allg.: Viel zu wenig Regen und Klagen von Umweltschützern: Berlin trocknet aus und kümmert sich zu wenig um seine Gewässer , aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/berlin-trocknet-aus-und-kuemmert-sich-zu-wenig-um-seine-gewaesser-li.305958

Kaum jemand nimmt sie zur Kenntnis, aber ohne sie könnten die Berliner wohl durch die #Spree waten und sich vom #Tegeler See verabschieden: Die #Spree-Schleusen am #Mühlendamm und in #Charlottenburg, die #Havel-Schleuse in #Spandau. Manfred Krauß, #Wasserexperte bei der Umweltschützer-Organisation #BUND, zeichnet ein düsteres Bild: Würden die Bauwerke das Wasser der beiden wichtigsten Berliner Flüsse nicht zurückhalten, verkämen sie derzeit zu Rinnsalen.

Wer letzter Tage in Berlin den #Regenschirm aufspannte, mag es nicht glauben: die Stadt trocknet aus. Von 530 stehenden Pfuhlen, Tümpeln, Teichen ist jeder dritte von #Austrocknung betroffen. . Bei den Berliner Wasserbetrieben macht sich Verzweiflung breit angesichts der Messdaten: 2022 fielen deutlich weniger als 400 Liter Regen pro Quadratmeter, zum Beispiel 355,5 Liter am Messpunkt Dahlem. In den Jahren 1981 bis 2010 waren es im Schnitt knapp 590 Liter.

Der #Grundwasserspiegel sinkt. Aus dem Lausitzer Braunkohlerevier kommt weniger Wasser über die Spree, weil dort weniger Grundwasser in die Spree gepumpt wird und sich die Seen in den aufgelassenen Tagebauen füllen…

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