http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-ber-vor-dem-abflug-schnell-zur-tankstelle/6631600.html „Flugzeuge im Bauch, im Blut Kerosin, kein Sturm hält sie auf, uns’re Air Berlin“, klingt es in einem alten Telefonwarteschleifensong der Airline. Das Lied wird heute nicht mehr gespielt. „Zu unmodern“, befand man vor Jahren. Dabei entwickelt der Themenkomplex Kerosin und Berlin derzeit eine brisante Aktualität: In Tegel könnte der Kraftstoff knapp werden – am Flughafen BER dagegen lagern rund 18 Millionen Liter Kerosin im Wert von 15 Millionen Euro. Die könnten nach vier Wochen von Bakterien befallen, und irgendwann unbrauchbar werden – zitiert die „B.Z.“ einen anonymen „Tankexperten“. Es ist eines der kurioseren Probleme, die sich aus der Verschiebung des Flughafenumzuges ergeben. Zwar erwartet noch niemand ernsthaft, dass Flugzeuge in Berlin wegen akuten Kerosinmangels am Boden bleiben müssen. Gleichwohl hat der Umstand, dass große Mengen Treibstoff zur falschen Zeit am falschen Ort lagern, konkrete wirtschaftliche Folgen und zwingt …
Regionalverkehr: Erster TALENT 2 auf der Regionalbahn-Linie 21 zwischen Wustermark−Potsdam−Griebnitzsee im Einsatz Einsatz der neuen Züge in Berlin und Brandenburg wird vorbereitet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2509680/bbmv20120514.html?start=0&itemsPerPage=20
(Berlin, 14. Mai 2012) Die DB Regio AG Nordost hat in den zurückliegenden Tagen von Bombardier Transportation (BT) die ersten Elektrotriebwagen (ET) vom Typ TALENT 2 ausgeliefert bekommen. Der erste TALENT 2 ist ab heute erstmals mit Fahrgästen auf der RB-Linie 21 zwischen Wustermark, Potsdam und Griebnitzsee unterwegs.
„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit wir die neuen Züge in Berlin und Brandenburg schrittweise im regulären Fahrplan einsetzen können“, erläuterte Thomas Stahlberg, Leiter des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost. „Gegenwärtig sind wir dabei, unsere Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer auf Probe- und Testfahrten der neuen Fahrzeuge einzusetzen und zu schulen. Außerdem erhalten unserer Werkstattmitarbeiter Schulungen an den für sie völlig neuen Fahrzeugen“, erklärt Thomas Stahlberg.
Der Verkehrsbetrieb Berlin der DB Regio AG Nordost erhält zunächst 17 von insgesamt 48 Fahrzeuge (für das Netz Stadtbahn), davon 14 dreiteilige und drei fünfteilige Elektrotriebwagen. Die TALENT 2 – Züge sind entsprechend ihres vorgesehenen Einsatzes auf die jeweiligen Bahnsteighöhen abgestimmt und machen barrierefreie Einstiege möglich. Ein weiterer Vorteil sind die Spaltüberbrückungen für den sicheren Zustieg für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Großzügige Mehrzweckbereiche bieten Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge sind vollklimatisiert, verfügen über eine Videoüberwachung, bieten Plätze für die erste und zweite Klasse und werden mit Kundenbetreuern besetzt sein.
Die Wartung der Fahrzeuge erfolgt ausschließlich in der DB Regio-Werkstatt Berlin-Lichtenberg, des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost. Dafür wurde in der Werkstatt unter anderem ein neuer Lagerbereich für technische Komponenten des TALENT 2 errichtet, eine Oberleitung in der Wagenhalle installiert, Dacharbeitsstände, für ein sicheres Arbeiten auf den Fahrzeugdächern eingebaut sowie eine speziell zum Rangieren dieser Fahrzeuge ausgerüstete Rangierlok beschafft. Die notwendigen Umbauten an der Waschanlage werden bis Ende Juni abgeschlossen sein.
„Mit der Wartung der neuen Fahrzeuge in unserer DB Regio-Werkstatt Berlin-Lichtenberg werden sich zukünftig auch die Arbeitsaufgaben der Mitarbeiter ändern. So werden beispielsweise erstmals Arbeiten auf den Dacharbeitsständen ausgeführt, da viele Komponenten auf dem Dach der Fahrzeuge angebracht sind. Waren die Mitarbeiter bisher entweder für die Triebfahrzeuge oder für das Wagenmaterial spezialisiert, wird mit dem Einsatz der TALENT 2 – Züge das Fachwissen beider Bereiche zusammengeführt“, erläutert Thomas Stahlberg, Leiter des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Regionalverkehr: Erster TALENT 2 auf der Regionalbahn-Linie 21 zwischen Wustermark−Potsdam−Griebnitzsee im Einsatz Einsatz der neuen Züge in Berlin und Brandenburg wird vorbereitet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2509680/bbmv20120514.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 14. Mai 2012) Die DB Regio AG Nordost hat in den zurückliegenden Tagen von Bombardier Transportation (BT) die ersten Elektrotriebwagen (ET) vom Typ TALENT 2 ausgeliefert bekommen. Der erste TALENT 2 ist ab heute erstmals mit Fahrgästen auf der RB-Linie 21 zwischen Wustermark, Potsdam und Griebnitzsee unterwegs. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit wir die neuen Züge in Berlin und Brandenburg schrittweise im regulären Fahrplan einsetzen können“, erläuterte Thomas Stahlberg, Leiter des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost. „Gegenwärtig sind wir dabei, unsere Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer auf Probe- und Testfahrten der neuen Fahrzeuge einzusetzen und zu schulen. Außerdem erhalten unserer Werkstattmitarbeiter Schulungen an den für sie völlig neuen Fahrzeugen“, erklärt Thomas Stahlberg. Der Verkehrsbetrieb Berlin der DB Regio AG Nordost erhält zunächst 17 von insgesamt 48 Fahrzeuge (für das Netz Stadtbahn), davon 14 dreiteilige und drei fünfteilige Elektrotriebwagen. Die TALENT 2 – Züge sind entsprechend ihres vorgesehenen Einsatzes auf die jeweiligen Bahnsteighöhen abgestimmt und machen barrierefreie Einstiege möglich. Ein weiterer Vorteil sind die Spaltüberbrückungen für den sicheren Zustieg für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Großzügige Mehrzweckbereiche bieten Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge sind vollklimatisiert, verfügen über eine Videoüberwachung, bieten Plätze für die erste und zweite Klasse und werden mit Kundenbetreuern besetzt sein. Die Wartung der Fahrzeuge erfolgt ausschließlich in der DB Regio-Werkstatt Berlin-Lichtenberg, des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost. Dafür wurde in der Werkstatt unter anderem ein neuer Lagerbereich für technische Komponenten des TALENT 2 errichtet, eine Oberleitung in der Wagenhalle installiert, Dacharbeitsstände, für ein sicheres Arbeiten auf den Fahrzeugdächern eingebaut sowie eine speziell zum Rangieren dieser Fahrzeuge ausgerüstete Rangierlok beschafft. Die notwendigen Umbauten an der Waschanlage werden bis Ende Juni abgeschlossen sein. „Mit der Wartung der neuen Fahrzeuge in unserer DB Regio-Werkstatt Berlin-Lichtenberg werden sich zukünftig auch die Arbeitsaufgaben der Mitarbeiter ändern. So werden beispielsweise erstmals Arbeiten auf den Dacharbeitsständen ausgeführt, da viele Komponenten auf dem Dach der Fahrzeuge angebracht sind. Waren die Mitarbeiter bisher entweder für die Triebfahrzeuge oder für das Wagenmaterial spezialisiert, wird mit dem Einsatz der TALENT 2 – Züge das Fachwissen beider Bereiche zusammengeführt“, erläutert Thomas Stahlberg, Leiter des Verkehrsbetriebes Berlin der DB Regio AG Nordost. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Parkeisenbahn Wuhlheide sucht junge Eisenbahner
www.parkeisenbahn.de Seit über 55 Jahren dampft die kleine Bahn für große Augen von Kindern betrieben durch die Berliner Wuhlheide. Auch in diesem Jahr können Kinder ab neun Jahren einsteigen und mitmachen. Sie lernen spielerisch die Grundlagen eines sicheren Eisenbahnbetriebes und die Wuhlheide kennen und können nach entsprechenden Ausbildungen selbst Fahrkarten kontrollieren, Schranken kurbeln, Züge abfahren lassen und schließlich ab 18 Jahren selbst Lok fahren. Neben dem Dienst bieten wir unseren Parkeisenbahnern viele spannende Angebote, wie zum Beispiel Ferienfahrten und Tagesausflüge, bei denen sie Berlin und Umgebung sowie vieles darüber hinaus entdecken und ihre Freizeit mit neu gewonnenen Freunden verbringen können. Der nächste Vorbereitungskurs beginnt am 24. Juni. Hierfür wird um eine Anmeldung bis zum 17. Juni gebeten. Anmeldungen bitte an Stefanie.Grosze@parkeisenbahn.de . Weitere Informationen ebenfalls unter dieser Mail-Adresse. Weitere Informationen: www.parkeisenbahn.de mitmachen@parkeisenbahn.de Telefon (030) 53892660 Pressekontakt: Frau Ramona Fritsche / Herr Bernhard Schreiber Tel. 030 / 53 89 26-60
Regionalverkehr: Ausdünnen und nicht aufgeben Gemeinderat diskutierte zu Plänen der Bahn / Schnelles Internet bis September / Disput zum Haushalt, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12326951/62129/Gemeinderat-diskutierte-zu-Plaenen-der-Bahn-Schnelles-Internet.html FRIEDERSDORF – Bürgermeister Siegbert Nimtz widersprach auf der Heideseer Gemeindesitzung Gerüchten, wonach die Stilllegung der Bahnstrecke zwischen Königs Wusterhausen und Friedersdorf beschlossene Sache sei. Überlegungen, die Linie OE 36 zwischen Berlin, Beeskow und Frankfurt/(O.) zu schließen, gebe es im zuständigen Brandenburger Infrastrukturministerium aber sehr wohl, so die Information. Auf eine schriftliche Anfrage des Bürgermeisters in Potsdam lautete die Antwort, nichts sei entschieden. „Aber dass gespart werden muss, hat man ganz klar gesagt“, so Nimtz. „Die Streckenschließung wäre ein schwerer Schlag für Heidesee“, sagte eine Einwohnerin auf der Versammlung kürzlich. Gemeindevertreter Dietmar Licht erklärte, der Erhalt der Bahnverbindung sei enorm wichtig, auch wenn die Strecke unrentabel …
Flughäfen: Freier Blick in den Rohbau Die Bürger dürfen den neuen Flughafen Berlin Brandenburg besichtigen – und finden sich auf einer Großbaustelle wieder, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12327004/485072/Die-Buerger-duerfen-den-neuen-Flughafen-Berlin-Brandenburg.html SCHÖNEFELD – Vor der Haupthalle des Flughafenterminals steht eine lange Reihe Gepäcktrolleys. Drinnen sind die Check-In-Schalter zu sehen, eine elektronische Tafel zeigt Abflüge nach Miami, München und Abu Dhabi an. Die Tür ist offen und warme Luft strömt heraus, während draußen die Neugierigen in der Kälte stehen. „Die Heizung funktioniert, aber das ist auch so ziemlich das Einzige“, witzelt ein Wachmann. Die Publikumstage boten am Wochenende die Gelegenheit, den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld (Dahme-Spreewald) einmal aus der Nähe zu betrachten. Hinein ins Gebäude durfte man aber nicht, denn abseits der Haupthalle war noch überall Baustellenatmosphäre mit unverkleideten Wänden und von der Decke hängenden Kabeln. Wer durch die Fenster blickt, sieht immer wieder einzelne Bauarbeiter herumlaufen und in Gruppen zusammenstehend beratschlagen. Nach Arbeiten mit Hochdruck sieht das allerdings nicht aus. Im nördlichen Hof liegen noch gewaltige Sand- und Kiesberge. „Man sieht, dass das in …
Straßenverkehr: Avus früher fertig als geplant, Es gibt auch Baustellen mit guten Nachrichten. Die Avus wird viel früher fertig, als geplant. Zuvor gibt es aber starke Verkehrseinschränkungen. Besonders für Pendler wird es schwierig. , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/autobahnbau-avus-frueher-fertig-als-geplant-/6625006.html Für Pendler zwischen Berlin und Potsdam wird dieser Sommer wohl eine Herausforderung. Die Sanierung der Avus soll zwar früher als geplant abgeschlossen werden – dafür wird ab Ende Juni aber gleich auf zwei Abschnitten parallel gebaut. Und auch auf der Schiene gibt es weiter Probleme. Noch im November oder Dezember dieses Jahres soll die Avus komplett saniert übergeben werden, sagte Petra Rohland, Sprecherin von Verkehrssenator Michael Müller. Ursprünglich sollte die Fahrbahn erst im Herbst 2013 freigegeben werden. Ermöglicht haben die schnelle Fertigstellung offenbar milde Temperaturen im Winter 2011/2012. Außerdem garantiert das sogenannte Beschleunigungsprogramm des Bundes den Baufirmen eine Prämie von bis zu einer Million Euro, wenn die Arbeiten früher als geplant abgeschlossen werden, erklärte Rohland. Dies gelang auch mithilfe moderner Gerätschaften: Ein besonders leistungsfähiger …
Bus + Regionalverkehr: Raus ins Grüne – ohne Auto, Drei Brandenburger Regionen sind jetzt per Ausflugsbus zu erkunden., aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/raus-ins-gruene-ohne-auto/6621986.html Mit Bahn und Bus lassen sich drei Ausflugsregionen östlich von Berlin bequem, preiswert und umweltfreundlich erkunden. Bis zum 3. Oktober sind Busse im Schlaubetal, in der Märkischen Schweiz und in der Scharmützelsee-Region unterwegs. Es gelten die normalen VBB-Tarife. Wer das Schlaubetal erkunden möchte, reist mit dem Regionalexpress RE 1 aus Richtung Berlin oder Frankfurt/Oder zum Bahnhof Jacobsdorf. Dort starten die Busse der Linie A 400 ihre Tour durch die 25 Kilometer lange Bachniederung. Unterwegs kann man aussteigen, ein Stück wandern, in einer der Mühlen einkehren und per Bus zum Bahnhof zurückfahren. Dreimal täglich pendeln die Busse an Wochenenden und Feiertagen auf der Strecke. Zweimal am Tag fahren sie zur neuen Endhaltestelle …
Flughäfen: Pleiten, Pech und Pavillons Seit 20 Jahren läuft in Berlin ein Schauspiel namens Flughafenneubau. Eigentlich sollten schon seit dem Jahr 2000 die Flieger vom neuen Airport in Schönefeld abheben. Jetzt wurde die Eröffnung am 3. Juni gekippt. Das ist nur ein weiterer Höhepunkt in einer pannenreichen Baugeschichte, aus Die Welt
http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article106298654/Pleiten-Pech-und-Pavillons.html
Klaus Wowereit hat sich in dieser Woche, in der auf ihn und seine Stadt Spott und Häme wie ein schwerer Hagelschauer niedergehen, zu einem bemerkenswerten Satz hinreißen lassen. Berlins Regierender Bürgermeister sagt ihn vergangenen Donnerstag im Abgeordnetenhaus, wo er die Terminverschiebung für den neuen Hauptstadt-Flughafen rechtfertigen muss. „Man kann es als ein Desaster bezeichnen“, flüchtet sich Wowereit in eine merkwürdig unpersönliche Phrase. „Da gibt es nichts zu beschönigen“, fügt er an.
Natürlich kann man „Desaster“ sagen, und schön ist es für die Hauptstadt nicht. Doch wäre eine Eröffnung zum versprochenen Termin in Schönefeld südöstlich hinter der Stadtgrenze ein geradezu unwürdiger Abschluss gewesen. Eine solche finale Szene hätte nicht gepasst. Nicht zu Berlin und nicht zu jenem 20-jährigen Schauspiel voller Pannen, in dem sich Größenwahn, Dilettantismus und die Eigenheiten deutschen Planungsrechtes aufs Übelste verknoteten. Nur wer weit weg von der Hauptstadt wohnt und die Geschehnisse um Berlins neuen, 2,5 Milliarden teuren Flughafen mit bestenfalls beiläufigem …
Flughäfen: Pleiten, Pech und Pavillons Seit 20 Jahren läuft in Berlin ein Schauspiel namens Flughafenneubau. Eigentlich sollten schon seit dem Jahr 2000 die Flieger vom neuen Airport in Schönefeld abheben. Jetzt wurde die Eröffnung am 3. Juni gekippt. Das ist nur ein weiterer Höhepunkt in einer pannenreichen Baugeschichte, aus Die Welt
http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article106298654/Pleiten-Pech-und-Pavillons.html Klaus Wowereit hat sich in dieser Woche, in der auf ihn und seine Stadt Spott und Häme wie ein schwerer Hagelschauer niedergehen, zu einem bemerkenswerten Satz hinreißen lassen. Berlins Regierender Bürgermeister sagt ihn vergangenen Donnerstag im Abgeordnetenhaus, wo er die Terminverschiebung für den neuen Hauptstadt-Flughafen rechtfertigen muss. „Man kann es als ein Desaster bezeichnen“, flüchtet sich Wowereit in eine merkwürdig unpersönliche Phrase. „Da gibt es nichts zu beschönigen“, fügt er an. Natürlich kann man „Desaster“ sagen, und schön ist es für die Hauptstadt nicht. Doch wäre eine Eröffnung zum versprochenen Termin in Schönefeld südöstlich hinter der Stadtgrenze ein geradezu unwürdiger Abschluss gewesen. Eine solche finale Szene hätte nicht gepasst. Nicht zu Berlin und nicht zu jenem 20-jährigen Schauspiel voller Pannen, in dem sich Größenwahn, Dilettantismus und die Eigenheiten deutschen Planungsrechtes aufs Übelste verknoteten. Nur wer weit weg von der Hauptstadt wohnt und die Geschehnisse um Berlins neuen, 2,5 Milliarden teuren Flughafen mit bestenfalls beiläufigem …