Doch Gutachter erwarten dann mehr Autofahrer Peter Neumann Der Bezirk Spandau und die S-Bahn setzen sich dafür ein, die S-Bahnstrecke nach Falkensee wieder aufzubauen. „Wir sind uns mit unseren Kollegen in Falkensee darin einig, dass es sinnvoll wäre, die S-Bahn dorthin zu verlängern – vielleicht sogar darüber hinaus“, sagt der Spandauer Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU). „Auch aus unserer Sicht ist die Verlängerung perspektivisch ein Muss“, bekräftigt der S-Bahn-Geschäftsführer Ulrich Thon. Er erwartet viele neue Fahrgäste, wenn S-Bahnen in die größte Stadt des Kreises Havelland fahren. Doch die Gutachter, die im Auftrag von Berlin, Brandenburg und der Kreisverwaltung die Wirtschaftlichkeit untersucht haben, bezweifeln das – zumindest für das Havelland. Brandenburg hat angekündigt, dass viele Regionalbahnfahrten …
25 Prozent Fahrgastzuwachs seit Wiedereröffnung; S-Bahn Berlin plädiert für Streckenverlängerung Richtung Falkensee
(Berlin, 28. Dezember 2008) Mit der Inbetriebnahme nach Spandau wurde vor 10 Jahren der letzte Berliner Bezirk wieder an das S-Bahn-Netz angeschlossen. Der Eröffnung von Pichelsberg nach Spandau am 30. Dezember 1998 ging die Wiederinbetriebnahme zwischen Westkreuz und Pichelsberg am 16. Januar des gleichen Jahres vorher. Die Strecke war Ende September 1980 in Folge des Streiks der West-Berliner Reichsbahner stillgelegt worden.
Die S-Bahn-Verbindung von und nach Spandau wird derzeit von täglich rund 30.000 Fahrgästen genutzt. Die Zahl der Ein- und Aussteiger in Spandau beträgt 20.000. Dies ist ein Anstieg von rund 25 Prozent im Vergleich von Fahrgastzählungen der Jahre 2000 und 2006.
Der Streckenabschnitt Westkreuz – Spandau ist knapp 10 Kilometer lang, verfügt über fünf Zwischenbahnhöfe und wird im 10-Minuten-Takt durch die Linien S75 (von Wartenberg) und S9 (vom Flughafen Schönefeld) bedient. Die Züge halten dabei unter anderem an den wichtigen Stationen Messe Süd (Haupteingang zur Messe), dem mit 10 Bahnsteiggleisen größten S-Bahnhof Deutschlands, Olympiastadion, und an der Station Pichelsberg. Mit einem nachträglich erbauten direkten Ausgang zur Waldbühne konnten die Nutzerzahlen des Bahnhofs um 70 Prozent gesteigert werden.
„Für die nächsten Jahre erwarten wir auf der Spandauer S-Bahn-Strecke eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen um 10 Prozent“, prognostiziert S-Bahn-Geschäftsführer Ulrich Thon. „Weiteres Potential sehen wir in einer Verlängerung Richtung Hackbuschstraße oder gleich bis Falkensee“. Bis August 1961 gab es bereits einen elektrischen S-Bahn-Verkehr in die heutige brandenburgische Kreisstadt. Eine Entscheidung der politisch Verantwortlichen zum Wiederaufbau steht noch aus.
Das umstrittene neue Zugabfertigungssystem der S-Bahn ist noch immer nicht einsatzbereit. Ab dem Ende dieses Jahres hatten die Triebfahrzeugführer selbst die Aufsicht über Öffnen und Schließen der Türen übernehmen sollen. Doch die Technik hakt. Der Testbetrieb für das Zugabfertigungssystem der S-Bahn (ZAT) verschiebt sich bis auf weiteres. ZAT steht für „Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer“. Statt der bisherigen Bahnsteigaufsichten sollen die Triebfahrzeugführer künftig selbst den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste überwachen und entscheiden, wann sie gefahrlos die Türen schließen und losfahren können. Videokameras übertragen dafür ihre Bilder per Funk auf einen Monitor im Führerstand. Ende dieses Jahres, so hieß es im Herbst, sollte die Betriebserprobung auf mehreren Stationen der …
Senat und Deutsche Bahn sorgen für mehr Zugangsqualität an Berliner Bahnhöfen
(Berlin, 23. Dezember 2008) Am 23. Dezember wird auf der Südseite des S-Bahnhofs Hohenzollerndamm der neu gebaute Zugang zu den Bahnsteigen in Betrieb genommen. Um die Zugangssituation an der Station zu verbessern, hatte der Senat von Berlin den Bau des neuen Zugangs bei der DB Station&Service AG bestellt und dafür die finanziellen Mittel bereitgestellt.
„Durch die Errichtung neuer zusätzlicher Zugänge an Stationen leisten wir einen erheblichen Beitrag zur besseren Erreichbarkeit des ÖPNV und der Verkehrssicherheit für die Reisenden“, erklärte Senatorin Ingeborg Junge-Reyer.
Der S-Bahnsteig Hohenzollerndamm ist aus Richtung Wilmersdorfer Sportanlagen und den angrenzenden Wohngebieten nur durch Überqueren des viel befahrenen Hohenzollerndamms erreichbar. Um günstigere Bedingungen für die Fußgänger zu schaffen, wurde auf der Südseite des Hohenzollerndamms auf Straßenniveau ein Zugangsbauwerk errichtet, von dem eine feste Treppe zum S-Bahnsteig führt.
Mit den Arbeiten wurde im Januar dieses Jahres begonnen. „In knapp einem Jahr Bauzeit ist es durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Senat von Berlin gelungen, die Zugangsqualität des S-Bahnhofs weiter zu verbessern und für mehr Mobilität der Bürger zu sorgen“, freut sich Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.
Erweitertes Verkehrsangebot über die Feiertage und den Jahreswechsel / Berufsverkehr in den Weihnachtsferien ohne Verstärkerzüge
(Berlin, 18. Dezember 2008) Die S-Bahn Berlin passt sich zu den Feiertagen den veränderten Mobilitätsbedürfnissen ihrer Fahrgäste an. Wegen des starken Freizeitverkehrs über die Feiertage sind die rot-gelben Züge von Dienstag, 23. Dezember, bis Sonntag, 29. Dezember, rund um die Uhr unterwegs. Das entspricht einer durchgehenden Betriebszeit von über 140 Stunden. Auch in den Nächten 30./31. Dezember und 31.Dezember/1. Januar fahren die Züge ohne Betriebspause.
Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 2. Januar entfallen hingegen im Berufsverkehr die Entlastungszüge auf den Linien S1, S3 und S5.
Heiligabend, 1. und 2. Weihnachtstag
Am 24. Dezember gilt der gewohnte Samstagsfahrplan. Zusätzlich fährt die S45 in der Zeit von zirka 7.00 Uhr bis 14.30 Uhr zwischen Hermannstraße und Flughafen Schönefeld. Ab etwa 17.00 Uhr wird auf den Linien S1, S2, S25, S3, S5, S7 und S75 nur noch ein 20-Minuten-Takt angeboten; die S85 setzt gegen 17.00 Uhr aus. Die S9 fährt ab zirka 19.00 Uhr nur zwischen Ostbahnhof und Flughafen Schönefeld. Am 1. und 2. Weihnachtstag gilt der Sonntagsfahrplan.
Silvester und Neujahr
Am 31. Dezember fahren die S-Bahnen nach dem Samstagsfahrplan. Am Abend gilt bis etwa 3 Uhr auf den Ringbahnlinien S41/S42 und den Linien S1 (Frohnau – Zehlendorf), S25 (Gesundbrunnen – Priesterweg), S3 (Ostbahnhof – Friedrichshagen) und S7 (Westkreuz – Ostbahnhof) ein 10-Minuten-Takt. Alle anderen Strecken werden im 20-Minuten-Abstand befahren. Die S8 bedient in der Silvesternacht den Abschnitt Hohen Neuendorf – Blankenburg im 60-Minutentakt. Auf der Stadtbahn und im Nord-Süd-Tunnel gilt durchschnittlich ein 4-Minuten-Takt. Am Neujahrstag gilt der übliche Sonntagsfahrplan, ab 10 Uhr auch für die Verstärkerzüge.
Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 3. Januar
Wegen der geringeren Nachfrage in den Schulferien entfallen in dieser Zeit die Entlastungszüge in der Hauptverkehrszeit auf den Linien S1, S3 und S5. Es besteht ein Fahrtenangebot im 10-Minuten-Takt.
Alle Informationen zum Feiertagsverkehr gibt es im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3“, sowie auf den Bahnhofsaushängen. Für Fragen steht das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.
Vom nächsten Jahr an werden sich Reisende im S-Bahnhof Ostkreuz warm und vor allem wetterfest anziehen müssen. Denn im Zuge der Modernisierung des wichtigsten Umsteigeknotens im Berliner Schnellbahn-Bahn-Netz soll im Herbst der altersschwache Bahnsteig für die Ringbahn abgerissen werden. Vom letzten August-Wochenende an werden die Züge der Linien S 41, S 42, S 8, S 85 und S 9 am künftigen Bahnsteig für die Regionalbahn halten. Der Ausweichbahnsteig, der erst noch gebaut werden muss, wird allerdings einen Makel haben: Er hat kein Dach. Lediglich einige Unterstände in der Größe von Bus-Wartehäuschen hat die Bahn für das „Provisorium“ vorgesehen, das allerdings bis …
In den vierziger Jahren litten die Berliner unter den Entbehrungen des Nachkrieges. In den fünfziger Jahren traten die Spannungen des Kalten Krieges immer stärker hervor. Von allem war die S-Bahn betroffen. Was in den ersten 15 Jahren nach Kriegsende sonst noch Einfluss auf die rot-gelben Züge hatte, darüber berichtet Fachautor Manuel Jacob in dem neuen Buch „Aufbau, Improvisation, Erweiterung – 1946 bis 1960“, das jetzt als Band 4 der Buchreihe „Der elektrische Betrieb auf der Berliner S-Bahn“ erschienen ist. So wurde vor genau 60 Jahren, im November 1948, die 1945 demontierte Strecke nach …
S-Bahn-Pendelverkehr / Umfahrung mit U-Bahn und Bus
Am dritten Adventwochenende machen es die Bauarbeiten an der Spandauer-Damm-Brücke erforderlich, dass unter anderem der S-Bahnhof Westend in der Zeit von Freitag, dem 19. 12.2008, ab 22 Uhr bis Montag, dem 22.12.2008, 1.30 Uhr, gesperrt werden muss. Grund ist die Montage von Stahlträgern und Betonfertigteilen, die über die Bundesautobahn BAB 100 gehoben werden. Sie sind für den Ersatzneubau der Brücke bestimmt. Die Bauarbeiten lassen eine Aufrechterhaltung des S-Bahn- und Straßenverkehrs aus Sicherheitsgründen nicht zu, heißt es dazu von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Von der Sperrung betroffen sind die S-Bahn-Linien S 41, S 42 und S 46. Die Ring-…
Humboldthain. Der Treppenaufgang und der Übergang zum Empfangsgebäude des S-BahnhofsHumboldthain wurden umfangreich instand gesetzt. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz ließ die Bahn 300 Quadratmeter Wandfliesen erneuern und 160 Quadratmeter Deckenfläche mit einem neuen Farbanstrich versehen.
Austausch von Aufzügen Die DB Sation&Service AG, Regionalbereich Ost, erneuert auf zahlreichen S-Bahnhöfen demnächst im Rahmen ihres Austauschprogramms von Aufzügen folgende Anlagen: Auf den Bahnhöfen Tempelhof (bis 20. Februar), Mahlow (bis 24. Februar) und …
Peter Neumann Der S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke in Schöneberg ist demnächst barrierefrei erreichbar. Noch in dieser Woche gehen die beiden Aufzüge, die auf die Bahnsteige an der S 1 hinabführen, in Betrieb. Auch die Treppenzugänge auf der nördlichen Brückenseite seien dann komplett, sagte ein Bahnsprecher gestern. Der S-Bahnhof war am 2. Mai eröffnet worden. Die Stationen Messe Nord/ICC und …