U-Bahn: Hilferuf bei der BVG auch ohne Handy, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0219/berlin/
0109/index.html

Auch wer kein Handy parat hat, kann bei einem Notfall auf den Berliner U-Bahnhöfen Hilfe alarmieren. Auf jeder der 173 Stationen stehen mindestens zwei Notrufsäulen. Auf einigen großen Umsteigebahnhöfen sind es drei. Wer dort den roten Knopf drückt, wird direkt mit der Leitstelle der BVG verbunden. Warteschleifen sind dabei nicht zu befürchten, sagt BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Ein Alarm werde sofort an einen Mitarbeiter durchgestellt, die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt.
Die Mitarbeiter dort nehmen die Details auf und leiten den Alarm dann an Feuerwehr oder Polizei weiter. Ein Vorteil ist dabei, dass die BVG genau weiß, an welchem Gleis oder Bahnhofsabschnitt sich der Verletzte befindet. Die Einsatzkräfte sind so auf dem schnellsten Weg am Unfallort.
Die entsprechenden Einrichtungen der S-Bahn sind …

U-Bahn + BVG: Fehlende Genehmigungen und ein drohender Rechtsstreit werden die Eröffnung der verlängerten U-Bahn-Linie 5 nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe verzögern. Um mindesten ein Jahr., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1531702/
Neue-U5-faehrt-fruehestens-2018-Unter-den-Linden.html

Nach Angaben eines Sprechers der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können die
ersten Züge auf dem geplanten Neubau-Abschnitt der U5 zwischen
Alexanderplatz und Brandenburger Tor frühestens 2018 rollen. Bis die U-Bahn
unter der historischen Mitte Berlins fahren kann, wird das
433-Millionen-Euro Projekt möglicherweise ein Fall für das
Bundesverwaltungsgericht – zwölf Jahre, nachdem Anlieger zum ersten Mal
Klage eingereicht hatten. Bereits 1999 hatten Gewerbetreibende gegen die
damalige Baugenehmigung für den U-Bahnhof an der Kreuzung
Friedrichstraße/Unter den Linden geklagt. Eine Entscheidung gibt es bis
heute nicht – und längst sind die Pläne nicht mehr aktuell. Frühestens im
zweiten Quartal 2011 will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den
sogenannten Planänderungsbeschluss fassen, wie Behördensprecher Mathias
Gille am Mittwoch bestätigte.
Der Anwalt der Anlieger, Siegfried de Witt, kündigte gegenüber Morgenpost
Online an, die Ursprungsklage …

U-Bahn: U-Bahn frisch gebürstet, Die BVG will neue Züge kaufen – aber wohl nicht in Gelb, sondern in cooler Edelstahloptik, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0129/berlin/
0063/index.html

Matt schimmernder Stahl anstelle von gelbem Lack: So könnten die neuen
U-Bahnen aussehen. Für ihre nächste Fahrzeuggeneration haben die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) ein cooles Design entworfen. Das Farbkonzept sieht
vor, dass bei den neuen U-Bahnen nur noch die Frontseiten und die Türen im
gewohnten BVG-Gelb lackiert werden. Der überwiegende Teil der Außenflächen
würde dagegen aus gebürstetem Edelstahl bestehen – ohne farbige Lackierung.
Jetzt wird das neue Konzept getestet. Dazu hat die BVG einen Vier-Wagen-Zug
mit Folie umgestaltet.
„Es handelt sich um den Zug mit der Nummer 1001“, bestätigte die
BVG-Sprecherin Petra Reetz. Seine Wagen sind bis auf die Türen und
Frontseiten mit grauer Kunststofffolie beklebt – eine Simulation der
geplanten Edelstahloptik. Am Freitag war der Test-Zug wieder mal auf der
U-Bahn-Linie 2 unterwegs – ohne dass das Farbkonzept …

U-Bahn: Schon wieder fällt die U 2 aus, Statt der U-Bahn fahren nach Pankow erneut Busse. Die BVG saniert auch Stationen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0127/berlin/
0069/index.html

Sieben Monate lang war die U-Bahn-Linie 2 in Pankow wegen Bauarbeiten
unterbrochen. Sieben Monate lang mussten sich täglich mehr als 40 000
Menschen in überfüllte Ersatzbusse quetschen, die oft im Stau stecken
blieben. Als die U-Bahn kurz vor Weihnachten wieder bis Pankow fuhr,
atmeten die Fahrgäste auf. Jetzt, dachten sie, gebe es erst einmal keine
Beeinträchtigungen mehr. Doch sie haben sich geirrt. Denn gestern kündigten
die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an, dass auf diesem Teil der U 2 auch
in diesem Jahr wieder Busse U-Bahnen ersetzen werden. Das Reizwort lautet:
Schienenersatzverkehr, kurz SEV.
„Voraussichtlich von Juni bis September werden wir den Abschnitt zwischen
den Bahnhöfen …

U-Bahn: Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten im Bereich der U-Bahn

http://www.bvg.de/index.php/de/103839/article/843195.html

Ab der kommenden Woche beginnen im Bereich der U-Bahn verschiedene
Bauarbeiten.

Wir empfehlen überall dort wo es möglich ist, für die jeweilige Bauzeit
eventuell mögliche Umfahrungen in Anspruch zu nehmen.

Gleisbauarbeiten an der U7
Unbedingt erforderlich ist die Erneuerung der Fahrschienen zwischen den
Bahnhöfen Richard-Wagner-Platz und Rathaus Spandau. Nach mehr als 25 Jahren
ununterbrochener Betrieb, sind in diesem Abschnitt die Gleise abgefahren
und müssen dringend ersetzt werden. Vom 9. Januar bis 31. März 2011
verkehrt die U7 zwischen Rathaus Spandau und Richard-Wagner-Platz, jeweils
Sonntag bis Donnerstag ab 22 bis Betriebsschluss im Pendelbetrieb
(20-Minuten-Takt).

Sanierung Hintergleisflächen U8
Eine weitere Baumaßnahme beginnt ebenfalls am 9. Januar 2011 und betrifft
die U8. Im Bereich zwischen den Haltestellen Gesundbrunnen und
Jannowitzbrücke werden bis zum 17. März 2011 die so genannten
Hintergleisflächen saniert.

Diese Arbeiten finden ausschließlich in den späten Abendstunden statt. Zur
Sicherheit der Bauarbeiter muss hier immer ein Gleis vom Zugverkehr
freigehalten werden. Damit verkehrt die U8 von Bernauer Straße bis
Jannowitzbrücke alle 20 Minuten eingleisig im Linksbetrieb. Von
Jannowitzbrücke bis Hermannstraße wird wieder ein 10-Minuten-Takt in beiden
Richtungen angeboten. Um die Pendelzeiten in einem verträglichen Maß zu
halten wir die Linie zwischen Gesundbrunnen und Bernauer Straße
ausschließlich mit Bussen bedient.

Die Züge ab Bernauer Straße fahren durch bis Hermannstraße, ab
Hermannstraße fährt jeder zweite Zug durch bis Bernauer Straße (kein
Umsteigen Jannowitzbrücke).

Neue Stellwerkstechnik für die U9
Eine besonders wichtige Baumaßnahme betrifft den Einbau einer neuen
Stellwerkstechnik im Bereich der U9. Hierfür sind zwischen dem 14. Januar
und 19. Januar 2011 verschiedene Sperrungen auf der U-Bahnlinie U9
notwendig.

Für Fahrten zwischen dem Bereich Osloer Str./Leopoldplatz und der City West
empfehlen wir speziell am Freitag und Sonnabend die Umfahrung mit den
Linien U6 bzw. U8 und U2.

Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen finden Sie in unseren Weiteren
Linieninformation und aktuelle Störungen in unseren Verkehrsmeldungen.

Bahnhöfe: Aufzugsinbetriebnahme am U-Bahnhof Britz-Süd

http://www.bvg.de/index.php/de/
103842/name/Pressemitteilungen/
article/836229.html

Auf dem U-Bahnhof Britz-Süd der U-Bahnlinie 7 wurde heute ein Aufzug in
Betrieb genommen. Im Zuge des im November 2009 begonnenen barrierefreien
Ausbaus des U-Bahnhofs wurde die Bahnsteigplatte erneuert und der
Bodenbelag mit taktilen Leitstreifen ausgestattet. Außerdem wurde der
Aufzug am stadtauswärts führenden Bahnsteigende gebaut, der den Fahrgästen
nun eine ideale Umsteigemöglichkeit zu den naheliegenden Bus-Haltestellen
bietet. Die Baukosten liegen bei rund 900.000 Euro.

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: So fährt die BVG an Weihnachten und Silvester

http://www.bvg.de/index.php/de/

103842/name/Pressemitteilungen/

article/836227.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sorgen auch in diesem Jahr wieder

dafür, dass die Berliner an Weihnachten und Silvester ihre Ziele mit dem

ÖPNV erreichen.

Weihnachtsferien

Mit Beginn der Weihnachtsferien am 23. Dezember haben auch einige Busse und

Bahnen schulfrei, die Schülerfahrten entfallen. Auf einigen U-Bahnlinien

werden in der Hauptverkehrszeit die Minutenabstände geringfügig erweitert

(von 4 auf 5 bzw. von 5 auf 10 Minuten oder von 8 auf 10 Minuten), dies

betrifft die U2, U4, U5, U7, U8 und U9. Taktveränderungen gibt es auch bei

der Straßenbahn: Die M4 fährt im Berufsverkehr alle 8 Minuten von

Falkenberg bzw. Zingster Straße. Die Verstärkerfahrten der M6 fahren nur

nachmittags zwischen Betriebshof bzw. S-Bahnhof Marzahn und Landsberger

Allee / Petersburger Straße. Die Linie 18 fährt im Früh-Berufsverkehr nur

alle 20 Minuten, die Linie 50 bis 9 Uhr nur bis Björnsonstraße.

Heiligabend

In der Nacht vom 23.12. zum 24.12. fährt die U-Bahn durchgehenden

Nachtverkehr (außer U4 und U55). Heiligabend fahren Busse und Bahnen nach

dem Samstagsfahrplan. Auf den U-Bahnlinien U1, U2, U5, U6, U7, U8 und U9

fahren die Bahnen von 8 bis 15 Uhr im 5-Minuten-Takt.

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Alle U-Bahn-, Bus- und Straßenbahnlinien fahren nach den

Sonntagsfahrplänen. In den Nächten vom 24. auf den 25. Dezember bzw. 25.

auf 26. Dezember fahren die U-Bahnlinien durch (außer U4 und U55).

Silvester

An Silvester gilt der Samstagsfahrplan. Von 8 bis 15 Uhr ver-kehren die U1,

U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5 (Alexanderplatz – Kaulsdorf-Nord),

U6, U7, U8 (Osloer Straße – Hermannstraße) und U9 im 5-Minuten-Takt. Die

U55 verkehrt an Silvester nur bis 16:00 Uhr und nimmt am 1. Januar mit

Betriebsbeginn wieder Fahrt auf. Während auf den Linien U3, U4, U5, U7, U8

die Züge durchgängig bis Mitternacht nach dem Samstagsfahrplan alle 10

Minuten fahren (auf der U1 bis circa 2 Uhr) und bis Neujahrmorgen 8 Uhr im

15-Minuten-Abstand unterwegs sind, besteht auf den Linien U2, U6 und U9 in

der Silvesternacht ein 10-Minuten-Takt. Außerdem werden die U2 (zwischen

Pankow und Theodor-Heuss-Platz), U6 (zwischen Seestraße und Tempelhof) und

U9 ab 19.30 Uhr bis etwa 4 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet.

Straßenbahn

Bei der Straßenbahn gilt der Samstagsfahrplan mit Verstärkungen auf

folgenden Linien: M4 zwischen Zingster Straße und Hackescher Markt bis

circa 23 Uhr alle 7 bis 13 Minuten. Die Verstärkerfahrten der M6 fahren bis

23 Uhr bis zum S-Bahnhof Hackescher Mark, auch auf der M10 sind ab 18 Uhr

mehr Züge zwischen Eberswalder Straße (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark) und

Warschauer Straße unterwegs.

In der Silvesternacht gibt es diese Verstärkungen: Die M1 verkehrt zwischen

Schillerstraße und Am Kupfergraben im 20-Minuten-Takt. Alle 10 Minuten ist

die M2 zwischen Hackeschem Markt und Am Steinberg unterwegs. Die M4 wird

zwischen Hansastraße und Hackeschem Markt verstärkt, mit den Wagen aus

Hohenschönhausen fährt dann zum S-Bahnhof Hackescher Markt alle 10 Minuten

eine Bahn. Die M10 fährt zwischen Nordbahnhof und Warschauer Straße im

15-Minuten-Abstand, dazu kommen die Verstärkerzüge ab Eberswalder Straße

(Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark), das macht rechnerisch alle 7,5 Minuten

eine Tram.

Bahnhöfe + U-Bahn: Verlängerung der Bauarbeiten am U-Bahnhof Ruhleben

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/name/Meldungsarchiv/
article/831507.html

Anders als geplant verlängert sich die Bauzeit der Grundinstandsetzung des
U-Bahnhofs Ruhleben, da das beauftragte Bauunternehmen die terminlichen und
qualitativen Anforderungen nicht mehr erfüllen kann und gekündigt werden
musste. Trotz der zahlreichen Bemühungen der BVG, die Situation zu
entschärfen, sieht die BVG nun doch keine Möglichkeit mehr, den Bauplan
einzuhalten. Der bestehende Schienenersatzverkehr mit der Buslinie 131 wird
selbstverständlich weiterhin aufrechterhalten.

Aufgrund der somit erforderlichen Neuvergabe des Auftrags werden sich die
Sanierungsarbeiten bis in das Frühjahr verlängern. Dabei wirkt die bereits
herrschende Winterwitterung, bei der Bauarbeiten nur sehr eingeschränkt
ausgeführt werden können, ebenfalls verzögernd.

Die BVG bittet die rund 1500 täglich betroffenen Fahrgäste wegen der dieser
unvorherzusehenden Situation um Entschuldigung.

U-Bahn: … und noch ’ne Baustelle, U 2 fährt wieder nach Pankow – doch die nächsten Arbeiten sind schon in Sicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1221/berlin/
0022/index.html

Die elektronischen Anzeigetafeln auf den Bahnhöfen zeigten eine
Zugverspätung nach der anderen an. Eine Rolltreppe machte gleich nach ihrer
Wiederinbetriebnahme schlapp, weil sie den Splitt, den ihre Nutzer unter
den Sohlen mitbrachten, nicht verkraftete. Doch wirklich wichtig war
gestern nur eines: Trotz Schnee und Eis haben es die Bauarbeiter geschafft,
die Sanierung der Hochbahn in Prenzlauer Berg pünktlich zu beenden. Seit
vier Uhr Früh fahren die Züge der U-Bahn-Linie 2 wieder nach und von
Pankow. Aufatmen können die Fahrgäste der Berliner U-Bahn trotzdem nicht.
Denn 2011 wird es erneut zahlreiche Baustellen geben – sogar auf dem
Pankower U-2-Teilstück, das jetzt wieder eröffnet worden ist.
„Rund 30 große und kleine Projekte sind für das nächste Jahr angemeldet“,
sagte der U-Bahn-Direktor Hans-Christian Kaiser. Sein Bau-Chef Uwe Kutscher
nannte Beispiele. So erhält die U-Bahn-Linie …

U2 fährt wieder nach Pankow

http://www.lok-report.de/

Wie versprochen – so gehalten: Ab 20.12.10 fährt die U2 wieder nach

Pankow.“ erklärt Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und

Vorstand Betrieb der BVG, heute im Rahmen eines Presse-termins zur

Wiederinbetriebnahme der U-Bahnlinie 2 nach Pankow.

Maria Krautzberger, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für

Stadtentwicklung, sagt dazu: „Die U-Bahn ist eines der wichtigsten und

zuverlässigsten Verkehrsmittel von Berlin. Diese Lebensader der Mobilität

ist für uns deshalb von herausragender Bedeutung. Ich freue mich sehr, dass

die Instandsetzung dieses Abschnitts der U 2 jetzt beendet werden konnte

und damit die Behinderungen für Pendler und Lärmbelästigungen für Anwohner

beendet sind.“

Im vergangenen Jahrzehnt erfolgten von unterschiedlichen Seiten

verschiedene Begutachtungen der Bausubstanz. Regelmäßige

Instandhaltungsmaßnahmen hatten bisher für die Erhaltung der

Betriebssicherheit der U-Bahnstrecke gesorgt. Aufgrund hoher

altersbedingter Verschleißerscheinungen und flächige Substanzschäden

entschied sich die BVG für eine umfangreiche Grundinstandsetzung der

Anlage. Die Maßnahme der Grundinstandsetzung des Viaduktes gliederte sich

in folgende Teilmaßnahmen:

• Erneuerung und Sanierung von 160 Brückenlagern

• Grundinstandsetzung der U-Bahnhofsgebäude Eberswalder Straße und

Schönhauser Allee

• Grundinstandsetzung des Viaduktes

• Neubau der Brücke an der Bornholmer Straße

Im Mai 2009 begannen die umfangreichen Baumaßnahmen am Viadukt nördlich des

U-Bahnhofes Schönhauser Allee, u. a. mit dem Ausbau der alten Brücke und

dem Einbau der neuen Brücke an der Bornholmer Straße.

Auch die Sanierung der beiden U-Bahnhöfe Eberswalder Straße und Schönhauser

Allee begann in 2009, wobei der Schwerpunkt der Arbeiten auf den Hallen-

und Dachkonstruktionen sowie der Erneuerung der Oberlichter lag.

Im Mai 2010 hat die BVG mit dem zweiten Teil der Sanirungsmaßnahmen,

vorrangig im südlichen Abschnitt des Viadukts, begonnen. In den vergangenen

Monaten wurden im Bereich des Viadukts die verschlissenen Gleise und

Fahrbahnbleche komplett ausgewechselt. Die denkmalgeschützte tragfähige

Stahlkonstruktion wurde vor Ort gesandstrahlt, ausgebessert und mit neuem

Korrosionsschutz versehen. Bei der Sanierung der U-Bahnhöfe Eberswalder

Straße, Schönhauser Allee und Vinetastraße erfolgten eine komplette

Grundinstandsetzung und der barrierefreie Ausbau der U-Bahnhöfe

Vinetastraße und Eberswalder Straße.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta: „Die BVG führte in Zusammenarbeit mit den

beteiligten Baufirmen eine umfangreiche Grundinstandsetzung des Viaduktes

durch, in deren Zuge gleichzeitig eine Anpassung an den neuesten Stand der

Technik erfolgte. Dabei konnte das historische Erscheinungsbild so weit wie

möglich gewahrt werden. So wird der stählerne Brückenzug auch in den

kommenden Jahrzehnten als ein tragfähiges und verkehrssicheres Bauwerk

nutzbar sein und zugleich als Baudenkmal langfristig gesichert.“

Am 6. Dezember 2010 würdigte der Verein „Denk mal an Berlin“ die Umsetzung

der Viaduktsanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes als

„besonders geglückt“. Es sei gelungen ein „stadtbildprägendes technisches

Denkmal vorbildlich zu restaurieren“.

Die Gesamtkosten aller Baumaßnahmen im Raum Prenzlauer Berg/Pankow belaufen

sich auf rund 90 Millionen Euro. Im Zuge der Baumaßnahme wurden 2.110

Buckelbleche (Fahrbahnelemente) ausgetauscht und circa 77.500 m²

Stahlfläche mit Korrosionsschutzmittel beschichtet. Für die Durchführung

der Maßnahmen wurden circa 72.00 m² Arbeitsgerüste mit Schutzumhausungen

erstellt.

Die Länge der neu verlegten Fahrschienen beträgt circa 6.300 Meter.

Weiterhin wurden 620 Tonnen Stahl sowie 4.500 Tonnen Schotter eingebaut

(Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 21.12.10).