Versprochen ist versprochen. Wie angekündigt setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mehr private Sicherheitskräfte ein – vor allem in der U-Bahn. Seit Freitag sind pro Schicht 170 Uniformierte der Firmen GSE Protect und Securitas unterwegs. „Nachts sind es 40 mehr. Wir rüsten personell auf“, sagte die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Bislang waren 120 private Sicherheitsleute im Einsatz. Die BVG hat auch die eigenen Reihen verstärkt – um 120 Sicherheitskräfte, 80 werden noch rekrutiert. Auf zwei andere Maßnahmen will sie aber verzichten. Von einem generellen Alkoholverbot, das Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und die CDU verlangen, hält Nikutta nichts. „Schon jetzt dürfen wir jeden, der sich nicht angemessen verhält, verweisen.“ Auch für Sperren in den U-Bahnhöfen, wie von der FDP gefordert, gebe es „keine konkreten Pläne“, sagte sie. Ein Informationsbesuch in London, wo es bereits ein geschlossenes System gibt, konnte Nikutta nicht umstimmen. Auch ihre Reisebegleiter, Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Finanzvorstand Henrik Falk, nicht. Dass Sperren für mehr Sicherheit sorgen, sei …
(Berlin, 1. Juli 2011) Zum 1. Juli wird Christian Pieper in der Geschäftsführung der BOS und BMO Nachfolger von Siegfried Havemann, der zum selben Termin in den Ruhestand tritt.
Pieper, ausgebildeter Diplom-Geograf, arbeitet seit dem 1. Januar 2011 im DB-Konzern und ist schon seit einiger Zeit in Vorbereitung der Geschäftsführertätigkeit bei beiden Busgesellschaften tätig.
Neben Pieper ist Toralf Müller in der Geschäftsführung beider Gesellschaften tätig.
Die BMO führt den öffentlichen Busverkehr im Landkreis Märkisch-Oderland durch und gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Märkisch-Oderland und 51 Prozent der DB Regio AG. Firmensitz ist Strausberg. Die Fahrzeugflotte umfasst 64 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden damit insgesamt 3,2 Millionen Personen befördert.
Die BOS gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Oder-Spree und zu 51 Prozent der DB Regio AG. Sie ist für den öffentlichen Busverkehr im Landkreis Oder-Spree zuständig. Firmensitz ist Fürstenwalde. Die Fahrzeugflotte umfasst 91 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden damit insgesamt 6,5 Millionen Personen befördert.
Mit circa 732 Millionen Fahrgästen im Jahr 2010 und 150.000 Busverbindungen täglich ist die Deutsche Bahn der größte Anbieter im deutschen Busverkehr. Der Busbereich gehört zum Ressort Personenverkehr, in dem er dem Geschäftsfeld DB Regio zugeordnet ist. 22 Busgesellschaften in ganz Deutschland sowie weitere 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen gehören dazu. Die Deutsche Bahn stellt damit verkehrsträgerübergreifende Mobilität in den Regionen sicher.
LÜBBENAU. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) ist verärgert darüber, dass die Bahn die Wiedereröffnung ihrer Strecke von Königs Wusterhausen nach Lübbenau erneut verschoben hat. „Dafür habe ich kein Verständnis“, sagte er gestern. Die kürzeste Schienenverbindung von Berlin in den Spreewald sowie nach Cottbus sollte im Mai wieder in Betrieb genommen werden, nun soll dies laut Bahn „voraussichtlich erst im September“ erfolgen. Darunter litten die Fahrgäste und die Wirtschaft, sagte der Minister. „Gerade im Sommer hängen wesentliche Teile des Spreewaldtourismus davon ab, dass Besucher die wichtigste Reiseregion auch mit der Bahn erreichen können.“ Die Touristen mussten bereits in der vergangenen Sommersaison auf …
Wer zum Flughafen fährt, will verreisen? Von wegen: Wer gestern den Airport Berlin-Brandenburg besuchte, wollte staunen. 50 000 kamen, um das halb fertige Terminal zu sehen. Auch das zeigt, welche Bedeutung der Mega-Flughafen schon jetzt für die Region hat. In Schönefeld steppte der BER. Das Kürzel ist künftig internationaler Code für den Airport Berlin-Brandenburg. 30 Busse brachten Berliner und Brandenburger im Minutentakt auf die Großbaustelle. Und das ein Jahr vor der Eröffnung. Am 3. Juni 2012 startet vom BER der erste Flieger.Gestern blieben die Besucher am Boden: Rundfahrten, Besichtigung von Hubschraubern, Infos über den Flughafen-Testbetrieb (für den sich gestern mehr als 1000 Statisten anmeldeten) und natürlich Rundgänge durch das Hauptgebäude, wo zurzeit die Bodenplatten verlegt werden. Kleiner Nachteil: Für die Tour de Terminal musste man …
(Berlin, 28. Juni 2011) Die S-Bahn Berlin verbessert das Zugangebot auf der südlichen Linie S25. Der tagsüber reguläre Zehn-Minuten-Takt zwischen der Berliner Innenstadt und Lichterfelde Süd wird ab Montag, 18. Juli, wieder hergestellt und erstmalig bis Teltow Stadt erweitert.
Das neue Taktangebot gilt montags bis freitags von 5.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Samstags beginnt die Verdichtung um 8 Uhr, sonntags um 11 Uhr.
Vom verbesserten Angebot profitieren auch Fahrgäste im Nord-Süd-Tunnel. Die zusätzlichen Züge beginnen und enden während der Hauptverkehrszeiten in Gesundbrunnen, ansonsten am Nordbahnhof. Damit stehen tagsüber sechs Fahrten pro Richtung innerhalb von 20 Minuten zur Verfügung.
Mit der Einführung des Zehn-Minuten-Takts verbessert sich in Teltow Stadt auch die Verknüpfung mit dem Ende 2010 geschaffenen Busnetz Teltow- Kleinmachnow- Stahnsdorf (TKS). In Zusammenarbeit mit dem Landkreis, den Gemeinden und der S-Bahn Berlin hatte die Havelbus Verkehrsgesellschaft eine komplette Neuausrichtung ihres Verkehrsnetzes vorgenommen.
Für Berufspendler wird es damit deutlich attraktiver für die Fahrt nach Berlin auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die Fahrzeit mit der Linie S25 von Teltow Stadt nach Potsdamer Platz beträgt 25 Minuten. Bis zum Bahnhof Südkreuz sind es 18 Minuten.