Die Stadt, die niemals schläft. Heute: Auf dem Flughafen Schönefeld.
Es ist kurz nach elf Uhr abends und Björn Washausen nimmt erst mal einen großen Schluck Kaffee. Seine erste Tasse. Die Nachtschicht hat um zehn begonnen, zusammen mit einem Kollegen ist er heute für startende und landende Maschinen auf dem Flughafen Schönefeld verantwortlich. Für etwa dreißig Maschinen, für ein paar Tausend Menschen. Urlauber, Heimkehrer, Touristen und Geschäftsleute, einsame Rucksackreisende und Familien. „Man darf sich nicht ständig vor Augen halten, auweia, in so einer Maschine sitzen hundertfünfzig Passagiere drin“, sagt er so nebenbei. Und meint damit wohl: Verantwortung ja, Angst nein. Björn Washausen, 49, ist Fluglotse. Er dirigiert die Maschinen. Er ist für die Sicherheit des Luftverkehrs zuständig, oben im Tower, in der achteckigen Kanzel. Er arbeitet meist per Knopfdruck am Computer. Piloten dürfen nur auf seine Anweisung hin starten und landen. Washausen regelt die zeitlichen und räumlichen Abstände zwischen den Flugzeugen, damit sich diese nicht gegenseitig behindern oder gefährden. Er muss genau auf den Takt achten. Wenn Maschinen lange am Boden stehen, kostet das …
Premiere auf der Linie M 4: Zug 8002, der erste Serienzug, nimmt im September seinen Dienst auf der am stärksten frequentierten Straßenbahnlinie Berlins auf. Er fährt auf der M 4, die den Hackeschen Markt mit Hohenschönhausen und Falkenberg verbindet. Der Zug bietet auf 40 Metern Platz für 248 Fahrgäste (84 können sitzen) und hat nur einen Führerstand. Auch für die übrigen Bahnen dieses Typs wird die M 4 das Haupteinsatzgebiet sein.
Von ihnen hat die BVG 24 Stück bestellt. Als Nächstes die „Partylinie“: 2012 sind die M 2 (Alexanderplatz- Heinersdorf) und M 10 (Warschauer Straße-Nordbahnhof) an der Reihe. Die nachts besonders stark genutzte …
82 neue ehrenamtliche QualitätsScouts machen die Qualität im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg noch besser! Auf der jährlichen VBB-Qualitätsveranstaltung wurden heute die neuen Scouts auf ihre Kundschaftertätigkeit vorbereitet und im bestehenden Team willkommen geheißen. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz dankte den bereits aktiven Scouts für ihr Engagement. Seit 2005 sind 350 ehrenamtliche Scouts im Namen der Qualität im Nahverkehr unterwegs. QualitätsScouts sind engagierte Fahrgäste, die die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) informieren, an welchen Stellen im Öffentlichen Personennahverkehr Verbesserungsbedarf besteht. Die Beobachtungen, die sie bei ihren Fahrten auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit machen, melden sie an die VBB GmbH. Sie betreffen zum Beispiel die Aktualität von Fahrplänen an Haltestellen, das Funktionieren von Anschlüssen und die Qualität von Fahrgastinformationen. Durch die Beobachtungen der Scouts wurden schon zahlreiche Verbesserungen erzielt. So wurden zum Beispiel eine falsche Verbindung im Internet und eine falsche Haltestellenansage im Zug durch die Hinweise der Scouts korrigiert. Der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz bedankte sich für das Engagement der Scouts und für ihre vielen positiven und negativen Hinweise. Ihre Arbeit sei eine wertvolle Grundlage für ein umfassendes Bild des ÖPNV und zeige die Aspekte aus Kundensicht auf. Die so gewonnenen Informationen gingen ein in die regelmäßigen Qualitätsgespräche mit den Verkehrsunternehmen, die damit wichtige Hinweise haben, wo sie noch besser werden können (Pressemeldung VBB, 25.07.11).
(Berlin, 22. Juli 2011) Wegen Gleisbauarbeiten fallen die Züge der Linie RB 20 von Montag, 25. Juli, bis Mittwoch, 3. August, zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Golm aus.
Die Reisenden können stattdessen die Züge der RB 21, die zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Priort verkehren, nutzen. In Priort besteht Anschluss an die Züge der RB 20 nach/von Hennigsdorf.
Die Züge der RB 21 werden zwischen Potsdam Park Sanssouci und Golm umgeleitet und halten zusätzlich in Werder (Havel).
Die Züge ab Potsdam Griebnitzsee beziehungsweise Potsdam Hauptbahnhof nach Wustermark fahren bis zu einer halben Stunde früher ab.
Über Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.
Berlin (dpa/bb) – Trotz der angekündigten Streikpause der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) fährt die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) auch am Donnerstag in Berlin und Brandenburg mit Notfahrplan. Es wird nach Angaben des Unternehmens aber geprüft, wie es in den nächsten Tagen weitergehen wird. Der am 14. Juli begonnene Streik der GDL bei der ODEG endete nach deren Angaben am Donnerstagmorgen um 3.00 Uhr. Die GDL hatte zuvor angekündigt, drei Wochen nicht zu streiken. Nach dem seit Mitte Juni geltenden Notfahrplan – vom Unternehmen Basisfahrplan genannt – fallen bei der Odeg zwischen …
Die Stadt, die niemals schläft. Heute: die Sicherheitsleitstelle der Berliner Verkehrsbetriebe.
nDüdelüd! Oder eher Dudelud? Schwer zu sagen, wie es sich anhört, wenn ein Notruf in der Sicherheitsleitstelle der BVG eintrifft. So viel steht aber fest: Das Signal, das dann in einem siebten Obergeschoss in Kreuzberg ertönt, klingt dumpf, bohrend, Unheil verkündend. Die Welt da draußen außerhalb des kühl klimatisierten Großraums meldet sich zurück. Wieder einmal. Dudelud. Ein paar Minuten lang war es ruhig, nun geht es wieder los. „Bislang war es ein ganz normaler Abend“, hat Ronald Sakolowski gerade eben noch erzählt. Bis zum frühen Morgen haben außer einem Polizisten und einem Securitas-Sicherheitsmann vier BVG-Leute Dienst, auch der 57-Jährige arbeitet für das Landesunternehmen. Zunächst hatte er aus dem U-Bahnhof Kurfürstenstraße die Meldung „Mann unter Zug“ bekommen. Kurz darauf war der …
Mehr verspätete Regionalzüge: Die Pünktlichkeitsquote im Regionalverkehr ist gesunken – von 91,66 Prozent im Jahr 2009 auf 88,14 Prozent im vergangenen Jahr, stellt der Verkehrsverbund in seinem Qualitätsbericht fest. Bei der Deutschen Bahn betrug die Quote teilweise sogar nur 80,87 Prozent. Das sei „nicht akzeptabel“, hieß es. Baustellen müssten in Zukunft besser geplant werden. Sie tragen zu vielen Verspätungen bei, so der VBB. Lob für die BVG: Die Berliner Verkehrsbetriebe hätten 2010 „insgesamt eine gute Qualität abgeliefert“, sagte Verbund-Chef Franz. Mit einem Anteil von 91 Prozent pünktlichen Fahrten habe die Straßenbahn die Senatsvorgabe exakt erfüllt. Die U-Bahn habe sie mit 97,6 Prozent sogar übererfüllt. Nur der Busverkehr lag zurück- statt 87 wurden nur 84,8 Prozent der Fahrten als pünktlich registriert. Im ersten Quartal 2011 hat sich die Quote verbessert, auf 86,6 Prozent. Sie liegt aber immer noch unter der Vorgabe. Mehr Informationen gefordert: Der Fahrgastverband IGEB hat erneut kritisiert, dass Reisende bei …
Ein Ende der Krise bei der Berliner S-Bahn ist nicht in Sicht. Zu dieser Einschätzung ist Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), gekommen. „Es ist nicht absehbar, wann der bestellte Fahrplan gefahren wird“, sagte er gestern. Der Qualitätsbericht für das vergangene Jahr zeige, dass sich die errechnete Pünktlichkeit erneut verschlechtert hat. Danach galten 2010 nur noch 76,9 Prozent der Fahrten als pünktlich – im Jahr davor waren es 80,06 Prozent. Franz: „Wir haben nach wie vor ein Problem mit der S-Bahn. Die Lage ist noch nicht solide.“ Die S-Bahn wies die VBB-Kritik zurück. Auch in der jüngsten Vergangenheit waren an vielen Tagen weniger Wagen im Linieneinsatz als die S-Bahn zugesagt hatte, bemängelte Franz. Den Optimismus, den das von Krisen gebeutelte Unternehmen der Deutschen Bahn (DB) seit längerem verbreitet, können der Chef und sein Team nicht teilen. Ein Beispiel: DB-Chef Rüdiger Grube hatte unter anderem in der Berliner Zeitung angekündigt, dass die S-Bahn von Ende 2011 an …