U-Bahn: Start der Kanzler-U-Bahn auf der Kippe, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/10/11/berlin/925965.html

Land und BVG verhandeln
Von Markus Falkner

Der für Anfang 2009 geplante Betriebsstart der U-Bahn-Linie U 55, der „Kanzler-U-Bahn“, steht offenbar wieder auf der Kippe. Noch im Mai hatte sich BVG-Betriebsvorstand Thomas Necker bei einem Termin mit Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) klar für den Betrieb der Stummelstrecke vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor ausgesprochen. Eine fertige U-Bahn-Strecke nicht zu nutzen sei „nicht vermittelbar“, so Necker. Nun äußern sich die Verkehrsbetriebe deutlich zurückhaltender. „Wenn die Linie fahren soll, muss der Senat den Betrieb bei uns bestellen und auch bezahlen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Fraglich sei nach wie vor, ob die Strecke mit nur drei Bahnhöfen und täglich erwarteten etwa 6400 Fahrgästen rentabel sei. Erst nach dem Weiterbau bis zum Alexanderplatz soll die Fahrgastzahl auf täglich mehr als …

S-Bahn: Umzug geht weiter: S-Bahn-Kundenschalter jetzt in den Reisezentren, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Reisende finden künftig alle Informationen und Angebote zum Nah- und Fernverkehr unter einem Dach. Denn ausgesuchte Reisezentren der Deutschen Bahn
(DB) bekommen Zuwachs: Jeweils zwei Schalter der S-Bahn Berlin GmbH werden in die Räumlichkeiten integriert, um nicht nur umständliche Wege einzusparen, sondern auch die Kundenfreundlichkeit zu erhöhen.
Am Montag, dem 8. Oktober, zogen bereits am Bahnhof Alexanderplatz die Schalter aus dem Kundenzentrum in das DB-Reisezentrum am Ende des Bahnhofs (Ri. Westen). Die S-Bahn-Fahrkartenausgabe bleibt weiter am alten Standort (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa und So 9-19 Uhr). Vorraussichtlich ab Donnerstag, dem 18. Oktober, finden Reisende auch am Bahnhof Spandau die …

allg.: Brandenburg: Landesnahverkehrsplan ist ein Phantom aus dem Verkehrsministerium

http://www.lok-report.de/

Angekündigt war im Herbst des vergangenen Jahres eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit an der Erarbeitung des Landesnahverkehrsplanes für Brandenburg. Dieser solle als „transparenter Prozess mit breiter Einbeziehung der politischen Ebene und der regionalen Akteure“ gestaltet werden. Groß war die Freude und auch die Hoffnung im Frühjahr 2007, als vom Verkehrsministerium tatsächlich dieser angekündigte Dialog in Form der Bitte um Vorschläge, Ideen und Konzepten eingefordert wurde. Auch der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband beteiligte sich mit einer Stellungnahme. Den aktuellen Sachstand des Landesnahverkehrsplanes bekamen die Zuhörer auf der heutigen Veranstaltung in Potsdam jedenfalls nicht zu Gesicht. In einer Folienpräsentation wurden Auszüge referiert. Man habe die Stellungnahmen der Verbände und Organisationen intensiv gelesen. An welcher Stelle sie konkret ihren Niederschlag gefunden haben, wurde nicht erwähnt.
Mit dem „Totschlagargument“, dass es nicht mehr Geld gäbe, Zuständigkeiten beim Bund und bei der DB AG lägen, wird jeder Vorschlag und jede Idee offenbar abgebügelt. Ein zusätzliches Zugangebot wegen extrem hoher Nachfrage? Aufbau der S-Bahn nach Falkensee und Velten? Veränderungen in der Linienführung bestimmter Linien? Stärkung des Bahn- und Busangebotes durch politische Maßnahmen? Verbesserung der Fahrgastinformation auf den Zugangsstellen? Immer die gleiche Antwort: kein Geld und nicht zuständig.
Die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg teilweise vorgestellten Fahrgast-Potentialanalysen brachten auch keine Klarheit. Mittels statistischer Verfahren wurde begrüßenswerter Weise aufgezeigt, wie Strecken unter 1.000 Fahrgäste pro Tag gestärkt und somit in ihrem Bestand gesichert werden können. Konkrete Aussagen zur Umsetzung gab es seitens des Verkehrsministeriums nicht, auch keine Äußerungen, wie damit umgegangen wird.
Wohin die Reise bis 2012 – und in der Perspektive bis 2020 – geht, ist nun klar: Es gibt keinen weiteren Ausbau, keine grundlegenden Angebotsverbesserungen. Im Vordergrund steht das „Weiter so“ der bisherigen Politik. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich die Landesregierung beim Flughafenbahnhof in Schönefeld zu einer millionenschweren Bestellgarantie für Zugverkehre verpflichtete, ohne konkret zu sagen, wo dafür an anderer Stelle gespart werden solle.
Beispielsweise müssten die enormen Fahrgaststeigerungen nach Inbetriebnahme des Nord-Süd-Bahn-Tunnels – laut VBB bis zu 15 Prozent – in Konsequenz zu einer Ausweitung des Angebotes führen. So etwas wird es aber nicht geben, angeblich ist dafür kein Geld da.
Insgesamt scheint der Landesnahverkehrsplan mehr Fragen offen zu lassen, als die er beantwortet (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 09.10.07).

Straßenverkehr: Am Waldrand ist jetzt parken verboten, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1245987/
Am_Waldrand_ist_jetzt_parken_verboten.html

Wenn man sich permanent quer stellt, kann das unangenehme Folgen haben. Diese Erfahrung mussten jetzt viele Kraftfahrer aus Brandenburg machen, die nahe dem Bahnhof Rahnsdorf parken, um mit der S-Bahn in die Innenstadt zu fahren. Damit soll jetzt Schluss sein
An Wochenenden haben bisher zwischen 100 und 200 Autos am Waldrand gestanden, quer zur Fahrbahn der Straße Alter Fischweg. Auf einer Sandfläche. Das soll sie nun Geld kosten. In der vergangenen Woche fanden viele Fahrer zunächst ein Verwarnungsschreiben an ihrer Windschutzscheibe vor, zwei Tage später eine Forderung für ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro. Zu den Betroffenen zählen Robert Stein (Name geändert) aus Schöneiche und seine Frau. „Seit 13 Jahren stellen wir unser Auto dort ab“, erzählt der Brandenburger. „Bisher hatte keine Behörde etwas dagegen.“ Auch ein Parkverbotszeichen gebe es nicht. Das Parken am Waldrand sei schon zur DDR-Zeit Tradition gewesen. Denn reguläre Stellplätze in den Nebenstraßen des Bahnhofs oder am Vorplatz sind Mangelware. Stein und seine Frau fahren mit der S3 von Rahnsdorf weiter nach Ostkreuz und Tempelhof. „Es ist doch gewollt, dass man nicht mit dem Auto in die Innenstadt fährt“, entrüstet sich Stein. „Dann muss es doch auch …

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Straßenverkehr: Elektrische Poller sollen Autofahrer aus der Altstadt raushalten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/1006/lokales/0083/index.html?

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Elektrische Poller sollen Autofahrer aus der Altstadt raushalten

06.10.2007
Lokales – Seite 27
Karin Schmidl

KÖPENICK. „Es wird Zeit, dass sich hier was tut“, sagt Steven Huth. Der Wirt des Cafés Mokkafee in der Grünstraße ärgert sich seit langem über Autofahrer, die trotz Verbots durch die Fußgängerzone brausen. Dicht vorbei an seinen Gästen, die vor dem Café sitzen. Bis zu hundert Fahrer von Pkw und Kleinlastern nehmen täglich diese verbotene Abkürzung. Auch andere Händler und Passanten fühlen sich belästigt. Am Montag sollen zwei versenkbare Poller in diesem Teil der Fußgängerzone in Betrieb genommen werden.Vorerst als Test.
„Der zunehmende Unmut über ignorante Autofahrer ist der Grund, weshalb wir das tun“, sagt der Baustadtrat von Treptow-Köpenick, Rainer Hölmer (SPD). Die Poller waren bislang ein Ärgernis: Das Tiefbauamt hatte sie, vorbei an Bezirksamt und -parlament, einbauen lassen. Mehrere zehntausend Euro wurden so im Pflaster versenkt. „Wenn wir sie schon haben, dann können wir sie auch …

Bahnverkehr + S-Bahn: Berlin/Brandenburg: Schwarzer Freitag für Bahnfahrgäste

http://www.lok-report.de/

Auf die Ankündigung der Gewerkschaft GDL, am 5. Oktober von 8 bis 11 Uhr streiken zu wollen, hat die Deutsche Bahn mit einem „Ersatzfahrplan“ reagiert, der diesen Namen nicht verdient. Fernverkehr, Regionalverkehr und S-Bahn-Verkehr werden ganztägig massiv eingeschränkt. Während sich die Fahrgäste in der Vergangenheit auf einen dreistündigen Streik leidlich gut einstellen konnten, nutzt jetzt auch frühes Aufstehen oder spätes Arbeiten nichts, weil bereits vor 8 Uhr und bis zum Ende des Tages der Bahnbetrieb erheblich eingeschränkt wird.
Während in Berlin die meisten Fahrgäste noch die Möglichkeit haben, auf die BVG auszuweichen, trifft es die Fahrgäste in Brandenburg extrem hart. Zahlreiche Bahnlinien werden auf Busverkehr umgestellt. Und die Bahnlinien, die noch gefahren werden, werden so weit ausgedünnt, dass das verbleibende Angebot eine Zumutung ist.
Beispiel RE1: Die Züge der brandenburgischen Vorzeigelinie fahren normalerweise alle halbe Stunde und sind im Berufsverkehr dennoch voll besetzt. Am Freitag sollen sie nun nur alle zwei Stunden verkehren. Damit sind unerträgliche Überfüllungen und allein daraus resultierende Verspätungen vorprogrammiert. Ein weiteres großes Ärgernis ist, dass der Zugverkehr bereits gegen 20 Uhr eingestellt wird, obwohl die Züge sonst bis nach Mitternacht fahren und gerade am Freitagabend auch dann sehr gut besetzt sind.
Gravierend sind auch die Einschränkungen im internationalen Verkehr. So werden die Züge von Berlin nach Warschau, obwohl sie vor 8 Uhr bzw. nach 11 Uhr verkehren, auf deutscher Seite ganztägig ersatzlos entfallen.
• Der Berliner Fahrgastverband IGEB ist empört über das Vorgehen der Bahn, die ohne Not aus dem dreistündigen Streik ein ganztägiges Fahrgast-Martyrium macht.
• Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert die Länder als Besteller des Nahverkehrs auf, entschieden gegen den Ausfall bestellter und bezahlter Nahverkehrsleistungen vorzugehen (Pressemeldung IGEB, 06.10.07).

Bahnverkehr + S-Bahn: Starke Einschränkungen auch vor und nach dem eigentlichen Arbeitskampf der Lokführer, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11035978/485072/

ULRICH NETTELSTROTH

BERLIN Im Untergeschoss des Berliner Hauptbahnhofs herrscht eine beinahe gespenstische Ruhe. Alle acht Gleise sind leer, nur wenig Menschen warten auf den Bahnsteigen. Andreas Höpfner aus Luckenwalde (Teltow-Fläming) ist einer von ihnen. Von der Nachtschicht in Potsdam kommend, wollte er wie gewohnt über Berlin nach Hause fahren. Aber der Zug ist ausgefallen und nun wartet er schon seit einer geschlagenen Stunde auf dem Bahnsteig. Verständnis für die Forderungen der streikenden Lokführer hat Höpfner nicht mehr. „Die Lokführer haben den Bogen überspannt“, meint er.
Nach Angaben der Deutschen Bahn fuhr gestern nur die Hälfte der bundesweit rund 40 000 Züge planmäßig. Verantwortlich für die Zugausfälle war allerdings …

Museum: Buckower Kleinbahn: Fotosonderfahrt

http://www.lok-report.de/

Am 07.10. endet die reguläre Betriebssaison 2007 der Buckower Kleinbahn. Das bedeutet aber nicht, bis zum kommenden Jahr ist dort Ruhe angesagt. Trotz Saisonende besteht am 13.10. noch einmal die Möglichkeit einer Bahnfahrt nach Buckow. Die Kleinbahn fährt um 12:20 von Müncheberg nach Buckow. Die Rückfahrt ist um 16:25 möglich.
Weiterhin ist eine Fotosonderfahrt um 14 Uhr geplant. Wie bereits bei der Fotofahrt im Juni 2005 wird an verschiedenen Stellen zum Aussteigen gehalten. Es werden Scheinan- und Durchfahrten gemacht und weiter geht es zum nächsten Fotopunkt. Das Ganze dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro und ist vor Ort zu entrichten. Bitte anmelden: E-Mail an epost@buckower-kleinbahn.de.
Die Fahrt kann nur bei entsprechender Teilnehmerzahl, die vorher bekannt sein muss, stattfinden. Die Information darüber ob die erforderliche Mindestteilnehmerzahl erreicht ist und die Fahrt wie vorgesehen statt findet wird auf der Internetseite www.buckower-kleinbahn und auch hier erscheinen.
Vorab sei auch mitgeteilt, dass es in diesem Jahr wieder Weihnachtszüge bei der Buckower Kleinbahn zum Weihnachtsmarkt in Buckow geben wird. Infos und die Fahrtzeiten ebenfalls auf vorgenannter Website (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 05.10.07).

Schiffsverkehr: Reden statt fällen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/690720.html

Wasserbehörde stellt Sanierungs-Varianten für den Landwehrkanal vor und spricht mit Anwohnern
Uwe Aulich

KREUZBERG. Wann wird der Landwehrkanal saniert und vor allem wie? Bleiben alle Bäume stehen, werden Touristenschiffe bald wieder schneller fahren? Diese Fragen bewegen derzeit die Anwohner entlang des Kanals. Antworten aber gibt Hartmut Brockelmann nicht. Der viel kritisierte Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin (WSA) will sie an diesem Sonnabend auch gar nicht geben, und er sagt auch, er wisse keine. Brockelmann hatte alle Beteiligten zu einer Informationsveranstaltung eingeladen – Anwohner, Reeder, Umweltverbände, Politiker – „um hoffentlich einen gemeinsamen Neuanfang zum Landwehrkanal hinzubekommen“. Und wenn es diesem Ziel diene, wolle er „gern etwas netter werden“, sagt er.
Netter werden? Viele Anwohner glauben ihm nicht und erinnern an den 5. Juli, als Brockelmann die Fällung von …