COTTBUS. Als die Finanzkrise auf dem Höhepunkt war, spendierte die Bundesregierung Anfang 2009 etwa 50 Milliarden Euro, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen: 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket flossen auch in die Sanierung der Bahnstrecke von Berlin nach Cottbus. Doch nun kann die Strecke offenbar nicht – wie bislang geplant – am 1. Mai wieder freigegeben werden, sondern wohl erst sechs Wochen später.
„Die Baufirma, die für uns die Strecke erneuert, hat in erheblichem Umfang den Diebstahl von Kupferleitungen angezeigt, so dass der Fertigstellungstermin wohl nicht zu halten ist“, sagte gestern Bahnsprecher Gisbert Gahler.
Mehr Diebstähle
Die Deutsche Bahn hat bereits vorsorglich mit Busunternehmern gesprochen, damit der …
Die Anwohner der Bahnstrecke Brandenburg – Groß Kreutz werden drei Kreuze machen, wenn die Baustelle geschafft ist. Die Signalhörner entlang der Strecke künden jeden Zug so laut an, dass auch das Nachbardorf Bescheid weiß – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Denn gebaut wird an der 12 km langen Strecke rund um die Uhr. „Die Gleise wurden 1987 letztmalig erneuert. Auf Grund der hohen Steckenauslastung, der Alkalischäden der Schwellen und der hohen Fehlerrate in den Schienen der Bauform R 65 sind die Gleiserneuerungen zur Aufrechterhaltung des betriebssicheren Zugverkehrs notwendig“, übermittelt Bahn-Sprecher Gisbert Gahler. Bis 14. März wird die Spur von Brandenburg nach Groß Kreutz bewältigt, inklusive Bettungsreinigung, dem Auswechseln von 24.616 m Schiene und 17625 Schwellen sowie dem Einbau von 6000 t Neuschotter.
POTSDAM – Die nachgebesserten Planungen für die Sanierung der Berliner Avus und der parallelen Fernbahnstrecke nach Potsdam sind nach Angaben von Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) eine akzeptable Lösung. Die Belastungen für Fahrgäste und Autofahrer seien erträglicher gestaltet worden, sagte der Minister gestern nach einem Treffen mit Vertretern der Kommunen, des Verkehrsverbundes VBB sowie der Bahn und des Berliner Senats.
(Berlin, 3. März 2011) Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Zehdenick und Templin werden die Züge der Linie RB 12 und der PEG am 5. und 6. März zwischen Templin Stadt und Löwenberg (Mark) sowie am 7. und 8. März zwischen Templin Stadt und Zehdenick (Mark) durch Busse ersetzt.
Reisende werden gebeten, die bis zu 25 Minuten früheren Abfahrtzeiten der Busse ab Templin Stadt zu beachten. In der Gegenrichtung erreichen die Busse Templin Stadt bis zu 20 Minuten später.
Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235-6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 4. März 2011) Wegen Bauarbeiten in Priort fallen am 6. und 20. März von 9 Uhr bis 15 Uhr die Züge der Linie RB 21 zwischen Priort und Wustermark aus und werden durch Busse ersetzt. Reisende werden gebeten die früheren Abfahrtzeiten der Busse ab Wustermark zu beachten. Dadurch wird der Anschluss in Priort an die Züge der RB 21 erreicht.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
Berlin – Durch den Warnstreik der Lokführer ist es am Freitagmorgen in Berlin und Brandenburg wieder zu zahlreichen Zugausfällen gekommen. Zu der Aktion, die um 11.30 Uhr beendet wurde, hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) aufgerufen. Die Berliner S-Bahn war erneut von den Arbeitsniederlegungen ausgenommen.
Betroffen waren der Fern-, Regional- und Güterverkehr in Berlin und Brandenburg.
LUCKENWALDE – Mit der Bahn von Luckenwalde direkt zum BBI? Daraus wird nichts. Dies wurde in der Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung und Bauplanung deutlich, der am Dienstag im Luckenwalder Kreishaus tagte. Mitarbeiter des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) stellten die Pläne zum Anschluss des Flughafens über Bahn und Bus vor.
Wie Heiko Miels, Mitarbeiter Nahverkehr-Qualitätsmanagement des VBB, berichtete, wird der Flughafen mit dem Fahrplan 2012 an das Verkehrsnetz angebunden. Die Priorität machte Miels klar: „Ziel ist die Anbindung Berlins an den BBI im 15-Minuten-Takt.“ Dafür fahren der RE 9 (vom Hauptbahnhof über Südkreuz), der RE 7 (aus Dessau), die RB 14 (aus Nauen), die RB 22 (aus Potsdam) sowie die S 9 und 45.
Schlechter sieht es für den Süden des Landkreises aus. Wer von dort mit der Bahn zum …
Eine der traditionsreichsten Berliner Umlandstrecken, die Heidekrautbahn, soll nach den Worten von Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger bis zum Fahrplanwechsel am 8. Dezember weiter zum Bahnhof Gesundbrunnen fahren. Die Züge der Linie NE27 bieten damit weiterhin eine Direktverbindung aus dem nördlichen Umland zum Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Mit der nun für 2011 mit dem Senat verabredeten Aufrechterhaltung der Direktverbindung aus dem Norden in das Zentrum der Hauptstadt erhöhen sich aus Brandenburger Sicht die Chancen für eine Verstetigung dieses Angebots. Vogelsänger: „Wir sehen mit der Fortführung des S-Bahn-Ergänzungsfahrplans ein wichtiges Signal dafür, dass die Heidekrautbahn auch mittel- und langfristig besser das Berliner Zentrum erreicht.“ Von Montag bis Freitag werden bis zum Fahrplanwechsel zwölf Fahrten zwischen Basdorf und Berlin-Gesundbrunnen angeboten, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) informiert. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 bis 25 Minuten. Am Morgen beginnt eine Fahrt bereits in Klosterfelde und auch am Abend besteht eine Rückfahrtmöglichkeit über Wandlitz direkt nach Klosterfelde. Die zusätzlichen Fahrten der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) waren zu Beginn des Jahres eingerichtet worden, um die Auswirkungen des eingeschränkten S-Bahn-Verkehrs auf die Fahrgäste abzumildern. Mit diesen Verbindungen zu den Hauptverkehrszeiten konnte einerseits die S2 entlastet werden und andererseits eine Direktverbindung aus dieser Region in die Berliner Mitte angeboten werden. Seit langem besteht der Wunsch der Länder Brandenburg und Berlin, der Landkreise Barnim und Oberhavel die Züge der Heidekrautbahn generell bis zum Bahnhof-Gesundbrunnen einzubinden. Die von Berlin und Brandenburg vorgelegte Kosten-Nutzen-Untersuchung hat für eine Aufnahme der Direktverbindung eine gute Prognose vorgelegt. Die Schaffung der infrastrukturellen Möglichkeiten dafür wird derzeit geprüft. Die heute als NE 27 betriebene Strecke der Heidekrautbahn wurde von den Berlinern so getauft, weil viele von den Berliner Bahnhöfen in die Ausflugsgebiete in Oberhavel und Barnim ausschwärmten. Gebaut wurde die Heidekrautbahn 1901 von der Reinickendorf-Liebenwalder-Groß Schönebecker Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft, die von den angrenzenden Gemeinden in Berlin und dem Barnim gegründet wurde. Als Infrastrukturbetreiber der Heidekrautbahn hat die Niederbarnimer Eisenbahn AG durch umfangreiche Baumaßnahmen ihre Infrastruktur auf einen den modernen Anforderungen des SPNV entsprechenden Stand gebracht. Damit ist sichergestellt, dass auf der Heidekrautbahn (NE 27) ein zuverlässiger und sicherer Zugverkehr durchgeführt werden kann.
Berlin – Nachdem Brandenburg und Berlin die Pläne für den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen beiden Ländern endgültig begraben haben, zeigt sich der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) enttäuscht und weist darauf hin, dass die Verkehrsprobleme in der Region weiterhin bestehen würden. Darum bedeute das Aus für die Stammbahn lediglich ein „Schein-Sieg“, heißt es in einer Mitteilung von heute.
Der Bahnkunden-Verband wirft den Ländern Brandenburg und Berlin vor, nicht nach …
Berlin – Nachdem Brandenburg und Berlin die Pläne für den Wiederaufbau der sogenannten Stammbahn zwischen beiden Ländern endgültig begraben haben, zeigt sich der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) enttäuscht und weist darauf hin, dass die Verkehrsprobleme in der Region weiterhin bestehen würden. Darum bedeute das Aus für die Stammbahn lediglich ein „Schein-Sieg“, heißt es in einer Mitteilung von heute.
Der Bahnkunden-Verband wirft den Ländern Brandenburg und Berlin vor, nicht nach …