S-Bahn + BVG: Fahrverbote für Randalierer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/101435/index.php

S-Bahn sperrt drei junge Gewalttäter ein Jahr lang aus ihren Zügen aus / Strafanzeige droht
Peter Neumann

Um Straftäter abzuschrecken, greift die S-Bahn Berlin zu einem ungewöhnlichen Mittel. „Wir haben jetzt drei Gewalttätern Beförderungsverbote ausgesprochen“, sagte Ellen Karau, die Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens. Die jungen Männer, die andere Fahrgäste bedroht hatten, dürfen ein Jahr lang nicht mit der Berliner S-Bahn fahren. Weil die drei zudem Hausverbote bekommen haben, sind sämtliche Stationen nun ebenfalls für sie tabu. Wer sich trotzdem in einem Zug oder auf einem S-Bahnhof erwischen lässt, dem droht eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Mit den Beförderungsverboten betritt das Unternehmen in Berlin Neuland. „Doch wir sind da ganz mutvoll“, sagte Karau während einer Veranstaltung des Verkehrspolitischen Informationsvereins zum Thema Sicherheit in Bus und Bahn. Es gehe darum, im Interesse der übrigen Fahrgäste ein Zeichen …

S-Bahn: S-Bahn kollidiert mit Ast – Fahrgäste nicht verletzt, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=17868034

Berlin (dpa/bb) – Ein ins Gleisbett hängender Ast hat am Montag in Berlin-Spandau einen S-Bahnzug so schwer beschädigt, dass er aus dem Verkehr gezogen werden musste. Die etwa 130 Fahrgäste und der Triebwagenführer blieben unverletzt. Wie die Bundespolizei weiter berichtete, war morgens eine S-Bahn der Linie S 75 in Richtung Wartenberg etwa 150 Meter vor dem Bahnhof Pichelsberg mit einem Ast kollidiert. Außer der Frontscheibe wurden der Stromabnehmer sowie Teile der …

S-Bahn: Dramen unter der Erde, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article2030793/
Dramen_unter_der_Erde.html

Sprengung, Bombenanschlag, Einsturz: Kaum ein Bauwerk in Berlin wurde derart von Katastrophen heimgesucht wie der Nord-Süd-Tunnel. Vor 75 Jahren begann sein Bau

Er war eines der aufwendigsten Berliner Ingenieurbauwerke der 30er-Jahre – der Nord-Süd-Tunnel für die S-Bahn. Er ermöglichte bis dahin kaum zu schaffende Fahrzeiten. Benötigten Fahrgäste mit dem öffentlichen Personenverkehr bis zum Bau des Tunnels oft mehr als eine halbe Stunde, um Berlins Innenstadt zu durchqueren, gelang dies nach dessen Inbetriebnahme in wenigen Minuten. Vor genau 75 Jahren, im Frühsommer 1933, fiel die Entscheidung, den schon seit Langem geplanten Nord-Süd-Tunnel unter der Stadtmitte zu bauen.
Pünktlich zum (nicht ganz runden) Jubiläum hat der S-Bahn-Experte Michael Braun jetzt ein Buch zu dem Bauwerk veröffentlicht. Es enthält sehr viel davon, was man über den Bau erfahren kann.
Mit der S-Bahn kann man seit Bau des Tunnels in zwölf Minuten …

S-Bahn: Berlin: Kundendienst der S-Bahn ist deutlich schlechter geworden

http://www.lok-report.de/

Im November 2007 kündigte die Geschäftsleitung der S-Bahn Berlin GmbH an, die bis dato auf fast allen S-Bahnsteigen vorhandenen Personale durch Technik zu ersetzen. Nach gut einem halben Jahr stellt der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg dazu fest, dass sich dadurch für die Fahrgäste der Kundendienst in der Summe verschlechtert hat. An fast allen Stationen ist das Bahnsteigpersonal sogar ohne technischen Ersatz abgezogen worden, oder die Technik funktioniert nicht.
So wird auf dem Bahnhof Savignyplatz seit etwa einem Jahr die „aussagekräftige“ Information angezeigt, dass in die eine Richtung die Züge der Linie S 9 in Richtung Westkreuz fahren und in die andere in Richtung Friedrichstraße. Der Zusatzhinweis „Bitte Ansage beachten“ bleibt meist ohne Folgen, weil nichts zusätzlich angesagt wird. Oder auf dem Bahnhof Schöneweide, der immerhin von sechs S-Bahn-Linien bedient wird, fahren stadteinwärts nur noch Züge in Richtung Baumschulenweg – dem unmittelbar nächsten Bahnhof. Die wichtige Information, ob es hinter Baumschulenweg weiter nach Neukölln auf den Ring geht oder nach Treptower Park, erhält nur der Fahrgast, der beim Eintreffen des Zuges bereits auf dem Bahnsteig war.
Besonders gravierend ist die fehlende Information im Falle von Störungen. Die Information der wartenden Fahrgäste war bis zum Abzug des Bahnsteigpersonals in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden; in der Regel merkte der wartende Fahrgast, dass das Betriebspersonal bemüht war, Informationen zu geben. Er fühlte sich betreut und unterstützt. Jetzt sind Durchsagen die Ausnahme, die Fahrgäste fühlen sich „alleine gelassen“. Was nützt im komkreten Fall die automatisierte Information, dass der nachfolgende Zug Verspätung hat, wenn die weit wichtigere Information zur Weiterfahrt, die nämlich wegen eines Feuerwehreinsatzes nicht möglich ist, nicht gegeben wird?! So altertümlich und einfach die großen Kreidetafeln waren, auf denen über veränderte Abfahrtszeiten und Störungen informiert wurde, effektiv und prägnant waren sie auf alle Fälle. Nur mussten sie auf jedem Bahnhof per Hand beschriftet werden. Weil das Personal jetzt aber fehlt, fehlt die schnelle und umfassende Kundeninformation.
Die modernsten Anzeigeanlagen nützen dem Fahrgast wenig, wenn Sie nur den Hinweis bringen, dass man sich bitte über die Abfahrtszeiten in den ausgehängten Fahrplänen informieren möge, oder wenn die angezeigte Information falsch ist (zum Beispiel, wenn das Ziel des Zuges nicht mit den angezeigten Endbahnhof übereinstimmt). Hier zeigt sich, dass die teuerste Technik in der Praxis keinen Nutzen bringt, wenn sie nicht fachgerecht bedient wird.
Wenn auf dem Bahnsteig keine Ansagen erfolgen, haben insbesondere auch behinderte Fahrgäste Probleme, den richtigen Zug zu bekommen. Da hilft es wenig, wenn ein Zug am Bahnsteig zum Stehen kommt, sich die Türen öffnen und aus dem Zug die Durchsage kommt „Ausstieg links“. Theoretisch soll die Fahrgastinformation der Triebfahrzeugführer übernehmen, aber sie sind eigentlich dazu da, den Zug sicher an den Endbahnhof zu bringen. Und so sind kommt es leider heute recht häufig vor, dass Durchsagen entweder nicht verständlich oder überhaupt nicht erfolgen.
Im Ergebnis stellt der Bahnkunden-Verband fest, dass bei der Berliner S-Bahn der Kundendienst auf den Bahnsteigen auf dem Wege dahin ist, das schlechte Niveau der Berliner U-Bahn zu erreichen. Auch dort wurde vor etwa 10 Jahren das Bahnsteigpersonal komplett abgezogen. Leider misst der Berliner Senat offenbar dem Kundendienst keine große Bedeutung bei und sieht hier hauptsächlich ein enormes Einsparpotenzial, weil er weniger für die bestellte Leistung bezahlen muss und die S-Bahn Berlin GmbH mehr Geld an die Holding abführen kann. Die Folge sind unzufriedenere Kunden, die spätestens bei der nächsten Preiserhöhung der S-Bahn den Rücken kehren, wenn sie eine Alternative haben. Ist das ein politisches Ziel der Berliner Landesregierung? (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg, 23.05.08).

Regionalverkehr + Radverkehr: Zweigleisig fahren: Mit Fahrrad und Bahn ans Ziel, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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Eine unschlagbar umweltfreundliche Kombination

Kein Grund, sich abzustrampeln: Wer etwas für den Umweltschutz tun, Zeit und Geld sparen, aber trotzdem auch weite Strecken bewältigen möchte, der setzt auf Bahn und Rad. Radler im innerstädtischen Bereich und im näheren Umland bringt die S-Bahn Berlin ans Ziel. Wer weiter hinaus will ins Brandenburgische, den bringen Regionalzüge ans Ziel.
Als Schnuppertag für all jene, die sich noch nicht so richtig vorstellen können, dass es mit Rad und Bahn klappt, eignet sich der 1. Juni 2008. Da an diesem Tag die Autos in den Garagen bleiben sollen, unterstützen die S-Bahn Berlin und die BVG den autofreien Sonntag mit besonders günstigen Ticketangeboten (m siehe Infobox). Bei der Fülle von Veranstaltungen, die an diesem Tag geboten werden, ist es ratsam, das Fahrrad gleich mitzunehmen. Wer kein Fahrrad besitzt, mietet sich eins bei …

S-Bahn: Nostalgiefahrt zu 80 Jahre elektrischer S-Bahn-Verkehr auf der Stadtbahn, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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c57d488eae664d2ac1257450004528ab?OpenDocument

Mit einer Nostalgiefahrt im Traditionszug wird am Samstag, dem 14. Juni, an die Inbetriebnahme des elektrischen S-Bahn-Verkehrs auf der Stadtbahn erinnert. Wieder auf den legendären Holzbänken Platz nehmen und auf Europas erster Viaduktbahn fahren. Die Sonderfahrt auf der Stadtbahn verspricht ein besonderes Vergnügen.
Los geht es um 10 Uhr vom Bahnhof Ostbahnhof. Während der Fahrt nach Wannsee und wieder zurück gibt es eine unterhaltsame Moderation zur Geschichte der Großen Elektrisierung der Stadt-, Ringund Vorortbahn. Die Berliner Stadtbahn wurde als Ost-West- Verbindung mit elf Bahnhöfen von 1875 bis 1882 für den S-Bahn- und Fernverkehr gebaut. Sie war die erste Viaduktbahn Europas, deren Strecke mit 731 Wölbbögen …

S-Bahn: S-Bahn schafft die Vandalen-Klasse ab, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/219387.html

Berlin – Mehr Platz für die Beine, höhere Lehnen, das sind die 1. Klasse-Abteile in Berlins S-Bahn. Doch die sollen umgebaut werden, weil sich ausgerechnet dort immer wieder Vandalen breit machen.
First Class S-Bahn: Das war eine Idee des früheren S-Bahnchefs Axel Nawrocki. Also wurden ab Mitte der 90er-Jahre ins Wagenende der damals neuen Baureihe 481 (die mit der Taucherbrillen-Front) die bequemen Sitzreihen eingebaut. Der 1.-Klasse-Plan platzte zwar, die Sitze fanden dennoch ihre Freunde. Leider die falschen. Denn Vandalen fahren dort besonders gern auf die S-Bahn ab, fühlen sich hinter den hohen Lehnen am Wagenende beim Schmieren, Schlitzen oder Scratchen …

S-Bahn: Neues S-Bahn-System: Erprobung abgebrochen, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/
politik/beitrag_jsp/key=news7457658.html

Die S-Bahn Berlin hat die Einführung ihres neuen Betriebssystems, mit dessen Hilfe sie alle Zugabfertiger auf den Bahnsteigen einsparen will, abgebrochen.
Das berichtet die „Berliner Zeitung“ (Samstag). Demnach ließ das Eisenbahn-Bundesamt die Anlagen, die seit dem 9. Mai auf dem S-Bahnhof Sonnenallee im Fahrgastbetrieb getestet wurden, am Donnerstag wieder abschalten.
Bevor das Betriebssystem wie geplant auf alle S-Bahnhöfe ausgedehnt wird, seien noch weitere Überprüfungen erforderlich, sagte Bettima Baader, Sprecherin der Bundesbehörde, der Zeitung. Dabei gehe es darum, wie sich die neue Technik in die Arbeitsabläufe des Fahrpersonals integrieren lässt.
Dem Vernehmen nach hieß es, dass die Triebfahrzeugführer vorerst nicht …

S-Bahn + Bahnhöfe: Schwere Sachbeschädigung an neuer S-Bahnstation Julius-Leber-Brücke

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080515.html

Bevölkerung wird um Unterstützung zur Ergreifung der Täter gebeten

(Berlin, 15. Mai 2008) Nachdem die neue S-Bahnstation Julius-Leber-Brücke noch nicht einmal zwei Wochen in Betrieb ist, wurde sie in der vergangenen Nacht das Ziel von Vandalen. Zerstört wurden Scheiben zweier Fahrgastunterstände, an drei Informationstafeln jeweils die seitlichen gläsernen Windfänge, die Scheibe einer Werbevitrine sowie am mittleren Treppenabgang eine Lampe. Das Display eines Fahrausweisautomaten wurde ebenfalls zerstört. Darüber hinaus wurden über den gesamten Bahnhofsbereich hinaus Anschmierungen mit einem grünen Industriefaserstift vorgenommen.

S-Bahnchef Dr. Tobias Heinemann: „ Ich bin erschüttert darüber, dass nur zwei Wochen nach der Eröffnung sinnloser Vandalismus zu solchen Schäden geführt hat. Leidtragende sind Tausende von S-Bahn-Fahrgästen, die den neuen Bahnhof sehr gut angenommen haben. Ich bitte die Bevölkerung um Unterstützung, damit die Täter ausfindig gemacht werden können.“

Auch Stadtentwicklungssenatorin, Ingeborg Junge-Reyer, die den S-Bahnhof mit eingeweiht hatte, zeigte sich empört: „Ich habe gesehen, welche Begeisterung bei den Menschen herrschte, als wir die neue S-Bahnstation eingeweiht haben. Vor diesem Hintergrund bin ich besonders entsetzt darüber, was hier passiert ist. Nicht nur für die Menschen, die am Bau dieser S-Bahnstation mitgewirkt haben, ist es eine sehr frustrierende Erfahrung, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit großem Engagement für diese S-Bahnstation eingesetzt haben.“

Die Landespolizei hat die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen, nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Die Deutsche Bahn fordert alle Mitbürger auf, bei mutwilligen Zerstörungen nicht wegzusehen. Eine Mitteilung über die Inforufsäulen auf den Bahnsteigen oder ein Handy-Anruf bei der Polizei ist wichtig. Nur wenigen der Täter sind die gravierenden Folgen ihrer Handlungen wirklich bewusst. Neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe, werden die Schadensersatzforderungen auch auf zivilrechtlichem Wege über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren durchgesetzt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn + Museum: Historisches S-Bahn-Wochenende in Erkner

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080515a.html

S-Bahn Berlin und Verein Historische S-Bahn zeigen Züge aus acht Jahrzehnten / Führungen und Schnupperfahrten als besonderes Erlebnis

(Berlin, 15. Mai 2008) Am kommenden Wochenende, 17. und 18. Mai, zeigen die S-Bahn Berlin GmbH und der Verein Historische S-Bahn e.V. alte Züge aus acht Jahrzehnten. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erhalten die Besucher auf dem Gelände der Triebwagenhalle Erkner einen Einblick in die Entwicklung der Technik, des Zeitgeschmacks und den Zusammenhang mit der Berliner Stadtgeschichte.

Im Rahmen von Führungen dürfen alle Interessierte in die Fahrzeuge einsteigen, die S-Bahn-Veteranen anfassen und Platz nehmen: auf der Holzbank in der 3. Klasse, dem Plüschpolstersitz in der 2. Klasse von 1938 oder im Führerstand. Ganz aus der Nähe kann man sich Kupplungen und Stromabnehmer ansehen.

Zu jeder Tour gehört eine Schnupperfahrt mit einem historischen Zug über das Gelände, bei der man dem Fahrer über die Schulter blicken kann. Spezielle Führungen zeigen, wie die S-Bahn mit Strom versorgt wird. Vor den Hallentoren repräsentieren sechs S-Bahnzüge wie bei einer Parade die Geschichte von 1928 bis heute.

In diesem Jahr steht die Ausstellung unter dem Motto „80 Jahre Große Elektrisierung“ und erinnert an die Erfolgsgeschichte der S-Bahn, die im großen Stil im Juni 1928 mit dem elektrischen Betrieb zwischen Potsdam und Erkner begann. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Bahnmarkt, einem Kinderprogramm sowie Ständen mit Essen und Getränken.

Der Eintritt zum historischen S-Bahn-Wochenende kostet 2 Euro, ermäßigt 1 Euro. Für Eltern mit Kindern ist eine Familienkarte zum Preis von 5 Euro erhältlich. Die Führung ist im Preis inbegriffen.

Parallel zu dieser Veranstaltung feiert Erkner an diesem Wochenende mit dem Heimatfest sein zehnjähriges Jubiläum als Stadt. Für die Anreise wird die Linie S3 und die Regional-Express-Linie RE 1 empfohlen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG