http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1025368/ Oranienburg (MZV) Mit dem Ersatzverkehrskonzept für die Zeit der Streckenvollsperrung zwischen Oranienburg und Neustrelitz ab 10.September hat sich die Deutsche Bahn Regio den Zorn vieler Fahrgäste aus Nordbrandenburg zugezogen. Auf völliges Unverständnis stößt dabei die Tatsache, dass der Ersatzbusverkehr rund 100 Kilometer über Land und dann noch durch den dichten Berliner Stadtverkehr zum Hauptbahnhof geführt werden soll. Die Fahrzeiten verdoppeln sich dadurch. Manche Bahnfahrer fürchten, dass sie noch länger brauchen werden Ursprünglich war geplant, den Bahnhof Oranienburg zum Dreh- und Angelpunkt …
S-Bahn: Stadtbahnsperrung in den Abendstunden Weichenarbeiten am Bahnhof Friedrichstraße machen Umsteigen auf U-Bahn, Straßenbahn oder Bus erforderlich
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2601560/bbmv20120615.html?start=0&itemsPerPage=20
(Berlin, 15. Juni 2012) Die Deutsche Bahn führt auf der Berliner Stadtbahn östlich und westlich des Bahnhofs Friedrichstraße Weichenarbeiten durch. Dies macht von Montag- bis Mittwochabend kommender Woche jeweils ab 22 Uhr die teilweise Unterbrechung des S-Bahn-Verkehrs in diesem Bereich erforderlich. Fahrgästen wird zur weiträumigen Umfahrung zwischen Alexanderplatz und Zoologischer Garten die Linie U2 empfohlen.
In den Nächten 18./19. Juni und 19./20. Juni fahren von 22 Uhr bis Betriebsschluss keine S-Bahnen zwischen Friedrichstraße und Hackescher Markt. Es wird ein Ersatzverkehr mit Straßenbahnen der Sonderlinie „E“ angeboten. Diese halten auch am U-Bahnhof Oranienburger Tor und am S-Bahnhof Oranienburger Straße. Zwischen Hackescher Markt und Alexanderplatz fährt die S-Bahn im Pendelverkehr.
In der Nacht 20./21. Juni von 22 Uhr bis Betriebsschluss wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgästen von und zur Nord-Süd-S-Bahn wird die Linie U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor empfohlen. Zwischen Hauptbahnhof und Zoologischer Garten besteht S-Bahn-Pendelverkehr.
Unter www.s-bahn-berlin.de kann nach Eingabe von Start- und Zielhaltestelle ein individueller Ersatzfahrplan erstellt werden, der auch andere Fahrtalternativen darstellt.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
S-Bahn: Stadtbahnsperrung in den Abendstunden Weichenarbeiten am Bahnhof Friedrichstraße machen Umsteigen auf U-Bahn, Straßenbahn oder Bus erforderlich
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/2601560/bbmv20120615.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 15. Juni 2012) Die Deutsche Bahn führt auf der Berliner Stadtbahn östlich und westlich des Bahnhofs Friedrichstraße Weichenarbeiten durch. Dies macht von Montag- bis Mittwochabend kommender Woche jeweils ab 22 Uhr die teilweise Unterbrechung des S-Bahn-Verkehrs in diesem Bereich erforderlich. Fahrgästen wird zur weiträumigen Umfahrung zwischen Alexanderplatz und Zoologischer Garten die Linie U2 empfohlen. In den Nächten 18./19. Juni und 19./20. Juni fahren von 22 Uhr bis Betriebsschluss keine S-Bahnen zwischen Friedrichstraße und Hackescher Markt. Es wird ein Ersatzverkehr mit Straßenbahnen der Sonderlinie „E“ angeboten. Diese halten auch am U-Bahnhof Oranienburger Tor und am S-Bahnhof Oranienburger Straße. Zwischen Hackescher Markt und Alexanderplatz fährt die S-Bahn im Pendelverkehr. In der Nacht 20./21. Juni von 22 Uhr bis Betriebsschluss wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgästen von und zur Nord-Süd-S-Bahn wird die Linie U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor empfohlen. Zwischen Hauptbahnhof und Zoologischer Garten besteht S-Bahn-Pendelverkehr. Unter www.s-bahn-berlin.de kann nach Eingabe von Start- und Zielhaltestelle ein individueller Ersatzfahrplan erstellt werden, der auch andere Fahrtalternativen darstellt. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Flughäfen: Flughafen-Debakel Neuen Chefplaner für BER gefunden, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-debakel-neuen-chefplaner-fuer-ber-gefunden/6752740.html Noch ist das Ausmaß des Berliner Flughafen-Debakels nicht abzusehen. „Es herrscht weiterhin völliges Chaos“, sagt ein Manager, der am Bau der Brandschutzanlage beteiligt ist. Auch der neue BER-Termin wackelt. Der neue Zeitplan auf der Flughafenbaustelle BER gerät ins Wanken. „Der vergangene Monat war verlorene Zeit. Es herrscht weiterhin völliges Chaos“, sagte ein Manager einer der am Bau der Brandschutzanlage beteiligten Firmen dem Tagesspiegel. Die Beteiligten aus Politik und Wirtschaft werfen sich nun gegenseitig Versäumnisse vor. Unterdessen wurde nach Tagesspiegel-Informationen ein neuer technischer Geschäftsführer für die Flughafengesellschaft gefunden. Der Chefplaner der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport, Horst Amann, soll seinen Vertrag bereits …
Bahnhöfe: 450.000 Euro für Bahnhof Luckau-Uckro
http://www.lok-report.de/ Luckau – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger überbringt am Freitag einen Förderbescheid über 450.000 Euro für die Sanierung des Bahnhofsumfeldes in Luckau-Uckrow. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat insgesamt seit 1991 für seinen öffentlichen Nahverkehr über 120 Millionen Euro erhalten. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir unterstützen die Kommunen auch weiterhin, um einen attraktiven ÖPNV anbieten zu können. Gute Busverbindungen zum Regionalverkehr, Parkplätze und Fahrradabstellplätze sind wichtig, um ein Umsteigen auf die Schiene leichter zu machen. Der Bahnhof Uckrow liegt zwischen Luckau und Dahme. Er ist daher als Einsteigerbahnhof gleich für zwei Städte interessant. Deshalb ist es sinnvoll, hier zu investieren.“ Der Bahnhof in Uckrow liegt an der Bahnstrecke Berlin-Dresden. Er wurde bereits 1875 eröffnet. Hier hält der RE3 alle zwei Stunden. Die Buslinie 466 verbindet Luckau und Dahme mit dem Bahnhof. Der Bund und die Bahn planen den Ausbau der Dresdner Bahn für eine Streckengeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern. Dann verkürzt sich die Fahrzeit nach Berlin auf deutlich unter eine Stunde. Das wird den Bahnhof Uckrow mit seinem Einzugsgebiet von 16.500 Einwohnern allein in Luckau und Dahme noch attraktiver machen. Heute brauchen Fahrgäste zum Berliner Hauptbahnhof je nach Verbindung eineinhalb bis eindreiviertel Stunden (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 14.06.12).
Straßenbahn: Bauarbeiten bei der Straßenbahn im Bereich Fürstenwalder Damm
http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1083093.html Auf den Straßenbahnlinien 60 und 61 werden vom 18. Juni bis 26. August 2012 Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dabei wird das alte Schottergleis ausgebaut und das sogenannte Neue Berliner Straßenbahngleis (grünes Gleis) eingebaut. Das ist notwendig, da durch die gesamte Umgestaltung des Fürstenwalder Dammes eine neue Gleislage erforderlich wurde. Außerdem werden die beiden Haltestellen „Hirschgarten“ und „Bellevuestraße“ modernisiert. Im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme werden auch Straßen-, Rad- und Gehwegarbeiten im Auftrag des Stadtbezirks Treptow-Köpenick sowie die Brückenerneuerung über das Neuenhagener Mühlenfließ durch den Senat durchgeführt. Daher muss der Straßenbahnverkehr der Linien 60 und 61 für den genannten Zeitraum unterbrochen werden. Ein entsprechender Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Der Individualverkehr im Fürstenwalder Damm wird über jeweils eine Fahrspur pro Richtung an der Baustelle vorbeigeführt. Meldung vom 13.06.2012
Bahnverkehr + Radverkehr: Fahrradmitnahme im Nahverkehr jetzt einfacher: www.bahn.de/fahrrad Deutsche Bahn und ADFC bieten alle wichtigen Informationen jetzt auf einer Seite • Intelligente Tourenplanung im Internet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2598798/p20120613.html
(Berlin, 13. Juni 2012) Alles, was Fahrradfahrer wissen sollten, wenn sie ihr Rad im Nahverkehr mitnehmen möchten, verraten seit Kurzem interaktive Karten im Internet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die DB haben sie im Rahmen der im Oktober 2011 vereinbarten Mobilitätspartnerschaft gemeinsam entwickelt. Zum ersten Mal kann über eine Einstiegsseite „www.bahn.de/fahrrad“ auf alle einzelnen Regeln zur Fahrradmitnahme zugegriffen werden.
Bertram Giebeler, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt dazu: „Fahrrad und Bahn ergänzen sich hervorragend. Gut, dass der ADFC und die Deutsche Bahn nun enger bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und Bahn zusammenarbeiten und Informationen und praktische Tipps zur Fahrradmitnahme bereitstellen.“
Dr. Thomas Schaffer, Leiter Marketing bei DB Regio, erläutert: „Sommerzeit ist Reisezeit. Da viele Kunden dann gern mit Fahrrad und Bahn unterwegs sind, bietet die neue Internetseite für diese Zielgruppe zahlreiche nützliche Informationen. Es ist also sinnvoll, gemeinsam mit den Experten vom ADFC die neuesten Fahrrad- und Tourentrends zu diskutieren.“
Die Konditionen zur Fahrradmitnahme in den einzelnen Verkehrsverbünden sind unterschiedlich. Über die Rubrik „Fahrradmitnahme im Nahverkehr“ findet der Nutzer einen flächendeckenden Überblick über die verschiedenen Preise und Mitnahmeregelungen der rund 60 Verkehrsverbünde in ganz Deutschland. Mit einem Mausklick werden die Internetseiten der Verbünde direkt erreicht. Radtouren lassen sich so einfacher, schneller und besser planen.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Radverkehr: Fahrradmitnahme im Nahverkehr jetzt einfacher: www.bahn.de/fahrrad Deutsche Bahn und ADFC bieten alle wichtigen Informationen jetzt auf einer Seite • Intelligente Tourenplanung im Internet
http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/2598798/p20120613.html (Berlin, 13. Juni 2012) Alles, was Fahrradfahrer wissen sollten, wenn sie ihr Rad im Nahverkehr mitnehmen möchten, verraten seit Kurzem interaktive Karten im Internet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die DB haben sie im Rahmen der im Oktober 2011 vereinbarten Mobilitätspartnerschaft gemeinsam entwickelt. Zum ersten Mal kann über eine Einstiegsseite „www.bahn.de/fahrrad“ auf alle einzelnen Regeln zur Fahrradmitnahme zugegriffen werden. Bertram Giebeler, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt dazu: „Fahrrad und Bahn ergänzen sich hervorragend. Gut, dass der ADFC und die Deutsche Bahn nun enger bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und Bahn zusammenarbeiten und Informationen und praktische Tipps zur Fahrradmitnahme bereitstellen.“ Dr. Thomas Schaffer, Leiter Marketing bei DB Regio, erläutert: „Sommerzeit ist Reisezeit. Da viele Kunden dann gern mit Fahrrad und Bahn unterwegs sind, bietet die neue Internetseite für diese Zielgruppe zahlreiche nützliche Informationen. Es ist also sinnvoll, gemeinsam mit den Experten vom ADFC die neuesten Fahrrad- und Tourentrends zu diskutieren.“ Die Konditionen zur Fahrradmitnahme in den einzelnen Verkehrsverbünden sind unterschiedlich. Über die Rubrik „Fahrradmitnahme im Nahverkehr“ findet der Nutzer einen flächendeckenden Überblick über die verschiedenen Preise und Mitnahmeregelungen der rund 60 Verkehrsverbünde in ganz Deutschland. Mit einem Mausklick werden die Internetseiten der Verbünde direkt erreicht. Radtouren lassen sich so einfacher, schneller und besser planen. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: Streckensterben erreicht neuen Rekord
http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html Seit September 2009 wird Brandenburg von einer rot-rot Koalition regiert. Wer daraus einen gewissen landespolitischen „Schienenbonus“ ableitet, muss angesichts des aktuellen Umgangs mit dem Schienennetz enttäuscht sein. Denn seit einem Jahr gibt es so viele Entwidmungen wie zwischen 2000 und 2008 nicht – ein trauriger Rekord: • April 2011 Belzig — Preußnitz 19,9 km • Juni 2011 Rathenow — Neustadt 30,3 km • August 2011 Bad Saarow-Pieskow Süd — Beeskow 17,4 km • Dezember 2011 Templin Stadt — Prenzlau West 33,8 km • Dezember 2011 Golzow — Reckahn 8,4 km Was kaum glaubbar schien, ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Unter der rot-roten Landesregierung sind mit ihrer Zustimmung und Duldung Bahnstrecken mit einer Länge von 110 km entwidmet worden. Planerisch und rechtlich haben sie damit aufgehört, ein Verkehrsweg zu sein. Ein Verkehrsbedürfnis, so die Gesetzesdefinition, ist auf Dauer bei ihnen nicht mehr zu erwarten. Nicht heute, nicht in fünf und auch nicht in 25 Jahren. Sonst hätte das Verkehrsministerium einer Entwidmung widersprechen müssen! Ein Konzept, wie die schon heute bekannten Bevölkerungs-, Verkehrs- und Umweltprobleme gelöst werden sollen, existiert offenbar nicht. Die rot-rote Landesregierung glaubt nicht an eine „Renaissance der Schiene“. Im Gegensatz dazu die hoffnungsvollen Ausführungen in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Linkspartei: „Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt, Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und Qualitätsverbesserungen in der Fläche an…“ Dieses Streben nach einer Stärkung wird durch das praktizierte Verhalten konterkariert. Besonders deutlich wird der Gegensatz zwischen dem Zitat und der Wirklichkeit beim Abschnitt Rathenow — Neustadt. 2015 findet in der Havelregion die Bundesgartenschau statt, die zehntausende von Besuchern haben wird. Die ersten Verkehrskonzepte sahen für die Verbindung einiger Standorte die Nutzung dieser Schienenstrecke vor; der DBV wies auf die bevorstehende Entwidmung hin. Nun setzt man auf politischer Ebene überwiegend auf die Anreise mit Pkw und Bus! Der DBV-Landesverband kritisiert das leichtfertige Aufgeben von Schienenstrecken. Leider ist bisher die rot-rote Landesregierung nicht bereit, über Alternativen nachzudenken. So hatte der DBV vorgeschlagen, alle Strecken, für die im Moment kein Verkehrsbedürfnis besteht, nicht zu entwidmen und stattdessen in einem „Streckenpool“ beim Land „zu sammeln“. Sie sollten für eine spätere Reaktivierung vorgehalten werden. Dadurch wären sie in ihrem Bestand gesichert — selbst dann, wenn Gleise und Anlagen zurückgebaut werden (Pressemeldung DBV Berlin-Brandenburg, 13.06.12).
S-Bahn: Berlin: Senat bindet Verbände in S-Bahn-Planungen ein
http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html Derzeit macht sich die Berliner Verkehrsverwaltung in einer ungewohnten Offenheit gemeinsam mit interessierten Verbänden Gedanken zu den Anforderungen an eine neue Fahrzeuggeneration der Berliner S-Bahn. Dieses Vorgehen muss und soll vom DBV gelobt werden! Die schlechten Erfahrungen aus und mit der S-Bahn-Krise haben wohl dazu geführt, dass die Verkehrsverwaltung aus den Fehlern lernen will und die Meinungen der Verbände anhört. In der vergangenen Woche fand zu verschiedenen Themenfeldern – beispielsweise Überlegungen zur Zugkonfiguration und Ausstattungsmerkmalen – eine Zusammenkunft in der Verkehrsverwaltung statt. Über drei Stunden wurde diskutiert und ein sehr sachlicher Meinungsaustausch gepflegt. Der DBV ermutigt die Verkehrsverwaltung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die bisherige Geheimniskrämerei und Geheimhaltung für die Zukunft aufzugeben. Nur im intensiven Dialog mit den Verbänden ist ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein ganz anderes Bild in Brandenburg. Derzeit wird hinter verschlossenen Ministeriumstüren der Landenahverkehrsplan 2013 bis 2017 erarbeitet. Die Öffentlichkeitsbeteiligung besteht darin, dass jeder seine Ideen schriftlich kundtun konnte. Einen konkreten Ministeriumsentwurf, auf den bezug genommen werden könnte, gibt es nicht. Selbst eine parlamentarische Debatte über den voraussichtlich im Frühherbst fertigen Entwurf ist nicht vorgesehen. Der erarbeitete Entwurf wird dem Verkehrsausschuss zur Kenntnis gegeben und später von der Landesregierung in Kraft gesetzt. Demokratische Mitwirkung verkommt zur Farce. Dabei wäre eine breite und ergebnisoffene Diskussion um die verkehrspolitischen Ziele bis 2017 vor dem Hintergrund der vielen Herausforderungen dringend notwendig. Genannt seien der Bevölkerungsrückgang und die stetige Zunahme Älterer in der Bevölkerung, der demografische Wandel, zunehmende Umweltprobleme, Verschuldung, Schuldenbremse und steigende Kraftstoffpreise als Stichpunkte. Aber die Brandenburger Landesregierung weiß alleine, was gut für die Bevölkerung ist deshalb an den klugen Ratschläge der Verbände nicht wirklich interessiert! Eine grundsätzliche Diskussion darüber, wie das Bahn- und Busangebot der nächsten fünf Jahre aussehen soll, wäre notwendig. Eine solche Diskussion wird aber vom Politbüro nicht gewünscht. Das Berliner Verhalten sollte für das Brandenburger Verkehrsministerium Vorbild sein. Was nützt es der Demokratie, der Teilhabe an der politischen Willensbildung und letztendlich dem Land mehr, als eine breite und ergebnisoffene Diskussion! Deshalb ermuntert der DBV den Berliner Senat ausdrücklich, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Auch die Vorbereitung der späteren Ausschreibung sollten in der gleichen Weise transparent durchgeführt werden. Der DBV wünscht sich für Brandenburg ein ähnliches Verhalten wie das Berliner Vorgehen. Brandenburg kann von Berlin lernen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg, 13.06.12).