Bahnhöfe + S-Bahn: Bahnhof Ostkreuz Gründungsarbeiten für die Brücken der Ring-S-Bahn ab Dezember Inbetriebnahme der Treppe am Bahnsteig E verzögert sich, aus Punkt 3

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Zunächst möchte ich mich bei den Fahrgästen der S-Bahn dafür entschuldigen, dass der von den Umsteigern am Ostkreuz lang ersehnte Treppenzugang vom Bahnsteig D zum Ringbahnsteig nicht – wie in der punkt 3-Ausgabe vom 6. November angekündigt – am Morgen des 9. November eröffnet wurde.
Nach Redaktionsschluss der Ausgabe traten bauliche Mängel an der Treppe zu Tage. Ohne deren Beseitigung wäre keine sichere Betriebsführung möglich gewesen! Die Abnahme der Treppenanlage wurde schließlich am 10. November durchgeführt, so dass die Freigabe für die Fahrgäste dann zum Betriebsbeginn am 11. November, also mit zwei Tagen Verspätung, erfolgte.
Leider zeichnet sich auch eine Verzögerung der Inbetriebnahme der Treppenanlage vom Bahnsteig E zum Ringbahnsteig ab. Der ursprüngliche Plan, die Fundamente der Treppe sowie der Bahnsteigverlängerung direkt auf dem Fundament des unlängst …

Bahnhöfe + S-Bahn: 20 Jahre Mauerfall: Eröffnung Station Julius-Leber-Brücke, aus Punkt 3

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Eine Insel erhält S-Bahn-Anschluss

2.5.2008: 166. Station Julius-Leber-Brücke eröffnet

Nicht alle Tage wird das dichte S-Bahn-Netz von Berlin und Brandenburg um eine Station reicher. Doch am 2. Mai 2008 trat ein, worauf manch ein Bewohner der „Schöneberger Insel“ Jahrzehnte gewartet hatte: Der 166. S-Bahnhof mit Namen Julius-Leber-Brücke öffnete für die Fahrgäste.
„64 Jahre nach der kriegsbedingten Zerstörung erhalten die Bewohner des Stadtteils einen attraktiven Zugang zum Schienenpersonennahverkehr, und ich bin überzeugt, sie werden diesen aktiv nutzen“, sagte damals Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, bei den Feierlichkeiten. Seine Zukunftsprognose …

Bahnhöfe: Kirschbaum-Blüte nächstes Jahr am S-Bahnhof Bornholmer Straße Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird am Verkehrsknotenpunkt gefeiert Dort, wo am späten Abend des 9. November 1989 Zehntausende von Ost nach West strömten, stehen an diesem regnerischen Tag Ende Oktober zwei finnische Journalisten. , aus Punkt 3

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Am S-Bahnhof Bornholmer Straße haben sich Kimmo Kiimalainen und Matti Litukka direkt an die Bösebrücke gestellt. Unter ihnen rollen die Züge von fünf S-Bahnen-Linien ganz selbstverständlich zwischen Ost und West, neben ihnen sind Straßenbahnen in den Wedding unterwegs. Bis auf mehrere Gedenktafeln und ein Stück „Hinterlandmauer“ östlich der Brücke erinnert kaum noch etwas an die deutsche Teilung, die an dieser Stelle auf so unglaubliche Weise Geschichte wurde.
Der S-Bahnhof Bornholmer Straße ist ein Verkehrsknotenpunkt geworden, von dort mit den rot-gelben Zügen nach Wannsee, Oranienburg, Tegel oder Teltow Stadt zu fahren, ist heute Normalität. Fast sehen die Korrespondenten etwas enttäuscht aus, als ihnen eine zufällig ausgewählte Interviewpartnerin dies bestätigt und gesteht, 20 Jahre nach dem Mauerfall gar nicht mehr daran zu denken, ob sie nun eine Bahn …

Bahnverkehr + Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr: Das Jahr 2006 schrieb Fußball- und Bahngeschichte Berlin bekam das größte Bahndrehkreuz Europas, aus Punkt 3

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Das Jahr 17 nach dem Mauerfall schrieb neben Fußball- auch Bahngeschichte. Mit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und des neuen Hauptbahnhofs war das größte Bahnkreuz Europas entstanden und Millionen Fußball-WM-Gäste prüften es vom ersten Tage an auf seine Belastbarkeit. Allein die S-Bahn brachte rund sieben Millionen zusätzliche Fahrgäste ins Fußballstadion, zu Fanmeilen, Großbildleinwänden und Konzerten.
Die Züge fuhren während der Fußball-WM im durchgehenden 24-Stunden-Betrieb. Die Tagesleistung aller S-Bahn-Züge zusammengenommen hätte an jedem der WM-Tage zweimal um die Erde gereicht. Die zehn Bahnsteige des S-Bahnhofs Olympiastadion – dem größten deutschen S-Bahnhof – erlaubte die Abfahrt von bis zu 40 000 Fußballfans nach Spielende innerhalb einer Stunde. Im Regionalverkehr fuhren an WM-Spieltagen 150 Züge verlängert oder als zusätzliche Leistung und 40 …

S-Bahn + Bahnhöfe: Bauarbeiten am Ostkreuz Ab 22. Oktober veränderter Verkehr auf S 5, S 7 und S 75, aus Punkt 3

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In Ostkreuz werden die Voraussetzungen für einen direkten Umsteigeweg zwischen dem neuen Ringbahnsteig und dem Bahnsteig D geschaffen. Dafür muss das Gleis 6, das von den Linien S 5, S 7 und S 75 stadteinwärts befahren wird, zunächst verschwenkt und danach die Bahnsteigkante an die veränderte Gleislage angepasst werden.
Da diese umfangreichen Arbeiten nicht im Zeitraum von Freitagabend bis Montagmorgen durchzuführen sind, muss bereits ab Donnerstag (22. Oktober) ab 11.00 Uhr der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S 5, S 7 und S 75 bis Montag (26. Oktober) 1.30 Uhr unterbrochen werden. Die betroffenen Linien fahren wie folgt:
Die S 5 fährt Lichtenberg – Strausberg Nord und wird im Abschnitt Wuhletal – Hoppegarten auf einen 10-Minutentakt verdichtet.
Die S 7 wird in zwei Abschnitte geteilt: Potsdam Hbf – Ostbahnhof (ab Ostbahnhof weiter als S 3 nach Friedrichshagen) und Lichtenberg – Ahrensfelde, die S 75 …

S-Bahn + Bahnhöfe: Weitere Einschränkungen bei der S-BahnDie S-Bahn reduziert wegen Bauarbeiten ihr Angebot weiter. Weil die Umweltverwaltung nach Protesten von Anwohnern Nachtarbeiten beim Umbau des Ostkreuzes nicht im beantragten Umfang zugelassen hat, müssen Fahrgäste am Donnerstag ab 11 Uhr und am Freitag auch in der Hauptverkehrszeit leiden., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Verkehr-Ostkreuz-Friedrichshain-S-Bahn-Lichtenberg-Charlottenburg;art18614,2929742

Im Bauablauf waren nach Angaben eines Bahnsprechers solche Einschränkungen des Betriebs nicht vorgesehen. Um im Zeitplan bleiben zu können, müssten die für die Nacht nicht erlaubten Arbeiten jetzt am Tag erfolgen. Dabei habe die Bahn von der Stadtentwicklungsverwaltung, die den Verkehr bei der S-Bahn bestellt, vorher noch die Vorgabe erhalten, möglichst ohne Betriebseinschränkungen zu bauen. Auch die Aufstellung einer Lärmschutzwand habe die Senatsumweltverwaltung nicht umgestimmt. Anwohner hätten auf Kosten der Bahn in Hotels ausweichen können.
Fahrgäste müssen nun entweder länger auf eine Bahn warten, umsteigen oder als Ersatz mit Bussen fahren. Dafür bietet die S-Bahn heute und am Sonntag zu den Fußballspielen von Hertha BSC im Olympiastadion zusätzliche Fahrten an.
Bei der BVG wird die U-Bahn-Linie U 3 von …

Bahnhöfe + S-Bahn: Ring-S-Bahnen halten jetzt am neuen Bahnsteig Alter Bahnsteig wird abgerissen / Längere Wege für Umsteiger zwischen Stadt- und Ringbahn, aus Punkt 3

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Beide Kanten des künftigen Regionalbahnsteigs auf dem Ring dienen jetzt dem S-Bahnverkehr. Denn der bisherige Ringbahnsteig F wird abgerissen. Dadurch sind die Umsteigebeziehungen zwischen der Ringbahn und den Zügen in Richtung Innenstadt, Lichtenberg oder Erkner länger geworden.
Die Fahrgäste laufen außen um den Bahnhof durch den überdachten Gang und nehmen die provisorische Fußgängerbrücke. Rund acht Minuten sind für den sicheren Umweg einzuplanen. Etwa zwei Monate dauert diese Bauphase an, ab November werden die Umsteigewege kürzer, da dann ein direkter …

S-Bahn + Bahnverkehr + Bahnhöfe: DBV Berlin-Brandenburg erneuert seine Forderung nach Fernbahnhalt Bahnhof Zoo

http://www.bahnkunden.de

S-Bahn-Chaos in Berlin: Worte der Entschuldigung reichen nicht mehr aus, es müssen endlich Taten folgen

Es ist kein Ende des S-Bahn-Chaos absehbar. Deshalb wiederholt der DBV-Landesverband mit Nachdruck seine Forderung, dass an allen Stellen, wo eine Entlastung durch zusätzliche Halte geschaffen werden kann, diese auch kurzfristig eingelegt werden müssen. Dies betrifft insbesondere die vom DBV geforderten Halte der Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn am Bahnhof Zoologischer Garten und der ICE-Züge, die alle zwei Stunden am Bahnhof Spandau ohne Halt durchfahren.

Es ist unverständlich, warum die Fernzüge am Bahnhof Zoo und am Bahnhof Spandau nach wie vor nicht halten. Beide Bahnhöfe sind wichtige Knotenpunkte im Berliner Nahverkehrsnetz und würden eine wichtige Entlastung für die Fernverkehrskunden bieten, die dann die ohnehin schon überlasteten Ersatzverkehre nicht benutzen müssten.

Derzeit herrscht in Berlin ein verkehrlicher Ausnahmezustand, wie ihn die Stadt noch nie gesehen hat. Die DB AG hält stoisch an ihrer Weigerung fest, durch die zusätzlichen Halte eine Entlastung zumindest für viele Fernverkehrskunden herbeizuführen. Durch die Halte am Bahnhof Zoo und in Spandau würde vielen Kunden die Möglichkeit gegeben werden, bereits hier alternative Fahrtmöglichkeiten zu nutzen – mit der U-Bahn oder den einer der zahlreichen Buslinien.

Eine sachliche Begründung hat die DB AG für ihre Weigerung bisher nicht geliefert. Hat der Konzern die Tragweite des Destasters noch nicht erkannt?

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

S-Bahn + Bahnhöfe: Ausgekurbelt Mit dem alten Ringbahnsteig verschwindet ein weiteres Stück des altes Ostkreuzes, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/berlin/
0043/index.html

Das schwarze Telefon hat einiges hinter sich: die DDR, die Wende, die Wiedervereinigung. Wählscheiben wurden entwickelt, dann kamen Tasten und später die Handys. Egal – im Aufsichtsgebäude auf dem Bahnsteig F des Ostkreuzes wird wie seit eh und je telefoniert: erst eine von fünf altweißen Tasten drücken, dann an der Seite die Kurbel drehen und den schweren Hörer in die Hand nehmen. „So nehmen wir mit dem Fahrdienstleiter Kontakt auf. Funktioniert tadellos“, sagt S-Bahner Jens Uhlig. Doch heute wird der altertümliche Apparat, der in Filmen über Spionage im Kalten Krieg nicht auffallen würde, nach mehreren Jahrzehnten seinen letzten Einsatztag erleben. Denn gegen 22 Uhr soll an dem 1903 eröffneten Ringbahnsteig zum letzten Mal eine S-Bahn halten. Im November wird er abgerissen. Ein weiteres Stück des alten Ostkreuzes verschwindet.
Wer weiß, vielleicht findet das Telefon ja in irgendeiner S-Bahner-Wohnung einen …

Bahnhöfe + S-Bahn: NULL DREI NULL Adieu, Bahnsteig A!, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0828/berlin/
0066/index.html

Noch einmal tief durchatmen und lauschen. Noch einmal das Grünzeug, das zwischen dem Mosaikpflaster aus Bernburger Grauwacke emporgesprossen ist, im Wind rascheln hören. Noch einmal den S-Bahnen zuhören, wie sie auf rostbrauner Brücke mit Tempo 30 heranpoltern. Noch einmal zwischen den verwitterten Bahnsteigkanten und dem leer stehenden Dienstgebäude auf Spurensuche gehen, verwitterte Cabinet-Schachteln, alte Eisenteile aufspüren, Treibgut einer langen Geschichte. Und dann Auf Wiedersehen sagen.
Denn heute Abend ist es vorbei. Kurz vor 22 Uhr wird am Bahnsteig A des Ostkreuzes zum letzten Mal eine S-Bahn halten. Dann endet auf dem abgeschiedenen Westplateau dieses sonst so chaotischen Knotenpunktes der Zugbetrieb. Für immer. Denn das moderne Ostkreuz, das bis 2016 mit viel Beton und Stahl heranwächst, wird ohne den Bahnsteig A auskommen. Und so verschwindet ein Berliner Paradoxon: Eine bemooste …