Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Freigeländeausstellung der InnoTrans 2012

http://www.lok-report.de/archiv/news_33/archiv_woche_mittwoch.html Die 3.500 laufende Meter umfassende Gleisanlage auf dem Freigelände der Messe Berlin ist das Alleinstellungsmerkmal der InnoTrans. Auf den ausgebuchten Gleisen werden vom 18. bis 21. September über 100 innovative und zukunftsweisende Fahrzeuge für einen sicheren und pünktlichen Personen- und Güterverkehr präsentiert. Die Leistungsschau bietet den Fachbesuchern mehrere Weltpremieren und einen umfassenden Blick auf alle relevanten Neuentwicklungen der Bahnbranche im Bereich Rolling Stock. Von Triebzügen, Lokomotiven über Güterfahrzeuge und Straßenbahnen bis hin zu Bau- und Zweiwegefahrzeugen reicht die Palette an Exponaten auf dem Freigelände. Nicht zu vergessen das Thema Trasse: Bau, Modernisierung und Instandhaltung von Schiene, Stromversorgung und Leittechnik nehmen einen großen Teil der Präsentationen ein. Zu den Ausstellern zählen Global Player wie Bombardier, Siemens und Alstom sowie internationale Hersteller mit Führungsanspruch wie GE Transportation und Solaris, um nur einige zu nennen. Auch die Deutsche Bahn ist auf dem Freigelände mit mehreren Ständen prominent vertreten. Die InnoTrans ist die weltweit bedeutendste Premierenplattform für neue Spitzentechnologie der Bahnbranche. So stellt Patentes Talgo in Berlin erstmals den Prototyp des komplett in Eigenregie entwickelten Hochgeschwindigkeitszugs AVRIL vor. Mit zwei TRAXX Lokomotiven zeigt Bombardier genauso Weltpremieren wie Vossloh mit seinem Schleifzug für das High-Speed Grinding und der neuen modularen Straßenbahn-Familie Tramlink. Auch Siemens ist mit einer Weltpremiere vertreten: Besucher können auf dem Gleisgelände die neue Metro Inspiro für Warschau begutachten. Ausgesprochen positiv verläuft auch die Entwicklung der Messestände auf dem Freigelände. Erstmals nutzen über 40 Aussteller die Chance, in direkter Nähe zu den Fahrzeugen ihre thematisch eng verknüpften Produkte und Services aus dem Segment Railway Infrastructure vorzustellen (Pressemeldung Messe Berlin, 15.08.12).

Bus: Neue Busse Die BVG macht sich’s leicht, Die BVG will ein Leichtgewicht werden. Ihre Busse sollen weniger wiegen – und damit auch weniger Sprit verbrauchen. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/neue-busse-die-bvg-macht-sichs-leicht/7000916.html Die ersten beiden Leichtbaubusse werden von Montag an auf der Linie 259 (S-Bahnhof Buch – Stadion Buschallee) eingesetzt. BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta hofft, dass die Busse bis zu 20 Prozent weniger Diesel schlucken als herkömmliche Fahrzeuge. Vier Jahre lang hat die BVG die Fahrzeuge des niederländischen Herstellers VDL (van der Leegte) geleast. Bewähren sie sich, will die BVG auf den Leichtbau umsteigen, den andere Hersteller bisher verschlafen haben. Die Fahrzeuge seien so sicher und komfortabel wie andere, sagte Jasper van Gend vom Hersteller VDL bei der Vorstellung der neuen Busse am Dienstag. Drei Tonnen Gewicht würden durch eine besondere Bauform beim Boden und der Fahrzeugdecke gespart. Noch keine Lösung gibt es, wie Busse auch …

Cottbus + Bahnhöfe: Neue Signale für Cottbuser Hauptbahnhof, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Neue-Signale-fuer-Cottbuser-Hauptbahnhof;art1049,3907905 Cottbus Die Deutsche Bahn macht den Cottbuser Hauptbahnhof zur Mega-Baustelle. Die Stadt will dabei mitmischen. So stehen die Zeichen gut, dass es für den Spreewaldtunnel einen Ersatz geben wird. Dafür will sich der Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) persönlich ins Zeug legen. Schon vor einem Jahr stellte die Bahn ihre Pläne für den Cottbuser Hauptbahnhof vor. Damals wollte sie zehn Millionen Euro in die Sanierung stecken. Jetzt werden es mit 22,5 Millionen Euro mehr als doppelt so viel, wie Bahnhofsmanagerin Ute Stuhr erklärt. Der Baustart ist unterdessen der gleiche geblieben – im Dezember 2014 soll es losgehen, 2017 alles erledigt sein. Ute Stuhr mag es kurz und knapp. „Alle Bahnsteige werden …

S-Bahn: Strausberg soll zweites S-Bahngleis bekommen, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_08/strausberg_soll_zweites.html Die Stadt Strausberg soll ein zweites S-Bahngleis bekommen. Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) überreichte am Dienstagabend im rbb der Bahn einen Förderbescheid über 450.000 Euro für die Planung. Es geht um den Ausbau des 2,2 Kilometer langen Abschnitts vom S-Bahnhof Strausberg nach Hegermühle. Vogelsänger geht nach eigenen Angaben davon aus, dass mit dem Bau …

S-Bahn: „Das Ziel heißt Finkenkrug“ Falkensees Bürgermeister glaubt, dass die S-Bahn kommt / Land gibt sich bedeckt, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12375616/61759/Falkensees-Buergermeister-glaubt-dass-die-S-Bahn-kommt.html FALKENSEE – Im Amtszimmer des Falkenseer Bürgermeisters hängt ein altes Ölbild. Es zeigt einen S-Bahnzug, auf dem Fahrtziel-Anzeiger steht: „Falkensee“. Bis August 1961 war die Teilstrecke Spandau–Falkensee Teil des Netzes. Ob sie es je wieder sein wird, ist offen. Mit dem Mauerbau wurden die Umland-Verbindungen gekappt. Nur einige wurden bis heute wieder hergestellt, obwohl dies laut Einigungsvertrag auf Kosten des Bundes längst überall hätte geschehen sollen. Politisch gewollt ist der Lückenschluss Spandau–Falkensee zurzeit nur …

S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr + Straßenverkehr: Viv e.V. zeigt teilungsbedingte Netzlücken auf

http://www.lok-report.de/archiv/news_33/archiv_woche_montag.html Anlässlich des 51.Jahrestags des Baus der Berliner Mauer am 13.08.2012 legt der verkehrspolitische informationsverein e.V. wie im Jahr zuvor eine Liste von finanziell reduzierten und auf das Wesentliche konzentrierten Infrastrukturinvestitionen im Raum Berlin vor. Dabei wurde dem Vereinsprinzip „wir machen das einfach“ gefolgt. Keine komplizierten Luxusmaßnahmen und auch keine planerischen Endlosschleifen, sondern Vorhaben, die möglichst schnell und mit vergleichsweise bescheidenem finanziellem Einsatz verkehrliche Wirkung entfalten. 1945 war das Verkehrssystem in und um Berlin durch Kriegseinwirkungen und folgenden Abbau für Reparationen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Trotz der zur Verfügung stehenden geringen Finanzmittel gelang es die Verkehrsverbindungen noch innerhalb des Jahres 1945 weitgehend wiederherzustellen. Die Teilung Deutschlands hat offensichtlich nachhaltiger Wirkungen als die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Auch 22 Jahre nach der Wiedervereinigung ist ein nicht unerheblicher Teil der 1961 unterbrochenen Verkehrsverbindungen immer noch auf der Warteliste. Einige in den 90er Jahren neu geplante Verbindungen harren ebenfalls noch der Verwirklichung. Das noch immer Lückenschlüsse möglich sind, hat dieses Jahr die Durchbindung der Axel-Springer-Str. bis zur Leipziger Str. gezeigt. Ein Beispiel das auch bei anderen wichtigen Verbindungen Schule machen muss! Der Vorsitzende des viv e.V., Alexander Kaczmarek abschließend: „Kaum zu glauben, dass 23 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer das Schienennetz immer noch Teilungsschäden aufweist! Die Stadtpolitik sollte Walter Ulbricht diesen späten Triumph nicht gönnen. Vielleicht ist das demnächst zu feiernde 25 Jährige Jubiläum des Mauerfalls Ansporn genug bei den Lückenschlüssen voranzukommen!“ Wir machen das einfach … Nach diesem Prinzip ergibt sich folgende Reihung (abgesehen von der ohnehin schon in Umsetzung befindlichen Tram zum Hauptbahnhof [Eröffnung 2013], der Dresdner Bahn [noch offen] sowie der U 5 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor [Eröffnung 2019]): • Brommybrücke Friedrichshain-Kreuzberg: Wiederherstellung der zerstörten Brommybrücke als Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Baukosten ca. 2,5 Mio EUR • Straßenbahn 63 Johannisthal – U-Bahnhof Zwickauer Damm: Die Trasse existiert entweder als Vorhaltemaßnahme oder als Industriebahn in der Straßenmitte schon heute. Entlang der Strecke sind wenig städtebauliche oder umwelttechnische Konflikte zu erwarten. Länge ca 2,6 km, ca. 15.000 Fahrgäste pro Tag, Baukosten ca. 26 Mio EUR (10 Mio EUR/km) • S-Bahn Spandau – Falkensee: Trasse ist freigehalten. Wirtschaftlichkeit wurde mehrfach erwiesen. Erschließung auch der Spandauer Großsiedlungen. Länge ca. 7,6 km, ca. 35.000 Fahrgäste pro Tag, Baukosten ca. 48 Mio EUR (6,3 Mio EUR/km) • 4. S-Bahnlinie 11 Zehlendorf – Europarc Dreilinden: Nutzung der alten Stammbahntrasse für eine S-Bahn, die über die S1 bis zum Potsdamer Platz verlängert werden kann. Eingleisige Streckenführung genügt, Trasse ist freigehalten. Neue Umlanderschließung, Möglichkeit für Park and Ride. Länge ca. 5,2 km, ca. 8.000 Fahrgäste/Tag, Baukosten ca. 29 Mio EUR (5,5 Mio EUR/km) • Nordbahn und Heidekrautbahn: Die Wiederherstellung der Regionalbahnstrecke Gesundbrunnen-Wilhelmsruh- Schönwalde (ca. 19 km) ist für ca. 26 Mio EUR zu erreichen (1,3 Mio EUR/km), nach Inbetriebnahme mit 5.000 Fahrgäste/Tag. Die Nordbahn von Gesundbrunnen- Birkenwerder (18,8 km) würde eingleisig und ohne Bahnhofsneubau Birkenwerder ca. 188 Mio EUR kosten (10 Mio EUR/km). Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll einfach und sinnvoll umzusetzende Verkehrsprojekte zur endgültigen Überwindung der Teilung auf dem Verkehrswege darstellen! Eine allgemeine Übersicht mit den generellen Prioritäten befinden sich im Anhang. Zudem sind dort alle noch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze stillgelegten Bahnstrecken aufgelistet und verdeutlichen auch hier den immensen Nachholbedarf (Pressemeldung Viv eV, 13.08.12).

S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Das gebrochene Versprechen, Viele durch den Mauerbau getrennte Bahnstrecken sind bis heute nicht wieder aufgebaut worden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-gebrochene-versprechen/6992368.html Auf einen Schlag wurden heute vor 51 Jahren mit dem Bau der Mauer die Netze der U- und S-Bahn getrennt. Busse und Straßenbahnen fuhren schon zuvor auf getrennten Wegen. Doch während das Netz der U-Bahn nach dem Mauerfall schnell geflickt war, leidet die S-Bahn noch heute unter der Trennung. Das damals vom Bund schnell gegebene Versprechen, bis auf wenige Ausnahmen alle Strecken, die bis zum 13. August befahren worden waren, aufzubauen, ist nicht erfüllt worden – was auch am Desinteresse von Berlin und Brandenburg liegt. Einzige Ausnahme ist derzeit die Verbindung von Spandau Richtung …

Regionalverkehr: ODEG will mehr Radfahrer mitnehmen, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1033102/ Beeskow (MOZ) Um das Zugfahren für Fahrradfahrer attraktiver zu gestalten, werden die Kapazitäten für Fahrradmitnahme in Zügen der ODEG-Linie OE36 verstärkt. Ab sofort fahren an sonnigen und trockenen Ausflugswochenenden zusätzliche Triebwagen auf der Linie OE36 zwischen Berlin-Lichtenberg und Wendisch Rietz zur Hauptverkehrszeit, immer in den Vormittag- und Abendstunden. Zu beachten sei jedoch, dass diese Maßnahme eine garantierte Mitnahme aller Fahrräder nicht gewährleistet, teilt das Unternehmen mit. Während der Ausflugssaison sind die Züge der ODEG am Wochenende stark …

Flughäfen: Tegel funktioniert, Der Pannen-Airport BER steckt in finanziellen Turbulenzen – und ob sich der neue Eröffnungstermin wirklich halten lässt, weiß niemand so genau. Tegel funktioniert übrigens trotz der massiven Ausweitung des Flugverkehrs prächtig., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/meinung/berliner-flughaefen-tegel-funktioniert/6988860.html Es geht längst nicht mehr um Brandschutz oder ein paar falsch verlegte Leitungen. Es geht um die Frage, was wir – die Öffentlichkeit, die Bürger, Wähler, Steuerzahler – eigentlich über den neuen, teuren Großflughafen in Brandenburg wissen. Wir sehen Fotos, auf denen Gebäude zu erkennen sind, und manch einer war auch vor Ort, um sich ein Bild zu machen. Doch lässt sich aus solchen Eindrücken nicht schlussfolgern, wie es um die Baustelle wirklich steht. Alle Informationen über den Baufortschritt erreichen uns direkt oder indirekt über die Geschäftsführung des Flughafens. Nun hatte jenes Gremium die Risiken monatelang entweder nicht erkannt oder fahrlässig kleingeredet. Deswegen musste die Eröffnung im letzten Moment …

Bus: Von Tag zu Tag Schaukel fährt, Stefan Jacobs über BVG-Busse, die vier Mal so schnell sind wie erlaubt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/von-tag-zu-tag-schaukel-faehrt/6988926.html Haben Busse eine Seele? Was selbst bei manchen Fahrern ungewiss ist, wird an diesem Freitag im 347er offenbar. Als der Bus ins Friedrichshainer Hinterland abbiegt, leuchtet auf dem Display neben dem Tacho ein Maulschlüssel. Das ist Maschinendeutsch und heißt: „Ich will in die Werkstatt, und zwar sofort!“ Aber erst muss der Bus – Mercedes, ziemlich neu und ziemlich leer – durch die Hildegard-Jadamowitz-Straße, die gerade wegen ihres Tempolimits berühmt wird: Das Schild mit der „5“ sieht aus, als hätte es eine Null verloren. Straßenschäden. Der Fahrer zieht mit Tempo 20 vorbei. Das verspricht, spektakulär …