allg.: Eiszapfen und verklemmte Weichen Sturmtief "Daisy" ist an der Hauptstadt vorbeigeflogen / Kaum Verkehrsbehinderungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0111/berlin/
0023/index.html

Wir können uns nicht beklagen“, so fasste BVG-Sprecherin Petra Reetz gestern zusammen, was Sturmtief „Daisy“ auf Berlins Straßen und Schienen am Wochenende angerichtet hatte. Größere Behinderungen blieben aus. Der Verkehr rollte einigermaßen problemlos. Gerechnet hatten die Betreibergesellschaften der Verkehrsunternehmen mit Chaos. Daran gemessen gab es nur Kleinigkeiten. „Wir hatten eine ausgefallene Weiche an der M1“, so Reetz. Gegen 22.45 Uhr blockierte am Sonnabend die Weiche den Schienenverkehr an der Spandauer Brücke für eine halbe Stunde. Ein Wartungsfahrzeug machte die Weiche flott. Auch an der M8 klemmte eine Verbindung. Diese konnte der Straßenbahnfahrer selbst wieder freirütteln. Busse hatten am gesamten Wochenende Verspätungen, weil die Kreuzungen glatt waren und die Wagen nur im Schritttempo vorankamen.
Taxis waren am Sonnabend kaum unterwegs. Viele Fahrer hatten wohl damit …

S-Bahn + U-Bahn + BVG: U-Bahnen sollen auf S-Bahn-Gleis rollen Sensationeller SPD-Plan zur Rettung des Nahverkehrs, aus Berliner Kurier

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berlin/
u-bahnen_sollen_auf_s-bahn-gleis_rollen/151620.php

Berlin – Sollte das endlich der rettende Einfall sein? Berlin übernimmt den Chaos-Laden S-Bahn, die BVG bringt Ordnung in den Katastrophen-Betrieb. Mehr noch: Ihre U-Bahnen könnten sogar auf den Gleisen der S-Bahn fahren! Die SPD macht schon Pläne …
Die gleiche Stromversorgung haben U-Bahn und S-Bahn immerhin: 750 Volt Gleichstrom über seitliche Stromschienen. So gäbe es eigentlich nur zwei kleine Hürden, die dem unverhofften Rettungs-Vorhaben im Wege stehen: „Die Wagenkästen der U-Bahn sind 2,65 Meter breit, die der S-Bahn allerdings drei Meter“, erklärt Christian Gaebler (45), Fraktions-Geschäftsführer der Berliner SPD. Das Problem: „Es bliebe eine rund 18 Zentimeter große Lücke zwischen Bahnsteig und Fahrzeug.“ Dafür müsste erst noch eine Lösung gefunden werden, zum Beispiel ausfahrbare Plattformen.
Die andere Schwierigkeit dürfte einigen Papier-Kram verursachen: S-Bahn und U-Bahn …

Straßenverkehr + Straßenbahn + Bus: Infos über Baustellen aus dem Container Straßensanierung in Pankow dauert bis 2012, aus Berliner Zeitung

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0113/index.html

Es sind zwar nur 450 Meter Strecke, doch schon jetzt gilt der Umbau der Berliner Straße in Pankow als „die komplizierteste Baumaßnahme im Bezirk“, sagt Pankows Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Bis zum Jahr 2012 wird der Abschnitt zwischen Granitzstraße und Breite Straße komplett saniert: Straßenbahngleise, Haltestellen, Leitungen für Wasser und Gas werden erneuert. 11 Millionen Euro kostet der Umbau, bis Ende 2011 müssen Anwohner und BVG-Fahrgäste am wichtigen Verkehrsknotenpunkt mit enormen Einschränkungen rechnen. U- und S-Bahn halten dort, auch Straßenbahnen und Busse. Die Zustände seien „fast nicht zumutbar“, sagt Kirchner.
Also sollen die Pankower wenigstens umfangreich über das komplexe Bauprogramm informiert werden. Seit Freitag steht dafür ein zwölf Meter langer Überseecontainer auf dem Garbaty-Platz an der Berliner Straße, Ecke Florastraße. Draußen hängen …

S-Bahn: Eine Entschuldigung, aber nicht mehr Züge Die S-Bahn zeigt sich reumütig und will angeblich alles tun, um ihre Fahrgäste wieder zufriedenzustellen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0041/index.html

Die S-Bahn versucht zu retten, was zu retten ist. Einen Tag nachdem Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) angedroht hat, den Vertrag mit der S-Bahn wegen der Zugausfälle nicht mehr zu verlängern, gelobte S-Bahnchef Peter Buchner am Freitag Besserung. Für die Fahrgäste der S-Bahn habe das Jahr nicht gut begonnen, da gebe es „nichts zu beschönigen“, sagte Buchner. Dafür entschuldige er sich. Und er versprach: „Wir tun alles, was finanziell, personell und technisch möglich ist, um den Fahrgästen einen akzeptablen Betrieb anbieten zu können.“
Dann zählte Buchner auf, wie die S-Bahn die Krise bewältigen will: durch mehr Personal und die Öffnung weiterer Werkstätten. Mehr als 300 Beschäftigte hat die S-Bahn für eine Übergangszeit bereits als Verstärkung geholt – aus anderen Bereichen der Deutschen Bahn und von außerhalb des Unternehmens. Darunter sind 160 zusätzliche Mitarbeiter für die Instandhaltung der S-Bahn-Züge. 35 Mitarbeiter …

Straßenbahn: Defekte Ampel: Straßenbahn entgleist Fahrgäste unverletzt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0149/index.html

An der Kreuzung Mollstraße/Ecke Otto-Braun-Straße in Mitte ist am Freitagmorgen eine Straßenbahn der Linie M8 in Richtung Schwartzkopffstraße aus den Schienen gesprungen. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Für anderthalb Stunden war der Bahnverkehr auf der Strecke behindert. Ein Kran hob die Bahn am Vormittag wieder auf die Schienen. Die BVG richtete Ersatzverkehr mit Bussen ein und leitete den Bahnverkehr um. Nach der Auswertung der sogenannten Black Box in der Bahn ist offenbar ein Defekt an der …

Obus + Eberswalde: BBG bezahlt Millionen für neue O-Busse, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/310736

Bernau/Eberswalde (MOZ) Für die Anschaffung neuer Oberleitungsbusse gibt die Barnimer Busgesellschaft in den kommenden Jahren über acht Millionen Euro aus. Ein um die Hälfte billigeres Angebot wurde aus formalen Gründen abgelehnt.

Von Oliver Köhler
Die Oberleitungsbusse, die seit Jahrzehnten schon durch die Straßen der Kreisstadt fahren, sind eines der Aushängeschilder der BBG. Doch die Flotte ist mittlerweile in die Jahre gekommen, muss deshalb ausgewechselt werden. Den Zuschlag für zwölf neue Fahrzeuge, die in dieser Woche in Eberswalde vorgeführt wurden, bekam die Firma Solaris für insgesamt fast 8,2 Millionen Euro.
Dass die Neuanschaffung auch für die Hälfte billiger möglich gewesen wäre, behauptet nun die weißrussische Firma Belkommunmash, die sich bei der Ausschreibung …

S-Bahn: Strecken, die ausgeschrieben werden können Das S-Bahn-Netz kann in drei Teilnetze getrennt werden, die sich weitgehend eigenständig befahren lassen: in den Verkehr auf der Ringbahn, auf der Stadtbahn und auf der Nord-Süd-Bahn., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0108/berlin/
0068/index.html

Das S-Bahn-Netz kann in drei Teilnetze getrennt werden, die sich weitgehend eigenständig befahren lassen: in den Verkehr auf der Ringbahn, auf der Stadtbahn und auf der Nord-Süd-Bahn. Jedes dieser Teilnetze könnte nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ausgeschrieben werden. Die Fahrgäste sollen das gesamte Netz mit einem Fahrschein nutzen können.
Kriterien für eine Auswahl der Teilnetze sind: 1. Das Netz soll ausschließlich mit den neu anzuschaffenden S-Bahn-Wagen bedient werden können. 2. Sowohl das ausgewählte Netz als auch das übrige Netz müssen jeweils wirtschaftlich zu betreiben sein. 3. Es soll sich um ein zusammenhängendes Netz handeln. Überlagerungen mit anderen Streckenabschnitten sind jedoch unumgänglich. 4. In den Teilnetzen muss es Werkstätten geben.
Die Absicht zur Ausschreibung der Teilnetze muss spätestens im Februar …

S-Bahn: Eine überfällige Entscheidung ULRICH PAUL meint, dass es Zeit wurde, härter auf das S-Bahn-Chaos zu reagieren. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0108/berlin/
0061/index.html

Na endlich! Lange hat eine angemessene Reaktion des Senats auf das S-Bahn-Chaos auf sich warten lassen. Gestern nun hat Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer das einzig Richtige getan und dem Bahnkonzern angedroht, einen Teil des S-Bahn-Betriebs in Berlin auszuschreiben. Recht so. Nur unter der Androhung, der Bahn einen Teil des millionenschweren Auftrages zu entziehen, wird sich bei der S-Bahn vielleicht etwas zum Positiven ändern. Falls nicht, muss es nach einer Ausschreibung eben ein anderer Anbieter richten. Oder das Land Berlin übernimmt die S-Bahn, um sie der BVG zu übertragen. Auch das wäre denkbar.
Leider hat die S-Bahn ein Jahr nach Beginn der Chaos-Tage mittlerweile jeden Kredit bei ihren Kunden verspielt. Ebenso das für den Personenverkehr zuständige Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn, Ulrich Homburg. Den Ankündigungen und Versprechen, bald wieder mehr Züge fahren zu lassen, folgten mit …

S-Bahn-Netz komplett ausschreiben – Landeseigenen Betrieb verhindern

http://www.lok-report.de/

Für die IHK Berlin gehen die Pläne des Senats zur Teilausschreibung des Berliner S-Bahn-Netzes in die falsche Richtung. „Wir fordern eine Ausschreibung für das gesamte Streckennetz und im Sinne der S-Bahn-Kunden einen fairen Wettbewerb“, erklärte heute der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter. Deshalb kämen auch ein Kauf durch das Land oder eine staatliche Führung des S-Bahn-Betriebes nicht in Frage.
Die ersten Ansätze eines Umdenkens des Berliner Senats seien zwar erfreulich, betonte Wiesenhütter. Eine Teilausschreibung des Netzes mache aber angesichts der riesigen Probleme der Bahn-Tochter nur wenig Sinn. Notwendig sei eine Ausschreibung des gesamten Streckennetzes in sinnvollen Streckenbündeln. Nur durch Wettbewerb seien steigende Qualität und Kundenzufriedenheit bei gleichzeitig akzeptablen Preisen zu haben.
Überlegungen des Landes Berlin, die S-Bahn zu kaufen und unter dem Dach der hoch verschuldeten BVG zu betreiben, seien wirtschaftspolitischer Unsinn, kritisierte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer. Zum einen müsste neben dem Kaufpreis auch Geld für den laufenden Betriebes aufgebracht werden. Dies sei für Berlin angesichts der Milliarden-Schulden nicht möglich. Und außerdem werde aus zwei Kranken nicht automatisch ein Gesunder, so Wiesenhütter weiter. Die Abhängigkeit des Landes von dann nur noch einem großem Verkehrsunternehmen wäre fatal. Das habe der wochenlange BVG Streik im Jahr 2008 plastisch verdeutlicht.
Positiv hingegen seien Forderungen des Senats an den Bund als Bahn-Eigentümer zu bewerten, Fahrzeuge auf Netzen mit speziellen technischen Anforderungen – wie im Fall der S-Bahn Berlin – grundsätzlich den Ländern zur Verfügung zu stellen. Das bedinge aber auch in diesem Falle die

S-Bahn: Geschäftsführung und Betriebsrat der S-Bahn Berlin stellen Maßnahmenpaket zur Stärkung der betriebsnahen Instandhaltung und Verbesserung des Verkehrsangebots vor

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20100108.html

(Berlin, 8. Januar 2010) Der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, Peter Buchner, und der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, haben am Freitag ein gemeinsames Maßnahmenpaket zur Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit in den kommenden Wochen vorgestellt.

Wesentliche Bestandteile sind ein schlüssiges Werkstattkonzept zur Stärkung der betriebsnahen Instandhaltung sowie konkrete Verbesserungen bei Arbeitsstrukturen und -prozessen. Auch entsprechende Anpassungen der Ressourcen wurden vereinbart. Dazu gehört unter anderem die temporäre Unterstützung der S-Bahn-Belegschaft durch mehr als 300 zusätzliche Mitarbeiter aus anderen DB-Bereichen und von außerhalb der Bahn, davon rund 160 in der Fahrzeuginstandhaltung. Neben der bereits 2009 erfolgten Festeinstellung von 22 Auszubildenden, werden im Januar 2010 weitere 19 Azubis der S-Bahn Berlin übernommen.

Zur schnellstmöglichen Beseitigung der momentanen Fahrzeugengpässe wurde zudem in vielen Bereichen der schweren Instandhaltung Schichtdienst eingeführt. Neben der Bestandsgarantie für die Werkstatt Schöneweide bis 2017 wurde zudem der Standort Erkner ebenfalls für die Instandhaltung reaktiviert. Ab 11. Januar 2010 wird stufenweise die betriebsnahe Instandhaltung im Werk Friedrichsfelde aufgenommen. Schließlich wird im Werk Oranienburg zur Zeit ein 24 Stunden-Betrieb aufgebaut.

„Dass Betriebsrat und Geschäftsführung an einem Strang ziehen, ist nicht nur ein wichtiges Signal nach innen“, sagt Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. „Es verdeutlicht auch unseren Kunden und dem Besteller, dass wir alles dafür tun, um die verkehrlichen Beeinträchtigungen schnell zu beenden und den guten Ruf der S-Bahn wieder herzustellen.“

„Die getroffenen Entscheidungen sind ein deutliches und richtiges Signal für die Kolleginnen und Kollegen und die Zukunft unserer S-Bahn“, betonte Heiner Wegner, Vorsitzender des Betriebsrats der S-Bahn Berlin.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG