Freie Fahrt für freie Räder!“ lautet das Motto der Radsternfahrt. Fordern Sie nun auch für Fahrräder Grundrechte?
Mit der Sternfahrt möchten wir auf Folgendes aufmerksam machen: Wir wollen die Infrastruktur auch nutzen, die für uns geschaffen wurde, können das aber leider immer häufiger nicht. Radfahrstreifen sind keine Parkstreifen für Autos. Umgekehrt parken wir Radfahrer ja auch nicht auf der Autobahn.
Ist das denn so schlimm, wenn da mal jemand parkt?
Ja, wenn alles zugeparkt ist, müssen sich Radfahrer in den Fließverkehr einfädeln. Dann treffen langsamer fahrende Räder auf schnellen Autoverkehr, was zu Unfällen führen kann.
Wie kann man das verhindern?
Dass kann man dadurch verhindern, dass die Ordnungsämter häufiger kontrollieren. Um zum Beispiel auch das …
Freie Fahrt für freie Räder!“ lautet das Motto der Radsternfahrt. Fordern Sie nun auch für Fahrräder Grundrechte?
Mit der Sternfahrt möchten wir auf Folgendes aufmerksam machen: Wir wollen die Infrastruktur auch nutzen, die für uns geschaffen wurde, können das aber leider immer häufiger nicht. Radfahrstreifen sind keine Parkstreifen für Autos. Umgekehrt parken wir Radfahrer ja auch nicht auf der Autobahn.
Ist das denn so schlimm, wenn da mal jemand parkt?
Ja, wenn alles zugeparkt ist, müssen sich Radfahrer in den Fließverkehr einfädeln. Dann treffen langsamer fahrende Räder auf schnellen Autoverkehr, was zu Unfällen führen kann.
Wie kann man das verhindern?
Dass kann man dadurch verhindern, dass die Ordnungsämter häufiger kontrollieren. Um zum Beispiel auch das …
Aus allen Richtungen werden sie sich der Siegessäule nähern – unter dem Motto „Freie Fahrt für freie Räder!“ Ungestört von Motorenlärm, Abgasen und roten Ampeln: Am 5. Juni gehören die Straßen Berlins wieder den Radfahrern. Für die 35. Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Berlin (ADFC) werden sogar zwei Autobahnabschnitte gesperrt. Bei der weltweit größten Fahrraddemonstration haben Pkw, Lastwagen und Motorräder nichts mehr auf der Avus und dem Autobahn-Südring zu suchen. Dass Radler so eindeutig Vorfahrt haben, ist die große Ausnahme. Denn auf den neu angelegten Radspuren in der Stadt zeigt sich im Alltag vor allem ein Problem: „Immer wieder missbrauchen Fahrzeuge den …
Ein Jahr vor der geplanten Eröffnung des neuen Schönefelder Flughafens spitzt sich der Streit um die Flugrouten zu. Gestern kündigten die Rechtsanwälte Christian von Hammerstein und Wolfram Hertel weitere Gerichtsverfahren an, falls der Konflikt nicht im Sinne der Bürger im Südwesten Berlins und im angrenzenden Umland gelöst wird. „Damit könnte der Flughafen nur unter Vorbehalt in Betrieb genommen werden“, drohte Hertel. Mit diesem „Damoklesschwert“ bestünde ein großes Risiko, dass der neue Airport wieder geschlossen werden müsste. „Weil Tegel dann schon dicht ist, stünde die Hauptstadt ohne Flughafen da“, so der Jurist. Außerdem soll es in Berlin ein Volksbegehren und in Brandenburg eine Volksinitiative zum Flugverkehr geben, sagte Matthias Schubert, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Kleinmachnow gegen Fluglärm. Ziel sei es unter anderem, die Landesregierungen dazu zu bewegen, ein „strenges Nachtflugverbot“ von 22 bis 6 Uhr durchzusetzen. Wieder mal zeigt sich: Der neue Flughafen verschafft nicht nur Bauleuten, sondern auch …
Autofahrer müssen sich auf eine neue Staufalle in der Innenstadt einrichten. Anfang Juni beginnt der Aus- und Umbau der Invalidenstraße. Die stark genutzte Zentrums-Umfahrung soll am Sonntag zur Einbahnstraße werden – bis Mai 2013, fast zwei Jahre lang. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) der Berliner Zeitung mit. Zwischen der Hessischen Straße und der Gartenstraße darf die Invalidenstraße nur noch nach Osten befahren werden. Wer in Richtung Hauptbahnhof unterwegs ist, wird umgeleitet- über einen …
Ab 1. Juni wird auf der Regionalbahnlinie NE26 (Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn) in jedem Zug ein Kundenbegleiter mitfahren. Damit erhöht sich die Zugbegleitqoute auf dieser Strecke von derzeit 60 Prozent auf 100 Prozent. Für die Fahrgäste bedeutet die Personalpräsenz auf jeder Fahrt mehr Informationen und Unterstützung. Die Aufstockung der Begleitquote wird durch die Länder Berlin und Brandenburg finanziert. Den Fahrgästen der Oderlandbahn NE26 steht nun auf jeder Fahrt ein Ansprechpartner zur Verfügung. Durch eine Zugbegleitquote von 100 Prozent erhöht sich das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste, sagt Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Obwohl Übergriffe im Regionalverkehr nur selten vorkommen, fühlen sich viele Fahrgäste schnell unsicher. Ein Zugbegleiter an Bord vermittelt schon im Vorfeld Vertrauen, so dass viele Ängste und Unsicherheiten vermieden werden.“ Stündlich fährt ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahn mit einem Kundenbetreuer von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn in Polen und zurück. Für die Fahrgäste ist das eine erhebliche Qualitätsverbesserung, freut sich der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans Werner Franz: „Auf der Oderlandstrecke fahren sehr viele Ausflügler und Gelegenheitsfahrer, die besonderen Informationsbedarf haben, sei es in Ticketfragen oder bei verschiedenen Reisemöglichkeiten. Sie können sich darauf verlassen, nun in jedem Zug Auskunft zu bekommen und nicht mit ihren Fragen allein gelassen zu werden. Wer gut betreut ist, fühlt sich sicherer und fährt gern wieder mit der Bahn.“ Auch Fahrgästen, die Hilfe beim Ein- und Ausstieg oder beim Kauf der Fahrscheine benötigen, stehen die Zugbegleiter auf jeder Fahrt zur Seite. Ebenso kann nun auf jeder Fahrt über den Zugbegleiter am Zielbahnhof ein Taxi bestellt werden (Taxiruf) (Pressemeldung VBB, 01.06.11).