U-Bahn: Der U-Bahnhof wird zur Tropfsteinhöhle 30 Kilometer des Netzes sind undicht und müssen saniert werden, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/der-u-bahnhof-wird-zur-tropfsteinhoehle/482842.html

Die BVG hat schwere #Dachschäden. Der jetzige #Dauerregen zeigt die Folgen: In vielen U-Bahnhöfen #regnet es durch. Der Bahnhof #Wittenbergplatz entwickelt sich bereits zu einer kleinen #Tropfsteinhöhle. #Mini-Stalaktiten hängen schon unter der Decke. Undicht sind aber auch die #Tunnel. Rund 30 Kilometer müssen in den nächsten Jahren #saniert werden, um eine #Einsturzgefahr zu vermeiden. Betroffen sind vor allem die Linien U 1 und U 2. Rund 10 Millionen Euro müsste die BVG jährlich dafür ausgeben.

Besonders kritisch ist die Lage zwischen den Stationen #Breitenbachplatz und #Podbielskiallee an der U 1 in Dahlem. Wenn’s regnet, benötigen die Mitarbeiter, die in der #Abstellanlage unterwegs sind, eigentlich einen Regenschirm. „Das Wasser kommt praktisch eins zu eins von oben durch bis auf die Gleise“, sagte Uwe #Kutscher, der #Bauchef der BVG. Züge werden dort im Tunnel klatschnass. Ab Herbst sollen sie wieder trocken bleiben. Dann wird saniert, was mit einer #Streckensperrung verbunden ist.

Zum #Abdichten muss die #Tunneldecke freigelegt werden. Fährt die U-Bahn unter einer Straße, sind auch Sperrungen für den #Autoverkehr erforderlich. Um 200 Meter Tunnel sanieren zu können, seien etwa zwei bis drei Monate Bauzeit erforderlich, sagte Kutscher.

Die Tunnel aus der #Anfangszeit der U-Bahn liegen fast alle dicht unter der #Straßenoberfläche. Die U-Bahn, ohnehin zum größten Teil 1902 als #Hochbahn eröffnet, fährt auf diesen Strecken als so genannte #Unterpflasterbahn

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