www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Was sind die genauen Hintergründe der Ent-fernung der Schallschutzmauer, die an der Autobahn entlang der Avus vom S-Bahnhof Grunewald bis zum Auerbachtunnel vor den Baumaßnahmen am Auer-bachtunnel existierte, zwischen dem S-Bahnhof Grune-wald und dem Auerbachtunnel? Frage 2: Ist es vorgesehen, den ursprünglichen Lärm-schutz an dieser Stelle wieder herzustellen und wenn nein, warum nicht? Antwort zu 1 und 2: Entlang der Bundesautobahn BAB A 115 (Avus) wurde in dem Bereich keine Lärm-schutzmauer rückgebaut. Vermutlich bezieht sich die Anfrage auf die Spritzschutzverkleidung der Brücke im Zuge der A 115 über den Dauerwaldweg. Bei der letzten Prüfung des Brückenbauwerkes im Jahr 2013 wurde der teilweise schadhafte Spritzschutz bemängelt. Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht sind einige Teile unmittel-bar demontiert worden. Die Wiederherstellung des Spritz-schutzes ist beauftragt. Die Spritzschutzverkleidung hat keine Lärmschutzfunktion. Frage 3: Welche Anstrengungen wurden bis jetzt un-ternommen, den Autobahnlärm an dieser Stelle auf andere Weise einzudämmen? Antwort zu 3: Im Jahr 2012 wurde im Rahmen der grundhaften Erneuerung der BAB A 115 ein lärmopti-mierter Asphalt als Deckschicht aufgebracht, deren Pe-gelminderung mindestens 2 dB beträgt. Ein zusätzlicher Lärmschutz an bestehenden Bundes-fernstraßen ist nur auf Basis von Lärmsanierungsmaß-nahmen möglich. Eine Lärmsanierung wird jedoch grund-sätzlich als freiwillige Leistung auf der Grundlage haus-haltsrechtlicher Regelungen durchgeführt. Der Senat hat bisher stets unter Beachtung der gülti-gen Gesetze, der Vorgaben des Bundes, der sachlichen Möglichkeiten, wirtschaftlicher Erwägungen und unter Abwägung der Interessenslagen aller Betroffenen und Beteiligten dafür gesorgt, dass der jeweils effektivste Lärmschutz vorgesehen und verwirklicht wird. So wurde bereits in den 80er Jahren durch den Senat eine Lärmsa-nierung an den Strecken der BAB in Berlin veranlasst und umgesetzt. Mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vom 25.06.2010 wurden im Interesse der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner „Im Vorgriff auf eine grundlegende Überarbei-tung der Richtlinien für den Verkehrslärmschutz – VLärmSchR 97“ die Auslösewerte für Lärmsanierungs-maßnahmen an Bundesfernstraßen um 3 dB (A), somit auf 67/57 dB(A) tags/nachts für Wohngebiete abgesenkt. Allen laufenden und künftigen schalltechnischen Berech-nungen, die von der Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung und Umwelt beauftragt worden sind bzw. werden, liegen diese Grenzwerte zugrunde. Bei schalltechnischen Berechnungen für Lärmsanie-rungsmaßnahmen werden ausschließlich die dafür in den Richtlinien für den Verkehrslärmschutz – VLärmSchR 97 festgelegten Grenzwerte zugrunde gelegt. Aktuell werden alle lärmbelasteten Bereiche einer erneuten Überprüfung unter Berücksichtigung der durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) abgesenk-ten Auslösewerte für freiwillige Lärmsanierungsmaßnah-men unterzogen. Die Ergebnisse dieser schalltechnischen Berechnun-gen liegen bereits vor und werden derzeit ausgewertet. Da der Gesetzgeber in den Richtlinien für den Verkehrslärm-schutz – VLärmSchR 97 dem aktiven Schallschutz (z.B. Errichtung von Lärmschutzwänden) Priorität vor dem passiven Schallschutz (z.B. Einbau von Lärmschutzfens-tern) einräumt, sind vor der Durchführung passiver Schallschutzmaßnahmen die Möglichkeiten für aktiven Schallschutz zu prüfen. Sollten keine aktiven Schallschutzmaßnahmen zum Tragen kommen, werden den Eigentümern der von Pegel-überschreitungen betroffenen Wohngebäude passive Schallschutzmaßnahmen angeboten, deren Kosten nach den VLärmSchR 97 der Bund als Baulastträger zu 75 % übernimmt. Berlin, den 10. November 2014 In Vertretung Christian Gaebler ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Nov. 2014)
Kategorie: Straßenverkehr
Straßenverkehr: A10 bald ohne Naht und Fugen An der Baustelle auf dem südlichen Berliner Ring an der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsfelde West wird der größte Asphaltfertiger Deutschlands aufgebaut., aus MAZ
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/A10-bald-ohne-Naht-und-Fugen Ab Dienstag wird mit der #Supermaschine dann der neue Belag für die #A10 gefertigt, und zwar fugen- und #nahtfrei auf einer Länge von 6 Kilometern bis #Ludwigsfelde Ost.
Ludwigsfelde. Noch nie ist in Deutschland eine Straßenfahrbahn so breit fugen- und nahtlos gefertigt worden. Das sagen Thomas Mattuschka vom Landesbetrieb Straßenwesen, Sachgebietsleiter Bauüberwachung Autobahn Süd, und Oberbauleiter Dirk Lohne von der Oevermann-Niederlassung Mittenwalde. Die beiden Straßenbau-Fachleute stehen am Autobahn-Anschluss Ludwigsfelde West. Neben ihnen montieren sechs Männer einen Asphaltfertiger, der 14 bis 16 Meter breite Fahrbahnen in einem Zug schafft. Diese Supermaschine fertigt ab Dienstag 15,50 Meter breit den neuen Belag für die drei Fahrspuren mit Standstreifen Richtung Osten. Die sechs Kilometer zwischen Ludwigsfelde West und Ost wollen die Straßenbauer perfekt abliefern. Der neue Belag soll ähnlich lange wie der alte halten, möglichst wieder 15 Jahre. An dieser Nadelöhr-Baustelle wurde seit Juni gearbeitet und es gab anderthalb Monate Verzug. Die Vorarbeiten waren nicht pünktlich fertig, so musste der Landesbetrieb auf einen neuen Termin warten für den …
Straßenverkehr: A10 bald ohne Naht und Fugen An der Baustelle auf dem südlichen Berliner Ring an der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsfelde West wird der größte Asphaltfertiger Deutschlands aufgebaut., aus MAZ
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/A10-bald-ohne-Naht-und-Fugen
Ab Dienstag wird mit der #Supermaschine dann der neue Belag für die #A10 gefertigt, und zwar fugen- und #nahtfrei auf einer Länge von 6 Kilometern bis #Ludwigsfelde Ost.
Ludwigsfelde. Noch nie ist in Deutschland eine Straßenfahrbahn so breit fugen- und nahtlos gefertigt worden. Das sagen Thomas Mattuschka vom Landesbetrieb Straßenwesen, Sachgebietsleiter Bauüberwachung Autobahn Süd, und Oberbauleiter Dirk Lohne von der Oevermann-Niederlassung Mittenwalde. Die beiden Straßenbau-Fachleute stehen am Autobahn-Anschluss Ludwigsfelde West. Neben ihnen montieren sechs Männer einen Asphaltfertiger, der 14 bis 16 Meter breite Fahrbahnen in einem Zug schafft. Diese Supermaschine fertigt ab Dienstag 15,50 Meter breit den neuen Belag für die drei Fahrspuren mit Standstreifen Richtung Osten. Die sechs Kilometer zwischen Ludwigsfelde West und Ost wollen die Straßenbauer perfekt abliefern. Der neue Belag soll ähnlich lange wie der alte halten, möglichst wieder 15 Jahre.
An dieser Nadelöhr-Baustelle wurde seit Juni gearbeitet und es gab anderthalb Monate Verzug. Die Vorarbeiten waren nicht pünktlich fertig, so musste der Landesbetrieb auf einen neuen Termin warten für den …
U-Bahn + Straßenverkehr: Boulevard Unter den Linden ist für Autos wieder frei Ausgerechnet vorm Mauerfall-Jubiläum hatte eine Panne an der U5-Baustelle den Verkehr Unter den Linden lahmgelegt. Nun kommt Entwarnung – zumindest für den Straßenverkehr. Denn die U5-Bohrmaschine kommt weiter nur schleppend voran., aus rbb-online.de
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/11/u-bahnlinie-5-Strassensperrung-aufgehoben.html
Nach den jüngsten Problemen an der #Baustelle der #U5 ist die Straße Unter den #Linden seit Freritagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Am vergangenen Wochenende war Druckluft aus der unterirdisch arbeitenden Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ ausgetreten und hatte die Fahrbahndecke gehoben. Experten gaben nun Entwarnung: Durch die Panne hätten sich keine Hohlräume im umliegenden Erdreich gebildet, das Areal rund um die Baustelle sei stabil und sicher. Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen Wilhelm- und Schadowstraße rollt inzwischen wieder der Verkehr.
Die Havarie war ein weiterer Dominostein einer Folge von Pannen, weshalb die Bauleiter am Dienstag reagieren mussten: Sie verschoben den Start der verlängerten U-Bahn-Linie 5 auf Mitte 2020. Schuld sind die anhaltenden Probleme beim Bau der neuen Strecke Unter den Linden.
Bis zum Jahr 2019 wird den Projektleitern zufolge voraussichtlich nur der …
U-Bahn + Straßenverkehr: Boulevard Unter den Linden ist für Autos wieder frei Ausgerechnet vorm Mauerfall-Jubiläum hatte eine Panne an der U5-Baustelle den Verkehr Unter den Linden lahmgelegt. Nun kommt Entwarnung – zumindest für den Straßenverkehr. Denn die U5-Bohrmaschine kommt weiter nur schleppend voran., aus rbb-online.de
http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/11/u-bahnlinie-5-Strassensperrung-aufgehoben.html Nach den jüngsten Problemen an der #Baustelle der #U5 ist die Straße Unter den #Linden seit Freritagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Am vergangenen Wochenende war Druckluft aus der unterirdisch arbeitenden Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ ausgetreten und hatte die Fahrbahndecke gehoben. Experten gaben nun Entwarnung: Durch die Panne hätten sich keine Hohlräume im umliegenden Erdreich gebildet, das Areal rund um die Baustelle sei stabil und sicher. Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen Wilhelm- und Schadowstraße rollt inzwischen wieder der Verkehr.
Die Havarie war ein weiterer Dominostein einer Folge von Pannen, weshalb die Bauleiter am Dienstag reagieren mussten: Sie verschoben den Start der verlängerten U-Bahn-Linie 5 auf Mitte 2020. Schuld sind die anhaltenden Probleme beim Bau der neuen Strecke Unter den Linden. Bis zum Jahr 2019 wird den Projektleitern zufolge voraussichtlich nur der …
U-Bahn + Straßenverkehr: Unter den Linden bis auf Weiteres gesperrt Die U 5 wird auf unsicherem Grund gebaut, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/unter-den-linden-bis-auf-weiteres-gesperrt-die-u-5-wird-auf-unsicherem-grund-gebaut,10809148,28938346.html Die Ost-West-Straße Unter den Linden bleibt Staustelle, nachdem aufsteigende Druckluft aus der U-Bahn-Baustelle den Asphalt hochdrückte. Wie gefährlich ist der Weiterbau der U5?
Da gibt es nur eines: weiträumig umfahren! Nachdem Druckluft aus der U-Bahn-Baustelle Unter den Linden den Asphalt aufplatzen ließ, bleibt die Fahrbahn in Richtung Brandenburger Tor bis auf weiteres gesperrt. Das teilte die Projektrealisierungsgesellschaft U 5, die den U-Bahn-Bau steuert, am Montag mit. Währenddessen versuchen die Technische Aufsichtsbehörde des Senats und andere Experten zu ermitteln, warum es zu dem Vorfall gekommen ist. Und die Planer werden erneut mit Fragen konfrontiert, wie gefährlich der Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5 für das Umfeld ist. „Niemand muss Angst haben, dass die Häuser Unter den Linden ins …
Straßenverkehr: Maßnahmenpakte gegen Lärm- und Luftbelastung durch Schwerlastverkehr in Berlin, aus Senat
www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: „Im Land Berlin werden für das #Hauptstraßennetz seit Jahren entsprechende flächende-ckende Erhebungen zum #Kfz-Verkehr durchgeführt und alle 5 Jahre flächendeckend ausgewiesen. Lkw-Anteile (über 3,5 t zul. Gesamtgewicht) werden dabei separat erfasst. Demnach ist das #Lkw-Gesamtverkehrsaufkom-men in Berlin seit seinem Höhepunkt im Jahr 2001 bis 2009 kontinuierlich um fast 15 % zurückgegangen. Die Verkehrserhebungen machen auch deutlich, dass es be-stimmte stadttypische Verkehrszusammensetzungen gibt. So liegen die #Lkw-Anteile auf #Stadtstraßen in der Innen-stadt üblicherweise bei 3-4 %. Hierbei handelt es sich um den für die Versorgung der Stadt notwendigen Wirt-schaftsverkehr, der auch seit Jahren relativ stabil ist. Hö-here Lkw-Anteile finden sich auf Straßen bestimmter Funktion, bspw. auf Bundesfernstraßen (6-9%, Ausnahme BAB A 10 mit etwa 21 %) oder in der äußeren Stadt auf Anbindungen von Gewerbestandorten, Industriegebieten oder Entsorgungsbetrieben (Freiheit in Spandau mit 12 %, Marienfelder Allee mit 12,5%). Trotz des attestierten Rückgangs besteht weiterhin Handlungsbedarf zur Senkung der Lärm- und Schadstof-femissionen, um Belastungen in der Stadt weiter zu redu-zieren. Auch die Sicherheit im Verkehr ist ein Kernthe-ma.“ Frage 1: Welche Maßnahmen sind im Rahmen des Lärmminderungs-, Luftreinhalte- sowie Stadtentwick-lungsplan Verkehr zur Verringerung der Lärm- und Luft-belastung durch Schwerlastverkehr in Wohngebieten der Innenstadt vorgesehen? Antwort zu 1: Die Teilstrategie „Stadt-, Umwelt- und Lebensqualität“ im Stadtentwicklungsplan Verkehr ist ein wesentlicher Ansatzpunkt für das Thema. Darüber hinaus sind Ansätze in der Teilstrategie „Unterstützung des Wirt-schaftsverkehrs“ enthalten. Dabei sind, zusätzlich zum Lärmaktionsplan 2008 sowie zum Luftreinhalte- und Aktionsplan 2005–2010 und der Fortschreibung beider Pläne, unter anderem folgende Maßnahmen gelistet: Maßnahmen zur Erneuerung und Nachrüstung von Fahrzeugflotten, kontinuierliche Überprüfung der Instrumente, die der Flottenerneuerung und Be-standsnachrüstung dienen (z.B. Umweltzone) und ggf. Nachsteuerung; Umweltallianzen zur Verbes-serung der technischen Standards bei Betrieben mit großen Flotten, Anpassung der Landesbeschaf-fungsrichtlinie für die Neubeschaffung von Fahr-zeugen des Landes Berlin, Erprobung schad-stoffärmerer Antriebstechnologien unter Berück-sichtigung der Elektromobilität, Weiterentwicklung des intermodalen Verkehrsin-formationssystems zu einem zielorientierten Ver-kehrsmanagement, bspw. in Zusammenhang mit dem Umbau der Invalidenstraße, Landespolitische Initiative: Unterstützung von Länderaktivitäten zur besseren finanziellen Absi-cherung von Maßnahmen zum Lärmschutz an Schienenwegen und Straßen, Erneuerungsmaßnahmen im Bestand der Verkehrs-infrastruktur, u. a. Abbau des Instandhaltungs-rückstands bei den Straßen (Fahrbahnsanierung zur Lärmminderung), Fortschreibung des Integrierten Wirtschaftsver-kehrskonzepts. Mit dem Lärmaktionsplan Berlin 2008 wurde die durch den Schwerlastverkehr im Hauptverkehrsstraßen-netz verursachte Lärmbelastungssituation analysiert. Maßnahmeempfehlungen in Form nächtlicher Durchfahr-verbote konnten aber nur für zwei Streckenabschnitte identifiziert werden. Es handelt sich hierbei um die Wei-ßenburger Straße im Bezirk Spandau sowie die Hertastra-ße im Bezirk Neukölln. Eine konkrete Anordnung ist aber allein auf Grundlage des Straßenverkehrsrechtes nach einer detaillierten Prüfung und Abwägung auf Basis aktu-eller Verkehrsdaten möglich. Die entsprechenden Prüf-vorgänge sind bisher noch nicht abgeschlossen. Grund-sätzlich hat die Analyse der Belastungssituation gezeigt, dass nur geringe Möglichkeiten zur Lärmminderung durch Verkehrslenkung von Schwerlastverkehren, bzw. Durchfahrverboten (ggf. temporär) bestehen, da in der Regel geeignete Umfahrungsstrecken fehlen. Frage 2: Welche Maßnahmen wurden in diesem Zu-sammenhang bereits umgesetzt? Antwort zu 2: Zum Umsetzungstand des Stadtent-wicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr) verweise ich auf den Fortschrittsbericht zum StEP Verkehr, Stand Novem-ber 2013, Senatsbeschluss aus 09/2014. Ein Auszug aus den Aktivitäten der letzten drei Jahre: Die Auseinandersetzung mit den Themen unter dem Stichwort „landespolitische Initiativen“ laufen vor dem Hintergrund der jeweiligen Befassungen in der Verkehrsministerkonferenz, dem Bundesrat o.ä. Das Thema Abbau des Instandhaltungsrückstands wurde mit den zusätzlichen Mitteln („Schlagloch-programm“) angegangen und verstetigt. Der Baubeginn zum 16. Bauabschnitt der A 100 ist erfolgt. Es laufen verschiedene Arbeiten, die Eingang fin-den in die Fortschreibung des Integrierten Wirt-schaftsverkehrskonzepts. Hierzu zählen unter an-derem die Machbarkeitsstudie zur Erfassung des Lkw-Durchgangsverkehrs auf der Stadtautobahn oder die Auseinandersetzung mit der Frage der Rechtsabbiegerunfälle von Lkw über den Online-dialog Abbiegen, der 2013 durchgeführt wurde. Berlin hat sich bei der Schaufensterbewerbung zur Elektromobilität beteiligt und wurde ausgewählt. Der Einsatz von Elektrobussen wird für eine Pilot-route vorbereitet. Derzeit wird durch die Behala in Berlin beispiels-weise der erste schwere E-Lkw getestet (bis 44t Gesamtgewicht). Darüber hinaus kommen vor al-lem im Lieferverkehr vermehrt elektrisch betriebe-ne Fahrzeuge zum Einsatz. Mit Blick auf die im Luftreinhalteplan 2011-17 ver-zeichneten zusätzlichen Maßnahmen insbesondere zur technischen Verbesserung der Flotte an schweren Fahr-zeugen sind folgende Aktivitäten zu nennen: Die Ausnahme vom Fahrverbot in der Umweltzo-ne für nicht mit einem Rußfilter nachrüstbaren Diesel-Fahrzeuge mit gelber Plakette läuft zum Jahresende aus, so dass Betreibende von solchen Lkw ihr Fahrzeug durch ein emissionsarmes Kfz der Abgasnorm Euro VI ersetzen müssen. Die Möglichkeit einer Einzelausnahme wurde auf nicht nachrüstbare Spezialfahrzeuge mit aufwändigen Ein- oder Aufbauten, Zugmaschinen für Schaustel-lende und Schwerlasttransporter beschränkt. Abgaskriterien für Beschaffung von Kfz, also auch von Lkw durch die öffentliche Hand wurde in der novellierten Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt zusammengefasst und dem techni-schen Fortschritt angepasst. Demnach dürften nur noch Fahrzeuge angeschafft werden, die die um-weltfreundliche Euro VI Norm erfüllen und vorge-gebene Lärmemissionswerte einhalten. Ähnliche Vorgaben wird es in der zukünftig nochmals no-vellierten Fassung für die straßenzugelassenen Baumaschinen geben. Berlin hat sich über den Bundesrat und die Um-weltministerkonferenz für stärkere wirtschaftliche Anreize für moderne umweltfreundliche Antriebs-konzepte (Erdgas, Euro VI) u.a. auch für Nutzfahr-zeuge, eingesetzt. Frage 3: Für wann ist die Umsetzung der noch ausste-henden Maßnahmen geplant? Antwort zu 3: Die Maßnahmen des StEP Verkehr werden zunächst vorrangig gemäß der Priorisierung aus dem Mobilitätsprogramm 2016 (s. Senatsbeschluss zum StEP Verkehr aus 03/2011) bearbeitet. Darüber hinaus werden die weiteren Maßnahmen aus dem StEP Verkehr je nach aktuellen Erkenntnissen zu Handlungsnotwendig-keiten gesichtet und bearbeitet. Der StEP Verkehr hat den Zielhorizont 2025. Die als Maßnahme des Luftreinhalteplans vorgesehene Nachrüstung von Lkw mit Stickoxidkatalysatoren hat sich als technisch komplexer herausgestellt als ursprünglich eingeschätzt. Aus der Erfahrung mit Stadtbussen der BVG, wo ein großes Nachrüstprogramm läuft, erwächst die Notwendigkeit der speziellen Anpassung dieser Sys-teme an den Einsatzbereich der nachzurüstenden Fahr-zeuge, um die Funktionsfähigkeit gerade im Stadtverkehr sicherzustellen. Im Gegensatz zu Stadtbussen ist dies bei Lkw in der Praxis sehr viel schwieriger umzusetzen, so dass die Promotion der Nachrüstung von Lkw mit Entsti-ckungssystemen nicht weiter verfolgt wird. Frage 4: Wann ist mit dem Abschluss einer Evaluie-rung der Umsetzung des Lärmminderungs-, Luftreinhalte- sowie Stadtentwicklungsplan Verkehr zur Verringerung der Lärm- und Luft-belastung zu rechnen? Antwort zu 4: Für den StEP Verkehr ist mit dem Fort-schrittsbericht ein erstes Monitoring erfolgt. Eine Evalua-tion von Wirkungen verkehrspolitischer Strategien kann erst mit Vorliegen entsprechender Daten aus Haushaltsbe-fragungen und flächendeckenden Verkehrszählungen im Straßenverkehr (etwa IV/2015) erfolgen. Mit der Fortschreibung des Lärmaktionsplans, die derzeit im Mitzeichnungsverfahren ist, wird über den Stand der Maßnahmenumsetzung sowie über die durchge-führten Evaluierungsmaßnahmen berichtet. Der derzeitige Luftreinhalteplan wird im Rahmen der für 2017/18 geplanten Fortschreibung einer Evaluation unterzogen. Berlin, den 31. Oktober 2014 In Vertretung R. L ü s c h e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 05. Nov. 2014)
Straßenverkehr + Radverkehr: Nach Urteil zu Kastanienallee in Prenzlauer Berg Gefährlicher Radweg löst Diskussionen aus, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-urteil-zu-kastanienallee-in-prenzlauer-berg-gefaehrlicher-radweg-loest-diskussionen-aus/10912370.html Der programmierte Konflikt: Schon bei der Planung war absehbar, dass der Umbau der Kastanienallee Konflikte zwischen Radlern und Fußgängern schafft. Aber wie geht es nun weiter? Muss für Radwege, die über sogenannte Haltestellenkaps führen, nun generell die Benutzungspflicht aufgehoben werden? Diese Frage konnte die Senatsverkehrsverwaltung bislang nicht beantworten. Das Verwaltungsgericht hat, wie berichtet, am Mittwoch eine solche Pflicht für einen Abschnitt des Radwegs an der Kastanienallee in Prenzlauer Berg nach der Klage eines Radfahrers aufgehoben. Auch an anderen Stellen in der Stadt gibt es ähnliche Anlagen. Beim umstritten Umbau der Kastanienallee waren zwischen der Schönhauser Allee und der Schwedter Straße auch drei Haltestellenkaps angelegt worden. Dabei ragt der Haltestellenbereich so weit in die Fahrbahn, dass die Fahrgäste die Straßenbahnen …
Radverkehr + Straßenverkehr: Fahrrad im Sportunterricht Radfahren macht schlau, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrrad-im-sportunterricht-radfahren-macht-schlau,10809148,28861710.html Die Siebtklässler der Wald-Oberschule in Charlottenburg fahren viel #Fahrrad, privat und auch im Sportunterricht. Im Leseprojekt mit der Berliner Zeitung recherchierten sie zum Thema #Verkehrssicherheit, befragten ihre Mitschüler. Und beschrieben die häufigsten #Radler-Typen.
Zeitungslesen, Radfahren und Ethikunterricht – das passt alles sehr gut zusammen. Jedenfalls soweit es die Wald-Oberschule in Charlottenburg betrifft. Dort haben sich zwei 7. Klassen unter der Leitung ihres Ethiklehrers Josef Rabl in den vergangenen Monaten genau mit diesem Thema befasst. In Zusammenarbeit mit dem Izop-Institut aus Aachen, das mit seinem Projekt „Zeitung in der Schule“ die Lesekompetenz von Schülern in der Mittelstufe fördern möchte, wählten Lehrer und Schüler das Thema Verkehrssicherheit aus, zu dem sie Informationen recherchieren und eigene Texte verfassen wollten. Da viele der Schüler mit dem Fahrrad zur Schule kommen und sogar im Sportunterricht Fahrräder zur Verfügung stehen, war schnell klar, dass es speziell um dieses Thema gehen sollte. Die Jugendlichen recherchierten zunächst in der Berliner Zeitung, die sie während des Projektes täglich erhielten, und nutzten auch die Suchfunktion auf der Webseite, um Informationen zu sammeln. Danach wurden sie selbst aktiv. Sie entwickelten einen …
Straßenverkehr: Mieter sollen Autobahn weichen Damit ihre Häuser abgerissen werden können, müssen Bewohner der Beermannstraße ihre Wohnungen räumen, aus Neues Deutschland
http://www.neues-deutschland.de/artikel/950290.mieter-sollen-autobahn-weichen.html Nicht blaue, sondern gelbe Briefe erhielten #Treptower #Mieter vom #Senat. Der Inhalt ist in jedem Falle sehr folgenreich. Unangenehme Post in Form gelber Briefe aus der #Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhielten dieser Tage die letzten Mieter in der Treptower #Beermannstraße 20 und 22. Die beiden Häuser nahe des S-Bahnhofes Treptower Park stehen dem Bau der #Stadtautobahn #A100 im Wege und sollen abgerissen werden. Den Mietern wurde bereits gekündigt, doch zehn Parteien wollen nicht weichen und haben Widerspruch eingelegt.
Deshalb kündigte ihnen jetzt die Behörde ein sogenanntes vorzeitiges Besitzeinweisungsverfahren an. Dessen Ziel ist es, das Verfahren zu beschleunigen und die Übergabe der Wohnungen noch in diesem Jahr zu erreichen. Mit diesem Instrument aus dem Baurecht verlieren die Mieter zahlreiche Rechte. So kann jederzeit ein Gerichtstermin innerhalb von zwei Wochen angesetzt und die Übergabe der Wohnungen innerhalb von sechs Wochen nach Urteil erzwungen werden. »Damit droht uns noch vor Winterbeginn der Wohnungsverlust«, empört sich Benjamin Sauer, einer der betroffenen Mieter. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, weil die Stadt die …

