Woltersdorf (ib) Kein anderes Räumfahrzeug auf unseren Straßen schiebt so einen gewaltigen Schneepflug vor sich her wie die Woltersdorfer Straßenbahn. „Unsere Gleise müssen wir selber räumen, auch wenn sie in der Fahrbahn sind“, sagte am Freitag Geschäftsführerin Monika Viktor. Die Basis für den Woltersdorfer Tram-Schneepflug lieferte einst die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS). „Von dort stammt das Drehgestell.“ Das hatten die Schöneicher irgendwann nach Frankfurt abgegeben, wo es zum …
Die Deutsche Bahn bezieht von März an die Bügelbauten über dem Dach des Hauptbahnhofs. Bis zum Herbst sollen etwa 1000 Konzernmitarbeiter ihre Büros in dem Gebäude beziehen, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag bestätigte. Vor allem die Konzerntochter DB Station und Service, derzeit ansässig an der Köthener Straße am Potsdamer Platz, soll künftig am Hauptbahnhof vertreten sein. Sie verwaltet die mehr als 5600 deutschen Bahnhöfe. Nach eigenen Angaben wird die Deutsche Bahn drei Viertel der Nutzfläche in den Bügelbauten selbst nutzen. Der Ausbau soll einen dreistelligen Millionenbetrag gekostet haben. Für den Rest der etwa 25.000 Quadratmeter Bürofläche werden noch Mieter gesucht. Die Bügelbauten stehen seit Eröffnung des Hauptbahnhofs im Mai …
Tarife sollen so stark steigen wie lange nicht mehr. Vor allem Einzelfahrscheine und Touristentickets werden teurer Peter Neumann
Dieses Jahresendgeschenk wird den Fahrgästen in Berlin und Brandenburg wenig Freude bereiten. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) arbeiten an einem Konzept für eine Fahrpreiserhöhung, die kurz vor oder kurz nach Weihnachten in Kraft treten soll – am wahrscheinlichsten ist derzeit der Termin 1. Januar 2011. „Eine Tarifmaßnahme zum Jahreswechsel ist aus unserer Sicht sinnvoll und notwendig“, sagte der BVG-Chef Andreas Sturmowski. Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen die Fahrpreise so stark steigen wie schon seit Langem nicht mehr. Nun also doch. Vor Kurzem hatte Sturmowski noch bezweifelt, ob 2011 eine …
Buslinie 733 fährt jetzt weiter bis zum S-Bahnhof Zeuthen
Die Buslinie 733 der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald GmbH (RVS), die bislang vom S-Bahnhof Königs Wusterhausen (die Abfahrt erfolgt hinter dem Bahnhof in der Storkower Straße) über Niederlehme und Wernsdorf nach Berlin-Schmöckwitz unterwegs war, fährt seit dem 8. Februar weiter bis zum S-Bf. Zeuthen. Dadurch werden die östlich der Bahnlinie liegenden Gebiete von Eichwalde und Zeuthen sowie auch Schmöckwitz wesentlich besser an den S-Bahnhof Zeuthen und damit an die S 46 in Richtung Schöneweide, Südkreuz, Messe Nord/ICC und Westend angebunden. Montags bis freitags während den Hauptverkehrszeiten setzt auch die S 8 in Richtung Hohen Neuendorf über Schöneweide, Ostkreuz, …
„Ich habe mein Abo für meine VBB-Umweltkarte zu Hause im Internet abgeschlossen. Das war einfach, genügten doch wenige Klicks sowie meine Angaben, um den Antrag auszufüllen. Nun brauche ich mich um nichts weiter kümmern und die Wertmarken werden mir per Post zugestellt“, erklärt Bertha begeistert. Und auch Wolfgang ist auf den Geschmack gekommen: „Den Weg zum Abo-Center im Ostbahnhof konnte ich mir sparen. Als ich umgezogen bin, habe ich meine neue Adresse einfach online mitgeteilt. Die Wertmarken- und Rechnungszustellung lief dadurch reibungslos.“ Bertha und Wolfgang sind zwei von fast 10 000 Kunden der S-Bahn Berlin, die sich bereits bei Abo-Online registriert haben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Neukunden können sich unter www.abo-antrag.de über Tarife und Vorteile des Abonnements bei der S-Bahn Berlin informieren und das gewünschte …
Nicht ohne meinen Fahrschein Es gibt viele Möglichkeiten, im Regionalverkehr den Fahrausweis zu kaufen
Pendler haben es leicht. Sie müssen sich um ihren „gültigen Fahrausweis“ keine Sorge machen, haben sie doch in aller Regel eine Zeitkarte in der Tasche. Gelegenheitsfahrer dagegen werden schon mal nervös, wenn sie ohne gültigen Fahrausweis den Zug besteigen. Das ist ganz sicher nicht immer böse Absicht im Sinne der „Erschleichung einer Beförderungsleistung“, wie es die Tarifbestimmungen ausdrücken. „Doch unseren Mitarbeitern werden manchmal auch die fantasievollsten Begründungen geliefert, wenn ein Fahrgast kein Ticket vorweisen kann“, so Antje Tenner, zuständig für Tarife und Vertrieb bei DB Regio. „Dann sind Konsequenz und Fingerspitzengefühl …
Am Wochenende 22./25. Januar sollte, wie in der Ausgabe vom 14. Januar angekündigt, der Ausbau der letzten beiden Brückenzüge der alten Südkurve erfolgen. Das Bausoll wurde an diesem Wochenende nicht geschafft. Bevor der Kran die Brückenteile aushebt, müssen diese mittels hydraulischer Pressen angehoben werden. Das gelang an einigen Stellen auch nach stundenlangen Versuchen nicht. Die möglichen Ursachen hierfür werden noch untersucht. Nachdem am Nachmittag des 24. Januar absehbar war, dass der Ausbau der mittleren, über den Fernbahngleisen von und nach Berlin Ostbahnhof liegenden Brückenteile nicht mehr zu schaffen war, wurde angeordnet, die Arbeiten abzubrechen, die Oberleitungsanlage wieder aufzubauen, so dass ein ungehinderter Betriebsbeginn am Montagmorgen gesichert werden konnte. Wo es der Frost zulässt, gehen die Arbeiten weiter. Auf den Bahnsteigen D und E …
Ein Blick auf die „Dynamischen Zugzielanzeiger“ am S-Bahnsteig genügt, um zu sehen, in wieviel Minuten der Zug abfährt. Möchte der Fahrgast wissen, welche Umsteigemöglichkeiten er hat, wann seine S-Bahn-Linie am Wochenende verkehrt oder in welchem Tarifbereich er unterwegs ist, findet er alle Informationen in den Vitrinen. Und sollte irgendetwas dennoch unklar sein, stehen Kundenberater oder Aufsichten wie Olaf Smolka bereit. So vielfältig sind die Informationsmöglichkeiten für S-Bahn-Kunden auf dem Bahnhof Alexanderplatz. Während die Aufsichten und auch die Triebfahrzeugführer eher hinter den Kulissen agieren, durch ihre Stimme sowie die richtigen Beschilderungen informieren, sind die Kundenberater – allein schon durch ihre rote Mütze oder orangefarbene Weste – direkt auf den Bahnsteigen präsent. So wie Erik Barleben und Fredi Bachmann. „Wir erteilen nicht nur Auskünfte, sondern prüfen auf den Bahnhöfen auch, ob die …
(Berlin, 11. Februar 2010) Ab heute, Donnerstag, 11. Februar, profitieren Bahnreisende von einer besseren Information auf dem Bahnhof Königs Wusterhausen. Die Deutsche Bahn AG nahm heute Morgen eine neue Fahrgastinformationsanlage an den Bahnsteigen 1 und 3 in Betrieb. Ute Stuhr, Leiterin Bahnhofsmanagement Cottbus: „Mich freut es, dass wir mit den modernen Zugzielanzeigern die Reisenden am Bahnhof Königs Wusterhausen übersichtlicher und besser informieren können. Damit erhalten unsere Kunden eine deutlich verbesserte Qualität der Informationen über den Zugverkehr.“
Diese Verbesserung ist Teil der Maßnahmen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes, von denen viele Stationen in Brandenburg profitieren. Mit der raschen Umsetzung am Bahnhof Königs Wusterhausen unterstreicht die Bahn ihr Engagement für Brandenburg.
Die modernen Zugzielanzeiger am Bahnsteig erkennen die Zugbewegung und das Halten des Zuges im Bahnsteiggleis und können so automatisch gesteuert werden.
Eine Erneuerung der Informationsanlagen am Bahnsteig 2 erfolgt auch noch in diesem Jahr. Der Bahnhof Königs Wusterhausen ist ein bedeutender Umsteigepunkt in der nördlichen Dahme-Spreewald-Region. Die Berliner S-Bahn, die RE-Linie 2, Regionalbahnen und Omnibuslinien bieten zahlreiche Verbindungen nach Berlin und ins Umland.
Die Kosten für die neuen Zugzielanzeiger betragen rund 200.000 Euro.
Wer ist wichtiger: Fluggäste, die im Express-Tempo zum neuen Schönefelder Airport gelangen wollen – oder Pendler, Einkaufsbummler und andere Bahnkunden? Das ist die heikle Frage, auf die Berlin und Brandenburg zurzeit eine Antwort finden müssen. Denn neue Berechnungen der Deutschen Bahn (DB) zeigen, dass die Regionalzüge der Linie RE 3 weichen müssten, damit wie von Berlin gefordert dreimal pro Stunde und Richtung Airport-Züge zum neuen Flughafen fahren können. „Dies lehnen wir ab“, sagte Jens-Uwe Schade vom Potsdamer Infrastruktur-Ministerium gestern. „Wir haben beweisen können, dass es Optionen für den Airport-Express gibt“, so DB-Chef Rüdiger Grube. Darüber habe er mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und am Montag auch mit Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) gesprochen. Jetzt müsse dieses Thema „zwischen beiden geklärt werden“. Während sich Wowereit darum sorgt, dass der neue Flughafen Berlin-Brandenburg gut …