U-Bahn + Straßenverkehr: Lücke in Mitte, Die U-Bahn-Linie 6 wird fast anderthalb Jahre lang unterbrochen. Ersatzbusse müssen Umwege fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0903/berlin/
0071/index.html

Wenn im kommenden Jahr die Arbeiten zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in
die Vollen gehen, wird dies für die Fahrgäste auf der U6 gravierende Folgen
haben. Zwischen den Stationen Französische Straße und Friedrichstraße wird
der Zugbetrieb für fast anderthalb Jahre unterbrochen, weil er beim Bau des
U- Bahnhofs Unter den Linden stören würde. Busse sollen die 530 Meter lange
Lücke überbrücken, doch sie müssen die Baustelle auf Umwegen umfahren – und
die meisten Straßen im Umkreis sind jetzt schon überlastet. Darum prüft der
Senat nach Informationen der Berliner Zeitung, ob er den
Schienenersatzverkehr (SEV) wenigstens etwas beschleunigen könnte – indem
er die Wilhelmstraße vor der Britischen Botschaft für die BVG-Busse öffnet.
Seit 2003 ist das Teilstück zwischen Behrenstraße und Unter den Linden …

Bahnverkehr + S-Bahn + Flughäfen: Bahn probt Notfall im neuen Tunnel unter Flughafen, Enge Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungskräften und Bahnmitarbeitern gewährleistet Sicherheit auf der Schienenverbindung zum Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110903.html

(Berlin, 3. September 2011) Bei einer Notfallübung im Tunnel der Deutschen
Bahn AG unter dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld probten
heute Vormittag Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten,
Katastrophenschutzeinheiten, der DB Netz AG sowie der Bundes- und
Landespolizei das Zusammenspiel. Nach dem simulierten Brand eines
Regionalexpresszuges wurden die erforderlichen Handlungen zur Rettung und
Bergung von Verletzten trainiert.
Die Unternehmensbereiche der Deutschen Bahn überprüften gleichzeitig, ob
die im Notfallmanagement festgeschriebenen Meldewege und Handlungen
innerhalb des Betriebsablaufes eingehalten und umgesetzt wurden. Insgesamt
waren rund 300 Statisten und mehr als 100 Rettungskräfte und Beobachter an
dieser Übung beteiligt.
Nach gut drei Stunden konnte die Übung abgeschlossen und festgestellt
werden: Die Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften hat
funktioniert. In den nächsten Tagen und Wochen wird die Übung von allen
Beteiligten intensiv aufgearbeitet, um weitere, detaillierte
Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der Bahntunnel unter dem Flughafen Berlin Brandenburg ist rund drei
Kilometer lang und führt direkt zum Bahnhof unter dem neuen
Terminalgebäude. Es ist der erste große Eisenbahntunnel im Land
Brandenburg. Der Flughafen wird wie geplant am 30. Oktober dieses Jahres an
das Schienennetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Damit steht zur
Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg im Juni nächsten Jahres eine
leistungsfähige Bahnstrecke für die S-Bahn und für den Regional- und
Fernverkehr bereit.
Für Redaktionen:
Fotografien von der Übung können unter
www.benjaminpritzkuleit.de/db_rettung.zip abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

VBB + Regionalverkehr + S-Bahn: VBB schafft Transparenz – allerdings mit falschen Zahlen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110902a.html

(Berlin, 2. September 2011) In der Pressemitteilung des Verkehrsverbundes
Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) vom 01.09.2011 zum Thema „Mehr Transparenz
im S- und Regionalbahnverkehr – Zugausfälle und Verspätungen monatlich auf
VBBonline.de“, gibt der VBB bekannt, dass durchschnittlich 443
S-Bahn-Viertelzüge im Juli 2011 im Linienbetrieb unterwegs seien und dies
79 Prozent des vertraglich vereinbarten Angebots entspreche. Weiter stellt
der VBB dar, dass gemäß Verkehrsvertrag für den Monat Juli eine
Fahrzeugverfügbarkeit von 562 Viertelzügen im Linienbetrieb vereinbart sei.

Diese Angaben sind falsch. Das für den Monat Juli 2011 gemeinsam mit den
Ländern Berlin und Brandenburg und dem VBB abgestimmte Soll für den vom VBB
gewählten Betrachtungszeitraum beträgt 524 Viertelzüge. Die
durchschnittlich 443 im Linienbetrieb eingesetzten Viertelzüge entsprechen
demnach nicht 79 sondern 85 Prozent des vertraglich vereinbarten Angebots.

Die Deutsche Bahn begrüßt ausdrücklich, die Leistungskennziffern der
Partner im Verkehrsverbund transparent darzustellen. Allerdings sollten die
Zahlen dann auch stimmen. Unverständlich bleibt zudem, weshalb fast
ausschließlich die Leistungen der Deutschen Bahn und nicht die der anderen
großen Verbundpartner – wie die BVG – veröffentlicht werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: S-Bahn-Geld für neue U-Bahnen, Streit um Strafzahlungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0902/berlin/
0063/index.html

Wegen schlechter Leistungen kürzt der Senat auch in diesem Jahr seine
Zahlungen an die S-Bahn. Weil weiterhin weniger Fahrten stattfinden und
weniger Wagen eingesetzt werden als vereinbart, sind seit Januar 34,6
Millionen Euro einbehalten worden. Das teilte die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung mit. Weitere Kürzungen sind absehbar. Jetzt wird darüber
gestritten, wofür das ab 2011 einbehaltene Geld verwendet werden soll.
Der parteilose Finanzsenator Ulrich Nußbaum will es vor allem den Berliner
Verkehrsbetrieben (BVG) für den Kauf neuer Schienenfahrzeuge geben –
insbesondere von U-Bahnen, die für Linien U1 und U4 geeignet sind. Dies
würde aber bedeuten, dass mit dem Geld eine Pflichtaufgabe der BVG
finanziert wird, sagte Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB. Das
Landesunternehmen müsse ohnehin Fahrzeuge kaufen. Doch nicht die Entlastung
der BVG …

Tarife + Bahnhöfe: Bockwurst und Bahnticket, In ihren Reisezentren baut die Bahn 700 Stellen ab. Dafür sollen an den Kiosken mehr Fahrscheine verkauft werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0902/wirtschaft/
0041/index.html

BERLIN. Schön, dass die Deutsche Bahn den Kiosk am Bahnhof oder auf
Bahnsteigen wiederentdeckt hat. Auch wenn aus dem kurzen Namen ein
umständlicher Servicestore geworden ist. Der Kunde trägt es gelassen:
Immerhin gibt es in mehr als 130 Bahnhöfen wieder einen Kiosk – pardon:
Servicestore. Und künftig sollen es noch viel mehr werden. „Wir wollen
kräftig expandieren und jährlich 20 bis 25 neue Standorte eröffnen“, sagte
Servicestore-Chef Jörn Grote der Berliner Zeitung. In den nächsten Jahren
soll sich die Zahl der Geschäfte auf rund 300 verdoppeln.
Schließlich gebe es genug Wartende auf den Bahnhöfen, für die ein Besuch im
Store durchaus eine Abwechslung sein kann. „Wir haben jährlich 16 Millionen
Kunden und 200 Millionen Reisende, die zumindest mal reinschauen ins
Geschäft“, so Grote. Für die soll es bald noch größere Servicestores und
mehr …

VBB + Regionalverkehr + S-Bahn: Zugausfälle und Verspätungen monatlich auf VBBonline.de

http://www.lok-report.de/

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) veröffentlicht ab sofort im
Internet die monatlichen durchschnittlichen Werte der Zugausfälle und
Verspätungen im S- und Regionalbahnverkehr sowie die Anzahl der
betriebsbereiten S-Bahn-Fahrzeuge. Unter
www.VBBonline.de/Puenktlichkeitsbilanz befinden sich die prozentualen
Angaben im Monats- und Jahresvergleich.
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind mit die wichtigsten
Qualitätskriterien im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Um diese
Kriterien für die Fahrgäste zukünftig noch transparenter und vergleichbar
darzustellen, veröffentlicht der VBB auf seiner Internetseite ab sofort am
Monatsende die jeweiligen Durchschnittswerte des vorherigen Monats im S-
und Regionalbahnverkehr. Begleitend dazu werden einige
Hintergrundinformationen und die wichtigsten Einflussfaktoren für die
Zugausfälle und Verspätungen dargestellt. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner
Franz: „Hohe Qualität im Nahverkehr ist kein Luxus sondern eine
Selbstverständlichkeit, die wir unseren Fahrgästen bieten und mit der wir
auch neue Kunden gewinnen wollen. Dazu gehört auch eine ehrliche
Bestandsaufnahme der tatsächlich erbrachten Leistungen. Transparenz schafft
Vertrauen und deshalb bieten wir neben unseren jährlichen
Qualitätsberichten zusätzlich nun auch eine monatliche Qualitätsstatistik,
um die Fahrgäste und die Öffentlichkeit über die Zuverlässigkeit und
Pünktlichkeit im Schienenverkehr zu informieren.“
Im Juni 2011 wurden insgesamt 95,1 Prozent aller im Regionalverkehr
bestellten Zugfahrten durchgeführt. Ein wesentlicher Grund für die
erfassten Zugausfälle sind die umfangreichen Bauarbeiten zwischen Königs
Wusterhausen und Lübbenau. Der Pünktlichkeitswert im Regionalverkehr
erreichte im Juli 85,1 Prozent. Damit sank er im Vergleich zum Vormonat
(Juni: 86,4 Prozent) um 1,3 Prozent. Bauarbeiten, Gleisunterspülungen und
Streikmaßnahmen waren im Juli die Hauptursachen für die Verspätungen.
Der Zuverlässigkeitsgrad im S-Bahnverkehr auf Grundlage des im
Verkehrsvertrag bestellten Fahrplans lag im Juli bei 89 Prozent.
Berücksichtigt sind dabei die immer noch ausfallenden Linien S45 und S85
sowie die nicht erbrachten Zugfahrten von Verdichterzügen in der
Hauptverkehrszeit. Auf Grundlage der aktuellen Betriebsstufe erreichte die
S-Bahn Berlin GmbH im Juli einen Pünktlichkeitswert von 96,2 Prozent.
Durchschnittlich 443 S-Bahn-Viertelzüge waren im Juli im Linienbetrieb
unterwegs, das waren 79 Prozent des vertraglich vereinbarten Angebots
(Pressemeldung VBB, 02.09.11).

Schiffsverkehr + Häfen + Bahnverkehr: Mit dem Zug vom Hafen direkt in die Papierfabrik, aus Nordkurier

http://www.nordkurier.de/lokal.php?
objekt=nk.lokales.templin&id=865337

Schwedt (UM). Papiergüter der Papierfabrik Leipa Georg Leinefelder GmbH
können jetzt ohne Umwege direkt verschifft werden. Der Minister für
Wirtschaft und Europaangelegenheiten Ralf Christoffers kam nach Schwedt, um
gemeinsam mit den Vertretern aus Industrie und Wirtschaft sowie Landrat
Dietmar Schulze und Bürgermeister Jürgen Polzehl das neue Hafengleis
einzuweihen. 13 Monate nach der Grundsteinlegung ist die trimodale
Anbindung des Schwedter Hafens fertiggestellt.
Bahn, Schiff und Straße sind jetzt von dort aus zu erreichen. Das
Gesamtvorhaben beläuft sich auf …

Bahnhöfe + allg.: Viel Rasen und ein bisschen Bahnromantik, Der Park am Gleisdreieck ist eine große Wiese mitten in der Stadt. Morgen wird er eröffnet. So manches dort erinnert noch an seine Geschichte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0901/berlin/
0053/index.html

Die riesige, sattgrüne Rasenfläche ist frisch gemäht wie ein Golfplatz.
Vereinzelte Baumgruppen werfen darauf Schatten. Wege aus Beton führen hin
zu Spielplätzen, zu einem Wäldchen, zu Boulebahnen und langen Holzbänken.
Wo mehr als hundert Jahre Güterzüge fuhren, ist eine grüne Oase entstanden
– Berlins jüngster Park am Gleisdreieck. Dessen erster Teil, der 17 Hektar
große Ostpark zwischen Kreuzberg, Schöneberg und Tiergarten, wird morgen
offiziell eröffnet.
Einer der Initiatoren des Parks ist der 63-jährige Norbert Rheinlaender.
Der Architekt und überzeugte Radfahrer aus Kreuzberg hat sich seit gut 30
Jahren für einen Park am Gleisdreieck eingesetzt. Als in den 1970er-Jahren
der West-Berliner Senat beschloss, auf der alten Bahntrasse eine Autobahn
zu bauen, war Rheinlaender Gründungsmitglied der Gegenbewegung –
Grüntangente statt Westtangente hieß ihr Motto. Doch erst nach dem …

Bahnhöfe + allg.: Am Sonnabend wird gefeiert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0901/berlin/
0091/index.html

Der Bahnhof: Fast 150 Jahre lang, bis 1952, war das 35 Hektar große Gelände
zwischen Landwehrkanal und Monumentenstraße Bahngelände. Im östlichen Teil
befand sich der Anhalter Güterbahnhof, im Westen der Potsdamer
Güterbahnhof.

Die Gebäude: Teile wurden im Krieg zerstört, 1963 verschwand im Zuge der
Bauarbeiten am U-Bahn-Abschnitt Möckernbrücke-Yorckstraße auch die
Durchfahrt zur Ladestraße. 1983 wurde auf Teilen des Anhalter Güterbahnhofs
das heutige Technikmuseum eröffnet. Im erhalten gebliebenen Kopfbau der
Bahnhofsverwaltung ist heute das Science Center Spectrum. Die Ladestraße
wird derzeit für das …

Straßenbahn: In vier Minuten zum Trudelturm, Wer in die Wissenschaftsstadt in Adlershof will, kann ab Sonntag mit der Straßenbahn fahren. Die Strecke sollte ursprünglich schon 1999 fertig sein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0901/berlin/
0086/index.html

Links tauchen zwei große Betonkugeln auf, einst Labore für
Präzisionsmessungen. Kurz darauf rollt die Bahn am Campus Adlershof der
Humboldt-Uni vorbei. Dann biegt sie zum Leibniz-Institut für
Kristallzüchtung ab, passiert die Straße Zum Trudelturm, die zu dem
gleichnamigen igluförmigen Baudenkmal der Luftfahrtforschung führt, und
erreicht ihre Endstation an der Karl-Ziegler-Straße – neben einer
Sonnenkollektorenfarm. Die neue Straßenbahnstrecke, die am S-Bahnhof
Adlershof beginnt, schließt einen der wichtigsten Wissenschaftsstandorte
Berlins ans Schienennetz an. Am Sonntag beginnt auf der Verlängerung der
Linien 60 und 61 der Betrieb – umrahmt von einem Fest.
„Wir sind froh, dass wir jetzt auch eine Straßenbahn haben“, sagte Peter
Strunk von der…