Viele Jahre halten sie nicht mehr durch. Immer noch sind in Berlin U-Bahn-Züge unterwegs, die bereits zu Beginn der 1970er Jahre gebaut worden sind. Sie sind fast vier Jahrzehnte alt – das ist für Nahverkehrsfahrzeuge ein biblisches Alter. Inzwischen warnen Gutachter vor einem „Substanzverschleiß“. So seien die Hauptquerträger, die ein wichtiges Element der Konstruktionen bilden, nur noch zu 50 Prozent dauerfest. Jetzt zeichnet sich nach langen internen Debatten endlich ab, dass die Uralt-Wagen durch neue U-Bahnen ersetzt werden. Anfang des kommenden Jahres wird der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) über den geplanten Kauf entscheiden – und ihm aller Voraussicht nach zustimmen. Noch gelten die 1972 und 1973 angeschafften U-Bahnen als sicher. Doch die vielen Jahre im Dauereinsatz auf den Linien U 1 bis …
Kleine Bahn, große Rechnung. Die U-Bahn-Linie U 55 in Mitte wird teurer als geplant – allerdings nicht so teuer wie ursprünglich befürchtet. Denn in dem seit Monaten schwelenden Streit um die Kosten des U-Bahnhofs Brandenburger Tor, in dem die Züge derzeit enden, ist nach Informationen der Berliner Zeitung nun eine Einigung in Sicht. Dem Vernehmen nach haben sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Arbeitsgemeinschaft U 55, die vom Baukonzern Hochtief geleitet wird, auf einen Vergleich geeinigt. Die Baufirmen bekommen fast 9,8 Millionen Euro plus 19 Prozent Mehrwertsteuer, also 11,6 Millionen Euro. Dafür ziehen die Unternehmen ihre Nachtragsforderung von mehr als 40 Millionen Euro zurück und verzichten auf ihre Klage. Die vorläufige Endstation der als „Stummelbahn“ geschmähten, nur 1,9 Kilometer langen …
Auch wenn es sich bei Kälte und Schnee nicht besonders gut im Freien arbeiten lässt, halten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unverdrossen an ihrem Plan fest. Sie sind zuversichtlich, dass die U-Bahn wie versprochen vom 20.Dezember an wieder von und nach Pankow fahren wird. Das hat Projektleiter Reinhard Sept gestern bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir diesen Termin schaffen“, sagte er. „Die Bauarbeiten am Hochbahnviadukt in der Schönhauser Allee sind im Zeitplan.“ Für den Fall, dass das Wetter wieder erheblich schlechter werde, habe man sich schon einiges ausgedacht: andere Bauverfahren. Es dürfte eine Menge Fahrgäste geben, die Sept und den Bauteams die Daumen drücken. Denn schon seit Mai gibt es zwischen Senefelderplatz und …
Auch wenn es sich bei Kälte und Schnee nicht besonders gut im Freien arbeiten lässt, halten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unverdrossen an ihrem Plan fest. Sie sind zuversichtlich, dass die U-Bahn wie versprochen vom 20.Dezember an wieder von und nach Pankow fahren wird. Das hat Projektleiter Reinhard Sept gestern bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir diesen Termin schaffen“, sagte er. „Die Bauarbeiten am Hochbahnviadukt in der Schönhauser Allee sind im Zeitplan.“ Für den Fall, dass das Wetter wieder erheblich schlechter werde, habe man sich schon einiges ausgedacht: andere Bauverfahren. Es dürfte eine Menge Fahrgäste geben, die Sept und den Bauteams die Daumen drücken. Denn schon seit Mai gibt es zwischen Senefelderplatz und …
So wurde gestern im U-Bahnhof Otisstraße (Linie U 6) nach einjähriger Bauzeit ein Aufzug in Betrieb genommen. Kosten des Projekts: 800 000 Euro. Nach nur fünf Monaten Bauzeit hat auch die Station Zepernick (Linie S 2) einen Aufzug. Der Bewohner der Randberliner Gemeinde haben jahrelang für die Modernisierung ihres rund 90 Jahre alten S-Bahnhofs gekämpft. Erst nachdem eine Bürgerinitiative fast 2500 Unterschriften gesammelt hatte, erklärte sich die Bahn bereit, den Fahrstuhl einzubauen. Die Kosten in Höhe von 700 000 Euro werden größtenteils aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung finanziert. Mit Zepernick sind laut Bahn nunmehr …
BVG Weihnachtsmarkt im U-Bahnhof Innsbrucker Platz
Nachdem wir unseren Weihnachtsmarkt schon auf den U-Bahnhöfen Krumme Lanke, Pankow und Bundestag durchgeführt haben, findet unser diesjähriger Weihnachtsmarkt im U-Bahnhof Innsbrucker Platz statt. Und das hat seinen Grund: Die U4 feiert ihren 100. Geburtstag.
Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch unseres Weihnachtsmarkts und der Geburtstagsfeier der U4 ein. Der Eintritt ist frei.
Auf dem U-Bahnhof erwartet Sie ein vorweihnachtliches Vergnügen mit vielen Highlights. Wir haben natürlich wieder Handwerks- und Kunsthandwerksstände dabei. Ein abwechslungsreiches Programm bietet gute Unterhaltung für Groß und Klein. So dürfen sich die Kleinen auf Puppentheater, Backen und Basteln im U-Bahnwagen und ein Foto mit dem Weihnachtsmann freuen. Unser Bühnenprogramm gestaltet sich bunt und findet diesmal ganz originell auf einer U-Bahn-Lore statt, die auf dem Gleis steht. Unter anderem dabei sind Monalizzy, Claudio Maniscalco, Eva Maria Pieckert mit Le Pip und das Quintett des BVG-Orchesters.
An einem Stand wird gut erhaltenes Spielzeug für Kinder gesammelt, die es zu Weihnachten nicht so gut haben.
Leckeres für den Gaumen gibt es ebenfalls vor Ort.
Die BVG finden Sie mit im vorweihnachtlichen Getümmel und gerne beantworten wir Ihre Fragen und bieten Ihnen Informationsmaterialien, Souvenirartikel und Raritäten an.
Ein einmaliges Erlebnis zum 100. Geburtstag der U4 ist eine Fahrt mit dem historischen 3 Wagenzug vom Typ A1 aus den Baujahren 1913- 1925 zwischen Innsbrucker Platz und Nollendorfplatz. Die erste Fahrt beginnt um 12:07 Uhr ab Nollendorfplatz und die letzte Fahrt ist um 16:47 Uhr ab Innsbrucker Platz.
Eine Führung, jeweils um 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr, durch die U10 Baustelle ist ein besonderes Highlight. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen. Bitte melden Sie sich am Tag der Veranstaltung am BVG Stand an. Für diejenigen, die sich für die Geschichte der U4 interessieren, haben wir eine kleine Ausstellung vorbereitet. Mit Fotos und Texten können Sie sich über vergangene Ereignisse informieren.
Zur Feier des Tages setzen wir auch unseren schön geschmückten Weihnachtszug ein, der Sonderfahrten zwischen U Innsbrucker Platz und U Uhlandstraße (ohne Halt) durchführt. Ausnahmsweise ist diese Fahrt kostenlos, die natürlich von einem Weihnachtsmann begleitet wird, der kleine Überraschungen bereithält. Der Weihnachtszug fährt ab 12:30 Uhr jede Stunde. Die letzte Fahrt ist um 17:30 Uhr.
Jörg Haspel ist nicht gerade für pathetische Worte bekannt. Doch als es gestern um die Grabungen vor dem Roten Rathaus ging, konnte der Landeskonservator vor Begeisterung kaum an sich halten. Was dort ans Tageslicht geholt worden ist, sei „spektakulär und weit über Berlin hinaus wertvoll“, sagte er im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Natürlich hätten die Archäologen gewusst, dass an diesem Ort das alte Berliner Rathaus stand. Doch dass dessen Reste so umfangreich und gut erhalten sind, habe auch ihn überrascht, so Haspel. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hält sich die Freude jedoch in engen Grenzen. Dort, wo auch 2011 noch gegraben werden soll, wollen sie den U-Bahnhof Berliner Rathaus errichten. BVG-Chefin Sigrid Nikutta schloss nicht aus, dass sich das Projekt nun verzögert – und damit auch die Verlängerung der U 5. „Das Rathaus war nach der Nikolai- und der Marienkirche das größte Gebäude im …
Wegen eines technischen Defekts ist es gestern am frühen Nachmittag im gesamten Berliner U-Bahnnetz zu erheblichen Verspätungen gekommen. Die Störung war nach etwa einer Stunde wieder behoben. Die meisten Fahrgäste reagierten gelassen auf die unregelmäßig fahrenden Züge, die lange Warterei auf Bahnhöfen und in den Zügen auf der Strecke. „Es stört zwar, dass die Bahnen nicht regelmäßig fahren“, sagte Karl Bader, ein älterer Mann, als er schon zehn Minuten auf die U2 am Ernst-Reuter-Platz wartete. „Aber inzwischen weiß man ja, dass kein Verlass auf den Nahverkehr ist.“ Gegen 13.20 Uhr hatten Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Störung im Zentralrechner bemerkt. Alle elektronischen Signalanlagen im U-Bahnnetz der BVG waren …