GROSSBEEREN – Nicht so bescheiden zu sein, empfahl Brandenburgs
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) dem GVZ. Anstatt den 10. Platz in
Europa zu betonen, sollte man sich besser unter den Top Ten aller
europäischen Güterverkehrszentren in Europa wissen. Platzeck bezeichnete
das GVZ als „Baustein für die gute Landesentwicklung“ und lobte die gute
Zusammenarbeit von Kommune, Kreis, Land, Bund und EU bei der Aufstellung
dieses Logistikzentrums südlich der Bundeshauptstadt.
Zuvor hatte Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) eine Bilanz
und einige Vergleiche dieses „ostdeutschen Infrastrukturprojekts, das
seinesgleichen sucht“, gezogen. Mit den hier entstandenen 4000
Arbeitsplätzen sei eine höhere Zahl entstanden als damals Großbeeren
Einwohner zählte. Aber auch deren Zahl ist inzwischen auf …
Bahnverkehr: BAHN: Forstweg-Panne aufgeklärt, Bundesamt lässt Schranke überprüfen, ZEUTHEN – Die Sicherheitspanne an der Zeuthener Forstweg-Schranke zieht Kreise., aus MAZ
ZEUTHEN – Die Sicherheitspanne an der Zeuthener Forstweg-Schranke zieht
Kreise. Weil die Bahn sich zu dem Vorfall vom 23. Oktober nur unzureichend
äußerte, schaltete die MAZ das Eisenbahn-Bundesamt ein. Nun liegt die
Antwort der staatlichen Aufsichtsbehörde vor. „Das war natürlich nicht
vorschriftsmäßig“, sagte Bundesamt-Pressesprecher Moritz Huckebrink zu der
gefährlichen Situation.
Autofahrer erlebten an diesem Oktobersamstag, wie gegen 10.30 Uhr erst ein
überlanger Güterzug in Richtung Wildau vorbei fuhr. Dann brauste aus der
Gegenrichtung eine Odeg-Bahn heran. Als die Bahn vorbei war, ging die
Schranke hoch – danach rollten noch rund zehn Güterwaggons vorbei.
Diesen Moment hielt der ehemalige MAZ-Fotograf Peter Hein …
Flughäfen: LUFTVERKEHR: Fehlstart für die Fluglärmkommission, Chaotische Zustände: Das Gremium verheddert sich in Verfahrensfragen, aus MAZ
SCHÖNEFELD – Trotz großer Erwartungen ist die Fluglärmkommission für den
neuen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld
(Dahme-Spreewald) gestern ohne greifbares Ergebnis auseinandergegangen.
Nach nur zwei Stunden beendete Kommissions-Chef Bernd Habermann das
Treffen. Es ging nur um Verfahrensfragen. Die Kommission vertagte sich auf
den 13. Dezember.
Eigentlich war geplant, in der Kommission über Alternativen zu dem
umstrittenen Flugroutenplänen der Deutschen Flugsicherung (DFS) zu
sprechen. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte noch am
Wochenende entsprechende Hoffnungen genährt. Doch laut Habermann ging es
inhaltlich nicht voran. Er hatte im Vorfeld Zweifel an der Arbeitsfähigkeit
des Gremiums erkennen lassen.
Die Kommission tagte erstmals in einer erweiterten Runde mit …
Flughäfen: Wowereit ruft zu weiteren Demos auf, Regierender Bürgermeister: Proteste helfen Anliegen des Senats, zu alten Flugrouten zurückzukehren, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1109/berlin/
0031/index.html
Klaus Wowereit wird mit Buhrufen und Pfiffen begrüßt. „Wenn Sie mich nicht
hören wollen, kann ich auch nach Hause gehen“, entgegnet der Regierende
Bürgermeister, und prompt wird es leiser. Lust auf Krawall haben die rund
5000 Demonstranten am S-Bahnhof Lichtenrade offenkundig nicht. Er habe sich
über die Einladung der Bürgerinitiative, bei der Montagsdemonstration der
Flugroutengegner zu sprechen, gefreut. Auch wenn der Auftritt nicht leicht
sei, „es ist richtig, hierher zu kommen“, sagt Wowereit. Er habe großen
Respekt vor dem Protest, denn die Bürger hätten sich zurecht auf die
zunächst angedachte Planung verlassen.
Die jetzt vorgeschlagenen Flugrouten seien inakzeptabel, sagt Wowereit. Er
wolle auch in Gesprächen mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU)
erreichen, dass zu den …
Bahnhöfe + Straßenverkehr + Taxi + Bus: Großbaustelle Hauptbahnhof, Zufahrt für Taxis gesperrt, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1109/berlin/
0076/index.html
Für Fernreisende und die Berliner wird es am Hauptbahnhof zu starken
Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Denn die Deutsche Bahn beginnt im Jahr
2011 mit der Verwirklichung des S-Bahnprojektes S21, sagte gestern
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Für 230 Millionen Euro soll eine
Verbindungsstrecke vom nördlichen Berliner Ring zum Hauptbahnhof errichtet
werden. Schon ab 2011 wird deshalb das Friedrich-List-Ufer für mindestens
zwei Jahre für den Autoverkehr gesperrt. Auch der Kurzzeitparkplatz auf der
Nordseite des Bahnhofs muss für neun Monate aufgehoben und vorübergehend
auf die Südseite verlegt werden. Beeinträchtigt sind zudem Zu- und
Abfahrten für …
U-Bahn: Computer lässt U-Bahnen bremsen, Wegen eines Defekts gab es Verspätungen auf vielen Linien, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1109/berlin/
0056/index.html
Wegen eines technischen Defekts ist es gestern am frühen Nachmittag im
gesamten Berliner U-Bahnnetz zu erheblichen Verspätungen gekommen. Die
Störung war nach etwa einer Stunde wieder behoben. Die meisten Fahrgäste
reagierten gelassen auf die unregelmäßig fahrenden Züge, die lange Warterei
auf Bahnhöfen und in den Zügen auf der Strecke. „Es stört zwar, dass die
Bahnen nicht regelmäßig fahren“, sagte Karl Bader, ein älterer Mann, als er
schon zehn Minuten auf die U2 am Ernst-Reuter-Platz wartete. „Aber
inzwischen weiß man ja, dass kein Verlass auf den Nahverkehr ist.“
Gegen 13.20 Uhr hatten Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine
Störung im Zentralrechner bemerkt. Alle elektronischen Signalanlagen im
U-Bahnnetz der BVG waren …
Obus + Eberswalde + Bus: Eberswalde (MOZ) Mit „Guten Morgen Eberswalde“ feierte die Barnimer Busgesellschaft am Sonnabendmittag ihr 70-jähriges Bestehen des Obusses in Eberswalde und die Inbetriebnahme einer gänzlich neuen Generation. , aus MOZ
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/266787/
Eberswalde (MOZ) Mit „Guten Morgen Eberswalde“ feierte die Barnimer
Busgesellschaft am Sonnabendmittag ihr 70-jähriges Bestehen des Obusses in
Eberswalde und die Inbetriebnahme einer gänzlich neuen Generation. Die
beiden Fahrzeuge vom Typ Solaris Trollino 18 AC können sowohl mit
Elektroenergie als auch batteriebetrieben durch die Bandstadt rollen. Zur
Flotte der Barnimer Busgesellschaft gehören insgesamt 115 Fahrzeuge, die
pro Jahr auf eine Strecke von immerhin auf rund 6,4 Millionen Kilometer
kommen. Die Zahl der Fahrgäste liegt bei beachtlichen neun Millionen.
Die Plätze im Saal des Paul-Wunderlich-Hauses am Sonnabendvormittag
reichten nicht aus. Die stimmungsvolle Musik der Jazz-Polizisten und vor
allem die feierliche Inbetriebnahme der neuen Obus-Generation wollten …
Bahnverkehr: VERKEHR: Bahn steckt 1,8 Milliarden Euro in märkische Strecken, In Richtung Polen besteht Nachholbedarf / Züge nach Stralsund fallen weg, aus MAZ
POTSDAM – Die Deutsche Bahn will in den kommenden vier Jahren 1,8
Milliarden Euro in Brandenburg investieren. Davon seien 1,67 Milliarden
Euro für das Schienennetz und knapp 150 Millionen Euro für Bahnhöfe und die
Energieversorgung vorgesehen, sagte der Vorstandschef der Bahn, Rüdiger
Grube, gestern in Potsdam. Schwerpunkte der Investitionen seien die
Bahnlinien Berlin – Cottbus – Görlitz, Berlin – Frankfurt (Oder), Berlin –
Dresden und die Anbindung des Flughafens BBI in Schönefeld
(Dahme-Spreewald).
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) lobte das Engagement der Bahn.
Mit der bevorstehenden Fertigstellung der Bahnstrecke Berlin – Cottbus,
durch die sich die Fahrzeit um …
Regionalverkehr: DBV fordert Überprüfung der RE-Haltezeiten
Ständig steigende Fahrgastzahlen sind eine positive Entwicklung im Bahn-
und Busverkehr. Nach Beobachtungen des DBV ist jedoch inzwischen eine
kritische Überprüfung der regulären Haltezeiten der RE-Züge notwendig, weil
diese nicht mehr ausreichen. Wo ständig Verspätungen auf Grund von langen
Aufenthaltszeiten auf den Bahnhöfen entstehen, müssen die Fahrpläne
korrigiert werden.
Wie knapp und inzwischen nicht ausreichend die Haltezeiten sind, lässt sich
insbesondere im Berliner Stadtgebiet täglich erleben. Viele Züge haten auf
den Bahnhöfen regelmäßig länger als dies der Fahrplan vorsieht.
Die Folge: Die Reisezeit wird unkalkulierbar, Anschlüsse können nicht
gesichert werden und es sind durch die entstehenden Verspätungen auch bis
dahin pünktliche Züge betroffen, die wegen der Zugfolge, betrieblichen
Notwendigkeiten oder wegen umsteigender Fahrgästen warten müssen. So kommt
es nach Beobachtungen des DBV auch häufig vor, dass einmal entstandene
Verspätungen den gesamten Tag über nicht mehr aufgeholt werden können. Die
ebenfalls sehr knappen Wendezeiten und langen Laufwege der einzelnen Züge
an den Endbahnhöfen tragen häufig ein Übriges zur Unzuverlässigkeit bei.
Betroffen von häufigen Verspätungen sind besonders während des
Berufsverkehrs eigentlich alle RE-Linien in Berlin und Brandenburg.
Der DBV fordert deshalb, dass die heutigen Fahrplanzeiten auf regelmäßig
entstehende Verspätungen überprüft werden müssen. So darf es kein Tabu
sein, zur Wahrung der Pünktlichkeit auf den gesamten Laufweg verteilt drei
oder fünf Minuten Fahrzeit dazuzugeben (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband, 11.11.10).
GVZ: DB Schenker Logistics investiert neun Millionen Euro in Güterverkehrszentrum Großbeeren bei Berlin, Deutsche Landesgesellschaft errichtet 2011 ein neues Terminal für Großraum Berlin–Brandenburg
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubl/
l20101108.html
(Frankfurt am Main/Berlin, 8. November 2010) Mit dem Bau eines 3.000
Quadratmeter großen Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in
Großbeeren erweitert DB Schenker Logistics das Angebot für Kunden aus
Industrie und Handel im Großraum Berlin-Brandenburg. Rund neun Millionen
Euro investiert die Landesgesellschaft Schenker Deutschland AG in ein
hochmodernes Umschlagzentrum mit 50 Verladetoren, das bis Ende 2011 auf
einer Gesamtfläche von 22.500 Quadratmetern entstehen soll. „Seit Monaten
verzeichnen wir stetig wachsende Mengen und Umschlagszahlen. Diese
Entwicklung wird sich voraussichtlich fortsetzen. Darum bauen wir unsere
Kapazitäten jetzt aus“, sagt Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der
Schenker Deutschland AG.
Schon im Frühjahr 2011 beginnen die Baumaßnahmen im GVZ Berlin-Süd. Künftig
sollen die Kunden der Region aus zwei Richtungen bedient werden. Während
die neue Geschäftsstelle Berlin-Süd dann den Süden Berlins und Brandenburgs
versorgt, fahren die Lkw des schon bestehenden Standorts in Charlottenburg
die nördlichen Gebiete der Hauptstadt und des Umlandes an. Mit doppelter
Kapazität versorgen die Logistiker von DB Schenker die Kunden der Region
damit schneller und effizienter. „Mit zwei Standorten verkürzen wir die
Wege zu unseren Kunden und reduzieren auch die Emissionen. Gleichzeitig
sorgen wir für die schnellere Bedienung unserer Kunden. Durch ein dichteres
Belieferungsnetz arbeiten wir ökonomischer und sorgen gleichzeitig für
nachhaltige Logistik“, sagt Carsten Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle
Landverkehr/Logistik der Schenker Deutschland AG in Berlin. „Darüber hinaus
haben wir bereits einen Optionsvertrag für eine Anschlussfläche von 22.000
Quadratmetern unterschrieben, die wir bei Bedarf zeitnah erschließen
können.“
Das GVZ Berlin-Süd gilt als das leistungsstärkste Güterverkehrszentrum im
Osten Deutschlands. Die neue Anlage von DB Schenker profitiert von der
besonders guten Verkehrsinfrastruktur, von zwei Anschlussstellen an die B
101, vom Anschluss an das Schienennetz sowie von der Nähe zum Flughafen
Berlin-Schönefeld.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG