Wissenschaftler in Adlershof lehnen den geplanten Streckenneubau ab, weil die Züge ihre hochempfindliche Technik stören könnten. Es soll eine Wohltat werden, von der die Wissenschaftsstadt Adlershof (Wista) und der Forschungsstandort Berlin insgesamt profitieren: die Verlängerung der Straßenbahn durch die Wista. Doch jetzt versuchen gleich mehrere der vermeintlichen Nutznießer, das Vorhaben zu stoppen. Am 20. Juni schrieb der Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Uni, Hans Jürgen Prömel, an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Und am 26. Juli legte Roberto Fornari, Direktor des Instituts für Kristallzüchtung, mit einem weiteren Brief an die Senatorin nach. Tenor beider Schreiben: Die geplante Trasse würde die Arbeit in den benachbarten Forschungsinstituten so sehr stören, dass man schlimmstenfalls wegziehen müsse. Hauptsorgen der Professoren sind von der Tram ausgelöste Erschütterungen und …
Angebot auf der neuen Bahn zum Alex wird aufgestockt 28.07.2007 Lokales – Seite 22
Peter Neumann Positiv könnte man es so formulieren: Die neue Straßenbahnstrecke zum Alexanderplatz ist ein Erfolg. Doch der große Zuspruch hat auch negative Seiten: Weiterhin beschweren sich Fahrgäste darüber, dass es in den Zügen der M 2 zu voll ist. Jetzt reagieren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf die Kritik. Straßenbahn-Direktor Klaus-Dietrich Matschke kündigt an, dass die Bahnen auf dieser Linie nach den Ferien häufiger fahren werden. „Wir freuen uns über die große Akzeptanz und werden das Fahrtenangebot auf der M 2 montags bis freitags aufstocken“, sagte Matschke der Berliner Zeitung. Vor den Ferien fuhren die Züge an diesen Tagen morgens und nachmittags alle sechs oder sieben Minuten. Künftig dehnt sich der Zeitraum, in dem dieser verdichtete Takt gilt, in den Abend hinein aus. Endete er bislang zwischen 17 und 18 Uhr, wird er ab Ende August bis …
Ab Montag, den 23.Juli 2007 wird die BVG im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gleis- und Brückenbauarbeiten auf der Warschauer Straße ausführen.
Die Bauarbeiten werden zirca 8 Wochen andauern und die Kosten betragen rund 750.000 Euro. Mit Inbetriebnahme der Neubaustrecke zum S+U Bahnhof Warschauer Straße im Jahr 2000 wurde das Straßenbahngleis in die tragfähige Stahlbrücke eingelassen, sodass der Individualverkehr die Brücke zweispurig befahren konnte. Aufgrund der Belastungen, die höher als erwartet ausfielen, brach allerdings die Straßendecke. Aus Sicherheitsgründen wurde daraufhin der Individualverkehr auf eine Fahrspur pro Richtung reduziert und nur die Straßenbahn fährt straßenmittig. Mit den nun anstehenden Baumaßnahmen wird dieser Zustand behoben.
Zusätzliche Befestigungen der Sonderkonstruktion sollen die Verankerung stärken. Die Straßendecke wird geschlossen, sodass der Autoverkehr dann wieder zweispurig je Richtung fließen kann.
Die Bauarbeiten werden innerhalb der jetzigen Absperrung durchgeführt, somit wird der Individualverkehr nicht zusätzlich beeinträchtigt.
Die Straßenbahnlinie M10 fährt während der Bauzeit vom S-Bahnhof Nordbahnhof bis S-Bahnhof Warschauer Straße.
Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam ist auf ein ganzes Wochenende erweitert worden. Ursprünglich war ein Festprogramm für den genauen Geburtstag am 2. September geplant. Wie die veranstaltenden Verkehrsbetriebe und der Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ gestern vor Journalisten bekannt gaben, wird das Jubiläum nun durch einen „Fan-Tag“ am Sonnabend, dem 1. September, komplettiert. „So haben mehr Besucher die Chance, die historischen Bahnen zu nutzen und Straßenbahngeschichte live zu erfahren“, sagte ViP-Geschäftsführer Martin Weis. Sechs Modelle, die das ganze Spektrum der 100-jährigen Geschichte abdecken, werden im Einsatz sein, von einem offenen Zweiachser, der aus dem …
Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam ist auf ein ganzes Wochenende erweitert worden. Ursprünglich war ein Festprogramm für den genauen Geburtstag am 2. September geplant. Wie die veranstaltenden Verkehrsbetriebe und der Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ gestern vor Journalisten bekannt gaben, wird das Jubiläum nun durch einen „Fan-Tag“ am Sonnabend, dem 1. September, komplettiert. „So haben mehr Besucher die Chance, die historischen Bahnen zu nutzen und Straßenbahngeschichte live zu erfahren“, sagte ViP-Geschäftsführer Martin Weis. Sechs Modelle, die das ganze Spektrum der 100-jährigen Geschichte abdecken, werden im Einsatz sein, von einem offenen Zweiachser, der aus dem …
BERLIN – Bei allem was auf Schienen fährt bekommt Hartmut Gröschke glänzende Augen. Verlässlich wie ein Lexikon spult der Berliner technische Details, Baujahre, Anekdoten und Besonderheiten seiner Schützlinge ab. Gröschke ist Vorsitzender des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin. 50 historische Straßenbahnfahrzeuge haben die Bahn-Freunde von der Spree unter ihrer Obhut. Wer von Gröschke durch die backsteinerne Halle am nördlichen Berliner Stadtrand geführt wird, der ist entweder ähnlich besessen, oder ihm schwirrt bereits nach wenigen Minuten der Kopf. An die 130 Jahre innerstädtischer Schienenverkehr stehen dort dicht an dicht. „Das hier ist unser ältestes Stück, aus dem Jahr 1883“, sagt der Experte und zeigt dabei auf ein Gefährt, das eher an eine Kutsche aus einem Wildwest-Film erinnert, als an eine moderne Straßenbahn. Und tatsächlich: Ganze …
Exner hofft auf Stadtverordnetenbeschluss im Herbst PEER STRAUBE
Der Aufsichtsrat des Verkehrsbetriebs Vip hat grünes Licht für den Kauf von mindestens acht neuen Niederflurstraßenbahnen gegeben. Im September oder Oktober soll der Finanzierungsvertrag zwischen der Stadt und dem Vip den Stadtverordneten vorgelegt werden, die dem Paket zustimmen müssen. Danach kann die europaweite Ausschreibung starten. Gesucht würden „bewährte“ Fahrzeuge, sagte Finanzdezernent Burkhard Exner mit Blick auf das Combino-Debakel. Man wolle „keine Experimente“ mehr. Die Fahrzeuge sollen in Stahlleichtbauweise hergestellt sein und über 65 bis 70 Prozent Niederfluranteil verfügen. Wie bei den Combinos wird eine Fahrzeugbreite …
Straßenbahnbetrieb im Innenstadtring – 2. Versuch eine Antwort zu erhalten Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkung: Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die BVG um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie ist in den Antworten zu 2.1. bis 2.6. sowie 6. und 7. wiedergegeben:
Frage 1: Ist der Antwort des Senats auf die Fragen 2, 3, 5, 6, 7 und 8 der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass dieser als Besteller von Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von Infrastruktur und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte ausüben will? Antwort zu 1.: Nein. Es trifft nicht zu, dass der Senat als Besteller von Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von Infrastruktur und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte ausüben will. Frage 2: Hat der Senat inzwischen von der BVG Auskünfte über die nachfolgend aufgelisteten unbeantworteten Anfragen der Drs. 16/10197 erhalten, und wenn ja, wie lauten diese auf nachfolgende Fragen:
Antwort zu 2.: Ja. Frage 2.1: Hält der Senat nach Fertigstellung der Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) die Vorhaltung der Straßenbahnstrecke Kreuzung Invalidenstraße/ Chausseestraße – Schwartzkopffstraße mit der Wendeschleife durch Schwartzkopffstraße, Pflugstraße und Wöhlertstraße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort zu 2.1: ,,Mit der Neubaustrecke entsteht eine leistungsfähige Endstelle westlich des Hauptbahnhofes im Bereich des ehemaligen Bahnviadukts. Des Weiteren werden die Gleisanlagen am Knotenpunkt Invalidenstraße/ Chausseestraße für jede ankommende Fahrtbeziehung der Straßenbahn jeweils zwei Fahrtrichtungen im Linienverkehr oder für betriebliche Umleitungen ermöglichen. Damit ist die Endstelle Schwartzkopffstraße auch für betriebliche Belange nicht mehr erforderlich.“
Frage 2.2: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B. Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im Bereich des Hauptbahnhofes die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes wenigstens bis zur Kreuzung Invalidenstraße/ Chausseestraße gewährleistet? Antwort zu 2.2: Siehe Antwort zu Frage 2.1.
Frage 2.3: Soll nach Fertigstellung des Projektes Alex II weiterhin eine Straßenbahnlinie durch die Alte und Neue Schönhauser Straße geführt werden? Antwort zu 2.3: ,,Die Strecke durch die Alte/Neue Schönhauser Straße wird nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke zum S- und U-Bahnhof Alexanderplatz nicht mehr im Linienverkehr befahren.“
Frage 2.4: Wenn nein, wie soll stattdessen die Erschließung der Gebiete beiderseits der Alten und Neuen Schönhauser Straße gewährleistet werden? Antwort zu 2.4: ,,Die Straßenbahnstrecke in der Alten und Neuen Schönhauser Straße hat ihre Bedeutung im Wesentlichen durch die Umgestaltung des Zentrums der damaligen Hauptstadt der DDR mit Herausnahme der Straßenbahn aus dem Stadtzentrum erhalten. Sie diente seit Einstellung des Straßenbahnbetriebes auf dem Alexanderplatz als Zuführungsstrecke zur Endhaltestelle am Hackeschen Markt. Die daraus resultierenden Linienführungen entsprachen bzw. entsprechen allerdings nicht den Hauptverkehrsströmen, die radial auf den Alexanderplatz zuführen. Mit der Wiederheranführung der auf das Zentrum zulaufenden Straßenbahnstrecke aus der Greifswalder Straße wurde 1998 ein erster wichtiger Schritt getan, um diesen Verkehrsströmen wieder zu entsprechen. Gleiches gilt für die Heranführung der Straßenbahn aus der Prenzlauer Allee an den Alexanderplatz. Mit der vollständigen Umsetzung des neuen Straßenbahnkonzeptes wird die Strecke in der Alten und Neuen Schönhauser Straße deshalb entbehrlich. Die Erschließung der einzigen von ihr allein bedienten Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof Weinmeisterstraße ist durch die U 8 hervorragend gewährleistet. Im nördlichen Bereich des U-Bahnhofs Weinmeisterstraße verkehrt zudem die Linie M 1, die über die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt (in Richtung Süden) und U-Bahnhof Weinmeisterstraße/Gipsstraße (in Fahrtrichtung Norden) auch weiterhin eine ausreichende barrierefreie Anbindung garantiert (auf der M 1 werden alle Fahrten barrierefrei angeboten). Die Bereiche um den U-Bahnhof RosaLuxemburg-Platz sind ebenfalls hervorragend durch die U 2 und die M 8 angebunden. Kunden, die aus dem Bereich Prenzlauer Allee künftig in den Bereich Hackescher Markt fahren möchten, können am Alexanderplatz bequem sowohl in die S-Bahn als auch in die Straßenbahnlinien M 4, M 5 und M 6 umsteigen. Vom Hackeschen Markt ist die Neue Schönhauser Straße in wenigen Minuten fußläufig erreichbar, so dass auch in diesem Fall kein Erschließungsdefizit entsteht. Sowohl die Führung einer anderen Straßenbahnlinie durch die Alte und Neue Schönhauser Straße als auch die reine Aufrechterhaltung als Betriebsstrecke für Umleitungsfahrten ist aufgrund der nach Eröffnung von Alex II zu erwartenden geringen Nachfrage nicht mehr vertretbar bzw. würde die überwiegende Mehrzahl der Kunden, die zum Alexanderplatz fahren möchten, negativ betreffen.“
Frage 2.5: Wenn mit nein geantwortet wurde, hält der Senat dann die Vorhaltung der Straßenbahnstrecke durch die Alte und Neue Schönhauser Straße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort zu 2.5: ,,Die Gleisanlagen im Bereich Mitte erlauben jeweils Verkehrsführungs-Alternativen im Störungsfall. Eine Aufrechterhaltung der Strecke für Betriebsbelange ist demnach nicht erforderlich.“
Frage 2.6: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B. Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im Bereich des Alexanderplatzes die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes in die Stadtmitte gewährleistet? Antwort zu 2.6: ,,Alternative Linienführungsvarianten ergeben sich jeweils an den Knotenpunkten Mollstraße/ Otto-Braun-Straße und Mollstraße/Karl-Liebknecht-Straße, und in der Karl-Liebknecht-Straße ist die Geradeausfahrt möglich. Ferner wird es in der Dircksenstraße eine Gleisverbindung, die eine Umleitung von der Strecke ,,Alex I“ vom Alexanderplatz in die Dircksenstraße und weiter in die Karl-Liebknecht-Straße ermöglicht, geben.“
Frage 3: Aus wie viel Zügen pro Stunde welcher Linien setzt sich die genannte Zahl von bis zu 36 Bahnen pro Stunde auf dem Abschnitt Chausseestraße – Hauptbahnhof zusammen? Antwort zu 3.: In der Drucksache 16/10 197 sind keine Aussagen zur geplanten Belegung der Straßenbahnneubaustrecke zum Hauptbahnhof gemacht worden. Die Planung sieht zurzeit als Belegung maximal 42 Bahnen pro Stunde auf dem Streckenabschnitt Chausseestraße – Hauptbahnhof vor. Diese setzen sich aus 3 Bahnen der Linie 6 pro Stunde und Richtung, 6 Bahnen der Linie 8 pro Stunde und Richtung und 12 Bahnen der Linie 10 pro Stunde und Richtung zusammen.
Frage 4: Wieso handelt es sich nach Auffassung des Senats beim Linienverlauf der M6 von Alex über Hackeschen Markt zur Schwartzkopffstraße/BND um einen Parallelverkehr, nicht aber beim Linienverlauf von Alex über Hackeschen Markt zum Hauptbahnhof? Antwort zu 4.: ,,Parallelverkehr“ ist eine im Hinblick auf die Relation (Quelle, Zwischenhalte, Ziel), die Qualität (z.B. Sitzplätze) und die Quantität (z.B. Zugfolgezeit) gleichwertige Alternative zu einem vorhandenen Verkehrsangebot. Diese Definition wird nicht starr, sondern durchaus flexibel gehandhabt. Je mehr Merkmale der Alternative als gleichwertig empfunden werden, desto näher kommen die Verhältnisse einem Parallelverkehr. Beim Linienverlauf Alexanderplatz bis Schwartzkopffstraße stimmen ein großer Teil des Linienverlaufs (einschließlich Halte) und die Ziele von M 6 und U 6 überein, beim Linienverlauf vom Alexanderplatz bis Hauptbahnhof nur ein geringerer Teil des Linienverlaufs (einschließlich Halte). Insofern kommt die Führung der M 6 zur Schwartzkopffstraße einem Parallelverkehr näher als die Führung der M 6 zum Hauptbahnhof.
Frage 5: Wie bewertet der Senat die Auffassung, dass es sinnvoll wäre bei einer angekündigten Frequentierung mit 18 Bahnen pro Richtung, 6 Züge zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen und damit eine direkte Verbindung zwischen BND und Alex herzustellen? Antwort zu 5.: Die Antwort zu 5. entspricht dem ersten Teil der Antwort zu 4. der Kleinen Anfrage 16/10 197: Jede neue Direktverbindung trägt dazu bei, Fahrgäste zu gewinnen. Voraussetzung für den wirtschaftlichen Be- trieb einer neuen Direktverbindung ist jedoch eine ausreichend große Verkehrsnachfrage. Diese ist insbesondere in der Chausseestraße/Friedrichstraße bei einem zusätzlichen Parallelverkehr zur U 6 nicht zu erwarten. Daher beurteilt der Senat den Vorschlag, von der angenommenen Gesamtzahl der Züge in Richtung Hauptbahnhof sechs Züge zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen, negativ. Frage 6: Ist der Antwort auf die Frage 1 der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass dem Senat unbekannt ist, dass die Straßenbahnhaltestelle Schwartzkopffstraße (Richtung Riesaer Straße/ Ahrensfelde) derzeit außer Betrieb ist? Frage 7: Wann soll diese Haltestelle nach der derzeitigen Außerbetriebnahme wieder in Betrieb genommen werden? Antwort zu 6. und 7.: ,,Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen für die neue ,,BND-Zentrale“ ist der Bereich der Endstelle Schwartzkopffstraße bis September 2007 nicht in Betrieb und wird darüber hinaus voraussichtlich bis zum Jahre 2010 nicht in Betrieb genommen werden können, weil der Baustellenbereich ,,BND-Zentrale“ sich auf den Gehwegbereich der Haltestelle erstreckt und damit nicht nutzbar ist.“ Berlin, den 22. Juni 2007 In Vertretung Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 26. Juni 2007)
Berlin – Vandalen, aufgepasst! Die BVG guckt euch bald schärfer auf die Schmutzfinger! Alle modernen Niederflurzüge der Straßenbahn werden mit Videokameras nachgerüstet.
Scheiben, durch die man wegen der vielen Kratzer kaum noch gucken kann. Beschmierte Wände, aufgeschlitzte Sitze. Viele Passagiere der „Elektrischen“ trifft fast der Schlag, wenn sie die schönen gelben Wagen von innen sehen. Doch Video hilft gegen den Vandalismus, das ist die Bilanz von Straßenbahn-Vizechef Ralf Baumann: Bisher sind von den 150 modernen Niederflurbahnen bereits 32 Züge mit Kameras ausgerüstet. Sie werden drei Mal seltener von Vandalen heimgesucht als Bahnen ohne Videoüberwachung. Darum werden die Kameras noch in diesem Jahr auch in die übrigen 118 Züge mit dem niedrigen Einstieg eingebaut. Was das kostet, soll eine europaweite Ausschreibung zeigen. Nur die alten, modernisierten Tatra-Wagen (mit dem hohen Einstieg) rollen …
Wissenschaftsstadt erhält nun doch Tramanschluss 19.06.2007 Lokales – Seite 16 Peter Neumann
Lange Zeit sah es so aus, als drohte die Berliner Straßenbahn ein Stiefkind der Verkehrspolitik zu werden. Diesem Eindruck trat die rot-rote Koalition gestern entgegen. Mit ihrer Mehrheit forderte der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses den Senat auf, die Planung für drei Neubauprojekte im Bezirk Mitte voranzutreiben. Er forderte auch, dass mit dem Bau der Straßenbahn in die Wissenschaftsstadt Adlershof „unverzüglich“ begonnen wird. Dies war ein Beschluss beinahe in letzter Minute: Denn im September wird der Planfeststellungsbeschluss, mit dem dieses Bauvorhaben einst genehmigt worden ist, fünf Jahre alt – und damit ungültig. Als Verlängerung der Linien 60 und 61 soll die Strecke vom S-Bahnhof Adlershof zwei Kilometer weit in die Wissenschaftsstadt führen – erst über die Rudower Chaussee, dann …