BVG bringt Digitalisierung auf die Schiene: Aufsichtsrat stimmt Abruf neuer U-Bahnen mit CBTC zu, aus BVG

06.07.2026

https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/20260706-bvg-bringt-digitalisierung-auf-die-schiene

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in seiner heutigen Sitzung dem dritten #Abruf neuer #U-Bahn-Fahrzeuge der #Baureihe J zugestimmt. Bestellt werden 166 zusätzliche Wagen für das #Großprofilnetz. Die Fahrzeuge sind für den künftigen Einsatz auf den Linien #U5 und #U8 vorgesehen und werden bereits mit der digitalen Zugsicherungstechnologie #CBTC (#Communication-Based Train Control) ausgestattet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 313 Millionen Euro.

CBTC ist ein modernes, #funkbasiertes #Zugsicherungssystem. Es ermöglicht eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Fahrzeug und #Infrastruktur. Dadurch können Züge künftig in kürzeren Abständen verkehren sowie Kapazität, Stabilität, betriebliche Flexibilität und Energieeffizienz des U-Bahn-Systems weiter verbessert werden.

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Die U-Bahn kommt zu langsam, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/investitionsprogramm-des-senats-die-u-bahn-kommt-zu-langsam/11355140.html 58 Millionen Euro erhält die BVG vom Senat. Das Geld reicht für sieben neue #U-Bahn-Züge. Allerdings müssen die erst #entwickelt und #erprobt werden. Die BVG sucht nach schnelleren Lösungen.

Bei der BVG laufen die Planungen auf Hochtouren. 58 Millionen Euro hat der Finanzsenator ihr für den Kauf neuer U-Bahnen bewilligt, die das Unternehmen auch dringend braucht. Züge stehen aber nicht abholbereit bei einem Hersteller. Ein neues Fahrzeug zu entwickeln, zu erproben und zu bauen, dauert rund fünf Jahre. Die BVG muss aber schnell an neue Züge gelangen, damit sie den vom Senat gewollten und bestellten Mehrverkehr übernehmen kann. Nach Tagesspiegel-Informationen prüft man jetzt, ob für andere Städte vor Kurzem gebaute Züge so angepasst werden können, dass sie auch durch Berliner Tunnel passen. Dabei geht es um die 2,65 Meter breiten Zügen für das sogenannte #Großprofilnetz der Linien 5 bis 9. Bei den Kleinprofillinien U 1 bis U 4 sind die Bahnen nur 2,30 Meter oder – wie die neuen – bis zu 2,40 Meter breit. Beschafft werden sollen nach Angaben der Finanzverwaltung nach den aktuellen Planungen sieben Züge mit je sechs Wagen, wie sie im Großprofil üblich sind. Die zuletzt beschaffte Baureihe H, bei der die Züge zum ersten Mal durchgehend begehbar waren, könnten nicht nachbeschafft werden, heißt es bei der BVG. Verträge mit dem Hersteller Bombardier gebe es nicht mehr. Und auch technisch seien die Fahrzeuge durch die inzwischen erfolgte …