Viele Fahrgäste der S-Bahn müssen sich umgewöhnen. Einfach im Stadtzentrum in die S 9 steigen, um nach Schöneweide, Adlershof oder zum Flughafen Schönefeld zu fahren, das geht bald nicht mehr. Weil der Umbau des Ostkreuzes in eine neue Etappe geht, muss die direkte S-Bahn-Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Südosten Berlins unterbrochen werden – bis Ende 2014. Reisende sollten sich Alternativen suchen und möglichst nicht auf die Idee kommen, am Ostkreuz umzusteigen. Dort werden sie lange Wege zurücklegen müssen. „Ostkreuz = Rostkreuz“: Dass an diesem Wortspiel etwas dran ist, zeigt ein Blick auf die Südkurve. Auf den Brücken blüht der Rost in allen nur erdenklichen Brauntönen. Die Stahlbauten sind so marode, dass die S-Bahnen auf ihnen nur …
Ein Tipp für Fahrgäste: Bloß nicht verwirren lassen! Zwar heißt der S-Bahnhof unter dem Pariser Platz seit dem 8. August Brandenburger Tor – wie die benachbarte U-Bahn-Station, die am selben Tag eröffnet worden ist. Doch von der Umbenennung ist vielerorts noch nichts zu spüren. Wer sich in der S-Bahn oder im Bus nähert, hört dort weiterhin die Durchsage „Unter den Linden“. Der alte Name prangt auch noch auf vielen Liniennetzplänen. „Wir sind dabei, unsere Informationen für die Fahrgäste zu ändern. Aber das braucht Zeit“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „In den nächsten Wochen hängen wir neue Liniennetze aus“, teilte die Marketingabteilung mit. Außerdem gehe die BVG daran, die Ansagen in den Bussen anzupassen. Der neue Stationsname wird …
U55 wird am 8. August eröffnet / Station Unter den Linden heißt dann Brandenburger Tor
Wer in den vergangenen Wochen am unterirdischen S-Bahnhof Unter den Linden ausgestiegen ist, ahnt nicht, was wenige Meter weiter im Erdreich passiert. Denn dort laufen seit Monaten die Bauarbeiten für eine neue U-Bahnstation mit Namen Brandenburger Tor. Sicher war etwas davon zu hören, aber dass im Zuge der Arbeiten beispielsweise ein riesiger Eisblock entstand, damit die Baugruben nicht voll Grundwasser liefen, ließ sich wohl kein Fahrgast träumen. Immer im Blick hatte die Bauüberwachung dabei den S-Bahnhof und das benachbarte Hotel Adlon, die ihren Betrieb normal weiterführten. Lediglich aufmerksamen …
Die Gleise 15 und 16 sind mit rotem Band abgesperrt, auf einem Schild steht: „Hier kein S-Bahn-Verkehr!“. Bei manchem Fahrgast führt das zu Verwirrung. „Ich fühle mich ganz schön verloren“, sagt die 18-jährige Dominique Ruff und sucht auf dem Schild nach ihrer Zugverbindung. Insgesamt blieb die große Ratlosigkeit gestern jedoch aus. „Ich war vorbereitet und bin früher losgefahren“, sagt eine 46-jährige Frau aus Frankfurt am Main. Ihr einziger Kritikpunkt: Es gebe zu wenig Personal. Tatsächlich stehen nur an einem der beiden S-Bahn-Aufgänge zwei Mitarbeiter der Bahn. Die geben zwar sehr freundlich Auskunft, doch Englisch sprechen sie kaum. In vielen Fällen verweisen sie die zahlreichen Touristen deshalb an das Bahn-Kundenzentrum. „Das ist schlecht bei einem so internationalen Ort wie dem Hauptbahnhof“, meint die Frankfurterin. Auch den Infotafeln am Bahnaufgang können ausländische Fahrgäste nichts entnehmen: Sie sind ebenfalls alle nur auf …
(Berlin, 14. Juli 2009) Seit Montagmorgen halten die S-Bahn-Züge in Adlershof in beiden Richtungen am neuen Bahnsteig. Das Gleis stadteinwärts war bereits eine Woche früher in Betrieb gegangen. Maria Krautzberger, Staatssekretärin des Senats für Stadtentwicklung Berlin, Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, und Treptow-Köpenicks Baustadtrat Rainer Hölmer weihten heute den neuen Bahnsteig offiziell ein und brachten ihre Freude über diese erste sichtbare Verbesserung auf der Görlitzer Bahn zum Ausdruck.
Ingulf Leuschel: „Nach zweijähriger Bauzeit und Ersatzbahnsteig steht unseren Fahrgästen jetzt ein komfortabler S-Bahnsteig zur Verfügung.“ Der neue Bahnsteig liegt mittig über der Rudower Chaussee. Er ist von beiden Straßenseiten über Aufgänge und an der südlichen Straßenseite auch über eine Fahrtreppe zu erreichen. Ein Aufzug erschließt die Station barrierefrei. Am Südende des Bahnsteiges wird ein Personentunnel zusätzlich den Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof und die umliegenden Wohngebiete erschließen. Dieser wurde zum Adlergestell hin verlängert und wird nach Fertigstellung Ende 2010 und der Erstellung einer Ampelanlage über das Adlergestell durch den Senat Berlin ab 2011 zur Verfügung stehen.
Die Aufweitung der Brücken über die Rudower Chaussee von knapp 15 auf 50,6 Meter erfordert eine Vollsperrung dieser Straße noch bis Frühjahr 2011. Rund 31 Millionen Euro werden in den Umbau des Bahnhofs Adlershof einschließlich der Brücken investiert. Kurze Wege zwischen S-Bahn, Bus und Tram werden nach Abschluss aller Maßnahmen im Jahr 2011 das Umsteigen zwischen den Verkehrsmitteln entscheidend verbessern.
Im Juli 2006 setzten Ingeborg Junge-Reyer, Dr. Klaus Ulbricht, Bürgermeister im BezirkTreptow-Köpenick und Ingulf Leuschel den 1. Spatenstich für das umfangreiche Vorhaben. Ingesamt stehen bis 2017 rund 398 Millionen Euro für die Grunderneuerung der S-Bahnstrecken zwischen Treptower Park und den Stationen Spindlersfeld, Schönefeld und Königs Wusterhausen zur Verfügung. Die Baumaßnahmen umfassen die Erneuerung von sieben Brücken: darunter über die Baumschulenstraße mit vier Überbauten, den Britzer Verbindungskanal, die Rixdorfer Straße, den Straßenbahntunnel Schöneweide, den Sterndamm mit vier S- und zwei Fernbahnüberbauten, der Eisenbahnüberführung Rudower Chaussee S-und F-Bahn sowie die Teltowkanalbrücke.
Umgebaut und modernisiert werden die Stationen Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof und Wildau. In den Abschnitten Baumschulenweg–Schöneweide, Schöneweide–Grünauer Kreuz, Grünauer Kreuz–Schönefeld werden Schotter und Gleise erneuert. Damit kann die Streckengeschwindigkeit von heute 80 auf 100 km/h erhöht werden.
Projektleiter Mario Wand informiert über die aktuellen Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz
Am Ostkreuz wird derzeit um die termingerechte Fertigstellung des ersten neuen Bahnsteigs gerungen, der am 31. August in Betrieb geht. Dann halten hier die Ringbahnzüge der S-Bahn Richtung Frankfurter Allee, ab 14. September dann auch die Züge Richtung Treptower Park. Gelegentlich hört man Äußerungen wie „den Letzten beißen die Hunde“. Hintergrund: die Ausrüstungsarbeiten, wie Kabelverlegung, Aufstellung von Signalen, Bahnsteigausstattungen etc. können erst beginnen, wenn die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind. Hierzu gehören z. B. Kabelkanäle und -schächte oder …
Der neue Bahnsteig am S-Bahnhof Adlershof ist in Betrieb genommen worden. Seit dem 13. Juli können Fahrgäste in beiden Richtungen vom neuen Halt ein- und aussteigen. Das stadteinwärts führende Gleis war bereits Anfang des Monats in Betrieb gegangen. Zur Übergabe des Bahnsteigs, der die erste sichtbare Verbesserung auf der Görlitzer Bahn darstellt, sind Staatssekretärin Maria Krautzberger, Ingulf Leuschel, Konzernbevollmächtigter der DB AG, und Bezirksbaustadtrat Rainer Hölmer vor Ort. Noch nicht genutzt werden kann der …
(Berlin, 3. Juli 2009) Wegen Bauarbeiten in Adlershof fahren zwischen Schöneweide und Grünau beziehungsweise Flughafen Schönefeld an den beiden kommenden Wochenenden keine S-Bahnen. Als Ersatz fahren Busse.
Von Freitag, 3. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 6. Juli, 1.30 Uhr, wird zunächst das stadteinwärts führende Gleis an den neuen S-Bahnsteig in Adlershof angeschwenkt und am darauffolgenden Wochenende von Freitag, 10. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 13. Juli, 1.30 Uhr, das stadtauswärts führende Gleis.
Die S-Bahn Berlin bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin im Internet unter www.s-bahn-berlin.de oder www.bahn.de/bauarbeiten und am Kundentelefon unter 030-297 43333. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 2. Juli 2009) Während der Treppenabgang am Reichstagufer (Seite zum Bahnhof Friedrichstraße) bereits vor einiger Zeit durch die Deutsche Bahn erneuert wurde, folgt nun die Erneuerung des Treppenbereichs zum Schiffbauerdamm / Albrechtstraße.
Für die Bauarbeiten, die am Montag, 6. Juli beginnen, wird der Treppenbereich zum Schiffbauerdamm ab 7.00 Uhr gesperrt.
Die Arbeiten dauern bis Anfang September an. In dieser Zeit müssen Reisende und Fußgänger einen Umweg in Kauf nehmen, um über die Friedrichstraße und die Weidendammer Brücke auf die andere Spreeseite zu gelangen.
Für Ortsunkundige wird während der Bauarbeiten ein Beschilderungssystem aufgebaut.
Der betroffene Brückenbereich wird eingerüstet und eine staubdichte Einhüllung erstellt, um die Staubbelästigung für die Anwohner und die Gastronomie so gering wie möglich zu halten.
Am Schiffbauerdamm wird eine Baustelleneinrichtungsfläche erstellt, die Teile der Straße und des Fußweges unter der Eisenbahnbrücke benötigt. Daher ist auch der Autoverkehr am Schiffbauerdamm betroffen.
Auch die Schifffahrt auf der Spree ist durch das Baugerüst eingeschränkt. Spezielle Schifffahrtszeichen weisen auf den Engpass hin.
Anfang September wird die Fußgängerbrücke dann neben einer neuen Abgangstreppe auch ein neues Geländer aufweisen. Die Beleuchtungsanlage wird ebenfalls erneuert.
Die Deutsche Bahn möchte sich für die Belästigung durch Lärm und Schmutz sowie die Unannehmlichkeiten für die Passanten und Verkehrsteilnehmer entschuldigen und bittet um Verständnis.
Die Bauarbeiten an Berlins wichtigstem S-Bahnknoten dauern zwar noch sieben Jahre, aber schon in acht Wochen soll am Bahnhof Ostkreuz ein wichtiger Bauabschnitt fertig sein: Am 31. August wird neben dem oben gelegenen S-Bahnsteig ein Regionalbahnsteig in Betrieb genommen – aber nur von der S-Bahn und zunächst nur in nördlicher Fahrtrichtung. „Am letzten Augustwochenende wird das S-Bahn-Gleis, das derzeit zum alten Bahnsteig führt, zum neuen Bahnsteig verschwenkt“, sagt Mario Wand, Projektleiter Ostkreuz bei der Deutschen Bahn. Zwei Wochen später wiederhole sich das Prozedere – für das Gleis, auf dem die Züge Richtung Süden fahren. Danach halten keine S-Bahnen mehr auf dem alten, oberen Bahnhof. Dieser wird bis Mitte November abgerissen. Während dieser zwei Monate, so rät die Deutsche Bahn, sollten Reisende um den Bahnhof Ostkreuz möglichst einen großen Bogen machen: Zum einen wegen der Unannehmlichkeiten, die der Abriss des Bahnsteiges mit sich bringt, zum anderen wegen der Umsteigesituation: Die Treppen, die derzeit auf direktem Weg …