01.07.2026
Bau der rund drei Kilometer langen Neubaustrecke wird konkreter ● Senat erteilt BVG #Planungsauftrag für die nächste Phase ● Erste #Erkundungsbohrung entlang der Trasse startet
Die #Verlängerung der #U8 ins #Märkische Viertel nimmt Fahrt auf. Nachdem der Berliner Senat Ende April 2026 die Fortführung der Planungen beschlossen hat, liegt nun auch der offizielle Planungsauftrag für die nächste Projektphase vor. Die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die BVG und ihre Tochtergesellschaft BVG Projekt GmbH mit der Fortführung der Planungen nun offiziell beauftragt. Und die verlieren keine Zeit: Mit einer ersten Erkundungsbohrung im Bereich der ehemaligen Postbrücke beginnen die ersten #Baugrunduntersuchungen entlang der geplanten Trasse.
Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG: „Der Auftrag vom Senat ist da – und wir legen direkt los. Für viele Menschen im Märkischen Viertel ist die U8 seit Jahrzehnten ein großer Wunsch. Mit den ersten Erkundungsbohrungen beginnt nun die konkrete Planungsarbeit an diesem Projekt.“
Die Verlängerung der U8 ist im Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr als langfristige Infrastrukturmaßnahme vorgesehen. Sie soll die bestehende Strecke vom heutigen Endbahnhof Wittenau bis zu einem neuen Endbahnhof am Senftenberger Ring erweitern. Grundlage für die Fortführung der Planungen sind umfangreiche Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit, zu verschiedenen Verkehrssystemen sowie zu möglichen Trassenvarianten. Das Ergebnis: Eine Verlängerung der U8 bietet die leistungsfähigste Lösung für die Anbindung des Märkischen Viertels an das Berliner Schnellbahnnetz.
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit der Verlängerung der U8 schaffen wir eine leistungsfähige und zukunftsfähige Anbindung für eines der größten Wohngebiete Berlins. Zehntausende Menschen im Märkischen Viertel sollen künftig direkt an das Berliner U-Bahn-Netz angeschlossen werden. Der heutige Planungsauftrag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem noch attraktiveren Nahverkehrsangebot im Berliner Norden.“
Die planerisch bevorzugte Trasse verläuft vom Bahnhof Wittenau entlang des Wilhelmsruher Damms über die Wesendorfer Straße bis zum Senftenberger Ring.
Dennis Backwinkel, Geschäftsführer der BVG Projekt GmbH: „Wir nutzen den Rückenwind des Planungsauftrags und beginnen unmittelbar mit den ersten Untersuchungen vor Ort. Die Erkundungsbohrungen liefern wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Untergrunds entlang der geplanten Trasse. Diese Erkenntnisse sind eine wesentliche Grundlage für die weitere Planung und helfen uns dabei, das Projekt technisch und wirtschaftlich optimal zu planen.“
Mit dem Planungsauftrag startet nun die nächste Phase der Vorplanung. In den kommenden Monaten werden die bisherigen Untersuchungsergebnisse vertieft und die bevorzugte Trassenführung weiter ausgearbeitet. Dazu gehören unter anderem Baugrunduntersuchungen, die Konkretisierung der Streckenführung und der geplanten Bahnhofsstandorte sowie die weitere technische und wirtschaftliche Planung des Projekts. Mit Abschluss der Vorplanung steht neben einer möglichen Trasse, eine valide Kostenschätzung sowie ein Zeitplan.