Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat von der Deutschen Bahn AG einen angemessenen finanziellen Einsatz für die Berliner S-Bahn verlangt. Bei einem Rundgang durch das S-Bahn-Werk Grünau forderte er Bahnchef Rüdiger Grube gestern auf, ausreichend Geld für die Instandhaltung der Flotte bereitzustellen. Es sei wichtig, dass die Bahn alle finanziellen Voraussetzungen schaffe, damit ausreichend Werkstattkapazitäten vorhanden sind, sagte Wowereit bei der ersten Station seiner Bezirkstour durch Treptow-Köpenick. Die S-Bahn verkehrt seit Sommer 2009 nach einem eingeschränkten Fahrplan. Ein Großteil der S-Bahn-Züge fährt mit weniger Wagen als früher. Gleichzeitig würdigte Wowereit …
Der neue S-Bahn-Vertrag ist unterzeichnet und bringt dem Land deutlich mehr Sanktionsmöglichkeiten als bisher: Bis zu 16 Prozent der Landeszahlungen an die Bahn-Tochter – in diesem Jahr wären dies mehr als 42 von 265 Millionen Euro – können einbehalten werden, wenn Pünktlichkeit und Sauberkeit der Züge nicht so ausfallen wie vereinbart; bisher waren es nur fünf Prozent. Hinzu kommen Kürzungen, wenn Züge ausfallen und – auch das ist neu – wenn sie nicht so viele Wagen haben wie bestellt. Gestern unterschrieben Verkehrssenatorin …
(Berlin, 13. Oktober 2010) Entsprechend einer Mitteilung des Ordnungsamtes der Stadt Potsdam, wird am Donnerstag, den 14. Oktober eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Bereich der Nuthe entschärft.Der Sperrkreis umfasst den gesamten Bahnhof Potsdam Hauptbahnhof (einschließlich umliegender Straßen).
Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen im Regionalverkehr auf den Nahverkehrslinien RE 1 und RB 20, 21, 22 und auf der S-Bahn-Linie S 7.
In der Zeit von 8 bis 11 Uhr erfolgt die allgemeine Evakuierung des betroffenen Gebietes. Bereits während dieser Zeit dürfen die Reisezüge nicht mehr im Hauptbahnhof (Hbf) Potsdam halten.
Ab 8 Uhr bis zum Ende der Sperrung verkehren die Züge der S-Bahn-Linie S 7 bis zum S-Bahnhof Babelsberg (zwischen Wannsee und Babelsberg nur alle 20 Minuten). Von dort nutzen Reisende die Straßenbahnlinien 94 und 99 nach und von Potsdam Zentrum (Platz der Einheit).
Die Züge der RE Linie 1 fahren in der genannten Zeit in Potsdam Hbf durch und halten neu halbstündlich in Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci. Die Regionalbahnen werden nach Werder (Havel) beziehungsweise Potsdam Park Sanssouci umgeleitet und beginnen und enden dort.
In der Zeit von 11 Uhr bis 14.30 Uhr wird der gesamte Bahnhof Potsdam Hbf für den Zugverkehr gesperrt. Die Züge der RE 1 Brandenburg-Berlin-Frankfurt (Oder) fallen zwischen Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Griebnitzsee aus. Die Züge der RB 21 und 22 beginnen und enden in Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Griebnitzsee.
Die Züge der RE 1 Magdeburg-Berlin-Frankfurt (Oder) werden über Golm und Wustermark umgeleitet und halten zusätzlich in Golm. In Golm können Reisende den regulären Linienbusverkehr der Linien 605 und 606 nutzen.
Es werden Busse zwischen Potsdam Park Sanssouci und Potsdam Griebnitzsee eingesetzt.
Informationen zu den Fahrmöglichkeiten auf den betroffenen Nahverkehrslinien sind im Internet unter www.bahn.de/aktuell und beim Kundendialog von DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235-6881 und 6882 (am Donnerstag, 14. Oktober, während der Sperrung unter 0385 750 2405) erhältlich. Für die S-Bahn gibt es Informationen unter www.s-bahn-berlin.de und beim S-Bahn-Kundentelefon unter 030 297 43333.
(Berlin, 7. Oktober 2010) Berlins S-Bahn-Züge sollen künftig auch unter schwierigen Witterungsbedingungen zuverlässiger unterwegs sein als bisher. Das sieht ein umfassendes Winterkonzept vor, das die S-Bahn Berlin am Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellte. Bereits im Frühjahr hatten Fachleute der Fahrzeuginstandhaltung des Unternehmens eine weitreichende Problemanalyse erstellt, die in ein umfangreiches Maßnahmenpaket mündete. Rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison wird über die Hälfte der Maßnahmen abgeschlossen sein. Maßnahmen, die konstruktive Änderungen an den Fahrzeugen notwendig machen, sind in die Wege geleitet und werden nach Anlieferung der erforderlichen Bauteile zügig zu Ende gebracht.
Hauptgrund für Betriebsstörungen im letzten Winter war der umfangreiche Ausfall von Fahrmotoren. Flugschnee führte zu Kurzschlüssen. Verbesserte Isolierungen und Abdeckungen werden künftig Abhilfe schaffen. Auch wenn ein kompletter Austausch der Bauteile bis zur diesjährigen Wintersaison aus liefertechnischen Gründen nicht möglich ist, gibt es Entlastung: 150 Fahrmotore konnten aufgearbeitet werden. Weitere 90 Stück liegen als Tauschreserve in den Werkstätten.
Eine ungewöhnliche Lösung fanden die Techniker für Fahrzeugtüren der S-Bahn, die bei gefrorenem Schneematsch nicht richtig schließen. Helfen wird nun ein spezielles Enteisungsspray, das ähnlich wie bei großen Flugzeugen für Frostsicherheit sorgt.
Bei den Wintervorbereitungen arbeitet die S-Bahn Berlin eng mit DB Netze zusammen, das die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für einen zuverlässigen Betrieb in der kalten Jahreszeit sicherstellt. Bis zum 31. Oktober werden alle erforderlichen Arbeiten abgeschlossen. Weichenantriebe, Weichenheizungen, Signale und die zur Sicherungstechnik gehörenden Fahrsperren werden entsprechend vorbereitet. Mit einer 24-Stunden-Bereitschaft kann unmittelbar auf witterungsbedingte Ausfälle reagiert werden.
Die S-Bahn Berlin zeigt sich optimistisch, dass mit der umfassenden Analyse der Winterprobleme des Vorjahres und dem daraus abgeleiteten Maßnahmenpaket ein wichtiger Schritt zur Qualitätsverbesserung des S-Bahn-Verkehrs getan wird.
Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011 aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten. So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit habe die S-Bahn knapp …
Die S-Bahn Berlin wird ihren vollen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2011 aufnehmen. Dies sagte gestern Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Parlamentarier wollten eigentlich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube über die Ausfälle von Zügen durch versäumte Reparaturen, über die Probleme bei Extremtemperaturen und über Entschädigungen für Fahrgäste reden. Allerdings hatte weder Grube noch S-Bahn-Chef Peter Buchner noch sonst ein Bahnvertreter zugesagt – was alle Abgeordneten mit Missfallen quittierten. So war es an VBB-Geschäftsführer Franz, die Lage zu beschreiben: Derzeit habe die S-Bahn knapp …
Der Deutsche Bahnkunden-Verband zeichnet den S-Bahn-Chef Peter Buchner mit dem Schienenverkehrs-Preis 2010 aus. Er habe sich bald nach seinem Antritt 2009 ins Gespräch mit dem Kunden begeben und sich während des damaligen Fahrgast-Sprechtags …
So kann man es natürlich auch sehen. „Weil bei uns so viel gebaut wird, müssen sich die Fahrgäste immer wieder auf neue Situationen einstellen. Das hält geistig frisch und rege“, scherzte ein Planer der Deutschen Bahn (DB) gestern. Jetzt stehen die nächsten Trainingsrunden für das mentale Fitnessprogramm fest. Die DB hat eine lange Liste mit Baustellen präsentiert. Die Investitionen in Berliner Bahnhöfe und Gleise werden sich in diesem Jahr auf rund 250 Millionen Euro summieren. „So viel wird auch nächstes Jahr verbaut“, sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel. Für die Fahrgäste heißt das: Sie müssen auf Busse umsteigen. Richtig unangenehm wird es auf der Ringbahn, denn dort sind besonders viele Reisende betroffen. Weil ein elektronisches Stellwerk alte Technik ersetzen wird, müssen alle Signale ausgetauscht und viele Kilometer Kabel neu gezogen werden. „Das bedeutet, dass zwischen Ostkreuz und Schönhauser Allee an vielen Wochenenden …