Berlin/Erkner – Die Bahn will ein großes Ärgernis durch ein noch größeres ersetzen. Betroffen ist die Strecke Ostbahnhof – Frankfurt (Oder), die parallel zur S 3 durch den Berliner Südosten verläuft. Dort wurde, wie berichtet, der seit Jahren geplante Neubau eines Regionalbahnhofes in Köpenick gestrichen, weil der Bund ihn nicht bezahlen will. Jetzt wird klar, dass auch die Alternative verschwinden soll – der Regionalbahnhof Karlshorst: Auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilt das Bundesverkehrsministerium mit, dass Regionalzüge in Karlshorst nur noch bis voraussichtlich 2016 halten werden, wenn der Regionalbahnsteig am Ostkreuz in Betrieb gehen soll. „Insofern gibt es auch keine Planungen der …
Wie lange fährt die S-Bahn noch im Schleichtempo? Offiziell gibt es auf diese Frage frühestens am Freitag eine Antwort. Dann will das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg über eine Verlängerung des sogenannten Winterfahrplans entscheiden, der seit eineinhalb Wochen die Höchstgeschwindigkeit der Züge auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Mindestens bis zum 27.Februar soll der Fahrplan gelten. Und danach? „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen“, sagt ein Sprecher der S-Bahn. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass die Fahrgäste noch mindestens zwei Wochen länger mit verlängerten Fahrzeiten leben müssen. Laut Internet-Kursbuch der Deutschen Bahn gelten die aktuellen Pläne bis zum …
Nach Angaben eines Sprechers der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können die ersten Züge auf dem geplanten Neubau-Abschnitt der U5 zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor frühestens 2018 rollen. Bis die U-Bahn unter der historischen Mitte Berlins fahren kann, wird das 433-Millionen-Euro Projekt möglicherweise ein Fall für das Bundesverwaltungsgericht – zwölf Jahre, nachdem Anlieger zum ersten Mal Klage eingereicht hatten. Bereits 1999 hatten Gewerbetreibende gegen die damalige Baugenehmigung für den U-Bahnhof an der Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden geklagt. Eine Entscheidung gibt es bis heute nicht – und längst sind die Pläne nicht mehr aktuell. Frühestens im zweiten Quartal 2011 will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den sogenannten Planänderungsbeschluss fassen, wie Behördensprecher Mathias Gille am Mittwoch bestätigte. Der Anwalt der Anlieger, Siegfried de Witt, kündigte gegenüber Morgenpost Online an, die Ursprungsklage …
Weil die S-Bahn nicht kam, nahm sich ein Berliner ein Taxi und forderte später das Fahrgeld zurück. Ein anderer Fahrgast hatte, als er mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) unterwegs war, dort unbemerkt sein Ticket liegen gelassen. Als er später in der S-Bahn kontrolliert wurde, sollte er 40 Euro zahlen. Das sind zwei Fälle, mit denen sich die Schlichtungsstelle Nahverkehr für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt befasst hat. Gestern legte sie ihre Bilanz vor – und kündigte eine wichtige Veränderung an. Auf Initiative des Fahrgastverbands IGEB wurde die Schlichtungsstelle 2009 ins Leben gerufen, um Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und Verkehrsbetrieben beizulegen. Seither hat sie …
Morgens mit dem Bus zur Arbeit, mittags mit einem gemieteten Fahrrad zum Imbiss, abends mit einem Mietauto ins Theater – und das alles mit einem einzigen Ticket zum günstigen Pauschalpreis. An diesem Tarifmodell arbeitet Frank Wolter vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, der das vom Bund finanzierte Modellprojekt BeMobility koordiniert. Mit seinem Team plant er einen gemeinsamen Tarif für alle Formen der lokalen Mobilität in Berlin- also nicht nur wie bisher für Bahnen und Busse, sondern auch für die Fahrräder der Deutschen Bahn (DB) und für die Autos, die DB Carsharing zur Nutzung anbietet. Anfangs solle es ein „Schnupperabo“ für weniger als 100 Euro pro Monat geben, um viele Kunden zu gewinnen, sagt Wolter. „Wir möchten Nutzungsroutinen verändern“, sagt er. Künftig soll es für die Berliner noch einfacher werden, in ihrer Stadt …
(Berlin, 3. Februar 2011) Ein 19-Millionen-Euro-Projekt der Deutsche Bahn AG steht kurz vor der Vollendung: Nach Abschluss aller vorbereitenden Arbeiten kann der fertig montierte zweigleisige, 98 Meter lange Stahlüberbau der Eisenbahnbrücke über den Oder-Havel-Kanal bei Hennigsdorf auf das Gleis gehoben und zum westlichen Ufer gerollt werden. Auf dem Wasser übernimmt ein fast elf Meter breiter und 55 Meter langer Ponton die Last. Der Kanal ist in der kommenden Woche von Montag bis Mittwoch für den Schiffsverkehr gesperrt. Mitte März sollen die Züge wieder rollen, dann bis zu 120 Kilometer pro Stunde schnell.
Die beiden alten Stahlbrücken durften nur noch mit zehn bzw. 30 Kilometern pro Stunde befahren werden. Die Brücken mussten erneuert werden. Während der Bauarbeiten seit Juni des vergangenen Jahres sind beide Gleise zwischen Hennigsdorf Ost und Hohen Neuendorf West gesperrt. Als Ersatz für die ausfallenden Züge der RB 20 fahren Busse. Güterzüge werden umgeleitet.
Zunächst wurde die Baustelle einschließlich Vorfertigungsplatz und Baustraßen eingerichtet sowie im Rahmen der Naturschutzmaßnahmen der heimische Biber geschützt. Schon im März des vergangenen Jahres wurde dann begonnen, den Stahlüberbau vorzumontieren. Die bestehenden zwei eingleisigen Stahlfachwerküberbauten einschließlich der vorhandenen Vorlandbrücken und dazugehöriger Widerlager wurden komplett zurückgebaut. Die Widerlager wurden neu errichtet. Wegen Eis und Schnee konnte der aus Holland kommende Ponton nicht zugeführt und der vorgesehene Termin nicht eingehalten werden.
Im Schutz der Streckensperrung für das Vorhaben Eisenbahnüberführung Havel fanden weitere Baumaßnahmen im Bereich Hennigsdorf und auf dem Westlichen Berliner Außenring statt.
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen noch kundenfreundlicher werden. Gut eine Woche ist es her, dass BVG-Chefin Sigrid Nikutta dieses Ziel für ihr Unternehmen verkündete. Mehr Service, mehr Ehrlichkeit und mehr Sicherheit wolle man bieten. Die Fahrgäste werden diese Botschaft gern hören, machen viele derzeit doch gerade gegenteilige Erfahrungen. Leser der Berliner Zeitung beklagen sich darüber, wie schwer es ihnen gemacht wird, bei dem Verkehrsunternehmen alte, ungebrauchte Fahrscheine erstattet zu bekommen. Bekanntlich gelten seit dem 1. Januar 2011 neue Tarife, bis zum 14.Januar konnte man noch mit den alten Tickets fahren. Wer jetzt immer noch Tickets hat, weil er im alten Jahr vielleicht auf Vorrat gekauft hat, muss diese …
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen noch kundenfreundlicher werden. Gut eine Woche ist es her, dass BVG-Chefin Sigrid Nikutta dieses Ziel für ihr Unternehmen verkündete. Mehr Service, mehr Ehrlichkeit und mehr Sicherheit wolle man bieten. Die Fahrgäste werden diese Botschaft gern hören, machen viele derzeit doch gerade gegenteilige Erfahrungen. Leser der Berliner Zeitung beklagen sich darüber, wie schwer es ihnen gemacht wird, bei dem Verkehrsunternehmen alte, ungebrauchte Fahrscheine erstattet zu bekommen. Bekanntlich gelten seit dem 1. Januar 2011 neue Tarife, bis zum 14.Januar konnte man noch mit den alten Tickets fahren. Wer jetzt immer noch Tickets hat, weil er im alten Jahr vielleicht auf Vorrat gekauft hat, muss diese …
Nach mehreren Bränden lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fast alle Busse mit automatischen Feuerlöschanlagen ausstatten. „Die Entscheidung ist gefallen. In sechs bis acht Wochen könnte der Einbau beginnen“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens, gestern der Berliner Zeitung. Die Anlagen werden in den Motorräumen der Busse installiert – in diesen Bereichen waren die meisten Brände entstanden. Messfühler kontrollieren dort künftig die Temperatur. Wird es zu heiß, sprüht die Löschanlage Wasser oder Schaum. Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen beauftragte Firmen fast …
(Berlin, 2. Februar 2011) Die neuen Entschuldigungsregelungen der S-Bahn Berlin kommen bereits im Monat Februar den Gelegenheitskunden zugute. An den vier Wochenenden gelten Einzelfahrausweise der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC im jeweiligen Tarifbereich den ganzen Tag. Der Fahrschein kann bis 3 Uhr des Folgetags in allen S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen genutzt werden. Dieses gilt auch für Abschnitte der 4-Fahrten-Karte und die Einzelfahrausweise für Fahrräder.
Im Stadtgebiet Berlin kostet die ganztägige Mobilität damit statt 6,30 Euro nur 2,30 Euro. Für den Tarifbereich Berlin ABC sind statt 6,80 Euro nur 3,00 Euro zu bezahlen.
Ab März wird dann den Jahreskarteninhaber, die sich ihre Jahreskarte bereits gekauft haben, der Monatsanteil für November erstattet. Entschuldigungsregelungen für weitere Kundengruppen sind zwischen Mai und November vorgesehen.
Die S-Bahn Berlin lässt sich das Entschuldigungsangebot an die Berlinerinnen und Berliner im Jahr 2011 38,5 Millionen Euro kosten. Mit der Geste bittet das Unternehmen für die anhaltenden Beeinträchtigungen im S-Bahn Verkehr um Entschuldigung.
Die S-Bahn Berlin informiert über alle Details der neuen Entschuldigungsregelung in einer Spezialausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3″. Diese ist ab Donnerstag an allen Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich. Ausführliche Informationen gibt es dann auch im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter der Nummer 030 29 74 33 33.