb weniger Monate vollzog. Wo es noch Anfang November keine Verbindung gab, …
U55 wird am 8. August eröffnet / Station Unter den Linden heißt dann Brandenburger Tor
Wer in den vergangenen Wochen am unterirdischen S-Bahnhof Unter den Linden ausgestiegen ist, ahnt nicht, was wenige Meter weiter im Erdreich passiert. Denn dort laufen seit Monaten die Bauarbeiten für eine neue U-Bahnstation mit Namen Brandenburger Tor. Sicher war etwas davon zu hören, aber dass im Zuge der Arbeiten beispielsweise ein riesiger Eisblock entstand, damit die Baugruben nicht voll Grundwasser liefen, ließ sich wohl kein Fahrgast träumen. Immer im Blick hatte die Bauüberwachung dabei den S-Bahnhof und das benachbarte Hotel Adlon, die ihren Betrieb normal weiterführten. Lediglich aufmerksamen …
Die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld und der Bürgerverein Brandenburg Berlin (BVBB) werfen der Landesregierung vor, einen Beschluss bis nach der Wahl zurückzuhalten zu wollen, um potenzielle Wähler nicht zu verprellen. Noch bis Mitte Juli hatte es nach Angaben des Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft und Schulzendorfer Bürgermeisters Herbert Burmeister (Linke) vom Brandenburger Infrastrukturministerium geheißen, es gebe im August eine Regelung. Vor einigen Tagen habe man diese Ansage zurückgezogen. „Wir waren zunächst vom Infrastrukturministerium angewiesen worden, in unserem Gemeindekurier die Auslegung des Beschlusses zum Nachtflug für Mitte August anzukündigen. Jetzt hieß es vom Ministerium, die Mitteilung sei nicht mehr notwendig. Die Auslegung werde auf …
Die Sanierung der U-Bahn-Linie 5 liegt zwar erst wenige Jahre zurück, da kündigt die BVG neue Arbeiten an. 2005 waren zwischen Alexanderplatz und Hönow die letzten Bahnhöfe und Gleise erneuert worden, jetzt wird dem U-Bahn-Tunnel aufs Dach gestiegen. „Wir müssen dringend die Tunneldecken sanieren“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die Abdichtungen seien von Regen- und Tauwasser, aber auch von Streusalzen, die ins Erdreich gesickert sind, stark angegriffen. „Jeder würde einen Schreck kriegen, wenn er das sehen könnte“, so Reetz. Begonnen mit den Arbeiten wird am 10. August auf dem ältesten Abschnitt der U 5, der seit mehr als 70 Jahren existiert und direkt unter der heutigen Karl-Marx-Allee verläuft: mit der Strecke zwischen Schillingstraße, Strausberger Platz und Weberwiese. Der U-Bahn-Verkehr ist …
Die Probleme bei der S-Bahn sind nun auch Gegenstand einer Petition an den Bundestag. Eine Forderung lautet: Das Parlament soll den Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn (DB) auffordern, „Schließungen von Werkstätten rückgängig zu machen und Personal zur Instandhaltung zusätzlich einzustellen“. Die Autorin, Maritta Strasser aus Berlin, hofft nun, dass ihre Petition zur S-Bahn bis zum 9. September von mindestens 50 000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wird. Dann gebe es eine öffentliche Debatte im Bundestag. Für Maritta Strasser, die in dem Berliner Verbindungsbüro eines großen Wirtschaftsverbands für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet, ist es eine Premiere. Das S-Bahn-Chaos hat sie dazu bewegt, zum ersten Mal eine Petition einzureichen. „Die auf die S-Bahn angewiesenen Menschen haben Schwierigkeiten, ihre …
Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre Nachtzüge der spanischen Bauart Talgo nach dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember nicht mehr ein. Betroffen sind die City-Night-Line-Strecken von Berlin und Hamburg nach München. „Im Zuge einer Flottenbereinigung stellen wir die Linien auf die üblichen Schlaf- und Liegewagen um“, sagte Karl-Josef Bales von DB Autozug. Die Berliner und Hamburger Wagen werden zwischen Hildesheim und München zu einem Zug vereinigt. Mit der Kapazitätsverringerung reagiert die DB darauf, dass die Zahl der Nachtreisenden sinkt – wegen der Konkurrenz durch „steuerlich begünstigte Flieger“ und weil die Zugfahrt Berlin-München tagsüber weniger als …
Die gute Nachricht für die Fahrgäste traf gestern um kurz nach 14 Uhr ein. Sie lautet: Bereits vom kommenden Montag an wird die S-Bahn Berlin fast ihr gesamtes Streckennetz wieder befahren. Am 3. August wird der S-Bahn-Betrieb nicht nur zwischen Zoo und Ostbahnhof wieder aufgenommen – auch die S-Bahn-Gleise zum Flughafen Schönefeld, nach Spandau und Wartenberg können dann keinen Rost mehr ansetzen. Zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Blankenburg sowie zwischen Bornholmer Straße und Schönhauser Allee rollen ebenfalls wieder S-Bahnen. Damit beginnt die S-Bahn früher als geplant damit, ihren seit dem 20. Juli geltenden Notfahrplan aufzuheben – ursprünglich war dies erst für den 10. August angekündigt. Der Normalzustand wird allerdings noch nicht wieder erreicht. Fast alle Linien werden weiterhin nur alle 20 Minuten befahren, vielerorts rollen nur Vier-Wagen-Züge. Zwischen Westkreuz und Wannsee sowie …
(Berlin, 28. Juli 2009) Ab kommenden Montag, 3. August, nimmt die S-Bahn Berlin den Zugbetrieb zwischen Zoologischer Garten und Ostbahnhof sowie nach Flughafen Schönefeld, Spandau, Wartenberg und Mühlenbeck-Mönchmühle wieder auf. Die meisten Linien werden im 20-Minuten-Grundtakt bedient. Auf der Stadtbahn und im Nord-Süd-Tunnel fahren jeweils neun Züge pro Stunde und Richtung. Auf der Ringbahn und der Linie S3 zwischen Ostbahnhof und Friedrichshagen wird ein 10-Minuten-Takt angeboten.
Zwischen Strausberg und Strausberg Nord sowie Westkreuz und Wannsee fahren weiterhin Busse. Der bestehende S-Bahn-Ergänzungsverkehr mit Regionalzügen zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof bleibt in vollem Umfang bestehen. Wegen Brückenbauarbeiten ist die Linie S1 vom 3. bis 11. August zwischen Schlachtensee und Wannsee außer Betrieb. Dafür fährt alle 10 Minuten ein Schienenersatzverkehr von Wannsee nach Rathaus Steglitz, der zusätzlich den U-Bahnhof Krumme Lanke bedient.
S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: „Die Stadtbahn, Hauptschlagader des S-Bahn-Netzes, geht wieder in Betrieb. Auf den Innenstadtbahnhöfen zieht wieder Leben ein. Die Berliner und alle Gäste der Stadt erreichen ihre Ziele wieder einfacher und schneller. Ich bin froh, dass wir diese wichtige Etappe schneller als geplant erreichen konnten.“
Durch das verbesserte Angebot ab Montag entfallen die meisten Ersatz- und Ergänzungsverkehre. Dazu gehören die Zusatzzüge im Nord-Süd-Fernbahntunnel zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen sowie der Schienersatzverkehr zwischen Zoologischer Garten und Nordbahnhof. Nicht mehr eingesetzt werden zudem die Buslinien zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Buch, zwischen Grünau und Schönefeld sowie zwischen Alexanderplatz und Flughafen Schönefeld. Der Schnellbus SXF1 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld kann weiter zuschlagfrei zum VBB-Tarif benutzt werden.
Die S-Bahn Berlin informiert ihre Fahrgäste ab dem 31. Juli über das verbesserte Angebot umfassend im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, über eine weitere Extraausgabe der Kundenzeitung „punkt3“, die auf allen Bahnhöfen erhältlich ist, aktuelle Fahrplanaushänge auf den Bahnsteigen und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33. Die aktualisierten Fahrplandaten sind ab Freitag verfügbar.
Bahn-Fahrgäste in Berlin und Brandenburg können sich auf neue Fahrzeuge, mehr Zugfahrten und Sitzplätze sowie auf weitere Imbissangebote freuen. Das haben die Deutsche Bahn (DB) und die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) gestern angekündigt. Beide Unternehmen haben das Ergebnis der größten Ausschreibung, die es je im deutschen Regionalverkehr gegeben hat, akzeptiert – obwohl die DB künftig Aufträge verliert. Jetzt ist die Vergabe gültig. Das teilten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur mit. Es geht um 16 Strecken, auf denen die Züge jährlich 22 Millionen Kilometer zurücklegen. Für 15 Millionen Kilometer bleibt die DB Regio zuständig – wobei sie die Fahrten auch einem Tochterunternehmen übertragen darf. So behält die Bahn die stark genutzte Regionalexpresslinie RE 1, die von Magdeburg über Potsdam und Berlin nach Eisenhüttenstadt führt. Die Doppelstockzüge werden …