Regionalverkehr: Züge RE 1 und RE 11 in den Abendstunden von 7. bis 10. November abschnittsweise zwischen Berlin und Cottbus durch Busse ersetzt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111103d.html

(Berlin, 3. November 2011) Auf Grund von Oberleitungsarbeiten fallen von
Montag, 7. November, bis Donnerstag, 10. November, jeweils von 19 Uhr bis
3.45 Uhr, die Züge der Linien RE 1 und RE 11 in verschiedenen Abschnitten
zwischen Cottbus/Eisenhüttenstadt und Berlin Ostbahnhof/Berlin Zoologischer
Garten aus und werden durch Busse ersetzt.

Bedingt durch die längeren Fahrzeiten der Busse wird in Berlin Ostbahnhof
bzw. Eisenhüttenstadt immer erst der Anschluss an den nachfolgenden Zugtakt
erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um 75 bis 117 Minuten.

Zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt werden
zusätzlich Schnellbusse eingesetzt. Die Schnellbusse halten zwischen Berlin
Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) nur in Fürstenwalde (Spree), ab Frankfurt
(Oder) nach Eisenhüttenstadt werden die planmäßigen Haltestationen bis auf
Kraftwerk Finkenheerd angefahren.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und
Aushänge auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Ausfall von Zügen der RE 2 zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus in der Nacht Samstag/Sonntag

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111108.html

Busse ersetzten Züge

(Berlin, 8. November 2011) Auf Grund von Arbeiten an der Signaltechnik
fallen in der Nacht Samstag/Sonntag, 12./13. November, in der Zeit von
23.30 Uhr bis 4 Uhr zwei Züge der RE 2 von Königs Wusterhausen bis Cottbus
und ein Zug von Lübbenau bis Berlin Ostbahnhof aus. Für die ausfallenden
Züge werden Busse mit veränderten Fahrzeiten eingesetzt, die erheblich
länger unterwegs sind. Zusätzlich fährt ein Schnellbus um 23.42 Uhr ab
Königs Wusterhausen, der ohne Halt bis Cottbus fährt.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und
Aushänge auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Ausfall von Zügen der RE 1 zwischen Erkner/Fangschleuse und Berlin Ostbahnhof in mehreren Nächten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111108b.html

Busse ersetzen Züge

(Berlin, 8. November 2011) Auf Grund von Gleisarbeiten fallen in den
Nächten Donnerstag/Freitag, 10./11. November, von Sonntag/Montag, 13./14.
bis Mittwoch/Donnerstag, 16./17. November, jeweils 21.30 Uhr bis 3 Uhr
mehrere Regional-Express-Züge der Linie RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und
Erkner/Fangschleuse aus.

Reisende nutzen die S-Bahnen oder Busse des Schienenersatzverkehrs. Durch
die längeren Fahrzeiten werden erst die Züge des nächsten Taktes zur
Weiterfahrt erreicht.

Auch in der Nacht Samstag/Sonntag, 12./13. November, fallen in der Zeit von
23.15 Uhr bis 4.45 Uhr alle Züge der RE 1 zwischen Erkner und
Frankfurt/Oder aus und werden durch Busse ersetzt.

Die Busse sind bis erheblich länger unterwegs als die ausfallenden
Regional-Express-Züge. Für den ausfallenden Zug um 3.51 Uhr von
Frankfurt/Oder in Richtung Berlin wird ein Bus eingesetzt, der bereits um
2.54 Uhr abfährt. In Erkner besteht dann Anschluss an den planmäßigen Zug
in Richtung Berlin.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet www.bahn.de/bauarbeiten, beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und
Aushänge auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + U-Bahn: Aufzugsinbetriebnahme auf dem U-Bahnhof Weberwiese (U5)

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/htdiv/article/1001623.html Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat am 4. November 2011 eine weitere Aufzugsanlage in Betrieb genommen: Der U-Bahnhof Weberwiese der U-Bahnlinie 5 wurde heute mit dem 130. Aufzug ausgestattet. Damit kann allen Fahr-gästen ein weiterer barrierefreier Zugang zwischen U-Bahnbereich und Straßenlandschaft angeboten werden. Der U-Bahnhof Weberwiese ist der 84. Bahnhof, welcher im Rahmen des barrierefreien Ausbaus innerhalb von 10 Monaten ausgerüstet wurde. Der Aufzugseinbau erfolgte parallel zur Erneuerung der Tunnelabdichtung. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum kompletten barrierefreien Ausbau der U-Bahnhöfe getan. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 alle U-Bahnhöfe zu 100% barrierefrei erreichbar zu gestalten. Der neugebaute Aufzug befindet östlich in Fahrtrichtung Hönow und führt direkt vom U-Bahnsteig auf die Mittel-insel der Karl-Marx-Allee. Um die Auffindbarkeit des Aufzuges im Straßenland bei Dunkelheit zu verbessern, wird das Aufzugshaus blau beleuchtet. Die Baukosten für den Aufzug liegen bei rund 880.000 Euro. Meldung vom 07.11.2011

Bahnverkehr: Veolia: Übernahme des Nachtzugs nach Berlin

http://www.lok-report.de/

Veolia Transport erweitert sein Fernverkehrs-Angebot durch Übernahme der
Verbindung Malmö – Berlin, die heute von SJ betrieben wird. „Die Linie
Malmö – Berlin ergänzt die Veolia-Verkehre Malmö – Stockholm und im Winter
Malmö – Åre/Storlien. Nun fügen wir eine weitere attraktive Verbindung in
unser Streckennetz“, sagt Marco Andersson, Fernverkehrs-Manager bei Veolia
Transport.
Die Linie wird im saisonalen Betrieb vor allem in den Sommermonaten
befahren und bietet die Möglichkeit zu Ausflügen von Stockholm in die
deutsche Hauptstadt. Sie wird in Kooperation mit dem Veranstalter GVG
betrieben, die bisher mit SJ zusammenarbeitete. Der Ticketverkauf wird im
November beginnen (WKZ, Bengt Dahlberg, Quelle Svenska Järnvägsklubben,
04.11.11).

Parkeisenbahn: Der Nikolaus kommt mit der Parkeisenbahn

www.parkeisenbahn.de

Platzreservierung bis zum 25. November
Auch in diesem Jahr fährt der Nikolaus mit dem Dampfzug der Parkeisenbahn
in der Wuhlheide und freut sich auf kleine und große Besucher.
Am Samstag, 3. Dezember und Sonntag, 4. Dezember in der Zeit von
11.00 Uhr bis 17.00 Uhr beginnen die Fahrten halbstündlich am
Hauptbahnhof im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide.
Unterwegs stoppen die Züge im Betriebswerk, denn dort ist ein
weihnachtlicher Markt mit Bastelstube, Bücher- und Souvenirbasar,
Spielestation, Stehcafé, Bratwurststand und Videokino aufgebaut.
Der Fahrpreis für Kinder beträgt 7 Euro inklusive Nikolaustüte
(Erwachsene dürfen für 5 Euro dabei sein und erhalten einen Glühwein
gratis).
Für Kindergarten- und Schulgruppen kommt der Nikolaus nochmals vom 5.
bis 9. Dezember und lädt zu halbstündigen Fahrten durch die winterliche
Wuhlheide ein.
Aufgrund des begrenzten Platzangebots werden die Nikolausfahrten mit
Reservierung angeboten und können bis 25. November über Telefon 53 89
26 60 oder per E-Mail Nikolaus@Parkeisenbahn.de vorbestellt werden.
Weitere Informationen zu Nikolausfahrten unter: www.parkeisenbahn.de
Pressekontakt:
Frau Ramona Fritsche / Herr Bernhard Schreiber
Tel. 030 / 53 89 26-60
Fax. 030 / 53 89 26-99
E-Mail info@parkeisenbahn.de

Bahnindustrie+Regionalverkehr: Bombardier Talent 2, Hennigsdorfer Züge nach zwei Jahren zugelassen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/

article1814091/Hennigsdorfer-Zuege-nach-zwei-Jahren-zugelassen.html

Mehr als zwei Jahre standen neue Züge von Bombardier auf dem Abstellgleis.

Nun hat das Eisenbahnbundesamt erste Genehmigungen erteilt. Die Deutsche

Bahn bleibt zurückhaltend. Bei Verkehrsminister Ramsauer ist ein weiteres

Spitzengespräch geplant.

Mehr als zwei Jahre standen rund 100 nagelneue Züge des Herstellers

Bombardier aus Hennigsdorf (Oberhavel) auf Abstellgleisen in der Nähe von

Berlin. Jetzt hat das Eisenbahnbundesamt nach ausgeräumten

Sicherheitsbedenken erste Genehmigungen für Züge des Typs „Talent 2″

erteilt. Das teilte ein Sprecher der Bonner Behörde am Mittwoch mit. Er

bestätigte damit einen Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Die

Deutsche Bahn hat noch immer Vorbehalte. Ein neuerliches Spitzengespräch

mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) soll …

Regionalverkehr: Ersatzbusse zwischen Pritzwalk und Wittenberge

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111102.html

(Berlin, 2. November 2011) Wegen Bauarbeiten zwischen Groß Pankow und
Pritzwalk verkehren von Samstag, 5. November, Betriebsbeginn, bis Montag,
7. November, Betriebsschluss, die Züge der RE-Linie 6 nicht zwischen
Pritzwalk und Wittenberge. Als Ersatz werden Busse eingesetzt.

Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse fahren diese in Wittenberge
zirka 18 Minuten früher ab als die Züge beziehungsweise erreichen
Wittenberge zirka 26 Minuten später. Dort besteht Anschluss an die Züge der
Linie RE 4 in Richtung Berlin. Die Reisenden erreichen in Pritzwalk die
Anschlusszüge der Linie RE 6 in Richtung Berlin beziehungsweise Neuruppin
West.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost, Telefon (0331) 235 6881 oder -6882
sowie auf den Aushänge auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Platzeck und Grube für starke Bahn in Brandenburg, Spitzen der Landesregierung und der Deutschen Bahn stecken in Potsdam neue Ziele ab • Bis 2015 rund 1,5 Milliarden Euro für Brandenburgs Bahninfrastruktur • DB mit rund 7.500 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Land

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/

presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20111101.html

(Potsdam, 1. November 2011) Brandenburgs Ministerpräsident Matthias

Platzeck hat sich bei einem Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden der

Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger

sowie den DB-Vorständen Ulrich Homburg und Dr. Volker Kefer erneut für eine

starke Eisenbahn und den stetigen Ausbau ihrer Infrastruktur im Land

Brandenburg ausgesprochen.

Ministerpräsident Platzeck sagte: „Ich begrüße, dass die Bahn weiter in

Brandenburg und Berlin investiert. Investitionen in die

Schieneninfrastruktur sind gut angelegtes Geld. Auf modernen Strecken sind

Züge pünktlicher, schneller, zuverlässiger und sicherer. Das macht den

Eisenbahnverkehr für die Fahrgäste attraktiver und holt den Verkehr ein

Stück weit weg von der Straße. Wenn gebaut wird, müssen Einschränkungen für

die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden. Um das Vertrauen der

Fahrgäste zu sichern und verlorenes Vertrauen der S-Bahn-Kunden

zurückzugewinnen, muss bei den Arbeiten an der Strecke Potsdam-Berlin alles

getan werden, um die Ausweichvarianten so sicher und zuverlässig wie

möglich zu machen. Auch die Verbindung zum neuen Flughafen Berlin

Brandenburg braucht noch weitere Investitionen für die Dresdner Bahn, um

schneller am Airport zu sein.“

Dr. Rüdiger Grube: „Die Deutsche Bahn ist für Brandenburg ein Motor, der

auch in Zukunft die Entwicklung des Landes ganz wesentlich antreiben wird.

1,5 Milliarden Euro investieren wir hier in den nächsten fünf Jahren allein

in die Eisenbahninfrastruktur und mit 7.500 Mitarbeitern sind wir einer der

größten Arbeitgeber. Dieser hohen Verantwortung sind wir uns bewusst. Dies

gilt auch für die Zukunft!“

Infrastrukturminister Vogelsänger betonte: „Brandenburg braucht weitere

Investitionen in die Schiene. Das betrifft die Regionalisierungsmittel

ebenso wie die Bundesmittel für Neubauinvestitionen und die notwendige

Neuauflage des Entflechtungsgesetzes. Die Fahrgäste wollen vor allem

pünktliche Züge. Jetzt steht der Winter vor der Tür und wir erwarten, dass

Bahn und S-Bahn gut vorbereitet sind. Nicht zufrieden ist das Land

Brandenburg nach wie vor mit dem Zustand der Schienenverbindungen in

Richtung unserer östlichen Nachbarn. Das ist umso bedauerlicher, weil viele

Fans aus Deutschland sicher im kommenden Jahr die Fußball-EM in Polen und

der Ukraine besuchen wollen.“ Ministerpräsident Platzeck wird die Fragen

des Schienenverkehrs zwischen Deutschland und Polen auch Ende November bei

seinem Besuch in Warschau mit der neuen polnischen Regierung erörtern. „Es

ist im erheblichen Interesse der Bürgerinnen und Bürger, dass der

Ankündigung Berlins und Warschaus, die grenzüberschreitende

Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, nun auch Taten folgen“, so Platzeck.

Mit rund 7.500 Mitarbeitern zählt die Bahn in Brandenburg zu den größten

Arbeitgebern. Sie bildet 208 junge Menschen in zukunftsorientierten und

attraktiven Ausbildungsberufen aus und sichert durch Aufträge von 800

Millionen Euro (2010) bei den regionalen Unternehmen der Dienstleistungs-

und Zulieferindustrie tausende weitere Arbeitsplätze.

Fakten zu den besprochenen Themen:

Auf Grundlage der Netzkonzeption 2030 wird die DB Netz AG dem Bund

Vorschläge zur langfristigen Schaffung einer marktgerechten Infrastruktur

machen. Im Fokus stehen unter anderem der Ausbau von durchgängigen

Verkehrskorridoren und das stärkere Einbinden von Knoten- und Terminals.

Ein weiterer Punkt war das Konjunkturprogramm des Bundes, das erfolgreich

umgesetzt wurde. Mit bisher rund 150 Millionen Euro wurden Schienenprojekte

beschleunigt, zum Beispiel der Streckenausbau zwischen Königs Wusterhausen

und Lübbenau, der Anschluss des neuen Flughafens Berlin Brandenburg oder

der Bau des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Doberlug-Kirchhain. Eine Reihe

kleinerer Maßnahmen im Regionalnetz werden die Pünktlichkeit erhöhen.

In einem Sonderprogramm Bahnhöfe wurde die Kundeninformation bei 118

Stationen verbessert, 23 kleinere Stationen wurden ertüchtigt, zwei

Empfangsgebäude energetisch saniert, 18 Bahnhöfe wurden durch

Blindenleitsysteme und/oder moderne Beleuchtung sicherer. Zwölf Stationen

erhielten wettergeschützte Wartebereiche. Bei drei weiteren ist der Zugang

zum Bahnsteig nun barrierefrei.

Zur Sicherheit des Bahnverkehrs in Brandenburg wurde festgestellt, dass bis

2012 die letzten 32 Betriebsstellen mit dem Zugsicherungssystem PZB

ausgerüstet sein werden.

Streckenertüchtigung Berlin–Rostock auf 160 km/h

66 Kilometer der Strecke sind bereits fertig gestellt. Etwa 40 Kilometer

werden derzeit umgebaut und 2012/2013 in Betrieb gehen. Bei vorliegendem

Planrecht bis Februar 2012 ist vorgesehen, vom 10. September 2012 bis 26.

April 2013 die Abschnitte Nassenheide–Löwenberg, Fürstenberg–Neustrelitz

und Waren–Lalendorf bei Sperrung beider Gleise zu erneuern. Bis 2013 soll

für Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Rostock eine Reisezeit unter zwei

Stunden erreicht werden.

Ausbaustrecke (ABS) Berlin–Görlitz

Mit der Streckengeschwindigkeit von weitgehend 160 km/h zwischen Cottbus

und Königs Wusterhausen verkürzt sich ab Fahrplanwechsel im Dezember die

Reisezeit im IC zwischen Berlin und Cottbus um 18 Minuten auf 68 Minuten.

ABS Berlin–Dresden

Mit dem Ausbau der Strecke für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h verkürzt

sich die Reisezeit, zum Beispiel von Berlin nach Prag um eine Stunde und 40

Minuten auf etwa drei Stunden. Dafür ist als nächstes geplant, 2015 beide

Streckengleise im Abschnitt Wünsdorf und Elsterwerda zu sperren. Während

der Gleiserneuerung werden dort auch 20 Bahnübergänge durch Straßen- oder

Eisenbahnüberführungen ersetzt.

ABS Berlin–Frankfurt (Oder)–Grenze Deutschland/Polen

Die Geschwindigkeit ist bereits weitgehend auf 160 km/h und die Achslast

auf 25 Tonnen angehoben worden. Für den Projektabschnitt Berlin

Ostbahnhof–Erkner laufen noch die Planungen.

Dr. Rüdiger Grube ging auf die aktuellen und geplanten Verkehrsangebote im

Regional-, Fern- und Güterverkehr ein und stellte wesentliche Veränderungen

vor. Insgesamt waren 2010 mit fast 43 Millionen erneut mehr Reisende mit

der Deutschen Bahn im Land Brandenburg unterwegs. Ab Juni 2012, nach

Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg, werden neben der S-Bahn

(alle zehn Minuten) und den viertelstündlich fahrenden Nahverkehrszügen

zunächst neun Fernverkehrszüge im Flughafen halten. Dies sind einzelne

ICE-Züge der Linie 10 Berlin–Hannover–Ruhrgebiet, einzelne IC-Züge der

Linie 77 Berlin–Münster–Amsterdam und der EC 249 der Linie

Hamburg–Lüneburg–Berlin–Cottbus–Südpolen. Bei guter Akzeptanz kann dieses

Einstiegsangebot des Fernverkehrs erweitert werden.

Ministerpräsident Platzeck unterstrich die Bedeutung des Schienenverkehrs

im Land Brandenburg. Mit Sorge verwies er auf den Rückgang des

Fernverkehrs-angebotes in der Region. Dies könne durch den Regionalverkehr

nur unzureichend ersetzt werden.

Auch im nächsten Jahr wird das ICE-Angebot zwischen Berlin und

Stralsund/Binz getestet. Die Fahrzeit des saisonalen IC Köln–Usedom/Rügen

verkürzt sich um eine Stunde, da dieser Zug neu über Berlin geleitet wird.

Dadurch können Reisende aus Prenzlau, Angermünde, Bernau und Eberswalde an

Wochenenden im Sommer ohne Umsteigen nach Hannover und weiter Richtung Köln

reisen. Zusätzlich kommen Brandenburger sonnabends bequem nach Usedom und

Rügen. Nach dem Streckenausbau Königs Wusterhausen–Lübbenau verkürzt sich

die Fahrzeit des EC Wawel von Cottbus nach Hamburg um 32 Minuten. In der

Gegenrichtung sind es sechs Minuten.

DB Schenker investiert in das Güterverkehrszentrum Großbeeren. Für neun

Millionen Euro werden auf 22.500 Quadratmetern eine Halle mit 49

Verladetoren und ein Bürotrakt mit rund 1.300 Quadratmetern gebaut. Rund 40

Arbeitsplätze sind zunächst vorgesehen.

DB Energie bezieht von insgesamt 25 Windrädern in Märkisch-Linden und

Treuenbrietzen Strom. Rund 74 Gigawattstunden Strom werden jährlich

produziert, genug um eine Stadt mit 50.000 Haushalten mit Strom zu

versorgen. Das bedeutet auch 40.000 Tonnen weniger Kohlendioxid.

Seit Oktober dieses Jahres arbeitet in Prenzlau das weltweit erste

Wasserstoff-Hybridkraftwerk. Ziel ist, die sichere und nachhaltige

Energieversorgung und Energiespeicherung mit einem Mix aus rein

Erneuerbaren Energiequellen im Praxistest nachzuweisen. Das

Wasserstoff-Hybridkraftwerk vereinigt erstmals die Energiequellen Wind,

Wasserstoff und Biogas zu einem Verbund. Der Strom kann nachfragegerecht

bereitgestellt werden, Wasserstoff sorgt an Zapfsäulen für CO2-freie

Mobilität in der Hauptstadt. Das 21-Millionen-Euro-Projekt von ENERTRAG AG,

TOTAL Deutschland GmbH, Vattenfall und Deutsche Bahn wird durch das Land

Brandenburg und das Bundesverkehrsministerium gefördert.

Die Innovationsplattform „Eco Rail Innovation (ERI)“ verfolgt die Vision

des emissionsfreien Transports im System Bahn. Die DB und zwölf weitere

namhafte Unternehmen der Bahnindustrie, Partner aus dem Bereich erneuerbare

Energien sowie Forschungsinstitute haben sich unter der Schirmherrschaft

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammengeschlossen, um

die technologische und wissenschaftliche Führungsrolle auszubauen und

innovative Technologien zu entwickeln.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn + Bahnhöfe: Die S-Bahn putzt sich raus, So macht man aus der Not ein Vorbild: Zwar fahren noch nicht wieder alle S-Bahn-Züge in Berlin, aber dafür läuft die vor einem Jahr gestartete Reinigungsoffensive auf Hochtouren. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
die-s-bahn-putzt-sich-raus/5786318.html

Weil S-Bahnchef Peter Buchner derzeit weiter mit dem Fahrzeugmangel leben
muss, der sich nur nach und nach beheben lässt, hat er sich der Sauberkeit
auf den Bahnhöfen und in den einsetzbaren Zügen verschrieben. Mit Erfolg.
Nach einem Jahr der Reinigungsoffensive beurteilten Fahrgäste den Zustand
auf den Stationen in allen Bereichen besser als zuvor.
Um 350 000 Euro hat die S-Bahn den mehr als zwei Millionen Euro umfassenden
Reinigungsetat aufgestockt. Die 90 eigenen Mitarbeiter sowie 20 weitere von
beauftragten Firmen kümmern sich seit einem Jahr verstärkt um die Stationen
auf dem Ring, die von den Fahrgästen als besonders dreckig eingestuft
worden waren.
Jetzt werden dort mit Hochdruckreinigern auf den Stationen mit den meisten
Fahrgästen auch die Bodenbeläge verstärkt gereinigt; drei bis vier Mal in
der Woche rücken die Teams hier in den Nachtstunden an.
Die Bahnhöfe auf dem Ring und in der Innenstadt seien besonders …