Straßenbahn: Neuer Straßenbahndirektor bei der BVG

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Klaus-Dietrich Matschke verfügt über langjähriger Erfahrung

Seit dem 1. November 2004 hat der Unternehmensbereich Straßenbahn einen neuen Direktor: Klaus-Dietrich Matschke ist Jahrgang 1951 und arbeitet seit 22 Jahren bei der BVB/BVG. Der 53jährige Ingenieuer blickt auf eine dreißigjährige Berufserfahrung in der Verkehrsbranche zurück.

Bei seinem Entritt in die BVG 1982 arbeitete er als Verkehrsmeister, später als Betriebsteilleiter (1982 bis 1987). Er war Abteilungsleiter der Hauptdispatcherzentrale, Fachabteilungsleiter bei der Straßenbahn und wurde 1994 Abteilungsleiter im Unternehmensbereich Straßenbahn. Seit 2003 ist Klaus-Dietrich Matschke stellvertretender Direktor des Unternehmensbereiches Straßenbahn.

Klaus-Dietrich Matschke hatte maßgeblichen Anteil an der Umsetzung verschiedenster Projekte innerhalb der BVG u. a. bei der Integration der BVB-Straßenbahn in die BVG-Organisation sowie bei der Gründung des Unternehmensbereiches Straßenbahn.

Hervorzuheben ist sein Engagement zur Unterstützung des Verkehrsunternehmens der griechischen Hauptstadt Athen in Vorbereitung der Olympischen Spiele in diesem Jahr. Seit 2002 war Herr Matschke Projektleiter des Beraterteams der BVG, das die griechischen Kollegen bei der Organisation und technischen Umsetzung für die Straßenbahn in Athen unterstützt hat.

„Die Messlatte für mich als Direktor Straßenbahn hängt hoch. Die Entwicklung der Berliner Straßenbahn in den letzten zehn Jahren zu einem modernen Straßenbahnsystem ist nahezu beispiellos. Den erreichten Standard zu stabilisieren und entsprechend den Erfordernissen weiter auszubauen, gehört zu den Herausforderungen der nächsten Zeit“, sagte Klaus-Dietrich Matschke nach seiner offiziellen Berufung durch den Vorstand.

Der bisherige Direktor Dr. Wolfgang Predl, der in Personalunion die Unternehmensbereiche Straßenbahn und U-Bahn leitete, wird bis Mai 2005 und damit bis zu seinem Ruhestand weiterhin die U-Bahn leiten.

Datum: 02.11.2004

Straßenbahn: BVG erprobt Straßenbahnen – Wiener ULF bis 24. Oktober zu Gast in Berlin.

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Ende dieses Jahrzehnts steht die BVG vor der großen Aufgabe, ihre Straßenbahnflotte zu erneuern. In Vorbereitung auf eine entsprechende europaweite Ausschreibung beginnen entsprechende Markterkundungen und Praxistests.

Vorstand Betriebe Thomas Necker:“Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden zum Ende dieses Jahrzehnts mit der Beschaffung neuer Straßenbahnen beginnen müssen. Also denken wir schon jetzt darüber nach, welche Fahrzeugkonzepte und Technologien als Nachfolge für unsere Tatra-Bahnen in Frage kommen.“

Aus diesem Grund hat die BVG alle Hersteller von Straßenbahnen eingeladen, die von ihnen hergestellten Modelle probeweise in Berlin zum Einsatz zu bringen. Als erste ist die Firma Siemens in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Wiener Verkehrsunternehmens „Wiener Linien“ diesem Angebot gefolgt und wird die Niederflurstraßenbahn vom Typ ULF, die derzeit schon in Wien im Einsatz ist, probeweise durch Berlin fahren lassen.

Noch bis 24. Oktober 2004 wird eine Straßenbahn der „Wiener Linien“ in Berlin zu Gast sein. Sie kommt parallel zum regulären Fahrplan auf der Linie 3, die vom S-Bahnhof Hackescher Markt bis Hohenschönhausen, Zingster Straße verkehrt, zum Einsatz. Damit wird nicht nur den Fachleuten sondern, auch allen Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit gegeben diesen Straßenbahntyp auszuprobieren. Es ist geplant, nach dem ULF weitere Straßenbahnen aus anderen Städten nach Berlin zu holen. Die fast 160 Millionen Berliner Straßenbahnfahrgäste können sich also auf weitere Abwechslungen freuen.

Straßenbahnen vom Typ „ULF“ zeichnen sich durch die niedrige Einstiegshöhe, großzügigen Türbreiten, eine innovative geräuschreduzierende Antriebstechnik und großen Fahrkomfort aus. Die breiten Türen des 144 Fahrgäste fassenden Fahrzeugs, befinden sich nur 19 Zentimeter über dem Erdboden. Das bietet Rollstuhlfahrern und Fahrgästen mit Kinderwagen einen bequemen und unkomplizierten Einstieg in die Straßenbahn. Mit seinem von Porsche Design gestalteten Äußeren, war das Fahrzeug, das zwischen 2. und 24. Oktober 2004 durch Berlin fuhr ein echter „Hingucker“.

Datum: 01.10.2004

Bus + Straßenbahn: Jetzt kommen Straßenbahn und Bus aufs Handy

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Fahrplan-Ist-Abfahrtszeiten jeder Haltestelle können per SMS abgefragt werden

Mit ihren technischen Innovationen hat sich die BVG im Laufe ihrer 75jährigen Geschichte den Ruf als modernes und leistungsstarkes Verkehrsunternehmen erworben. Besonders auf dem Gebiet der Fahrgastinformation hat die BVG stets die Bedürfnisse ihrer Kunden im Auge.

Nach einer mehrmonatigen Testphase gibt es seit 19. Februar 2004 zwei weitere Fahrplaninformationsmöglichkeiten:

* Das bewährte Auskunftsystem „fahrinfo online“ ermöglicht jetzt den Kunden die Abfrage der tatsächlichen Abfahrtzeiten der Fahrzeuge nach Haltepunkten bzw. Standortnummern.

* NEU: Wenn Sie unterwegs sind und nicht die Standortnummer der Haltestelle kennen, so können Sie diese auch per fahrinfo WAP in Erfahrung bringen. Unter http://wap.bvg.de bieten wir Ihnen auch unter der Eingabe des Haltestellennamens die aktuellen Abfahrtszeiten (inkl. Standortnummer) an.

* Der „Knüller“ für den Kunden ist die Möglichkeit, sich Abfahrtzeiten in Echtzeit per Handy über SMS abzurufen – genannt: fahrinfo SMS.

Auf sein Handy werden dem Kunden die nächsten fünf Abfahrten des von ihm angefragten Haltepunktes übermittelt. Dabei handelt es sich um dynamische, d.h. gemäß der aktuellen Verkehrslage berechnete, Informationen. Ziel ist es dabei, den Kunden vor und während der Reise mit den BVG-Verkehrsmitteln alle relevanten Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Der Kunde übermittelt der BVG die auf dem Haltestellenaushang angegebene Standortnummer per SMS an die Rufnummer 77377 und erhält binnen Sekunden per SMS die gewünschten Informationen.

Für den Kunden fallen lediglich die SMS-Gebühren an, die der Handy-Besitzer mit seinem Provider vereinbart hat. Der Empfang der Antwort-SMS ist kostenlos.
Die Partner der BVG

* e-plus das auf allen Kommunikationsmedien, die für Fahrinfo SMS im Einsatz sind, erscheint, ist in Berlin als innovatives Unternehmen bekannt und hat als erster Netzanbieter das Telefonieren in der U-Bahn angeboten und ist Sponsor des neuen Fahrgastinformationsdienstes.

* IVU (Entwicklungspartner)

* Exozet (Entwickler der SMS-Logik)

* Brunet (Mediator zum Empfang und Versenden der SMS)

* Radio Energy 103,4 (Werbepartner).

Links zu den Internetseiten unserer Partner finden Sie auf der rechten Seite.
Aktuelle downloads

Der SMS-Videoclip (mpg, 5 MB)
Nie mehr zu spät mit der BVG (mp3, 700 KB)

Diese finden Sie auf der rechten Seite.

Datum: 18.02.2004

Straßenbahn: Eine Fahrt auf dem Straßenbahn-Fahrsimulator durch Berlin

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Stra%DFenbahnfahren+f%FCr+jedermann

Eine Straßenbahn selbst fahren? Warum nicht? Jetzt kann jedermann selbst eine „Große Gelbe“ durch Berlin fahren, jedenfalls virtuell.

Der Fahrsimulator im Ausbildungszentrum der Straßenbahn in Lichtenberg steht Besuchern ab 15. Mai 2003 jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Fahren damit ist fast so gut wie mit einer echten Straßenbahn. Gewöhnlich trainieren auf dem Fahrsimulator die Berliner Straßenbahnfahrer sichere Fahrweise und den Umgang mit kniffligen Situationen in Straßenverkehr.

Für 60 Euro können Sie 30 Minuten lang auf verschiedenen Tramstrecken entlang fahren, auf denen, wie im Echtbetrieb, auch Hindernisse und Pannen simuliert werden können.

Wo finden Sie den Fahrsimulator?
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Ausbildungszentrum Straßenbahn
Siegfriedstr. 30-35
10365 Berlin

Die Fahrzeiten:
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat 14 bis 18 Uhr. (Die letzte „Fahrt“ beginnt um 17:30 Uhr)

Telefonische Anmeldung
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr – 030/ 256 30333.

Preis
60 Euro für 30 Minuten, zahlbar vor Ort.

Beachten Sie bitte folgende Hinweise:

* Fahrten auf dem Simulator sind für Personen ab 8 Jahre zugelassen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Begleitung eines Erwachsenen erforderlich. Kinder zwischen dem 14. und dem vollendetem 16. Lebensjahr ist der Besuch und die Nutzung des Verkehrs- und Fahrsimulators nur mit schriftlichem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten gestattet.

* Die Nutzungszeit beträgt 30 Minuten. Die Nutzung dieser 30 Minuten kann durch eine Einzelperson oder auch durch eine Besuchergruppe (max. 5 Personen) erfolgen. Möchten aus einer Besuchergruppe mehrere Personen den Simulator innerhalb der 30 Minuten nutzen, reduziert sich entsprechend die Fahrzeit je Person. Ist eine größere Anzahl von Personen für die Nutzung vorgesehen, ist eine entsprechende Nutzungszeit abzustimmen.

* Ein bestimmter Fahrzeugtyp zur Simulatorfahrt kann auf Grund bestehender Ausbildungsbedingungen nicht garantiert werden.

* Die Besucher des Fahrsimulators melden sich bitte 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn beim Pförtner (Buseinfahrt Siegfriedstr.) und begeben sich von dort zum Foyer des Ausbildungscenters Fahrdienst Straßenbahn. Vom Foyer des Ausbildungscenters werden die Besucher durch einen verantwortlichen Mitarbeiter abgeholt. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unseres Personals. Für selbst verschuldete Unfälle übernimmt die BVG keine Haftung.

* Die BVG behält sich vor, bereits vereinbarte Termine abzusagen oder zu ändern.

Datum: 29.04.2003

Straßenbahn: Neues Schienenschleiffahrzeug in Betrieb

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%22Leise%22+Gleise+bei+der+Stra%DFenbahn

Seit einiger Zeit bemüht sich der BVG-Unternehmensbereich Straßenbahn darum, die unerwünschte Lärmentwicklung ihrer Straßenbahnen zu vermindern. Die Geräusche werden dabei hauptsächlich durch die permanente Schwingung von Rad und Schiene verursacht. Nachdem bereits die Flachstellen an den Rädern nachgeschliffen und in den Werkstätten neue Anlagen für die Radsatzbearbeitung installiert wurden, nahm die Straßenbahn am 9. Februar ein neues Schienenschleiffahrzeug in Betrieb.

Bisher war die BVG vom Terminkalender fremder Firmen abhängig, um die Schienen entsprechend schleifen zu können. Dabei wurden die Unebenheiten (sogenannte Riffel) erst ab einer bestimmten „Tiefe“ beseitigt, also erst, wenn bereits störende Geräusche zu vernehmen waren. Mit dem neuen Schleifwagen werden die Gleise kontinuierlich befahren und damit in einem ständig glatten Zustand gehalten. Dadurch vermindern sich nicht nur die Geräusche, sondern der Verschleiß an den Radreifen lässt sich auch reduzieren.

Der Schienenschleifwagen, der fast wie eine normale Straßenbahn aussieht, wird dabei montags bis freitags mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h im normalen Straßenbahnverkehr „mitschwimmen“, ohne den Fahrgastbetrieb zu beeinträchtigen. Ist an bestimmten Stellen ein stärkeres Schleifen notwendig, muss dabei Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Diese Arbeiten werden dann nur nachts vorgenommen.

Wie funktioniert das Fahrzeug? Unter dem vierachsigen Spezialwagen ist ein zweiachsiges Schleifgestell montiert, in dem sich pro Schienenseite sechs Schleifsteine befinden. Diese rutschen auf den Schienen entlang und schleifen die Unebenheiten weg. Dabei werden sie mit einem variablen Druck an die Schienen gepresst.

Datum: 12.02.2001

Straßenbahn: Bürgerinitiative verlangt Sofortmaßnahmen gegen Lärm Alle eineinhalb Minuten rollt eine Tram durch die Langhansstraße, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/buergerinitiative-verlangt-sofortmassnahmen-gegen-laerm-alle-eineinhalb-minuten-rollt-eine-tram-durch-die-langhansstrasse,10810590,9855492.html 27.11.2000 Der Aktenordner von Heike Wegner ist prall gefüllt: Er enthält einen schier endlosen Briefwechsel mit dem Senat, den Verkehrsbetrieben BVG, dem Weißenseer Bürgermeister, dem Fahrgastverband. Heike Wegner ist Mitglied der Bürgerinitiative Langhansstraße, die seit Jahren gegen den Straßenbahnlärm in der Straße ankämpft. Bislang vergeblich. Dabei ist das Problem auch beim Senat als gravierend bekannt. Wegner verweist auf ein Schreiben der Senatsverwaltung für Umweltschutz vom September 1992. Darin heißt es, dass „die Langhansstraße am Tage mit 75-76 db(A) und in der Nacht mit 73-74 db(A) belastet ist“. Angesichts der 28 Bahnen, die damals …

Straßenbahn + U-Bahn + Straßenverkehr: Bauarbeiten an Bahntrasse Berliner Straße ist am Wochenende dicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bauarbeiten-an-bahntrasse-berliner-strasse-ist-am-wochenende-dicht,10810590,9855388.html Bauarbeiten haben die Berliner Straße in den Bezirken Pankow und Prenzlauer Berg erneut in eine Staufalle verwandelt. Wer dort am Freitag unterwegs war, brauchte viel Geduld. Nun wird es noch schlimmer: Von diesem Sonnabend, sechs Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, wird die Fahrtrichtung Süd zwischen Esplanade und Bornholmer Straße gesperrt. Nächstes Wochenende ist dann die Fahrtrichtung Nord dicht. Anlass für die Verkehrsbehinderungen: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen ihre provisorische Straßenbahntrasse beiderseits der U-Bahn …

Strassenbahn: Die neue Straßenbahn-Strecke in der Müggelheimer Straße wird eröffnet Ende der Schlängeltrasse, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-neue-strassenbahn-strecke-in-der-mueggelheimer-strasse-wird-eroeffnet-ende-der-schlaengeltrasse,10810590,9854014.html 22.11.2000 Es wird Hochspannung herrschen. 600 Volt. Heute um 7.30 Uhr wird die Fahrleitung über der neuen Straßenbahn-Strecke auf dem Mittelstreifen der Müggelhei-mer Straße unter Strom gesetzt. Am Freitag rollen die ersten Züge mit Fahrgästen über das 460 Meter lange Gleis von Alt-Köpenick zur Kietzer Straße. Damit geht mehr als 20 Jahre nach den ersten Planungen die südliche Umfahrung der Altstadt in Betrieb. Die alte Trasse durch die Grünstraße wird abgebaut. Sie zeichnet sich durch eine der originellsten Gleisführungen im Streckennetz der Berliner Straßenbahn aus. „Weil die Grünstraße an ihrer Mündung zur Kietzer Straße so eng ist, dass ein normales Um-die-Ecke-fahren nicht möglich ist, wurden die Gleise verlegt. So ist der Kurvenradius größer geworden. So mancher Fahrer-Neuling hatte dort seine Mühe, sich zu merken: Weiche nach …

Straßenbahn + Berlin: Nach Anwohnerprotesten: BVG will Lärm eindämmen Wenn eckige Tram-Räder den Schlaf rauben, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/nach-anwohnerprotesten–bvg-will-laerm-eindaemmen-wenn-eckige-tram-raeder-den-schlaf-rauben,10810590,9853106.html 18.11.2000 Böse Zungen würden die kurvige Straßenbahnstrecke nordöstlich vom Alexanderplatz „Diepgens Vermächtnis“ nennen. Weil der Regierende Bürgermeister keine Züge vor dem Roten Rathaus wünschte, verläuft die 1998 eröffnete Alex-Bahn im Zickzack um Diepgens Dienstsitz herum. Eine dieser Kurven hat den Anliegern der Wadzeckstraße und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein Problem beschert: Wenn ein Zug durch den Gleisbogen fährt, kreischt und quietscht es. Am Freitag berichtete die BVG, wie sie ihre Tram leiser machen will. Täglich absolvieren 280 Züge 5 500 Fahrten. „Wir nehmen das Thema außerordentlich ernst“, sagte Betriebsvorstand Hans-Heino Dubenkropp. „Doch unsere Bemühungen haben auch objektive Grenzen. Da will ich niemandem etwas vormachen“, sagte Tram-Chef Wolfgang Predl. Beispiel Wadzeckstraße: Dort lässt die BVG regelmäßig die Schienen …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Strieder will Karl-Liebknecht-Straße um bis zu neun Meter verlegen Die Tram hat ein paar Jahre Verspätung, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/strieder-will-karl-liebknecht-strasse-um-bis-zu-neun-meter-verlegen-die-tram-hat-ein-paar-jahre-verspaetung,10810590,9850658.html 10.11.2000 Der Bau der Straßenbahn vom Prenzlauer Tor zur Rathausstraße könnte sich um Jahre verzögern. Die rund 1,3 Kilometer lange Strecke wird voraussichtlich erst im Mai 2004 fertig – rund vier Jahre später als zunächst geplant. Dies geht aus einer Vorlage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervor, über die Senator Peter Strieder (SPD) demnächst entscheidet. Der Grund für die mögliche Verzögerung: Der Senat will den nördlichen Abschnitt der Karl-Liebknecht-Straße ab Herbst 2002 umbauen, um ihn den Vorgaben des Planwerks Innenstadt anzupassen. Dabei soll die Fahrbahn um bis zu neun Meter nach Südosten verlegt werden. Weil die Tram auf dem Mittelstreifen fahren wird, müsste deren Planung jetzt gestoppt und angepasst werden. Strieder hat eine Alternative zur Auswahl. Sie sieht vor, das bisherige Tram-Projekt fortzuführen und sich weiter am heutigen …