S-Bahn + BVG + Regionalverkehr: Ob S-Bahn, BVG oder Regionalverkehr: Das Angebot wird im neuen Fahrplan oft verbessert – wären da nicht die vielen Baustellen, aus PNN

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/603551/

Berlin/Potsdam – Freud und Leid liegen beim Fahrplanwechsel im Nahverkehr
am 11. Dezember dicht beisammen. Fahrgäste dürfen sich zum Teil über
häufigere und schnellere Fahrten freuen; auf der anderen Seite zwingen
Baustellen zu erheblichen Umwegen und Einschränkungen. Erfreulich sei auf
jeden Fall, dass es zunächst keine Preiserhöhung geben wird, sagte am
Mittwoch der Chef des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB),
Hans-Werner Franz. Gerechnet wird damit, dass die Preise im Sommer steigen
werden.

AB POTSDAM

Auf der Linie Potsdam Hauptbahnhof-Hennigsdorf-Oranienburg fahren die …

INFORMATIONEN

Beim VBB unter der Telefonnummer 030/25414141, bei der BVG unter 19 44 9.
bei der S-Bahn unter 030/297 43333 und bei der Bahn unter 0331/2356881/2

Regionalverkehr: Mit Tempo 160 nach Cottbus, Mehr Regionalverkehr und neue Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel, aus ND

http://www.neues-deutschland.de/artikel/
212851.mit-tempo-160-nach-cottbus.html

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember kommen vor allem auf Fahrgäste von S-
und Regionalbahn in Berlin und Brandenburg einige Veränderungen zu. Teils
wird das Angebot durch Bauarbeiten eingeschränkt, teils gibt es auch
deutliche Verbesserungen.
S-Bahn: Heftig kommt es für die täglich 20 000 Nutzer der S 3. Wegen der
Bauarbeiten am Ostkreuz ist für die Bahnen aus Erkner an diesem Bahnhof für
vier Jahre Endstation. Wer weiter will, für den heißt es umsteigen, was
auch Treppen steigen bedeutet. Ursprünglich sollte es zumindest
stadtauswärts weniger beschwerlich gehen. Doch fehlende Signaltechnik
verhindert vorerst, dass die S 3 Richtung Erkner am gleichen Bahnsteig
einsetzt, an dem die Züge aus dem Stadtzentrum eintreffen und …

Bahnhöfe + Mobilität + Regionalverkehr: Taxishuttle sichert Reisekette, Regionalbahnsteig am Bahnhof Wannsee erhält Aufzug

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111208.html

(Berlin, 8. Dezember 2011) Der Regionalbahnsteig am Bahnhof Wannsee erhält
bis Februar nächsten Jahres einen Aufzug. Während der Bauarbeiten können
mobilitätseingeschränkte Reisende ab 11. Dezember mit einem Taxishuttle die
Baustelle umfahren.

Reisenden der RE-Linie 7/MR 33 mit Weiterfahrt Richtung Berlin steigen in
Potsdam Medienstadt Babelsberg aus. Die Weiterfahrt erfolgt mit dem Taxi
bis Babelsberg und von dort mit der S-Bahn stadteinwärts.

Richtung Dessau muss in Babelsberg in das Taxi nach Potsdam Medienstadt
Babelsberg umgestiegen werden. Von dort kann die Regionalbahn genutzt
werden.

Reisenden der RE-Linie 1 wird empfohlen in Potsdam Hauptbahnhof umzusteigen
oder die Umleitung zu nutzen.

Eine Anmeldung bei der Mobilitätszentrale einen Tag vorher ist aus
logistischen Gründen unbedingt erforderlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr auf den Linien RE 1 und RE 11 zwischen Pillgram, Frankfurt (Oder) und Ziltendorf in mehreren Nächten

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20111207.html

(Berlin, 7. Dezember 2011) Auf Grund von Gleisbauarbeiten fallen in den
Nächten 12./13. bis 15./16. Dezember, jeweils in der Zeit von 22 bis 3 Uhr,
die Regional-Express-Züge der Linie RE 1 zwischen Pillgram und Ziltendorf
und der RE 11 zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf aus.

Für die ausfallenden Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen mit veränderten
und längeren Fahrzeiten eingerichtet. Die Busse fahren bis/ab Jacobsdorf
(Mark) zum Umstieg in die Züge der RE 1 von und nach Berlin. In Pillgram
wird die Haltestelle Schule angefahren.

Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu
informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere
Verbindung zu nutzen.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten,
beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder
-6882 und an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen + S-Bahn: Ab Sonntag fahren mehr S-Bahnen zum Flughafen Schönefeld, Neue Linienführungen für S3, S5 und S75 • Mobilitätseinschränkungen wegen Baufortschritt am Ostkreuz

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20111208.html

(Berlin, 8. Dezember 2011) Noch vor der Eröffnung des neuen Großflughafens
erweitert die S-Bahn Berlin ab kommenden Sonntag, 11. Dezember, das
Zugangebot zum Flughafen Schönefeld. Zwischen dem Berliner Stadtgebiet und
dem Flughafen fahren die rot-gelben Züge künftig täglich bis Mitternacht im
Zehn-Minuten-Takt. Es bestehen umsteigefreie Verbindungen mit der Linie S45
von Südkreuz und Neukölln sowie mit der Linie S9 von Pankow über Ostkreuz.
Zusätzliche Fahrten gibt es auch auf den Linien S25, S5, S75 und S8.

Auf der Stadtbahn werden die Linien S3, S5 und S75 neu geordnet. Als
durchgehende Stadtbahnlinie verkehrt die Linie S5 ganztägig im
Zehn-Minuten-Takt bis Spandau. Dieses Angebot gilt ab Spandau künftig auch
am Samstag ab 5.30 Uhr und am Sonntag ab 7.30 Uhr (bisher zweieinhalb
Stunden später). Auf dem östlichen Streckenabschnitt wird der bisher nur im
Berufsverkehr angebotene 10-Minuten-Takt über Mahlsdorf hinaus bis
Hoppegarten auf den gesamten Tag und das Wochenende (jeweils bis 20 Uhr)
ausgedehnt.

Die Linie S75 von Wartenberg fährt in den Hauptverkehrszeiten künftig mit
allen Fahrten bis Westkreuz. In der übrigen Zeit endet jeder zweite Zug am
Ostbahnhof.

Die Linie S3 wird baubedingt für längere Zeit auf den Abschnitt Erkner –
Ostkreuz verkürzt. Damit wird am Ostkreuz vorübergehend ein
Bahnsteigwechsel von und zu den anderen Linien der Stadtbahn erforderlich.

Da derzeit noch keine Fahrtreppen und Aufzüge zur Verfügung stehen, sollten
mobilitätseingeschränkte Fahrgäste alternative Fahrtrouten wählen. Mit der
Buslinie 240 besteht eine barrierefreie Verbindung zwischen S- und
U-Bahnhof Lichtenberg, S-Bahnhof Rummelsburg und dem Ostbahnhof. Die Linie
fährt in der Woche tagsüber im Zehn-Minuten-Takt, zu den anderen Zeiten
alle 20 Minuten. Zusätzlich stellt die Deutsche Bahn ab kommenden Montag
einen Kleinbusshuttle zur Verfügung, der vorrangig für Rollstuhlfahrer
vorgesehen ist. Dieser kann für die Fahrt zwischen Rummelsburg und
Lichtenberg beim Aufsichtspersonal auf dem S-Bahnsteig oder unter der
Rufnummer 030 / 29 72 29 72 angefordert werden. Das Angebot steht montags
bis freitags von 6 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an den
Feiertagen von 8 – 20 Uhr zur Verfügung.

Informationen zum neuen Fahrplanangebot stehen im Internet unter
www.s-bahn-berlin.de und in der heute erschienenen neuen Ausgabe der
S-Bahn-Kundenzeitung „Punkt 3″.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bus: Großer Fahrplanwechsel bei der Busverkehr Oder-Spree GmbH

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20111207.html

(Berlin, 7. Dezember 2011) Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember gibt es in
Berlin und Brandenburg neben Änderungen im Bahnverkehr angepasste und
veränderte Fahrplanangebote bei der Busverkehr Oder-Spree GmbH (BOS).

Zwischen den Bahnhöfen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg finden ab
Fahrplanwechsel umfangreiche Bauarbeiten an Brücken und Gleisen statt.
Dafür wird dieser Streckenabschnitt für ein Jahr voll gesperrt. Die Linie
RE 1 und OE 36 verkehren in dieser Zeit mit geändertem Fahrplan.

Durch den veränderten Fahrplan der RE-Linie 1 der DB Regio AG und durch die
ebenfalls neuen Abfahrtszeiten auf der OE-Linie 36 der Ostdeutschen
Eisenbahn GmbH (ODEG) werden im Bereich des Landkreises Oder-Spree
Fahrpläne auf den Stadt- und Regionalbuslinien angepasst und Anschlüsse
bestmöglich realisiert.

Auf den Stadtbuslinien in Fürstenwalde werden die Abfahrt und Ankunft der
Linien 1, 2 und 3 am Bahnhof um 15 Minuten vorverlegt. Neu kommen diese
Linien zur vollen beziehungsweise halben Stunde an und fahren entsprechend
ab.

An den Bahnhöfen Erkner, Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Jacobsdorf,
Storkow, Wendisch-Rietz und Beeskow werden die Busfahrpläne ebenfalls
angepasst. Die Fahrten und die Anschlüsse im Schülerverkehr werden jedoch
in allen Fällen sichergestellt.

Neben den zeitlichen Anpassungen werden ab Fahrplanwechsel Änderungen von
Haltestellennamen in den Orten Bad-Saarow, Kolpin, Reichenwalde,
Wendisch-Rietz und in Eisenhüttenstadt wirksam.

Die Fahrten der bisherigen Buslinie 444 wurden in die Linien 401 und 440
integriert.

Informationen zu den neuen Busfahrplänen und zu Verbindungsauskünften
finden Fahrgäste unter anderem im Internet unter www.bos-fw.de, unter
www.VBBonline.de und telefonisch bei der BOS für den Standort Fürstenwalde
unter 03361 556110, Standort Erkner 03362 58880, Standort Beeskow 03366
400106, Standort Eisenhüttenstadt 03364 402610 sowie am Kundentelefon des
VBB unter 030 25414141.

Darüber hinaus werden die VBB-Fahrplanbücher neu aufgelegt. Die neuen
Fahrplanbücher können bei den Agenturen der BOS an den Bahnhöfen Erkner,
Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sowie den Busfahrern ab dem 9. Dezember
erworben werden. Die Stadtfahrplanhefte für die Stadtlinien in
Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sind bereits erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

allg.: Brandenburg: Eckpunkte für Novelle des ÖPNV-Gesetzes vorgestellt

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html

Das Brandenburger Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr (ÖPNVG) soll
zum 1. Januar 2013 novelliert und der Landesnahverkehrsplan für die Jahre
2013 bis 2017 (LNVP) fortgeschrieben werden. Das hat Verkehrsminister Jörg
Vogelsänger am 08.11.12 im Kabinett mitgeteilt.
Minister Vogelsänger betonte: „Brandenburg verfügt mit dem aktuellen Gesetz
über eine gute Grundlage, um einen bedarfsgerechten öffentlichen
Personennahverkehr auch kostenbewusst anzubieten. Es definiert klare
Strukturen und Verantwortlichkeiten: Das Land bestellt den
Schienenpersonennahverkehr. Die Landkreise beziehungsweise kreisfreien
Städte sind für den übrigen öffentlichen Nahverkehr – also insbesondere für
den Busverkehr – zuständig. Dennoch ergibt sich wie bei jedem Gesetz nach
einiger Zeit die Notwendigkeit, die Wirkung zu überprüfen. Wir haben das
ÖPNV-Gesetz intensiv und in enger Abstimmung mit den anderen
Aufgabenträgern evaluiert und sehen im Wesentlichen in vier Punkten
Nachsteuerungsbedarf.“
1. Mit einer gesonderten jährlichen Pauschalzuweisung von fünf Millionen
Euro statt der bisherigen Einzelförderung durch das Land sollen die
Aufgabenträger für Straßenbahnen und O-Busse mehr Entscheidungsfreiheit und
Planungssicherheit erhalten.
2. Die Finanzierung des Busverkehrs, der den 2006 in Folge von
Mittelkürzungen des Bundes abbestellten Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
ersetzt, läuft nach nochmaliger Verlängerung 2012 aus. Ab 2013 gelten im
Busverkehr grundsätzlich die Zuständigkeitsregelungen des ÖPNV-Gesetzes.
Das Land bestellt, finanziert und kontrolliert Buslinien mit Bedeutung für
das Land. Landkreise und kreisfreie Städte sind für den weiteren
öffentlichen Verkehr zuständig. Die Abgrenzungskriterien werden in der
Fortschreibung des LNVP konkretisiert.
3. Wegen des demografischen Wandels sollen die alternativen
Bedienungsformen bei der Pauschalzuweisung stärker gewichtet werden. Damit
wird diesen zukunftsträchtigen öffentlichen Verkehrsarten angemessen
Rechnung getragen.
4. Die Zusammenarbeit der Aufgabenträger soll verbessert werden. Zur
Umsetzung werden sowohl Kriterien zur Zusammenarbeit als auch Konsequenzen
bei unzureichender Abstimmung in der Finanzierungsverordnung konkretisiert.
Auch für das Verfahren zum neuen Landesnahverkehrsplan für die Jahre 2013
bis 2017 hat Minister Vogelsänger die Signale auf Grün gestellt.
Vogelsänger: „Auch wenn der öffentliche Personennahverkehr – insbesondere
die S-Bahn – in jüngster Zeit in der Kritik stand, so dürfen wir doch eines
nicht übersehen: Unser insgesamt gut ausgebautes ÖPNV-System in
Berlin-Brandenburg kann sich international sehen lassen, auch auf der
Schiene. Die Nachfrage steigt ständig. Damit das so bleibt und das Angebot
verbessert werden kann, ist der finanzielle Rahmen wichtig. Mit der
Revision der beiden wichtigsten Finanzierungsgrundlagen des ÖPNV, des
Entflechtungsgesetzes im Jahr 2013 und des Regionalisierungsgesetzes 2015,
muss es den Ländern gelingen, den Bund von Kürzungen im öffentlichen
Verkehr abzuhalten.“
Das bedeutet aber auch, dass zurzeit kein Spielraum für zusätzliche
Neubestellungen ohne entsprechende Abbestellungen an anderer Stelle
besteht. Für neue Strecken ist kein Geld in Sicht. Der neue LNVP soll in
breiter öffentlicher Diskussion entwickelt werden.
Die letzte Änderung des ÖPNV-Gesetzes stammt aus dem Jahr 2006. Der
laufende Landesnahverkehrsplan umfasst die Jahre 2008 bis 2012
(Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 09.12.11).

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Streckenausbau Berlin – Cottbus

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Züge zum Fahrplanwechsel im
Abschnitt Königs Wusterhausen – Lübbenau nun bis zu 160 km/h schnell
fahren. Fahrgäste der Regionalexpresslinie RE2 sind zwischen Cottbus und
Berlin 21 Minuten schneller am Ziel, insgesamt dauert die Fahrt bis zum
Ostbahnhof jetzt nur noch 69 Minuten.
In Cottbus werden zudem die Anschlüsse zu anderen Bahnlinien verbessert, so
dass weitere deutliche Reisezeitverkürzungen erreicht werden. So ist man
künftig zwischen Berlin und Spremberg oder Forst eine halbe Stunde
schneller.
Die kürzere Fahrzeit zieht eine veränderte Linienführung nach sich: Ab
Spandau fährt der RE2 neu über Wittenberge nach Wismar und tauscht damit
die Linienführung mit dem RE4, der von Jüterbog – Ludwigsfelde neu in
Rathenow endet. Auf beiden Linien ändern sich teilweise die Abfahrt- und
Ankunftszeiten (Pressemeldung VBB, 08.12.11).
RechteckSonderheft des VBB: Umfangreicher Fahrplanwechsel am 11. Dezember
2011 in Berlin und Brandenburg (08.12.11)

BVG + Bus: Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 bei der BVG

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/
name/Pressemitteilungen/article/1010344.html

Hier ist was in Bewegung: In Neukölln-Nord ändert sich einiges mit dem
Fahrplanwechsel ab 11. Dezember. Die BVG setzt Fahrzeuge und Kapazitäten
dort ein, wo der Bedarf es notwendig macht und Fahrgäste den größten Nutzen
davon haben. Wegen der wenigen Änderungen zum Fahrplanwechsel erscheinen
der „Berlin Atlas und mehr“ und das VBB-Fahrplanbuch „Berlin/Potsdam“ aber
erst im Juni 2012, wenn der neue Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) den
Betrieb aufnimmt.

Großer Takt – kleiner Takt

In den letzten Jahren wurden samstags auf dem Streckenabschnitt der
Buslinie M41 in der Sonnenallee immer mehr Fahrgäste gezählt, es kam zu
Überfüllungen in den Bussen und zu Verspätungen auf der Linie. Dem wird nun
begegnet und die Linie zwischen den Haltestellen
Sonnenallee/Baumschulenstraße und U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee am
Sonnabend von 9 Uhr bis 18 Uhr statt alle zehn Minuten, nun im
5-Minuten-Takt befahren. Dafür wird der 5-Minuten-Takt zwischen U-Bahnhof
Hermannplatz/Sonnenallee und U-Bahnhof Hallesches Tor montags bis freitags
nur noch bis 19 Uhr (statt 20 Uhr) gefahren, danach, ab 19 Uhr, kommen die
Busse noch im 10-Minuten-Takt.

Linie167: spät abends alle 20 Minuten
Spät abends, ab 22 Uhr, ist der 10-Minuten-Takt auf der Linie 167 zwischen
U-Bahnhof Boddinstraße und Beermannstraße beziehungsweise
Puschkinallee/Elsenstraße nach Beobachtungen der Fachleute der BVG nicht
nötig. Die Linien 104 und 167 teilen sich hier die Strecke. Deshalb endet
die Betriebszeit der Linie 167 nun bereits um 22 Uhr. Ab 22 Uhr bis zum
Betriebsschluss befährt die Linie 104 den Abschnitt im 20-Minuten-Takt.

Linie N8: mehr Nachtbusse
Die Nachfrage auf der Nachtlinie N8, die nur in den Nächten ohne
U-Bahn-Betrieb, also So/Mo bis Do/Fr, verkehrt, ist in der ersten
Nachthälfte so groß, dass es häufig zu Überfüllungen der Nachtbusse kommt.
Dies führt zu Verspätungen und verpassten Anschlüssen. Deshalb wird die
Linie N8 ab 11. Dezember auf dem Abschnitt zwischen U-Bahnhof Osloer Straße
und U-Bahnhof Hermannplatz bis 3 Uhr auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.

Linie N47: Linie wird eingestellt
Während die N8 Kapazitätsprobleme aufweist, ist auf der im gleichen
Korridor (teilweise sogar parallel) verlaufenden Linie N47 die Nachfrage
äußerst gering. Selbst in Wochenendnächten nutzen nur knapp 80 Fahrgäste in
der gesamten Nacht diese Linie, weniger als auf der N8 in einem Bus fahren.
Die Linie N47 wird deshalb eingestellt.

Veränderte Linienführung
Auf diesen Linien ändern sich die Wegführungen oder Abfahrtsorte:
Linie U9: In der Nacht von So/Mo bis Do/Fr Verlängerung der Betriebszeit
bis ca. 1 Uhr.
Linie X10: Die Linienführung im westlichen Ast in Teltow wird geändert. Die
Linie X10 fährt künftig nicht mehr durch Zeppelinufer und Oderstraße,
sondern über die Potsdamer Straße zur neuen Endhaltestelle Rammrath-Brücke.
Am Wochenende wird nun zur westlichen Endstelle Rammrath-Brücke und nicht
mehr zum östlichen Endpunkt am S-Bahnhof Teltow Stadt gefahren.
Linie 147: sonntags früh fahren die ersten Busse ab circa 5 Uhr nur noch
zwischen S+U Hauptbahnhof und Unter den Linden/Friedrichstraße (bzw. S+U
Brandenburger Tor/Glinkastraße). Ab 7 Uhr fährt die Linie ab/bis U-Bahnhof
Märkisches Museum.
Linien 162 / 164: „Tauschgeschäft“ im Südosten: Die Linie 162 endet bzw.
beginnt nun am U-Bahnhof Rudow, die Linie 164 dafür am Flughafen
Schönefeld.
Linie 168: Die Bedienung nach Schmöckwitzwerder entfällt, bitte weichen Sie
auf die Buslinie 733 von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Spreewald aus.
Linien M76 / 179: Die nur in Fahrtrichtung Norden bestehende Haltestelle
„Mariendorfer Damm 167″ wird aufgehoben.
Linie 218: Die Fahrten enden nicht im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB),
sondern bereits am Messedamm, in unmittelbarer Nähe des ZOB.
Linien N2, N5, N8, N40, N42, N65: Die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher
Markt in der Rosenthaler Straße vor der Oranienburger Straße (Fahrtrichtung
Süd) wird aufgegeben, dafür aber eine neue Haltestelle in der Rosenthaler
Straße vor der Sophienstraße eingerichtet, ihr Name:
U-Bahnhof Weinmeisterstr./Gipsstraße.
Linie N35: Weil auf dieser Linie nun größere Fahrzeuge zum Einsatz kommen,
wird der Haustürservice nicht mehr angeboten.
Linie N64: Die Linie N64 heißt jetzt N61. In den Nächten von Freitag zu
Samstag und Samstag zu Sonntag fährt sie neu von und nach S-Bahnhof
Rahnsdorf (mit Anschluss zur S-Bahn), an den übrigen Tagen wie bisher nach
Rahnsdorf/Waldschänke.

U-Bahn + Straßenverkehr: BVG führt Fahrgäste in die Irre, Außergewöhnlich volle Straßen und ein Informationsdesaster beim Ersatzverkehr der BVG für die Linie U 2: Die Woche hat am Montag für Autofahrer und BVG-Fahrgäste gleichermaßen schlecht begonnen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
bvgfuehrt-fahrgaeste-in-die-irre/5924424.html

Während man in der Verkehrs-Informationszentrale (VIZ) nur rätseln konnte,
warum die Straßen so verstopft waren, gab's bei der BVG oft keine oder
falsche Informationen.
Fast im gesamten Stadtgebiet sei der Verkehr außergewöhnlich dicht gewesen,
sagte ein VIZ-Sprecher. Eine Erklärung dafür hatte er nicht. Zusätzliche
Baustellen habe es nicht gegeben, und auch das Wetter war normal.
Vielleicht haben aber auch einige BVG-Kunden zum Stau beigetragen, die
vorsichtshalber aufs Auto umgestiegen waren, um den Umsteigestress auf der
U 2 zu meiden.
Seit Mai war die Strecke zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck
unterbrochen. Am Montag früh wurde die Sperrung um den Abschnitt
Gleisdreieck–Potsdamer Platz erweitert. Während Fahrgäste bisher im Bahnhof
Gleisdreieck zwischen den Zügen der Linien U 12 und U 2 direkt umsteigen
konnten, müssen sie jetzt am …