U-Bahn: Freigabe neuer Tunnelzugaenge am Innsbrucker Platz und Netzausbau der Daisy-Anzeiger

U-Bahn: Freigabe neuer Tunnelzugaenge am Innsbrucker Platz und Netzausbau der Daisy-Anzeiger

Ereignis

Im April 2000 gaben die Berliner Verkehrsbetriebe die neu gestalteten Ausgangsanlagen des U-Bahnhofs Innsbrucker Platz für den regulären Publikumsverkehr frei. Zeitgleich wurde die flächendeckende Implementierung des dynamischen Zuginformationssystems Daisy auf der Großprofil-Linie U7 fortgeführt.

Details

Die bauliche Fertigstellung am U-Bahnhof Innsbrucker Platz (U4) umfasste die Integration neuer Tunnelzugänge sowie eine direkte unterirdische Anbindung an neu angesiedelte Einzelhandelsflächen. Laut den historischen Chroniken auf berliner-untergrundbahn.de wurde für die Verwertungslogistik der Gewerbeeinheiten ein spezialisierter Lastenaufzug in die historische substanz integriert. Parallel dazu festigte die BVG ihre technologische Vorreiterrolle durch den fortlaufenden Ausbau des Zuginformationssystems Daisy auf der Linie U7. Die elektronischen Anzeiger, welche die exakten Wartezeiten in Minuten statt statischer Fahrplanzeiten übermitteln, wurden nach dem erfolgreichen Testlauf im Vormonat auf weiteren Bahnhöfen installiert. Die Investitionssummen wurden teilweise aus Mitteln des Senats zur Attraktivitätssteigerung des innerstädtischen Nahverkehrs subventioniert.

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U-Bahn: Inbetriebnahme der zweiten SIS-Leitstelle am Kleistpark und Sicherheitsausbau

U-Bahn: Inbetriebnahme der zweiten SIS-Leitstelle am Kleistpark und Sicherheitsausbau

Ereignis

Ende Januar 2000 nahmen die Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Kleistpark die zweite Sicherheits-, Informations- und Service-Leitstelle (SIS) des Berliner U-Bahn-Netzes in Betrieb. Sie dient der zentralen Videoüberwachung und Fahrgastinformation entlang der südwestlichen Abschnitte der Linie U7.

Details

Mit der Einweihung der SIS-Leitstelle Kleistpark setzte die BVG ihr Programm zur Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit auf U-Bahnhöfen fort. Nach dem Muster der 1996 eröffneten Pilotstation an der Osloer Straße können die Mitarbeiter im Schichtbetrieb Überwachungsmonitore beobachten, Fahrgästen per Gegensprechanlage behilflich sein und im Notfall Sicherheitskräfte koordinieren. Wie berliner-untergrundbahn.de und die Berliner Morgenpost berichteten, investierte das Unternehmen gezielt in Vandalismusprävention und moderne Kommunikationstechnik. Zugleich begannen im Januar 2000 die bauvorbereitenden Arbeiten für die nächste Leitstelle am Knoten Alexanderplatz.

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U-Bahn: Jahrelange Planung für die U-Bahn-Linie 5 war umsonst, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/1996/1223/lokales/0042/index.html

Strecke soll Unter den Linden nun im #Schildvortrieb entstehen / Dadurch wird das Projekt teurer und komplizierter
23.12.1996
Lokales – Seite 17
pn

Mehr als drei Jahre Arbeit stecken in der #Planung für die #Verlängerung der #U-Bahn-Linie 5 vom #Alexanderplatz zum #Lehrter Bahnhof. Doch ein Großteil der Mühen war umsonst. #Unter den Linden soll die U 5 nicht mehr teilweise in #Baugruben, sondern komplett im Schildvortrieb entstehen. Dafür sind #Neuplanungen nötig – und die Strecke wird teurer.
Für zehn Millionen Mark wird die Straße Unter den Linden bis 1999 zu einem #Hauptstadt-Boulevard aufgewertet – so beschloß es der Senatsausschuß Berlin 2000. Für die #U5-Verlängerung soll die #Flaniermeile nicht wieder aufgerissen werden. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) setzte sich mit der Forderung durch, die Linie #maulwurfsgleich im Schildvortrieb zu bauen.
Bei Experten löste der Beschluß vom August …